Ein unendlicher Sommer

Der Kalender zeigt bereits Mitte Juli. Diese Woche haben die ersehnten Sommerferien in Nordrhein Westfalen begonnen und gefühlt haben wir schon 10 Wochen Sommer. Ganz anders als im letzten Jahr, als eine Regenwolke die nächste jagte, schien die Sonne dieses Jahr schon Anfang Mai vom Himmel. Auch wenn Regen an einigen Stellen fehlt, möchte ich den Sommer 2018 hiermit einmal würdigen. Weiterlesen →

Abschalten oder warum Stille so gut tut

sIst euch schon mal aufgefallen wie ruhig Stille sein kann? Nein im Ernst, unser Alltag ist mal mehr und mal weniger laut und nicht alle Geräusche können wir unterdrücken, insbesondere dann, wenn es vom ausgeübten Beruf abhängt. Aber nicht nur Maschinen, klappernde Tastaturen oder klingelnde Telefone sondern auch Auto- und Flugverkehr beschallen unseren Alltag und selbst Fernseh- und Radiogeräte, MP3Player usw. die wir abstellen könn(t)en, dudeln uns manchmal die Ohren zu. Daher liebe ich es, wenn jetzt wieder die warme Jahreszeit kommt. So rund eine halbe Stunde bevor ich zu Bett gehen möchte, schalte ich immer häufiger sämtliche Geräte ab, bereite mich bereits auf‘s Schlafen gehen vor (was man halt so macht 🙂 ) und setze mich dann nochmal für 20-30 Minuten auf den Balkon.

Vor meinem Balkon steht nur ein riesiger Baum, an dem die Blätter im Wind rascheln, auf der Straße fährt kaum mehr ein Auto und selbst wenn, die Straße liegt auf der anderen Hausseite, was den Schall recht gut abschirmt. In der Umgebung sieht man noch das eine oder andere beleuchtete Zimmer, sonst nichts. Selbst das Zwitschern der Vögel, das mich tagsüber keineswegs stört, ist verstummt. Es ist fast absolut still. Gut, das klappt nur bedingt, wenn man bereits um 22.00 Uhr ins Bett zu gehen gedenkt, aber bei mir gehen die Zeiger da schon eher auf Mitternacht zu.

Mond1Ich bin kein Kind vom Dorf, ich mag es in der Stadt zu wohnen und dank einiger Ohrgeräusche herrscht bei mir seit einigen Jahren niemals vollkommene Stille. Wenn ich nach Hause komme, wird meistens sogar bewußt irgendeine Schallquelle eingeschaltet, weil ich, wenn ich alleine bin, irgendeine Art von „Unterhaltung“ brauchen kann, aber am Abend, so als Vorbereitung für die Nacht, finde ich es sowas von entspannend auf dem Balkon zu sitzen, den Kopf abzuschalten und einfach in die Dunkelheit zu blicken, wobei es in der Stadt ja niemals so richtig dunkel wird.

Mal ist der Himmel klar und man kann die Sterne sehen, mal ist der Himmel bewölkt und in der Ferne sieht man nur die besonders hellen Objekte. Wohlgemerkt ich sitze da nicht in Pullover und dicker Jacke, das fände ich mehr als unbequem, ich sitze da nur, wenn es das warme Wetter erlaubt und dann in leichter Bekleidung. Die nächste Bebauung ist einige Meter entfernt und man müßte sich schon Mühe geben, mich mittels Fernglas zu beobachten, was mir ehrlich gesagt auch egal wäre. Denkt mal darüber nach, oder gerade nicht, schaltet einfach mal alles ab, auch den Kopf, rechtzeitig bevor ihr heute Abend schlafen geht.

Foto der Woche (Einundzwanzig)

Der Mai nähert sich unaufhaltsam dem Ende und wie ihr vielleicht gelesen habt, habe ich eine Biene als „Haustier“ adoptiert 😀 . Nachdem ich den Blogbeitrag vom Sonntag veröffentlich hatte, habe ich noch ein Foto für Instagram gesucht und just in dem Moment als ich auf den Auslöser (am Handy) drücke, hebt „Maja“ von der Blüte ab. Der Schnappschuß ist daher mein Foto der Woche für die Aktion von Juli und Fee.

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Als ich dann meine Fotos aus dem Grugapark in Essen durchgucke (am Sonntag waren wieder mal die Greifvögel aus Hellenthal in der Eifel zu Gast) fiel mir dieses Foto in die Hände. Gefiederte Freunde im Flug zu fotografieren ist ja nicht so meine Sache, aber als dieser Weißkopfseeadler direkt über meinen Kopf geflogen kam war das Foto geboren. Jetzt stehe ich vor dem Dilemma, daß nur ein Foto das Foto der Woche sein kann. Daher zeige ich es euch einfach außer Konkurrenz 😀 .

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Meine kleine Freundin Biene Maja

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„Maja fliegt durch Ihre Welt, zeigt und das was ihr gefällt …“ seit ein paar Tagen habe ich wieder diesen Ohrwurm in den Gehörgängen und warum? Weil ich Margeriten auf dem Balkon habe. Während ich bisher dachte Bienen fliegen immer in Rudeln … pardon in Schwärmen, habe ich eine zu meinem Haustier erkoren.

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Diese eine Biene fliegt von früh am Morgen bis spät am Nachmittag um meinen Margeritenbusch herum und sammelt fleißigst Pollen, zumindest nehme ich an, daß es immer die selbe ist. Nun bin ich ja kein Imker von Beruf, aber dieser Busch scheint es der Biene angetan zu haben.

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Wenn ich mit dem Handy oder dem Fotoapparat anrücke, läßt sie sich i.d.R. nicht von der Arbeit abhalten, schwirrt manchmal kurz um den Apparat und wendet sich dann wieder den Blüten zu. Während die Schwestern anscheinend rechts von der Heimatwabe abgebogen sind, ist diese links abgebogen und hat keinem verraten, daß sich hier an der Balkonecke so tolle Blüten befinden.

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Dabei haben sie sich auch schwer getan, die Blüten meine ich, denn während meine Eltern bereits einen blühenden Busch hatten, waren meine Margeriten noch etwas verkümmert, aber jetzt wo die Sonne schön in die Ecke scheint, geht’s los und die Biene tut vermutlich ihr übriges.

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Eine Bienenschwester könnte sich mal um die Bornholmer Margeriten (Modell weiß) im Blumenkasten kümmern, die dümpeln im Gegensatz zu den selben in lila so ein bisschen vor sich hin. Was soll’s, den grünen Daumen hatte ich wohl noch nie, dafür kann ich aber auch nicht singen 😉 „… und diese Biene, die ich meine, nennt sich Maja, kleine, freche, schlaue Biene Maja …“.

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Und sagt jetzt nicht, das wäre vielleicht Willi, da hätte ich nämlich auch schon einen brandneuen Titel komponiert „… und diese Biene, die ich meine, nennt sich Willi, kleine freche, dicke Biene Willi, Willi fliegt durch seine Welt …“ 😀 .