Flachsmarkt 2017

Es ist mittlerweile Tradition, daß ich zu Pfingsten einen Abstecher zum Krefelder Flachsmarkt mache, dabei hatte ich dieses Jahr zum ersten Mal überlegt, ob ich die Tradition breche. Erstens hatte der Wetterbericht Regen mit Unwettern angekündigt und zweitens fehlt ein bisschen der Reiz, wenn man jedes Jahr ähnliche Handwerker an den selben Ständen vorfindet. Außerdem bin ich nicht so für Schmuckstände zu begeistern. Und ja, es gibt viele Schmuckstände 😉 . Weiterlesen →

Jahresrückblick 2016

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Das Jahresende naht in großen Schritten und für mich heißt das wieder Jahresrückblick. Nein fragt nicht warum jetzt schon, wie jedes Jahr blicke ich in der zweiten Novemberhälfte auf das (fast) abgelaufene Jahr zurück. So kann ich mit Recht sagen „Ich bin der erste“ ;-). Ich hoffe das #BestOfEichental in den letzten Tagen hat etwas gefallen, jetzt geht’s ans abgelaufene Kalenderjahr 2016.

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Allerdings waren dieses Jahr auch einige Beiträge dabei, in denen ich euch nur was von mäßigem Wetter, bunten Blumen und stürmischen Halden vorgestöhnt habe. Im Nachhinein betrachtet, frage ich mich bei einigen Blogbeiträgen sogar, was hat mich geritten euch das zu schreiben 🙂 ? Bitte verzeiht manch wirres Zeug, zum Beispiel als ich euch fragte, ob ihr auch nach Fuchur am Himmel Ausschau haltet, als ich erzählte, daß ich Tulpen fotografiert habe, aber sonst nichts zu erzählen hatte, daß ich Ausflüge gemacht habe, über die ihr vermutlich schon alles wißt oder daß ich euch kurz vor meinem Geburtstag fragte Halden oder Park (nochmaliges Lesen auf eigene Gefahr 😉 ). Weiterlesen →

Flachsmarkt 2016

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Wie jedes Jahr, war es auch 2016 wieder soweit. Das Mittelalter lebte auf und rd. 45.000 Besucher kamen an den drei Pfingsttagen nach Krefeld Linn. Auch ich habe mich für einen Samstag früh aus dem Bett gewagt, denn den Vormittag über sollte es trocken bleiben sagte der Wetterbericht. Nun ja, vielleicht hatte er nicht Krefeld Linn gemeint, denn ich war, nach einem ausreichenden Frühstück um 10.15 Uhr kaum auf den Festwiesen angekommen, als es einen kräftigen Schauer gab. Also mußte der gar nicht so mittelalterliche Schirm herhalten. Aber das war’s dann auch, den Rest des Tages jagte der Wind die dicken Wolken über den Himmel und ab und zu kam sogar die warme Sonne zwischen ihnen hervor. Weiterlesen →

Ritter, Schmuck und Bänkelsänger – Flachsmarkt auf Burg Linn

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Samstag kurz nach 7.00 Uhr, der Wecker klingelt. Was zum Teufel hat mich geritten so früh aufstehen zu wollen? Ach richtig, es ist wieder Pfingstwochenende und damit Flachsmarktzeit in Krefeld. Ich zücke mein Handy und nutze mal wieder das Handyticket für den ÖPNV, denn der Bus hält vor meiner Haustüre und die Straßenbahn, in die ich umsteigen muß, genau vor der Burg Linn. Der Flachsmarkt, der dieses Jahr immerhin schon zum 40. Mal rund um die Burg Linn in Krefeld stattfand, ist bei mir ja so eine Sache. Als ich vor gut 25 Jahren nach Krefeld gezogen bin, wußte ich (verständlicherweise) nichts von traditionellen Veranstaltungen in dieser schönen Stadt. Dann war ich das erste Mal in Linn und erinnere mich an Regenwetter, was im Mai ja vorkommen soll. Die Wiesen rund um die Burg waren matschig, wir trugen hübsche Gummistiefel und gehörten zu den wenigen, die trockene Füße hatten 🙂 .

