Zweitausendzwanzig

Kaum das Sektglas erhoben, ist die erste Woche des neuen Jahres auch schon fast wieder rum. Habt ihr schon Planungen für das neue Jahr? Wenig überraschend finden bei mir keine Reisen in ferne Länder statt, trotzdem hat mein persönlicher und unverbindlicher Veranstaltungskalender schon ein paar Termine für dieses Jahr gespeichert. Er steht unter dem Motto altes wiederholen, neues erleben. Weiterlesen →

Bergwerk 360° VR – Glück auf

Glück auf! Wie wäre es, wenn man virtuell durch ein Bergwerk laufen könnte? Wie fühlt es sich an, in die Haut eines Bergmanns vor 100 Jahren zu schlüpfen und die Kohle aus dem Flöz zu schlagen? Wolltet ihr auch immer schon mal einfahren, hattet aber nie die Chance dazu? Dann könnte das neue Projekt des WDR etwas für euch sein. Weiterlesen →

NRW Tag 2016 – 70 Jahre NRW

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Das letzte August Wochenende stand für mich ganz unter dem Motto „NRW Tag 2016 – 70 Jahre NRW“. Für mich war es mein erster NRW Tag den ich miterleben durfte und das bei einem Wetter, das schon fast zu viel des Guten war. Ich war noch nie bei einem Fest, bei dem ich es selbst an zwei Tagen nicht geschafft habe alles zu sehen. Zum Glück habe ich den Rat beherzigt, mich einfach treiben zu lassen. Ein paar Punkte standen auf meinem „Wunschzettel“, allem voran ein Besuch im Düsseldorfer Landtag. Dann ein Abstecher zum WDR, den Festumzug wollte ich sehen und den Tag mit einem Besuch der Gourmetmeile auf der Kö abzuschließen. Am Ende des Tages sollte ich wenig gegessen aber 4,5 Liter getrunken und bei Temperaturen weit über 30 Grad, fast so viel wieder ausgeschwitzt haben ;-). Weiterlesen →

Serienfieber (Zack – Wusch – Peng)

Zack – Wusch – Peng – Boing – Wummer (… jetzt ist er völlig durchgeknallt 😀 ). Nein, so oder ähnlich klingt die Sprache der Comic Hefte. Ob Kraftwerk in den 80’er Jahren mit dem Titel „Boing bum Tschack“ an Comics dachte? Ich weiß es nicht, aber auch heute noch erfreuen sich Comics großer Beliebtheit. Doch wer ist der wahre Comic Held? Nächste Woche kann man im Privatfernsehen zwei neue Serien bestaunen die sich mit Comic Helden beschäftigen. Genau genommen gab es bereits am letzen Sonntag mit „Scorpion“ eine Serie, in der die Marvel Helden in die heutige Zeit versetzt werden. Insgesamt etwas abgedreht, oder wie sonst könnte man auf die Idee kommen, mit einem Jumbo mit 350 km/h(!) in 10 Meter Höhe über eine Landebahn zu fliegen und dabei einen LAN Kabel hinaus zu reichen, damit sich der Beifahrer im darunter fahrenden Ferrari, auch 350 km/h schnell, Software aus dem Jumbo auf einen Laptop kopieren kann 😀 . Öhm …

Serien

Mit den Comic Serien der nächsten Woche meinte ich „Gotham“ und „The Flash„. Ich bin echt mal gespannt, vor allem wie lange die Serien laufen. Vor einiger Zeit hatte ich hier an dieser Stelle schon mal was über Serien geschrieben und da war es auch so, Einschaltquote nicht zufriedenstellend, ab damit auf irgendeinen Spartensender. Nur so nebenbei, ich habe mich bei keinen der Netflix, Watchever, Maxdome sonstwas Angebote angemeldet, weil keiner davon alles zeigt und ich auch nicht die Zeit habe, ständig irgendwelche Serien in Dauerschleife zu gucken, aber 1 x pro Woche eine Fortsetzung zu gucken, das paßt ganz gut. Nachdem Homeland mit der 3. Staffel in meiner Gunst weit nach hinten gefallen ist, gucke ich lieber Serien wie Elementary, Navy CIS, The Mentalist, Criminal Minds, Scorpion (NEU), Detective Laura Diamond (NEU), Stalker (NEU) und allem voran Castle, ein NYPD Ermittlerteam, bei dem ich häufig breit grinsend auf der Couch sitze.

Ich weiß was ihr jetzt denkt und ihr habt Recht (verdammt wo habe ich diesen Spruch schon mal gehört 🙂 ), alles kalter Kaffee, uralt schon bei Netdings und Watchwas ge- sehen und ständig Werbung nervt auch. Na ja, stimmt ein bisschen, aber ich habe es schon geschafft, binnen 7 Min. Werbung zu duschen, und für irgendwas muß Werbung schließlich gut sein ;-).

