Extraschicht 2016

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Wieder ist ein Jahr rum und wieder ist das Wetter alles andere als gut, als am letzten Wochenende die Extraschicht im Ruhrgebiet startet. Extraschicht, für alle die es nicht auf Anhieb wissen, ist die „Nacht der Industriekultur“. Licht- und Feuerzauber, Theater und Musik, Führungen und Feuerwerke, Zutritt zu außergewöhnlichen ehemaligen Industrie- und Zechenstandorten und das quer durchs Ruhrgebiet an 48 Spielorten in 20 Städten. Für alles reicht ein Ticket und ein Abend Zeit. Die Extraschicht startet immer am letzten Juniwochenende, vielleicht schon mal ein Tipp für 2017 :-). Weiterlesen →

Von Fördertürmen, U-Booten und einem Geburtstag

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Ich sachet euch, wenn einen der Job zu 150% fordert, bleibt für die Pflege des Blogs hier momentan etwas weniger an Zeit. Außerdem bin ich z.Zt. auch nicht jedes Wochenende unterwegs. Am Samstag war ich (ausnahmsweise) mal wieder bei diesem schwedischen Möbelhaus, um ein paar Kleinigkeiten zu kaufen und bin dann im Anschluß zum wiederholten Male in den Landschaftspark Duisburg Nord. Wie ich erst jetzt auf der Homepage des Landschaftsparks gelesen hatte, stehen dort seit November 2,80 Meter große und 1,2 Tonnen schwere Figuren, Menschen-Silhouetten des Moerser Künstlers Pit Bohne und warten darauf fotografiert zu werden (ital. Variante, Füße einbetoniert 😉 ).

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Die Figuren stehen dort voraussichtlich noch bis Frühjahr 2014 und veranstalten eine „Stille Demo“. Außerdem gibt es auch schon seit Dezember in den Tagesbunkern 2-5 wieder eine neue Videoinstallation mit Filmaufnahmen aus dem Jahr 1953. Unterlegt sind diese mit werkstypischen Klängen des Hüttenwerks. Ihr startet die Videoinstallation mit einem Knopfdruck Nix waret mit Video, die Soundinstallation und farbig beleuchtete Sachen gab’s, aber das Video war wohl kaputt 😦 .

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Ganz nebenbei, der Landschaftspark hat dieses Jahr Jubiläum, denn seit 20 Jahren ist dieser für jeden Besucher geöffnet. Da auch die Modernisierung der drei Kaminringe an der Lichtinstallation 2013 abgeschlossen wurden, muß ich auch mal wieder am Abend hin.

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Von soviel schönem Wetter beflügelt habe ich auf den Rückweg nochmal recht sund links der Strecke nach Fördertürmen von alten Zechen Ausschau gehalten. Pssst … eigentlich hatte ich mich etwas vorbereitet 🙂 , denn ich lese immer wieder mal hier und dort von alten Anlagen, nur leider sind die meisten Zechen heute ja umgewidmet oder ganz abgerissen. So war ich bisher z.B. weder in Dinslaken (Zeche Lohberg) noch in Neukirchen Vluyn (Zeche Niederberg, ganz in der Nähe der Halde Norddeutschland).

Zeche Lohberg

Näher als an den Zaun kommt man leider nicht, aber in Lohberg geht man dafür ganz lieb mit Straßenpollern um. Wenn’s kalt wird bekommen die ein selbstgestricktes Mützchen 😉

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Auch an der Zeche Niederberg war alles weiträumig abgesperrt. Dort sah es sogar so aus, als wenn das riesige Gelände eine neue Straßenanbindung bekommt. War allerdings alles noch noch in Arbeit. Für ein paar Förderturmbilder reichte das Zoom aber allemal aus, mehr gab es nicht zu sehen.

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Last but not least habe ich dann noch einen Abstecher in den Duisburger Innenhafen gamacht, denn das U-Boot Modell aus der Ruhr2010 Aktion “RuhrAtoll” liegt ja seit einiger Zeit dort und ist jetzt wieder begehbar (ich hatte euch hier im Oktober kurz angeteasert 🙂 ). Aber ich muß euch enttäuschen, das U-Boot kann nur besichtigt werden, wenn man das Museum Küppersmühle besucht (es sei denn ihr wohnt in Duisburg, da gibt’s so eine Regelung von wegen Donnerstags mit Perso kostenlos ins Museum). Ich durfte nichtmal kurz gucken 😦 . Pffft … dann eben nicht.

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Während ihr das jetzt lest, lege ich mal meinen neuen „schwedischen“ Teppich unter den Wohnzimmertisch. Bilder zum Samstagsauflug gibt’s bei Flickr oder Google+, Bilder vom Teppich bei Ikea 🙂 .

