Jahresrückblick 2020

Das Jahr neigt sich in rasanten Schritten dem Ende zu, im HomeOffice herrscht Hochkonjunktur, in manchen Geschäften ist trotz bevorstehender Weihnachtszeit Flaute und der Lockdown light steuert auf weitere Beschränkungen zu. Damit ist das Jahr 2020 in einem Satz beschrieben, das Jahr, das so ganz anders lief, als ich mir das im Januar noch vorgestellt hatte. Wer hätte Anfang des Jahres gedacht, daß wir so schöne Worte wie Lockdown, Inzidenz oder Pandemie lernen dürfen. Viele schöne Termine standen auf dem Kalender, als ich den Beitrag Zweitausendzwanzig schrieb, doch dann kam alles anders.

Manches Wochenende, an dem ich früher ohne zu zögern losgefahren wäre, habe ich dieses Jahr gezwungenermaßen zu Hause verbracht und selbst als Museen, Zechen und Parks geöffnet waren, fehlte mir so manches mal der Antrieb. Weiterlesen →

Oberhausen – Aufbruch macht Geschichte

Oberhausen – Aufbruch macht Geschichte – so heißt eine Ausstellung im kleinen Schloß des Schlosses Oberhausen (Ludwiggalerie). Daß ich gebürtig aus Oberhausen komme, habt ihr ja mittlerweile mitbekommen und so habe ich den Sonntag genutzt vor einem Kaffee bei Mama und Papa, mal reinzugucken in die Geschichte meiner Heimatstadt. Weiterlesen →

Die Zukunft hat schon begonnen

[Der Beitrag enthält Werbung für die Ludwiggalerie Oberhausen]

Ich war mir eigentlich sicher, daß ich den Namen Rudolf Holtappel nicht kenne, bis mir auffiel, daß ich vor 5 Jahren schon mal eine Ausstellung im sogenannten kleinen Schloß besucht habe. Die Zukunft hat schon begonnen ist jetzt der Untertitel einer neuen größeren Ausstellung in der Ludwiggalerie in Oberhausen. Der Fotograf arbeitete für Karstadt, Henkel und das Theater Oberhausen. Dort und im Ruhrgebiet fotografierte er von den 1960’er bis in die 2000’er Jahre. Weiterlesen →

Jacques Tilly

Wer im Rheinland zu Hause ist, dem ist früher oder später schon mal der Name Jacques Tilly begegnet. Kein Begriff? Ich gebe euch ein Stichwort, Rosenmontagszug in Düsseldorf. Jacques Tilly ist Satiriker, entwirft und baut (mit seinem Team) die Mottowagen für den Rosenmontagsumzug in der Landeshauptstadt. Karrikaturen von Greta Thunberg, Orban, Kaczynski oder Bolsonaro sind nur ein paar, die in den letzten Jahren zu sehen waren. Weiterlesen →

Jahresrückblick 2019

Geht es euch auch so, daß ein Jahr manchmal verfliegt, als hätte es gar nicht stattgefunden? Dabei war gerade dieses Jahr ein Jahr der Jubiläen. 30 Jahre ist es her, daß ich nach Krefeld gezogen bin, 30 Jahre ist es auch her, daß die Berliner Mauer gefallen ist. Der Gasometer in Oberhausen wurde 90 Jahre alt und ist seit 25 Jahren Ausstellungshalle. Auch die Gruga in Essen feierte dieses Jahr ihren 90. Geburtstag.

Der Landschaftspark Duisburg wurde 25 Jahre alt genauso wie der Düsseldorfer Rheinufertunnel. Und ich? Ich bin 55 geworden, ich kann es immer noch nicht glauben. Das Jahresende rückt unaufhörlich näher und Mitte November ist seit einigen Jahren der Zeitpunkt für meinen Jahresrückblick. Weiterlesen →

Hollywood Icons

[Werbung] Der Beitrag enthält Werbung für die Ausstellung „Hollywood Icons“ in der Ludwiggalerie Oberhausen.

Wenn ich sage „Frühstück bei Tiffany“, welches bekannte Bild habt ihr dann spontan vor Augen? Was? Nein nicht Brötchen mit Kaffee 🙂 ich dachte eher an Audrey Hepburn mit der berühmten Zigarettenspitze in der Hand. Das ist ein Bild aus der goldenen Ära Hollywoods, beginnend in den frühen 1920er Jahren. Bilder die zu Legenden wurden, etwas, was im Zeitalter von Handyfotografie kaum mehr vorstellbar ist. Charlie Chaplin, Marlene Dietrich, Cary Grant, Marlon Brando oder Sophia Loren sind nur auf einigen der vorwiegend schwarzweißen Fotos, welche diese Ausstellung zeigt. Weiterlesen →

British Pop Art (Ludwiggalerie Oberhausen)

[Der Beitrag enthält Werbung für die Ludwiggalerie Oberhausen]

Im Museum geht es ja gewöhnlich ruhig zu, aber kennt ihr diese mobilen Soundboxen, die einem unterwegs die Lieblingsmusik spielen? Damit mal ins Museum, das wär’s. Genau so beginnt der Soundwalk am letzten Sonntag in der Ludwiggalerie des Schloßes Oberhausen. Dort läuft zur Zeit die Ausstellung „British Pop Art“. Ich parke nördlich des Rhein-Herne-Kanals und mache einen kleinen Spaziergang über die „Slinky Springs to Fame“ Brücke. Die Ludwiggalerie liegt in Sichtweite auf der anderen Seite. Weiterlesen →