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Dann war ich viele Jahre nicht mehr dort und kann euch nicht wirklich sagen warum. Seit ein paar Jahren bin ich wieder regelmäßig(er) dort und das glücklicherweise an trockenen Tagen, meist sogar bei Sonne. Ein großes Dankeschön an die Veranstalter für die viele Arbeit, die dort im Vorfeld sicherlich anfällt. Die sonst brachliegenden Wiesen rund ums Ritterlager sind frisch gemäht, da wo es etwas uneben und bei Regen matschig werden könnte ist Schotter aufgeschüttet und für den Notfall ist alles bereit gestellt bis hin zur Meldestelle für „verloren“ gegangene Kinder. Leider wird es von Jahr zu Jahr schwerer, entsprechende Handwerker zu finden, so daß sich dieses Jahr (gefühlt) auch ein paar, aber nur kleine, Lücken ergaben.

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Zum 40. Jubiläum gab es übrigens ein Stückchen Seife mit der Prägung 40 Jahre Flachsmarkt. Die Version in hell (Duftnote Geißblatt) darf jetzt mein Bad beduften. Was allerdings ein Geißblatt ist, mußte ich zu Hause auch erstmal googeln 😀 . Die Rosen auf dem nachfolgenden Bild duften garantiert nicht, sind aber nicht minder schön.

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Habt ihr bei solchen Märkten eigentlich ein Ritual? Sagt jetzt nicht nein, jeder hat ein Ritual. Bei mir ist es der erste Weg auf den Burginnenhof, bevor die Brücke auf Grund des Besucherandrangs vorübergehend gesperrt wird, bei anderen ist es der Becher frisch gepresster Orangensaft (ist vermutlich wie mit dem Tomatensaft im Flugzeug 🙂 ), oder der Sturm auf die Schmuckstände. Letzere sind übrigens fast immer fest in Frauenhand. Männer sieht man dort seltener … kann ich gar nicht verstehen ;-). Wer den Nachwuchs dabei hat, wird einen der Stände ansteuern, an dem Kinder Glaskunstwerke erstellen, töpfern, malen, drechseln, marmorierte Halstücher gestalten oder Ritter spielen können.

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Wie immer ist es interessant zu sehen, wie die Kunstwerke entstehen, die dem Volk gleich nebenan angeboten werden, auch wenn ich persönlich mit den Dingen weniger anfangen kann, aber ihr dürft mich da auch nicht als Maßstab sehen. Ich bin ja mehr auf der Jagd nach Fotomotiven, um z.B. den Blog hier zu bebildern. Die großen bunten Motive genauso wie die kleinen unscheinbaren, die man manchmal nur so nebenbei entdeckt.

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Die meisten Standbesitzer lassen mich da auch agieren bis auf die Künstler/Handwerker, die innerhalb der Burgmauern sitzen. Hier wurde ich meines Wissens im letzen Jahr und auch dieses Mal freundlich aber bestimmt gebeten nicht zu fotografieren 😦 . Pffft … dann eben nicht, dann seid ihr eben nicht in meinem Blog 😮 .

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Der Programmplan hift dabei, die Veranstaltungen des Marktes im Auge zu behalten. Neben den, an unterschiedlichen Orten stattfindenden Musik- und Künstlergruppen (Bänkelsängern), verfolge ich sehr gerne das Ritterturnier, das mit sehr viel Liebe und immer ein bisschen Ironie vorgetragen wird sowie die kleine Falkner Flugshow. Sehr schön auch wie die Kinder bei der Flugshow eingebunden werden. Manche können es gar nicht abwarten den Vogel von der Falknerin auf den Arm gesetzt zu bekommen 😀 . Last but not least gibt es ausreichend Stände, an denen etwas für das leibliche Wohl angeboten wird.

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Einziger eventueller Kritikpunkt, die Anbieter die regelmäßig auf dem Flachsmarkt sind, stehen auch fast immer an der gleichen Stelle, was ich verstehe, wenn der Händler z.B. ein Handwerk vorführt und dafür Platz benötigt, aber nach ein paar Jahren weiß ich so genau, an was zumindest ich vorbeigehen kann. Nach rd. 5 Stunden, einem Stück Kuchen und vielen gemachten Fotos tut der Rücken weh und ich bin froh über einen Sitzplatz in der Straßenbahn (bin ja schon was älter 😉 ). Auf der Rückfahrt bin ich, obwohl ich nur selten mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahre, in der Straßenbahn gleich auch kontrolliert worden. Das gewählte Handyticket wurde gescannt und als gültig erkannt 😉 .

