Fix & Foxi

Männer die vor Comics stehen und Frauen leise schmunzeln sehen, so erging es mir am Samstag in der Ludwiggalerie in Oberhausen. Dort läuft z.Zt. die Ausstellung „Fix & Foxi“ und ich durfte endlich mal wieder Comics lesen 🙂 . Dabei habe ich mich mit der Erinnerung etwas schwer gatan, denn entweder habe ich diese Comicreihe nicht so oft gelesen oder es ist einfach zu lange her. Aus diesem Grund habe ich im Vorfeld das Internet bemüht, um herauszufinden, wie die Figuren neben Fix (gelbe Hose) & Foxi (blaue Hose) hießen. Weiterlesen →

Nur mal gucken

Augenzwinkern

Nur mal gucken wie et früher im Pott so war? Nur mal ein kurzer Museumsbesuch? Und nur mal keinen Eintritt zahlen? Das sind ja gleich drei Dinge auf einmal. Trotzdem kein Problem. Wenn ihr bis zum 3. Mai 2015 in Oberhausen entlang der Slinky Springs to Fame Brücke am Rhein-Herne-Kanal oder im Kaisergarten seid, schaut doch mal in das „Kleine Schloß“ der Ludwiggalerie. Das kleine Schloß ist gegenüber dem Haupteingang und beherbergt den Shop der Ludwiggalerie. Rechts und links davon findet zur Zeit die Ausstellung „Augenzwinkern“ von Rudolf Holtappel statt. Ein paar Bilder zeigen das Ruhrgebiet der 60’er Jahre, andere zeigen Einblicke in die Theaterwelt und wieder andere Ortsschilder der Ruhrgebietsstädte. Der Eintritt ist frei und man braucht, je nach dem wie intensiv ihr die Bilder betrachtet, ca. 15-30 Minuten.

Hair! Das Haar in der Kunst

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Haare, lang oder kurz, offen oder als Zopf, gefärbt oder Natur? Alles eine Frage der Mode. Und weil Mode und Kunst nahe beieinander liegt, liegt auch nichts näher, als eine Ausstellung zu dem Thema Haare zu machen. „Hair! Das Haar in der Kunst“ lautet daher der Titel der aktuellen Ausstellung in der Ludwiggalerie im Schloss Oberhausen. Eine Ausstellung über Haare? Was wird denn da wohl gezeigt? Zopfflechtkünste oder das schüttere Haupthaar von Telly Savalas ;-)? Na ja so ähnlich. Eine ganze Reihe von Bildern, mal fotografiert, dann wieder gemalt, mal mit Bleistift und mal im Siebdruck. Immer haben sie irgendwas mit Frisur oder Haar zu tun.

Hair

Nun ist das mit Bildern bei mir ja so’ne Sache. Ein schöner Akt und eine tolle Landschaft können mich begeistern, aber eine künstlerische Zeichnung sieht für mich machmal so aus wie eben ’ne Zeichnung aussieht. Was will uns der Künstler damit sagen, hat es eine Bedeutung, daß da das vorne rechts …. egal wer will das schon wissen? Wenn ich mal eines der wenigen längeren Telefongespräche führe, kritzel ich auch schon mal musteriges auf’s Blatt. Ist das dann auch schon Kunst ;-)?

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Wie dem auch sei, ich laufe an einigen Zeichnungen achtlos vorbei (tut mir ja auch ehrlich leid *hüstel), während mich Installationen, Firguren, Dinge halt die ich (be-)greifen kann öhm … könnte, was im Museum natürlich strengstens untersagt ist, wesentlich mehr interessieren. So gibt es z.B. eine frei im Raum schwebende Papierkunstdarstellung eines Friseursalons aus Büttenpapier oder ein Nagelbild, welches die Schrift statt mit einem Faden mit Pferdehaar hervorzaubert.

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Dann sind da diese stark behaarten Körperteile, die es einem ermöglichen einen weiblichen Körper nur unter Zuhilfenahme der Haare zu formen, das Klo, das komplett mit Haaren bedeckt ist (ich möchte gleich das Kehrblech auspacken), der Oberkörper von einem gewissen (Han) Solo 🙂 und last but not least das Highlight die Frau ohne Gesicht. Sie sitzt in einem Sessel, hat den Arm auf’s Bein gestützt und dreht den Kopf weg vom Betrachter … immer, auch wenn man ihren Sessel umrundet. Das finde ich originell. Ich habe Hair! mit der RuhrTopCard besucht, so daß mich der Ausflug nichts weiter gekostet hat, ob die Ausstellung was für euch ist müßt ihr selber wissen. Ich war in ca. 1 Stunde durch.

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Jetzt ein ganz hater Schnitt (ha ha kleines Frisuren Wortspiel ;-)), denn wenn ihr schon mal in der Ecke seid, in Duisburg liegt (noch nicht öffentlich begehbar) seit kurzem das U-Boot aus der Ruhr2010 Aktion „RuhrAtoll“. Vom Baldeneysee ist es in den Duisburger Innenhafen umgezogen und soll in absehbarer Zeit besichtigt werden können. Es ist wohlgemerkt ein Kunstwerk, kein echtes U-Boot, aber vielleicht schneidet ihr euch die Info einfach hier aus und legt sie euch schon mal auf Halde (muahaha noch’n Wortspiel) :-D.

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Marilyn Monroe besucht

Mit der RuhrTopCard habe ich heute mal wieder die Ludwiggalerie im Schloss Oberhausen besucht. Zur Zeit läuft dort (bis 13. Januar 2013) die Ausstellung zum Thema „Marilyn Monroe“. Die Ausstellung geht über drei Etagen, in Parterrre gibt es hauptsächlich Bilder aus dem Jahr 1962 (kurz vor ihrem Tod) zu sehen, eine Etage höher sind PopArt Bilder (nicht ganz mein Geschmack) und Bilder aus den 50’er Jahren zu sehen und in der 3. Etage sind dann unter anderem die bekannten Aktbilder aus dem Jahr 1949 zu sehen. Diese Bilder, 1952 in einem Kalender und 1953 im Playboy veröffentlicht, dürften Marilyn Monroe Fans wohl bekannt sein.

Marilyn Monroe

Wenn ihr euch jetzt für die Fotos interessiert schaut mal hier, bei der letzen Auktion im Frühjahr erwiesen sie sich als Ladenhüter 😀 . Wenn ihr lieber in die Ausstellung wollt, sucht doch als Vorbereitung mal nach Bildern(!) bei Google, Suchbegriff: „Marilyn Monroe Bert Stern The last sitting“ und verschafft euch so vorab einen Überblick (wohlgemerkt nicht alle Bilder sind auch in der Ausstellung).

Nebenbei, interessant finde ich, daß Schülerinnen und Schüler des Oberhausener Elsa-Brandström-Gymnasiums zu Museumsexperten ausgebildet werden, um Schulklassen durch die Ausstellung zu führen. Ich hatte mich nämlich beim Betrachten der Bilder gefragt, ob heutige Schüler Marilyn Monroe überhaupt noch kennen. Wer in den 70’er Jahren groß geworden ist, hat in Jugendzeitschriften immer mal wieder von ihr gelesen (bis hin zum Starschnitt), aber heute? Wenn ihr heute Schüler seid, schreibt mir doch mal, was ihr über Marilyn wißt.

P.S.: Ich habe noch eine schöne Blogseite zur Ausstellung gefunden, schaut mal rein.