Duisburg, Drachen, KörriSaft

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Heute reiche ich euch noch einen Blogbeitrag vom letzten Wochenende nach. Duisburg hatte mal wieder zum Innenhafenfest und damit auch zum Drachenbootrennen eingeladen. Nun gestaltete sich dieser Samstag alles andere als wetterfreundlich, so daß ich erstmal das Frühstück genossen habe. Brötchen, Zeitung (die aus Papier) und Kaffee fast bis Mittag. Und dann … dann fing es an zu regnen :-(. Gut also nochmal warten bis die dicken Wolken abziehen. Kaum aber waren die ersten blauen Lücken zu entdecken ging’s los … Tasche check, Regenjacke check, Autoschlüssel … und ab dafür. Bis nach Duisburg brauche ich gut 20 – 25 Minuten und kaum kam das Ziel näher … fing es (wieder) an zu regnen. Was sag’ich … Regen? Sturzflut würde ich sagen. Ich war froh im Auto zu sitzen und suchte schon den Hebel mit der Aufschrift „Schwimmflossen ausfahren“.

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Erstmal in Ruhe einen Parkplatz gesucht, die Zeit mit Twitter überbrückt und Gott sei Dank, die Wolken verschwanden genauso schnell, wie sie gekommen waren. Der Himmel riss auf und ich machte mich auch auf, um ein paar Schnappschüsse von den Booten im Innenhafen zu machen. Außerdem fand ich noch ein paar interessante Wolkenformationen die sich über den POTT’schen Himmel schoben und ließ mich von einer Bratwurst überreden sie vom Grill zu retten. Als Belohnung goß ich ihr ein bisschen Pottsoße … ne Moment es war KörriSaft … über das Mittelteil und schob sie mir genüßlich verspeiste sie genüßlich ;-).

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Auf dem Rückweg fiel mir dann noch das frisch renovierte (und in die Schlagzeilen geratene) Gebäude des Landesarchivs auf, daß ich erstmals seit Jahren ohne Gerüste sehen konnte. Ein alter Speicher des Innenhafens wurde hier (unter zumauern aller Fenster, weiß der Teufel warum) zu einem weit sichtbaren Archivgebäude umgebaut. Wenn ihr das nächste Mal auf der A40 (kurz vor bzw. hinter dem Autobahnkreuz mit der A59) unterwegs seid achtet mal drauf. Für Fotografen ist das Backsteingebäude natürlich wie gemacht. Genauso übrigens wie das angrenzende und rot glänzende, schlangenähnliche Gebäude. Jetzt haben die Drachen wieder ein Jahr Pause, bevor die Drachenboote im nächsten Jahr wieder aus den Kellern hervorgeholt werden. Dann heißt’s wieder aus dem Starterhäuschen: „Ättännschen plies …. reddi … go“!

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P.S.: Weitere Drachenbootrenen gibt’s übrigens am letzten Juniwochenende auch wieder auf dem Baldeneysee in Essen.

Ein Sonntag mit Oldtimer und Drachenboot

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Manchmal gibt es Tage, da finden an jeder Ecke Veranstaltungen statt, die es lohnen könnte zu besuchen. Letztes Wochenende war so ein Tag. Ich war mal wieder im Krefelder Stadtwald (genauer an der Rennbahn) zum Oldtimertreff und anschließend in Duisburg zum Innenhafenfest incl. Drachenbootrennen.

Die Sonne zeigte sich an diesem Sonntag bereits früh am Morgen, Zeit also den Oldie aus der Garage zu holen. Die Oldtimerfans kamen wieder mal in Scharen an die Krefelder Rennbahn. Der Parkplatz war bereits um 10.30 Uhr gut gefüllt und füllte sich zusehens weiter.

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Leider standen ein paar neue Autos (vermutlich noch vom Vorabend) auf dem Parkplatz, so daß die Stellplätze für Oldtimer um so knapper waren. Auch dieses Mal waren wieder ein paar Schätzchen dabei, ein (restaurierter) Ford von 1903 genauso wie ein Porsche Speedster, ein Renault R4 oder ein Opel Kadett genauso wie ein Renault Alpine oder ein VW KarmanGhia. Ich glaube der Treff spricht sich langsam rum, denn selbst aus dem Ruhrgebiet waren Kennzeichen zu sehen. Fotos gibt’s wieder bei Flickr, Sevenload oder Google+ (Picasaweb).

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Danach ging’s nach Duisburg. Einmal im Jahr ist der Innenhafen nicht nur Liegeplatz von privaten Booten sondern Ziel der Drachenboote. Und neben den Drachenbootrennen gab es dieses Mal auch noch Einzelrennen in Auslegerkanus (ich hoffe man nennt die so). Rundherum hatte die Gastronomie alles aufgeboten, was sich an so einem Sonntag eben aufbieten läßt. Vom Bratwurststand bis zum Restaurant gleich an, um nicht zu sagen auf der Rennstrecke (auf Schwimmpontons). Etwas später am Nachmittag gab es dann noch ein (Gummi-)Entenrennen für einen guten Zweck. Unter den Käufern je eines Loses und einer Ente gab es eine Reise nach Griechenland zu gewinnen. Na ja, für meine Bedürfnisse kein Grund ein Los zu kaufen 🙂 .

