Spätsommer in der grünen Hauptstadt Europas

Jahreszeiten kommen und Jahreszeiten gehen, unweigerlich alle 3 Monate. Jede Jahreszeit hat ihren Reiz, aber der Sommer ist irgendwie immer was Besonderes. Wenn ich Ende des Jahres zurückblicke, werde ich feststellen, daß ich (auch schon im Frühjahr) wieder mal reichlich unterwegs war, in Hamburg, in Berlin, an der holländischen Nordseeküste, beim Reisebloggertreffen, in Köln, Düsseldorf und quer durchs Ruhrgebiet. Aber trotzdem war zumindest der Sommer 2017 irgendwie anders oder sagen wir mal so, er fühlte sich anders an. Weiterlesen →

Der Sommer fiel auf einen Mittwoch

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Es gab schon Jahre, da bin ich während meines Sommerurlaubs mit den Blogbeiträgen gar nicht hinterher gekommen, weil ich fast täglich unterwegs war. Aber im Sommer 2016 ist das irgendwie anders. Wie ich euch hier schon schrieb, war das mit dem Wetter ja eher so eine Gleichung mit einer Unbekannten. Gut, ein paar schöne Wolkenbilder sind nicht zu verachten und ich zeige euch heute auch ein paar davon, aber Regenschirm und Regenjacke waren meine ständigen Begleiter. Mittlerweile hat sich der Sommer ja wieder etwas bekrabbelt, aber während des Urlaubs war es nicht nur einmal, es war nicht nur zweimal, es war mindestens dreimal, daß es am Küchenfenster aussah, als wäre schönstes Wetter mit blauem Himmel und ein paar Quellwolken. Weiterlesen →

Der Sommer geht langsam zu Ende

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Die Bayern haben ja gerade erst zwei Wochen Sommerferien, während in NRW diese Woche schon wieder die Schule begonnen hat und nachdem auch mein Urlaub an der See wieder Geschichte ist, geht mein Blick irgendwie schon so Richtung Sommerende. Moment, wir haben doch gerade erst Mitte August, aber der Sommer ist mir dieses Jahr so als Achterbahnsommer im Gedächtnis geblieben. Entweder 18 oder 38 Grad, fast so wie das Pendeln des Benzinpreises an der Tankstelle. Apropo Achterbahn (Mörderüberleitung), da war ich vor ein paar Wochen auch wieder mal, so wie ich überhaupt des Öfteren mal hier und mal dort war, aber für einen Soloblogbeitrag hier im Blog hat’s nie gereicht.

_Tiger & Turtle

Was soll ich euch das X-te mal vom Haldenbesuch in A oder vom Zoobesuch in B erzählen. Darum zeige ich euch heute mal so eine kleine Sammlung verschiedener Ziele der letzten Monate und vielleicht ist ja was dabei, das ihr doch noch nicht kennt. Ihr dürft den Tipp dann gerne hier ausschneiden und in euren eigenen Veranstaltunsgkalender für den Spätsommer kleben. Die begehbare Achterbanhn namens Tiger & Turtle, für mich aus Krefeld in ca. 20 Min zu erreichen, ist immer wieder aufs neue wert fotografiert zu werden, denn je nachdem wie das Wetter ist und die Wolken ziehen, ergibt sich immer wieder ein neues Bild (Tiger & Turtle, Ehinger Str. 117, 47249 Duisburg, auch von der Berzeliusstraße/Kaiserswerther Str. zu begehen).

_LaPaDu

Dann war ich auch mal wieder im Landschaftspark Duisburg Nord (landläufig LaPaDu von machen auch LaPaNo (für Nord) genannt). Ein altes Hüttenwerk, das zum spazieren, zum klettern aber auch zum Sport treiben einlädt. Und genau das passierte, als ich das letzte Mal ganz spontan dort war. Das 24 Stunden Mountenbiking stand vor der Türe, das Gelände war bereits zum Teil abgesperrt und überall standen Campingwagen und Zelte. Da soll noch einer sagen, man kann unter einem Hochofen nicht übernachten :-). Was man aber auf jeden Fall kann, ist den Hochofen besteigen und da solltet ihr, wenn ihr noch nie dort gewesen seid unbedingt mal hin, es sei denn ihr seid nun so gar nicht schwindelfrei (Landschaftspark Duisburg-Nord, Emscherstraße 71, 47137 Duisburg).