Herbstanfang und ein Besuch bei Tante Ju

GrugaPark

Wer hätte gedacht, daß es zu Oktoberbeginn noch mal so sonnig wird. Das hätte sich mancher von uns Ende August gewünscht. Genau richtig für eine Woche Urlaub. Und wat is? Ich muß wohl ein gehöriges Hühnchen mit dem Wettergott rupfen. Ey hömma du Wettergott, so hamwer getz aber nicht gewettet. Mit Sonne antäuschen und dann die ganze Urlaubswoche „leichter Regen“. Wo gibbet dat denn? Paß auf ich zeig dir getz mal, wat man an so einem Sonnentach machen kann. Außerdem hab ich mehrere Hashtags auf einen Schlach erledigt.

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Erstens wollte ich mir und euch den Herbst zeigen (#halloherbst14), zweitens wollte ich auf ein Top tippen (#toptipping) und last but noch least wollte ich mir die Sonne in einem Park auf die Nase scheinen lassen (#gruga). Alles zusammen könnt ihr bei Instagram finden. Ihr meint das wären ja gleich drei Dinge auf einmal? Bei Oma und Opa ihre Rente, ihr habt Recht. Und darum gibbet heute ein paar sonnig, herbstliche Fotos, die ich am Samstag bei mir selbst geschossen hab.

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Ich könnte ja Stunden im Grugapark verbringen, die Tiere beobachten, die Menschen beobachten und mich selbst beobachten, beim Sitzen inne Sonne. Erntedankfest war übrigens auch und während ich auf’e Wiese so vor mich hin am dösen war, blies 200 Meter entfernt plötzlich der Blaskapellenverein von Essen seine Lieder inne Instrumente. Eben noch waret so ruhig, aber wat willste machen. Also habbich aus Protest ein Stück Apfelkuchen aus dem Bäckerzelt zu mein Erntedank erklärt und bin schleunigst das Weite suchen gegangen.

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Gott sein Dank, waren die Hummel und die Schmetterlinge unbeeindruckt davon und haben weiterhin ihre Rüssel inne Blumen versenkt. Außerdem war am Vormittag, als ich kam, noch der eine oder andere Tautropfen auf den Blüten, so daß ich ein paar schöne Fotokes erspielt habe. Tja und wat soll ich euch sagen, sogar den Grugaturm habe ich weg … top tipp gedingst. 3 .. 2 .. 1 .. meins (siehe ganz oben). Ich glaube die Leute haben gedacht ihr hätte einen an der Klattsche, als ich mit dem Handy in der Hand da rumgehampelt habe und mein linker Arm irgendwo in der Luft rumfuchtelte :-D.

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Während ich also rumfuchtel, fliegt bereits zum zweiten oder dritten Mal die gute Tante Ju über den Grugapark hinweg. Ob die Ju52 evt. vom Flughafen Mülheim/Essen aus startet? Ihr müßt wissen, das ist ein ganz kleiner Flughafen (mehr ein Verkehrslandeplatz), bei dem man als Besucher bis zu einer Absperrung direkt ans Flugfeld darf. Mit dem Flugzeug auf du und du (sozusagen). Also Abstecher auf’m Rückweg.

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Und da stand sie, die Junkers Ju52. Der Tankschlauch reingehängt, als wenn’s ein Auto wäre und eine Trittleiter für den Einstieg. Also habe ich so’n 1/4 Stündchen gewartet, vielleicht waren es sogar 30 Min. Ehrlich gesagt ich habe nicht auf die Uhr geachtet. Und dann durften Sie Fluggäste einsteigen und die Tante startete, so gemütlich, daß ich mit dem Kameraschwenk schon fast zu schnell war 🙂 .

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Fotos aus dem Grugarpark und vom Flughafen in Mülheim/Essen bei Flickr (hier oder hier) oder bei Goolge+(hier oder hier).

Abschalten oder warum Stille so gut tut

sIst euch schon mal aufgefallen wie ruhig Stille sein kann? Nein im Ernst, unser Alltag ist mal mehr und mal weniger laut und nicht alle Geräusche können wir unterdrücken, insbesondere dann, wenn es vom ausgeübten Beruf abhängt. Aber nicht nur Maschinen, klappernde Tastaturen oder klingelnde Telefone sondern auch Auto- und Flugverkehr beschallen unseren Alltag und selbst Fernseh- und Radiogeräte, MP3Player usw. die wir abstellen könn(t)en, dudeln uns manchmal die Ohren zu. Daher liebe ich es, wenn jetzt wieder die warme Jahreszeit kommt. So rund eine halbe Stunde bevor ich zu Bett gehen möchte, schalte ich immer häufiger sämtliche Geräte ab, bereite mich bereits auf‘s Schlafen gehen vor (was man halt so macht 🙂 ) und setze mich dann nochmal für 20-30 Minuten auf den Balkon.

