Jahresrückblick 2025

Wäre der Blog ein Film, wäre jetzt der Moment, an dem ich die Outtakes zeigen könnte. Hier muß ich aber leider passen. Stattdessen laufe ich mit euch gedanklich nochmal durch mein Blogjahr. Nochmal durch die letzten 12 Monate, den einen oder anderen Ausflug neu erleben, nochmal an Dinge erinnern, die ich fast schon wieder vergessen hatte. 52 Blogbeiträge, davon 2 als Nachtrag aus 2024, sind seit dem letzten Jahresrückblick zusammengekommen. Zum Ausklang aus 2024 gehörte das Global Gate, ein aus mehreren Schiffcontainern gebautes Tor, an der Zeche Zollverein und mein BestOfNine, die meistgeklickten Instagrambilder.

Und dann waren da noch die unveröffentlichten Bilder aus 2025 auf meiner Festplatte. Ich hab sie gemacht, aber keiner hat sie gesehen, ein bisschen rot und grün gab’s da zu sehn. Ich war im Mai in Düsseldorf rund um die Königsallee, im September zum letzten Oldtimertreffen (für dieses Jahr) im Krefelder Stadtwald und Anfang Oktober nochmal am OpenAir Kunstobjekt „Windzeichnung“ von Danuta Karsten auf der Halde Norddeutschland.

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Wolkenmaschinen

Ein ziemlich trockener Rheindeich und hoch gewachsene Bäume waren im letzten Blogbeitrag des Alsumer Bergs zu sehen, ganz anders dieses Mal. Die Wiesen waren satt grün, der Rhein hatte leichtes Hochwasser und auf dem Berg wurde die Aussicht auf die Kokerei kräftig freigeschnitten. Der Wind wehte aus Nordosten, so daß der Dampf aus 25 Kubikmeter Wasser (ca. 25.000 Liter) pro Koks Löschvorgang über den Rhein abzog.

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Jahresrückblick 2023

Auch wenn des Wetter nur zu 80% mitspielte, mein Highlight des Jahres war die Ballonfiesta in Krefeld. Willkommen zum Jahresrückblick 2023. Wieder zeigt der Kalender Mitte November, das heißt für mich, wie in den letzten Jahren, Zeit zurückzublicken, bevor andere zurückblicken. Das Jahr 2023 war spannend und herausfordernd, mal unangenehm heiß und dann wieder langanhaltend naß. Ich war wieder viel unterwegs, in Hamburg, in Berlin und oft auch nur vor der eigenen Haustüre. Gefühlt war das Jahr noch schneller vorbei, als alle davor und dennoch habe ich eine ganze Reihe von Blogbeiträgen geschrieben.

Außerdem ist meine Wahlheimat Krefeld dieses Jahr 650 Jahre alt geworden und ich durfte im Jubiläumsblog mitschreiben. Aber starten wir mit einem Blogbeitrag, der nach dem Jahresrückblick 2022 noch im alten Jahr erschienen ist. Herbstliche Bilder aus dem Landschaftspark Duisburg Nord.

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Fotoalbum Alsumer Berg

Weiter geht es mit Bildern der letzten 4 Wochen. Den Rhein bei Beeckerwerth habe ich im Sommer 2021 besucht, am Alsumer Berg (bei Rheinkilometer 789) war ich aber allem Anschein nach seit Januar 2019 nicht mehr. Schaut euch den Beitrag mal an, abgesehen davon, daß natürlich Winter war, sind die Bäume seitdem richtig in die Höhe gewachsen. Im März 2014 konnte man sogar noch die komplette Kokerei von oben beobachten. Aber wer oder was ist überhaupt der Alsumer Berg?

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Jahresrückblick 2019

Geht es euch auch so, daß ein Jahr manchmal verfliegt, als hätte es gar nicht stattgefunden? Dabei war gerade dieses Jahr ein Jahr der Jubiläen. 30 Jahre ist es her, daß ich nach Krefeld gezogen bin, 30 Jahre ist es auch her, daß die Berliner Mauer gefallen ist. Der Gasometer in Oberhausen wurde 90 Jahre alt und ist seit 25 Jahren Ausstellungshalle. Auch die Gruga in Essen feierte dieses Jahr ihren 90. Geburtstag.

Der Landschaftspark Duisburg wurde 25 Jahre alt genauso wie der Düsseldorfer Rheinufertunnel. Und ich? Ich bin 55 geworden, ich kann es immer noch nicht glauben. Das Jahresende rückt unaufhörlich näher und Mitte November ist seit einigen Jahren der Zeitpunkt für meinen Jahresrückblick. Weiterlesen →

Alsumer Berg – Ruhrgebiet, Rhein und Tatort

Ein kühler aber sonniger Sonntag ruft zu einem kleinen Ausflug an den Rhein oder ins Ruhrgebiet oder zu einem Drehort des letzten Tatorts. Das waren gleich drei Dinge auf einmal, die ich letzten Sonntag erleben durfte. Ich war nach langer Zeit mal wieder am Alsumer Berg in Duisburg. Tatort aus Duisburg? Na ja, genau genommen war es ja der Tatort aus Dortmund, aber wer weiß schon, daß die Drehorte ganz wo anders liegen. Weiterlesen →