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Am Kilometerstand meines Autos habe ich bemerkt, daß ich in diesem Jahr erstmals keine 15.000 km gefahren bin (incl. der Fahren zur Arbeitsstelle und zurück versteht sich). Aber die Wochenenden waren 2015 etwas ruhiger … manche sagen ja dem Alter entsprechend ;-). Aber im Ernst, da dieses Jahr kein Oldtimertreffen auf Zollverein stattfand (ich schrieb darüber bereits hier), fielen einige Kilometer alleine dadurch weg. Aber auch Krefeld hat schöne Ecken und schöne Treffen und davon habe ich hier ein paar Bilder mitgebracht (Oldtimerfreunde Egelsberg, An der Rennbahn 4, 47800 Krefeld und Mo’s Bikertreff Niederrheinhalle, Kleinewefersstraße 160, 47803 Krefeld). Ihr denkt an den Saisonabschluß des Oldtimertreff Ruhr? Am 04. Oktober 2015 an der Zeche Ewald in Herten

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Na ja und wann immer es sich ergab habe ich meine Jahreskarte für den Krefelder Zoo natürlich weiterhin genutzt. Ich kenne die Tiere mittlerweile persönlich und sie mich auch ;-). Nein natürlich nicht, aber Krefeld hat wirklich einen schönen Zoo. Das neue Pinguingehege, das Regenwald- und das Schmetterlingshaus, der Gorillagarten und demnächst das neue Nashorngehege sind nur ein paar Stichworte, die es mit anderen Zoos aufnehmen können. Als ich an einem warem Sommertag dort war, hatten die Elefanten einen fest installierten Wasserschlauch in Betrieb und wenn Zuschauer kamen, hielt einer der Elefanten den Rüssel in den Strahl, so daß es überall hin spritzte. Ich könnte schwören er hat dabei gegrinst (Zoo Krefeld, Uerdinger Straße 377, 47800 Krefeld).

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Ach ja, dann war da noch die Geschichte mit dem Pfeil auf dem Rücken. Erinnert ihr euch, daß ich in Berlin das Aufsichtspersonal auf den Plan gerufen habe (Quader des Mahnmals betreten)? Und wer hat im Zoo die Fotohand über die Umrandung gestreckt, um der spiegelnden Scheibe zu entgehen? Na? Na? Und wer hat wieder mal das Aufsichtspersonal auf den Plan gerufen und wurde deshalb ermahnt? Na? Na? Auf meinem Shirt steht vermutlich „Hier ganz schlimmer Finger, möchte gerne angemeckert werden“. Ich hab’s schon nicht leicht …. 😦 (an dieser Stelle bitte bedauerndes Ooooh ausstoßen).

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Zum Abschluß noch eine Schnappschußcollage, die ich am Rhein bei Krefeld Uerdingen gemacht habe. Die neue Rheinufer- … nein Promenade kann man dazu wohl nicht sagen … der neu gemachte Rheindeich läd seit einiger Zeit immerhin zum sitzen und gucken ein und auch wenn die Ecke nicht die schönste des Rheins ist, bei Gewitterwetter gibt’s zumindest einen sehenswerten Himmel. Damit hätte ich alles abgearbeitet, wer mehr Bilder sehen will … ihr kennt das ja schon hier ein paar Links (evt. müßt ihr ein bischen scrollen, weil die Bilder nach Datum abgespeichert und z.T. ja schon was älter sind).