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Der Veranstalter behauptet übrigens, daß es sich um die größte Drachenboot-Fun-Regatta Deutschlands mit 170 Mannschaften und 3.500 Teilnehmern in ausgefallenen Kostümen handelt. Also bitte, ich kann es nicht wiederlegen. Die Bilder hierzu liegen im „Ruhr 2012“ Album bei Flickr, Sevenload und Picasaweb (Google+).

Drachenbootrennen

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Zwei vor, drei zurück, eins zurück .. are you ready? Go!! So oder ähnlich schallte es am Wochenende über den Duisburger Innenhafen. Sommerzeit, Drachenbootzeit. Der Duisburger Innenhafen verwandelt sich an einem Wochenende im Juni immer zu einer großen Festmeile, denn dort findet dann das Innenhafenfest statt. Für die Kleinen gibt’s Clowns und Jongleure, Hüpfburg und Kinderkettenkarusell und für die Großen Bratwurst, Bier und zum Vergnügen aller das Drachenbootrennen.

Ich zitiere mal von der Seite Drachenboot-Duisburg: „Ein Drachenboot ist (ohne Kopf und Schwanz) 12,49 Meter lang und 1,16 Meter breit. An der Spitze ist ein Drachenkopf befestigt, das Heck bildet ein Drachenschwanz. Moderne Boote sind aus Kunststoffvariationen und wiegen etwa 250 Kilogramm, klassische Bootstypen werden aus massivem Holz gefertigt und bringen fast eine Tonne auf die Waage“.

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Auch wenn es sich nur um einen großen Spaß handelt, ins Zeug gelegt haben sich alle Teilnehmer. Dieses Mal war es die Polizei aus Duisburg, die unter Blaulicht und Sirene der Kammeraden an den Start ging, angefeuert wurden aber auch die anderen Teams. Da ich fern der Ziellinie stand kann ich nicht sagen, wer letztendlich gewonnen hat, aber es schien allen viel Spaß zu machen. Wer noch mehr über Geschichte oder Regeln der Drachenboote wissen will schaut mal hier, wer nur ein paar Bilder sehen will der schaut mal hier bei Flickr, Sevenload oder Picasaweb.

Vom Innenhafen in die Ruhrauen

Habe ich euch eigentlich schon mal Bilder aus dem Duisburger Innenhafen gezeigt? In meinen Fotoalben ja, aber einen Blogbeitrag? Der Hafen hat eine lange Geschichte, aber erst in den 90’er Jahren des letzten Jahrhunderts wandelte sich der Hafen im Rahmen des Strukturwandels. Heute erlebt man dort Arbeit und Wohnen aber auch Kultur und Freizeit und das direkt am Wasser.

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Da es nur wenige hundert Meter bis zur Ruhr sind, habe ich mir mitten im Innenhafen (Yitzhak-Rabin-Platz) ein Fahrrad ausgeliehen und eine kleine Tour entlang der Ruhr unternommen. Leider ist der Weg unmittelbar entlang der Ruhr ziemlich uneben, mehr ein Spazierweg für Hundehalter als ein Fahrradweg, dafür bekommt man einen Einblick in den alten Ruhrarm, der hier in den Ruhrkanal mündet. Ein paar Kanuten kommen vorbei und auch die Drachenboote testen hier ihr Können. Etwa 3 Kilometer vom Innenhafen entfernt kommt in den Ruhrauen die Brückenlandschaft Ruhraue.

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Über die Ruhrauen habe ich letztes Jahr hier mal kurz berichtet. Neben Füßgängerbrücken, der A40 und der A3, kreuzen binnen weniger 100 Meter noch eine Güterstrecke und weitere 7 Bahnbrücken die Ruhr. Es wird richtig laut, wenn der ICE knapp über den eigenen Kopf hinwegrattert während gleichzeitig unten auf der Ruhr die Trommeln zu hören sind. Die Drachenboote trainieren nach wie vor für den nächsten Einsatz.

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Auf dem Rückweg noch einen Abstecher ans andere Rheinufer mit Blick auf die Rheinorange bei Kilometer 780. Dieses Mal erfolgt der Blick auf die Ruhrmündung aus Richtung Duisburg Homberg. Auch über die Ruhrmündung (Rheinorange) habe ich bereits im letzten Jahr hier mal kurz berichtet. Wer dem Ruhrdeich statt in Richtung Ruhrauen in die andere Richtung folgt, kann die Rheinorange ebenfalls in rd. 3 Kilometern vom Innenhafen aus per Fahrrad erreichen.

Fotos im „Ruhr 2011“ Album … Flickr, Sevenload, Picasaweb.