Alsumer Berg, Kokerei und Mäuseturm

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Ich gebe zu, das hübscheste Fleckchen Erde ist das nicht gerade, wenn man am Alsumer Berg aus dem Auto steigt, denn man steht praktisch mitten in einer aktiven Industriekulisse. Der Alsumer Berg, zu erreichen über einen kleinen Parkplatz am „Alsumer Steig“ und einem Fußweg von ca. 800 Meter ist eine alte Schuttdeponie in Duisburg, die unmittelbar am Rhein liegt. Wie ihr hier lesen könnt, war ich bereits vor drei Jahren einmal auf dieser begehbaren Deponie und schon damals dachte ich schön ist anders. Aber was nicht schön ist, kann trotzdem interessant sein, also bin ich letztens nochmal hin. Zum einen gibt es von oben einen schönen Blick über den Rhein und zum anderen kann man unmittelbar auf die Kokerei Schwelgern gucken.

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Wer schon mal von der Halde Rheinpreußen in Moers auf den Rhein hinutergeguckt hat, hatte die Kokerei Schwelgern und den Nasslöschturm bestimmt schon mal im Fokus des Fotoapparates, denn die Wasserdampfwolke ist von dort und vielen weiteren Stellen im Ruhrgebiet gut zu sehen. Bei meinem ersten Besuch am Alsumer Berg habe ich mir nichts dabei gedacht, außer da wird was heißes mit viel Wasser „kalt gemacht“ und dabei qualmt’s halt 😉 . Erst mit der Führung „Durch Koksofen und Meistergang„, die ich 2012 auf der (stillgelegten) Kokerei Zollverein mitgemacht habe, habe ich den Kokereivorgang in der Theorie kennengelernt.

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Die Kokerei Schwelgern bietet jetzt die Arbeitsschritte live und vom Aussichtspunkt auf dem Alsumer Berg kann man ein bisschen hineinsehen ins Arbeitsgeschehen. Das war mir beim letzten Besuch 2011 nicht wirklich klar. Dieses Mal hatte ich das große Glück, daß der südliche Nasslöschturm in Betrieb war, so konnte ich ganz gut sehen, wie alle 10 Minuten ein brennender Koksblock in den Kühlturm fuhr und dann mit Unmengen Wasser abgelöscht wurde. Die Kokerei Schwelgern besteht aus zwei Batterien mit jeweils 70 Koksöfen und benötigt (lt. einem Artikel der Rheinischen Post) alle zehn Minuten 28 Kubikmeter Wasser. Zurück am Parkplatz, habe ich mir das ganze sogar noch (durch den Zaun) aus der Nähe ansehen können.

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*** Wolkenfantasie_on *** Manchmal kann man ganz tolle Sachen entdecken. Die Wolke da oben sieht doch aus wie ein Engel, oder 😉 ? *** Wolkenfantasie_off ***

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Aber der Alsumer Berg und die Kokerei ist nicht das einzige was man an diesem Fleckchen Erde sehen kann. Man kann, wenn nicht gerade Hochwasser ist, vom Rheindeich runter an den Rhein und findet dort sogar sowas wie einen kleinen Strand vor. Dort wo sich die Wassergewinungsanlage von Tyssen Krupp befindet kann man unmittelbar am Wasser stehen und beobachten, wovor immer gewarnt wird. Das Wasser ist rund 2 Meter von mir weg, der Sand um mich herum ist feucht, ein großes Schiff mit entsprechendem Sog fährt rheinabwärts vorbei. Plötzlich geht das Wasser 2-3 Meter zurück bevor ich meinen Platz im Sand schleunigst räumen muß, weil das Wasser plötzlich meine Füße umspült.

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Daß das Wasser solche Wellen verursacht hat mich daran erinnert, daß der Rhein kein Spielplatz ist. Was mich aber überhaupt vom Rheindeich runtergetrieben hat, ist ein etwas versteckt zwischen den Büschen liegendes Gebäude, das meine Neugierde geweckt hat. Was kann das sein? Ich kann keine Erläuterung finden und muß zu Hause danach googeln. Das Gebäude mit zwei schweren Stahltüren und einem kleinen turmartigen Ausguck soll sich Duisburger Mäuseturm nennen und eine ehemalige Zollstation am Rhein sein. Mit anderen Worten eine frühe Mautstelle (Maut = Maus) für Schiffe, welche den Rhein schon damals als Transportweg nutzten. Wißt ihr ob das stimmt? Ansonsten schreibt mir, wenn ihr eine andere Geschichte dazu kennt. Jetzt noch schnell was aus der Rubrik Kurriose Fundstücke.

1. Was ist das hier, kann man da den Stöpsel aus dem Rhein ziehen 😀 ?
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2. Wie kommt Kohle (oder ist das Koks) an den Strand des Rheins?
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3. Warum habe ich auf meiner Toilette keine so tolle Aussicht?
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Noch mehr Bilder? Dann gibt’s die bei Google+ und Flickr.