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Ruhr 2015 (Tiger&Turtle, LaPaDu) bei Flickr / GooglePhotos
Krefeld (Zoo, Rhein/Uerdingen) bei Flickr / GooglePhotos
Rhein und Ruhr (Oldtimer) bei Flickr / GooglePhotos

Baldeneysee – Essen im Grünen

Es war Samstag und draußen zogen noch ein paar Wolken über den Himmel. Ich konnte das Samstagsfrühstück mit frischen Brötchen, einem Kaffee und der Zeitung also in aller Ruhe genießen. Was könnte ich denn heute mal unternehmen?

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Habt ihr auch so einen Ort, an den ihr immer wieder gerne zurückkehrt? Trotz diverser Ausflüge auf Halden, zu Zechen oder in Parks zieht es mich in gewissen Abständen immer wieder ans Wasser. Während ich bis vor einigen Jahren wiederholt Urlaub an der Ostsee gemacht habe, ist selbige für einen Kurztrip vom Niederrhein doch ein paar Stunden zu weit entfernt. Aber einen anderen See kann ich in gut einer ½ Stunde von Krefeld aus erreichen, den Baldeneysee in Essen. Manchmal vergeht mehr als ein ½ Jahr, bis ich wieder mal dort bin, aber sobald ich aus dem Auto steige, vorausgesetzt man bekommt an schönen Tagen einen Parkplatz, fühle ich mich irgendwie wie zu Hause. Fehlt nur noch die passende Unterkunft in Seenähe 🙂 .

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Der Baldeneyseee, eigentlich ja ein Stückchen aufgestaute Ruhr, ist mit 2,64 km² der größte Ruhrstausee und wurde ursprünglich mal als Absetzbecken für Schwebstoffe eingerichtet. Heute ist er Trinkwasserspeicher und produziert mit zwei Turbinen durchschnittlich 28 Millionen Kilowattstunden Strom im Jahr. Das war mir garnicht so bewußt. Es hat schon Besuche meinerseits gegeben, da habe ich nur auf der Zuschauertribüne an der Regattabahn gesessen (oder gelegen) und auf den See hinaus geblickt oder die Flugzeuge im Anflug auf Düsseldorf am Himmel beobachtet.

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Diesen Samstag habe ich mal etwas für die Figur getan 😀 und bin in Richtung Stauwehr, über selbiges hinweg und dann am gegenüberliegenden Ufer in östliche Richtung gelaufen. Wenn man den Fahrplan der Weißen Flotte Essen im Kopf hat, wäre z.B. ein Fußmarsch Spaziergang bis zum Haus Scheppen möglich (vom Regattaturm lt. Google Maps rd. 4,5 km) und von dort eine Fahrt zurück mit dem Schiff. Ich hatte mir jedoch vorgenommen einfach nur zu laufen, solange ich Lust habe und sich Fotomotive ergeben und anschließend kehrt zu machen.

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Am Ufer gegenüber thront gut sichtbar die Villa Hügel und als ich gerade fototechnisch ungünstig unter einem Baum entlanglaufe höre ich relativ laut ein weiteres Flugzeug über mich hinwegfliegen. Erst in letzter Sekunde erspähe ich die A380 der Emirat Airlines (auf dem Flugzeugbild unten links). Wenn ich meinen ungefähren Wendepunkt auf Google Maps einkreise, würde ich sagen ich bin ca. 3 km hin und (Überraschung 😉 ) genauso viel zurück gelaufen. Eine schöne Strecke für einen Samstagnachmittag. Begleitet wurde ich dabei von einer Entenfamilie mit zwei größeren und vier ganz jungen Enten(küken) sowie einer Blesshuhnfamilie, eine Hand voll Windsurfern, zwei Ruderbooten, verschiedenen Segelbooten und einer Hand voll Standup Paddlern 😀 .