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Eine Auswahl weiterer Bilder des diesjährigen Flachsmarktes bei Google+ und bei Flickr.

Flachsmarkt 2014

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Pfingsten 2014 soll als das wärmste Pfingsten seit ewig in die Wettergeschichte eingehen und trotzdem (oder gerade deshalb) ließen sich auch 2014 die Besucher nicht davon abhalten gleich zur Kassenöffnung den Flachsmarkt zu entern. Dieses Jahr gab es (meines Wissens) erstmals am Samstag einen Kindertag, was zusätzlich für einen Besucherschub gesorgt haben dürfte. Kinder brauchten nämlich keinen Eintritt zu zahlen. Erwachsene wie im letzten Jahr 8,- Euro.

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Es war 7.30 Uhr mein Wecker klingelt. So früh aufstehen an einem Samstag? Aber ja, denn erstens will man schließlich gut gestärkt in den Tag starten und zweitens gilt es bei dem Wetter noch ein wenig Proviant in den Rucksack zu packen. Mindestens 1,5 Liter Wasser sollten es schon sein, denn die Sonne brannte bereits um 9.30 Uhr in der Frühe vom Himmel. Also los, die Straßenbahn war noch erfreulich leer, dafür waren die Kassen zum Flachsmarkt bereits gegen 9.45 Uhr geöffnet.

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Hinein ins Geschehen und dieses Mal ganz anders als sonst. Einer der ersten Wege führte zwar wie immer in die Burg, denn da ist der Zutritt begrenzt aber danach ging es dieses Mal zuerst auf die Ritterwiese. Die Luft stand still dort und es war bereits unglaublich warm. Da macht es Sinn sich für Ritterrüstungen zu interessieren 🙂 . Die Ritter waren vermutlich noch bei der Morgentoilette, so daß ich nur 1-2 von ihnen zu Gesicht bekommen habe. Zurück zur Burg, denn trotz diverser Besuche auf dem Flachsmarkt, bin ich dieses Jahr zum allerersten Mal zur offiziellen Eröffnung auf der Vorburg mit dabei.

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Der Spielmannszug des Fanfarencorps Korschenbroich marschiert gefolgt von Hornbläsern, dem Kurfürst mit großem Gefolge und dem Schirmherrn Antoin Scholten – Bürgermeister von Venlo – in die Vorburg ein. Als traditionelles und historisches Symbol des Marktes wird das Marktkreuz mit Richtschwert und Siegel aufgerichtet. Danach werden diverse Politiker, Bürgermeister und der Oberbürgermeister begrüßt. Auch hier steht die Luft, ich bewundere die Menschen, die in Tracht in der prallen Sonne aushalten.

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Ich mache mich unterdessen auf den Weg Flachsspinnern, Handwebern, Lehmbauern, Sattlern, Seilern, Rüstungsschmieden, Kettenhemdmachern, Perückenmacherinen und Buttermachern bei der Arbeit zuzuschauen. Dazwischen die üblichen Künstler, Gaukler und Musikanten. Dieses Jahr auch wieder mit dabei eine Falknerin mit ihren Tieren und natürlich der passenden Flugvorführung.

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Wenn ihr Lust bekommen habt, das nächste Pfingsten folgt bestimmt. Genug der Worte, jetzt kommt das mit den Fotos. Klickt für mehr auf das Album „Rund um Krefeld“ bei Google+ oder bei Flickr.

Flachsmarkt 2013

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Unglaublich, daß schon wieder 12 Monate vergangen sind. Wenn man wie ich in den letzten Jahren regelmäßig auf dem Flachsmarkt ist, kommt einem der Besuch vor, als wäre man nur mal eben für ein paar Tage weg gewesen. Leider liegt das auch daran, daß die meisten Stände genau dort stehen, wo sie auch im letzten Jahr standen und im vorletzten Jahr und … da leidet meiner Meinung nach ein bisschen die Abwechslung.