Vor meinem Balkon steht nur ein riesiger Baum, an dem die Blätter im Wind rascheln, auf der Straße fährt kaum mehr ein Auto und selbst wenn, die Straße liegt auf der anderen Hausseite, was den Schall recht gut abschirmt. In der Umgebung sieht man noch das eine oder andere beleuchtete Zimmer, sonst nichts. Selbst das Zwitschern der Vögel, das mich tagsüber keineswegs stört, ist verstummt. Es ist fast absolut still. Gut, das klappt nur bedingt, wenn man bereits um 22.00 Uhr ins Bett zu gehen gedenkt, aber bei mir gehen die Zeiger da schon eher auf Mitternacht zu.

Mond1Ich bin kein Kind vom Dorf, ich mag es in der Stadt zu wohnen und dank einiger Ohrgeräusche herrscht bei mir seit einigen Jahren niemals vollkommene Stille. Wenn ich nach Hause komme, wird meistens sogar bewußt irgendeine Schallquelle eingeschaltet, weil ich, wenn ich alleine bin, irgendeine Art von „Unterhaltung“ brauchen kann, aber am Abend, so als Vorbereitung für die Nacht, finde ich es sowas von entspannend auf dem Balkon zu sitzen, den Kopf abzuschalten und einfach in die Dunkelheit zu blicken, wobei es in der Stadt ja niemals so richtig dunkel wird.

Mal ist der Himmel klar und man kann die Sterne sehen, mal ist der Himmel bewölkt und in der Ferne sieht man nur die besonders hellen Objekte. Wohlgemerkt ich sitze da nicht in Pullover und dicker Jacke, das fände ich mehr als unbequem, ich sitze da nur, wenn es das warme Wetter erlaubt und dann in leichter Bekleidung. Die nächste Bebauung ist einige Meter entfernt und man müßte sich schon Mühe geben, mich mittels Fernglas zu beobachten, was mir ehrlich gesagt auch egal wäre. Denkt mal darüber nach, oder gerade nicht, schaltet einfach mal alles ab, auch den Kopf, rechtzeitig bevor ihr heute Abend schlafen geht.

Meine kleine Freundin Biene Maja

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„Maja fliegt durch Ihre Welt, zeigt und das was ihr gefällt …“ seit ein paar Tagen habe ich wieder diesen Ohrwurm in den Gehörgängen und warum? Weil ich Margeriten auf dem Balkon habe. Während ich bisher dachte Bienen fliegen immer in Rudeln … pardon in Schwärmen, habe ich eine zu meinem Haustier erkoren.

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Diese eine Biene fliegt von früh am Morgen bis spät am Nachmittag um meinen Margeritenbusch herum und sammelt fleißigst Pollen, zumindest nehme ich an, daß es immer die selbe ist. Nun bin ich ja kein Imker von Beruf, aber dieser Busch scheint es der Biene angetan zu haben.

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Wenn ich mit dem Handy oder dem Fotoapparat anrücke, läßt sie sich i.d.R. nicht von der Arbeit abhalten, schwirrt manchmal kurz um den Apparat und wendet sich dann wieder den Blüten zu. Während die Schwestern anscheinend rechts von der Heimatwabe abgebogen sind, ist diese links abgebogen und hat keinem verraten, daß sich hier an der Balkonecke so tolle Blüten befinden.

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Dabei haben sie sich auch schwer getan, die Blüten meine ich, denn während meine Eltern bereits einen blühenden Busch hatten, waren meine Margeriten noch etwas verkümmert, aber jetzt wo die Sonne schön in die Ecke scheint, geht’s los und die Biene tut vermutlich ihr übriges.

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Eine Bienenschwester könnte sich mal um die Bornholmer Margeriten (Modell weiß) im Blumenkasten kümmern, die dümpeln im Gegensatz zu den selben in lila so ein bisschen vor sich hin. Was soll’s, den grünen Daumen hatte ich wohl noch nie, dafür kann ich aber auch nicht singen 😉 „… und diese Biene, die ich meine, nennt sich Maja, kleine, freche, schlaue Biene Maja …“.

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Und sagt jetzt nicht, das wäre vielleicht Willi, da hätte ich nämlich auch schon einen brandneuen Titel komponiert „… und diese Biene, die ich meine, nennt sich Willi, kleine freche, dicke Biene Willi, Willi fliegt durch seine Welt …“ 😀 .