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Na gut, die waren nicht ausschließlich wegen mir dort, im Gegenteil Blesshuhn und Ente hatten ein sehr wachsames Auge darauf, daß ich ihrem Nachwuchs nicht zu nahe kam, aber irgendwie gibt es an so einem See immer was zu sehen. Wenn ich so mal wieder am Baldeneysee entlang schlendere, kann ich mich nur schwer wieder lösen. Am liebsten wäre ich dort unendlich lange sitzengeblieben, um den Sonnenuntergang zu genießen, aber meine 1,5 Liter Wasser gingen langsam zur Neige und ein bisschen Müdigkeit überkam mich. Also riß mich doch wieder los und übergab meinen PKW Parkplatz an den nächsten, der schon wartete. Wenn ich mal im Lotto gewinne miete ich mir für ein Wochenende die Villa Hügel, kann doch nicht die Welt kosten 😉 . Mehr Fotos bei Flickr oder Google Fotos

Mein heißer Tag im Zoo Duisburg

Wenn ihr mal fast alleine im Zoo sein wollt, dann müßt ihr entweder Tierpfleger werden und einfach ganz früh morgens in den Zoo kommen oder, was das wahrscheinlichere ist, ihr kommt an einem heißen Sonnentag, sagen wir mal Wochenende, bei 38 Grad. Genau so etwas Verrücktes habe ich gemacht. Verrückt? Sagen wir mal so, ich war auch schon bei 35 Grad auf der Halde Rheinelbe, warum also nicht in den Zoo (auch wenn mir der Brillenbär die Zunge rausstreckt 😀 )?

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Ob ich bei dem Wetter nicht schwitze? Doch klar, aber ich gehöre nicht gerne zu denen, die 3 Stunden im Stau stehen, um dann an einen See oder in einem Freibad zwischen Menschenmassen in der prallen Sonne zu liegen. Im Zoo gibt’s sonnige und schattige Stellen im Wechsel und an sich liebe ich warme Sommertage sowieso mehr als usselige Regentage. Also habe ich mir vorgenommen einen heißen Samstag im Duisburger Zoo zu verbringen und an manchen Gehegen war ich fast alleine 🙂 .

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Außer ein paar Fotofreaks mit dickem Teleobjektiv kamen später auch noch ein paar Kinderwagen (nebst Familie hinten dran), aber selbst als ich wieder nach Hause fuhr, standen auf dem rückwärtigen Parkplatz (Nebeneingang Carl-Benz-Str.) gerade mal 25 Autos. Der rückwärtige Parkplatz ist übrigens mein bevorzugter Parkplatz, denn er ist groß genug und gut erreichbar, unmittelbar am Autobahnkreuz Kaiserberg (Ausfahrt Kaiserberg) gelegen. Natürlich bereite ich so einen Tag etwas vor, d.h. zu einem Ausflug gehört bei dem Wetter eine Kleinigkeit zu essen und mindestens 2 Liter zu trinken und die waren nach den 4 Stunden auch retzeputz leer.

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Während die großen Raubtiere (Löwen) bei der Wärme auch eher im Schatten dösten und die Koalas beleidigt im Baum saßen, weil ihre geliebte Eukalyptusladung nicht rechtzeitig in Düsseldorf gelandet war, herrschte bei den Erdmännchen geschäftiges Treiben. Diesen kleinen Kerlchen (mit spitzen Zähnen) könnte ich den ganzen Tag zusehen. Ich freue mich daher schon auf die Anlage, die irgendwann auch im Krefelder Zoo entstehen soll.

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Ebenso badete der männliche Elefant in seiner Wasserkuhle, weil ihm wohl auch sichtlich zu warm war, schob aber anschließend einen Riesenfindling aus dem Wasser und durch die Gegend, daß jeder Baggerfahrer neidisch geworden wäre. Die Elefantendamen auf der anderen Seite ließen es hingegen etwas gemütlicher angehen. Eine Überraschung erlebte ich im Seelöwenbecken, denn dort schwammen, neben zwei Seelöwinnen, drei Taucher und winkten ihren Begleiterinnen zu, die im Gehege am Ufer standen. Mal sehen wie sich diese Tiergattung „Taucher“ dort weiterentwickelt. Habe ich ein oik oik gehört? Was fressen die eigentlich? Fisch?