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Schön war’s trotzdem wieder auf Burg Linn. Kerzenzieher, Filzer, Glasbläser, Hutmacher, Buchbinder, Steinmetz, Seifenmacher, Schmied, Weber, Töpfer, Papiermacher, Holzschumacher und viele mehr bevölkerten die Wiesen rund um die Burg. Dazwischen die üblichen Künstler, Gaukler und Musikanten. Dieses Jahr auch wieder mit dabei eine Falknerin mit ihren Tieren und natürlich der passenden Flugvorführung.

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Der Samstag begann allerdings kühl und bewölkt, was sich auch auf die Schlangen an den Kassen auswirkte. Es gab nämlich fast keine. Trotzdem blieb es zum Glück trocken, nur die Sonne kam erst am frühen Abend raus. Wer noch nie den Flachsmarkt besucht hat, dem sei der Besuch ausdrücklich empfohlen. An den unzähligen Ständen rund um die Burg Linn präsentieren Kunsthandwerker zum einen sich selbst, aber auch ihren Beruf und ihre Arbeiten. Vor allem Kinder können sich an diversen Ständen selbst versuchen. Zeichnen, Papier schöpfen, Kerzen ziehen, Glas blasen, Holzschnitte machen oder Drechseln sind nur einige der Möglichkeiten.

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Ja natürlich, vieles kannte ich bereits aus den Vorjahren, aber trotzdem merke ich mir schon mal 2014 vor, wiederum an Pfingsten, vom 07. bis zum 09. Juni. Meine diesjährigen Bilder spiegeln hoffentlich ein bisschen das Leben auf dem Handwerksmarkt wieder. Schaut mal rein auf Flickr oder Google+.

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Flachsmarkt 2012

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Und wieder ist ein Jahr rum und wieder war Flachsmarkt in Krefeld Linn. Wiedrum pünktlich zur Markteröffnung stand ich mit einer ganzen Reihe ebenso interessierter wie neugieriger Menschen um 10.00 Uhr in der Kasse. Dieses Jahr mußte man zum ersten Mal 8,- statt bisher 6,- Euro für den Eintritt berappen, aber ich finde Handwerker und Rittersleut sind es wert. Dieses Mal war der Innenhof der Burg (seit letztem Jahr auf 300 Personen beschränkt) „nur“ mit Marktständen bestückt, während die Schmiede in die Vorburg verlagert worden war. Meines Erachtens eine gute Idee. Trotz des tollen Wetters und wie immer eine Menge an Besuchern verlief sich das auf dem Gelände ganz gut.

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Auf gings zwischen Filzer und Glasbläser, Senf- und Hutmacher, Schmuckmacher und Kerzenzieher, Buchbinder und Steinmetze, Künstler, Gaukler und Musikanten. Während Schmuck und Seidenschals bei den Damen besonders ankamen, nahmen die Männer Helme und Säbel in Augenschein. Kinder durften wie immer an vielen Ständen selber tätig werden. Basteln und Malen, schnitzen und fräsen, dazu immer wieder Spielmannszüge und Bänkelsänger. Auf der Ritterwiese lieferten sich unterdessen die Ritter einen Kampf zu Pferde und die „Bewohner“ führten Tänze vor und demonstrierten Bogenschießwettbewerbe. Wer dabei hungrig wurde, konnte an den unzähligen Ständen z.B. Brötchen und Wurst, Suppe und Waffeln bekommen. Ich gebe zu, als Familie kommen da schon mal ein paar Euro zusammen, aber wer sich selbst verpflegen möchte wird davon nicht abgehalten. Den Bollerwagen im Anschlag und die Picknickdecke dabei kampierte so manche Familie auf dem Rasen entlang des Burggrabens oder im Schatten einiger Bäume.

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Manch einer saß auch auf den zahlreich verteilten Heuballen und schaute gebannt auf die wahrlich akrobatische Vorführung der Dame an den Bändern und auf den Fakir, der sich auch als hervorragender Feuerkünstler betätigte. Bilder gibt’s hier bei Flickr und Sevenload.