Das war der Sommer – Nochmal am Baldeneysee und auf der Halde Haniel

Pünktlich zum Herbstbeginn am letzten Montag hat auch das passende Wetter Einzug gehalten. Aber wir hatten einen schönen Sommer, oder? Klar wieder viel zu trocken, aber ich glaube wir können nicht klagen. Die Wochen sind trotzdem an mir vorbei gerannt, wie gut, daß man im Blog einfach mal zurückscrollen kann. Herbst bedeutet, nun gibt’s wieder bunte Blätter, Kastanien und Eicheln auf dem Boden. Ich bin froh, daß ich am letzten Wochenende den Sommer noch einmal genossen habe. 25 Grad und das ist gerade erst eine Woche her. Ich kann es kaum glauben, wenn ich heute aus dem Fenster gucke.

Der Baldeneysee in Essen war nochmal das Ziel und ich habe dort einfach (fast) nichts gemacht. 🙂 Ich bin einmal die Promenade vom Regattaturm bis zu den Tiroler Stuben und zurück, habe Enten und Fischreiher beobachtet, Segelbötchen fotografiert, rücklings auf einer der Bänke der Regattatribüne gelegen, in den strahlend blauen Himmel und auf tieffliegende Flugzeuge Richtung Düsseldorf geguckt. Nichts machen kann so schön sein.

Dabei gab es eine Menge Zeitgenossen, die viel fleißiger waren als ich. Ruderer, Standup Paddler und Trethausbootfahrer (so ein Tretboot mit Kabine). Insbesondere letztere strampelten fleißig, wurden aber mühelos von der MS innogy (dem Methanol betriebenen Elektroschiff der Weißen Flotte) überholt. Ob das der Grund war? Ich weiß es nicht, jedenfalls warfen die Tretbootfahrer kurz darauf den Außenborder an. 🙂

Am Sonntag habe ich mich dann auf einen Kaffee bei Mama und Papa eingeladen, war vorher aber nicht ganz untätig. Vitamin D getankt habe ich auf der Halde Haniel, die für mich immer noch eine der schönsten Halden im (westlichen) Ruhrgebiet ist. Die letzten Meter auf dem Weg nach oben kommt man schon ganz schön ins Schwitzen, aber die Aussicht entschädigt ja dann wieder.

Kleine Anekdote am Rande gefällig? Wenn man von der Haldenspitze nach Norden guckt sieht man in einiger Entfernung einen Förderturm, bei dem ich mich schon mal gefragt habe, zu welcher Zeche der wohl gehört. Jetzt hatte ich mein Teleobjektiv dabei und habe mal näher ran gezoomt. Hier dürft ihr jetzt ein tiefes Seufzen einfügen. Das ist selbstverständlich Schacht 10 der Zeche Prosper Haniel, der Schacht, an dem 2018 der Steinkohlebergbau verabschiedet wurde.

Gut, vor 2018 kannte ich den Schacht 10 nicht, aber spätestens seit meinem Besuch zur Extraschicht 2018 hätte mir das eigentlich klar sein müssen. Ihr seht, man entdeckt auch beim 15. Besuch noch was Neues. Die Bahnschwellen (Totems) haben übrigens zum Teil wieder einen neuen Farbanstrich bekommen und natürlich habe ich da oben schon etliche Fotos gemacht, aber dieses Mal habe ich mit Teleobjektiv und Blende gespielt. Wenn’s euch gefällt, ein paar weitere Bilder gibt’s wieder auf Flickr oder GooglePhotos.

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