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Ansonsten ist der Duisburger Zoo mal wieder im Umbruch, denn zurzeit wird das Tigergehege umgebaut. Nachdem der Zoo seit vielen Jahren keinen Wal und kein Walarium mehr hat, wird der etwas verlorene Platz dem Tigergehege zugeschlagen. Das neue Gehege soll, wie ich erst jetzt gelesen habe, im Sommer fertiggestellt werden und dem Zoo am (von mir bevorzugten) Nebeneingang ein neues Schmuckstück bescheren. Wo der Tiger unterdessen ist? Das habe ich mich auch gefragt und mußte etwas die Suchmaschinen belästigen. Für ein Jahr wurde er in eine „Ferienwohnung“ in Emmen in der niederländischen Provinz Drente ausquartiert, danach kommt er zurück nach Duisburg.

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Ein weiterer Grund, den Duisburger Zoo mal wieder zu besuchen, war das neu eröffnete Aquarium. Natürlich sind die Räumlichkeiten die gleichen geblieben, aber die Becken erschienen mir jetzt viel heller, mit bunten Fischen bestückt und vor allem die großen Fische und auch der Flußdelphin haben jetzt nebenan, durch eine Zwischentüre erreichbar, eigene Räumlichkeiten. Wenn ihr den zweiten Raum betretet, haltet mal Ausschau nach den Rothandtamarin. Evt. müßt ihr dazu die kleine Empore hochklettern.

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Die Rothandtamarin laufen frei herum und sind super putzig anzusehen. Aber Achtung, sie können beißen (sagt das Schild). Rothandtamarin sind eine Primatenart aus der Gattung der Tamarine, die zur Familie der Krallenaffen gezählt wird. So wißter dat auch. Vor allem schienen mir die Kleinen sehr neugierig, denn als ich mir an dem heißen Tag mit meinem Cap etwas Luft zufächelte ging das Köpfchen der Tiere in gleichem Rhythmus hin und her 🙂 . Getraut sie zu streicheln habe ich mich dann aber doch nicht.

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Mehr Bilder? Flickr Freunde bitte hier entlang und Google Foto Freunde bitte da entlang.

Kommt jetzt der Sommer?

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Manchmal bin ich von mir selbst beeindruckt. Mein Kopf fragt „Was hast du in den letzten vier Wochen so gemacht“? Dann frage ich meinen Blog und der sagt, du warst auf der Halde Hoheward (nebst Wittringen und Westerholt), du warst in Berlin und 2 x in Bochum und letzte Woche warst du auf dem Flachsmarkt. Dann staune ich kurz über mich selbst und schwupp die wupp schon wieder ist der Monat rum.

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Ich bin auch ein bisschen stolz auf mich, denn ich war den ganzen Monat pünktlich gegen 07.10 Uhr (oder früher) im Büro, was entweder frühen Feierabend hieß oder Zuwachs bei den Gleitzeitstunden (kann man ja brauchen, wenn es wieder mal auf Reisen geht), dann hatte ich Pfingstmontag mal wieder ein fast taubes Ohr (gepaart mit einem nervenden Pfeifen) und gestern hätte ich beinahe eine Dame beim Rücksetzen auf dem Parkplatz angefahren (was läuft die auch während ich rückwärts setze genau hinter meinem Auto lang). Läuft bei mir 😮 .

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Vor 4 Wochen habe ich an dieser Stelle vom „Tanz in den Mai“ geschrieben und euch ein paar Frühlingsblumen gezeigt. Ich hätte noch ein paar weitere aus den letzten Wochen und die zeige ich euch heute, in der Hoffnung endlich nicht mehr im Pullover auf dem Sofa sitzen zu müssen, denn in 3 Wochen ist (kalendarischer) Sommeranfang. Mal sehen, was der Juni so bringt, denn bis zu den nächsten Reisen dauert es noch bis in die zweite Hälfte Juli. Nebenbei, war jemand von euch schon mal beim „Festival of Lights“ in Berlin? Ich überlege, ob ich im Oktober nochmal hinfahre, das letzte Mal war ich 2008 dabei. Bis dahin habt ein entspanntes Wochenende.