Fix & Foxi

Männer die vor Comics stehen und Frauen leise schmunzeln sehen, so erging es mir am Samstag in der Ludwiggalerie in Oberhausen. Dort läuft z.Zt. die Ausstellung „Fix & Foxi“ und ich durfte endlich mal wieder Comics lesen 🙂 . Dabei habe ich mich mit der Erinnerung etwas schwer gatan, denn entweder habe ich diese Comicreihe nicht so oft gelesen oder es ist einfach zu lange her. Aus diesem Grund habe ich im Vorfeld das Internet bemüht, um herauszufinden, wie die Figuren neben Fix (gelbe Hose) & Foxi (blaue Hose) hießen. Weiterlesen →

Nur mal gucken

Augenzwinkern

Nur mal gucken wie et früher im Pott so war? Nur mal ein kurzer Museumsbesuch? Und nur mal keinen Eintritt zahlen? Das sind ja gleich drei Dinge auf einmal. Trotzdem kein Problem. Wenn ihr bis zum 3. Mai 2015 in Oberhausen entlang der Slinky Springs to Fame Brücke am Rhein-Herne-Kanal oder im Kaisergarten seid, schaut doch mal in das „Kleine Schloß“ der Ludwiggalerie. Das kleine Schloß ist gegenüber dem Haupteingang und beherbergt den Shop der Ludwiggalerie. Rechts und links davon findet zur Zeit die Ausstellung „Augenzwinkern“ von Rudolf Holtappel statt. Ein paar Bilder zeigen das Ruhrgebiet der 60’er Jahre, andere zeigen Einblicke in die Theaterwelt und wieder andere Ortsschilder der Ruhrgebietsstädte. Der Eintritt ist frei und man braucht, je nach dem wie intensiv ihr die Bilder betrachtet, ca. 15-30 Minuten.

Hair! Das Haar in der Kunst

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Haare, lang oder kurz, offen oder als Zopf, gefärbt oder Natur? Alles eine Frage der Mode. Und weil Mode und Kunst nahe beieinander liegt, liegt auch nichts näher, als eine Ausstellung zu dem Thema Haare zu machen. „Hair! Das Haar in der Kunst“ lautet daher der Titel der aktuellen Ausstellung in der Ludwiggalerie im Schloss Oberhausen. Eine Ausstellung über Haare? Was wird denn da wohl gezeigt? Zopfflechtkünste oder das schüttere Haupthaar von Telly Savalas ;-)? Na ja so ähnlich. Eine ganze Reihe von Bildern, mal fotografiert, dann wieder gemalt, mal mit Bleistift und mal im Siebdruck. Immer haben sie irgendwas mit Frisur oder Haar zu tun.

Hair

Nun ist das mit Bildern bei mir ja so’ne Sache. Ein schöner Akt und eine tolle Landschaft können mich begeistern, aber eine künstlerische Zeichnung sieht für mich machmal so aus wie eben ’ne Zeichnung aussieht. Was will uns der Künstler damit sagen, hat es eine Bedeutung, daß da das vorne rechts …. egal wer will das schon wissen? Wenn ich mal eines der wenigen längeren Telefongespräche führe, kritzel ich auch schon mal musteriges auf’s Blatt. Ist das dann auch schon Kunst ;-)?

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Wie dem auch sei, ich laufe an einigen Zeichnungen achtlos vorbei (tut mir ja auch ehrlich leid *hüstel), während mich Installationen, Firguren, Dinge halt die ich (be-)greifen kann öhm … könnte, was im Museum natürlich strengstens untersagt ist, wesentlich mehr interessieren. So gibt es z.B. eine frei im Raum schwebende Papierkunstdarstellung eines Friseursalons aus Büttenpapier oder ein Nagelbild, welches die Schrift statt mit einem Faden mit Pferdehaar hervorzaubert.

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Dann sind da diese stark behaarten Körperteile, die es einem ermöglichen einen weiblichen Körper nur unter Zuhilfenahme der Haare zu formen, das Klo, das komplett mit Haaren bedeckt ist (ich möchte gleich das Kehrblech auspacken), der Oberkörper von einem gewissen (Han) Solo 🙂 und last but not least das Highlight die Frau ohne Gesicht. Sie sitzt in einem Sessel, hat den Arm auf’s Bein gestützt und dreht den Kopf weg vom Betrachter … immer, auch wenn man ihren Sessel umrundet. Das finde ich originell. Ich habe Hair! mit der RuhrTopCard besucht, so daß mich der Ausflug nichts weiter gekostet hat, ob die Ausstellung was für euch ist müßt ihr selber wissen. Ich war in ca. 1 Stunde durch.

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Jetzt ein ganz hater Schnitt (ha ha kleines Frisuren Wortspiel ;-)), denn wenn ihr schon mal in der Ecke seid, in Duisburg liegt (noch nicht öffentlich begehbar) seit kurzem das U-Boot aus der Ruhr2010 Aktion „RuhrAtoll“. Vom Baldeneysee ist es in den Duisburger Innenhafen umgezogen und soll in absehbarer Zeit besichtigt werden können. Es ist wohlgemerkt ein Kunstwerk, kein echtes U-Boot, aber vielleicht schneidet ihr euch die Info einfach hier aus und legt sie euch schon mal auf Halde (muahaha noch’n Wortspiel) :-D.

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