Holla die Waldfee (am Baldeneysee)

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Holla die Waldfee, oder die Geschichte vom Sommer, der plötzlich wieder da war. Ich glaube es war im März, als ja eigentlich noch Frühling war, als es kurz mal richtig warm wurde, danach regnerisch und seit gestern ist der Sommer zurückgekehrt. Aber sowas von … 34 Grad, 35 Grad, 36 Grad …. und ja, ich hab’s ganz gerne etwas wärmer und Sonne macht mir auch nichts, solange es nicht die tropische Hitze ist. Aber trotzdem muß ich auf meinen Kopp aufpassen, denn wenn der zu lange in der Sonne brutzelt, brutzelt auch mein Hirn, sprich ich krich Kopfweh 🙂 . Aber mein Hirn sagt mir auch … Sonne? Du mußt raus. Also Sonnencreme auf die Stellen die freiliegen und ab dafür. Auf ’ne Halde? Ja habe ich auch schon gebracht, da war ich dann aber morgens um 9.00 Uhr.

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Nein gestern war es schon fast Mittag und ich dachte an den Baldeneysee, dahin kannste ja mal wieder fahren. Nun kenne ich die Regattastrecke ja schon auswendig und die Radfahrer und Rollerskater dort i.d.R. auch. Dieses Mal sollte es eine andere Stelle sein, gleich verbunden mit der Suche nach dem Förderturm der Zeche Carl Funke, dem letzten Überrest der Zeche, den man auch vom Wasser her immer sehen kann. Also Google Maps und mein neues Buch „Auf Zeche“ bemüht, um zu gucken wo ich hin muß. Lanfermannfähre, Essen .. mhmm .. bischen versteckt, aber das Navi kennt den Weg. Die Straße ist ziemlich lang und als es langsam enger wird, die letzten Wohnhäuser hinter mir liegen, stelle ich mein Auto am Straßenrand ab und mache mich auf die Suche.

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Und wat soll ich sagen? Ihr müßt wissen, daß um mich herum alles Bäume standen. Ich konnte es also wirklich nicht sehen, aber vom Auto bis zum Fördergerüst der ehemaligen Zeche Carl Funke waren es geschätzte 50 Meter 🙂 . Ich hatte unmittelbar davor geparkt. Das nennt man wohl Punktlandung. Also ein paar Fotos gemacht und dann entlang des Baldeneysees spaziert. Eine neue Sicht bei schönstem Sonnenwetter. Der Samstag wurde von Radfahrern genauso genutzt wie von einer Truppe junger Frauen. Bauchfrei locker bekleidet, mit Sekfläschchen in der Hand und Musikanlage auf dem Bollerwagen. Schien sowas wie ein Junggesellinnenabschied zu sein und wenn man dann, während man auf der Bank sitzt, locker lässig gedrückt wird weiß man, daß man im Ruhrpott ist 😉 . Wer weiß, wer weiß, vielleicht war das die eingangs erwähnte Waldfee. Ich hätte mir was wünschen sollen 😀 .

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Jetzt brauchte ich ’ne Abkühlung. Auf dem Rückweg habe ich eine abgeflachte Stelle am Ufer gefunden und meine Füße ins kühle Naß gesteckt. Am liebsten wäre ich dort noch länger sitzengeblieben, aber Sonnenbrand auf den Füßen hatte ich auch schon mal und ich sage euch das ist unangenehm. Nach ca. 20 Minuten Füße kühlen bin ich wieder zurück zum Auto und mit Klimaanlage zurück nach Krefeld gezockelt. Der Sommer kann bleiben. Hier geht’s zu den „Ruhr2014“ Alben bei Google+ und Flickr.

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