Jahresrückblick 2018

Willkommen zum Jahresrückblick 2018. Ein ausflugsreiches und ereignisreiches Jahr neigt sich wieder dem Ende zu. Wie immer im November blicke ich zurück auf das abgelaufene Jahr, das wir auf Grund des langen und trockenen Sommers vermutlich noch lange in Erinnerung behalten werden. Ich starte mit einem Beitrag, der noch im Anschluß an den letzten Jahresrückblick 2017 stattgefunden hat, die Lichtinstallation im Landschaftspark Duisburg.

November/Dezember 2017
Lichtinstallation im Landschaftspark Duisburg

Jetzt aber ins Jahr 2018, das Jahr, in dem der Steinkohlebergbau zu Ende ging, auch ein Grund das Jahr in Erinnerung zu behalten. Insgesamt habe ich 61 Beiträge veröffentlicht. Was mich natürlich interessiert, welcher hat euch am besten gefallen?

Das Jahr startete kühl und naß, Schnee hatten wir keinen am Niederrhein, aber die Flüsse führten trotzdem Hochwasser. So habe ich im Januar die Rheinorange bei Rheinkilometer 780 besucht, konnte sie aber nur von weitem sehen. Außerdem habe ich Wind am Tetraeder in Bottrop gespürt und den TerraZoo besucht, denn der ist ja gut geschützt in einer Halle.

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Westfalenpark + Zeche Zollern

Wir schreiben das Jahr 2010, genauer Ruhr.2010, Essen ist, stellvertretend für das Ruhrgebiet, Kulturhauptstadt. Das war das erste Jahr, in dem ich „mein“ Ruhrgebiet zurückentdeckte und auch das erste Mal, daß ich im Westfalenpark war. Leider auch das letzte Mal, bis vorletzte Woche. Mit der Ruhrtopcard unter dem Arm habe ich bei schönstem Sommerwetter kurzentschlossen die Sachen gepackt und bin mal wieder nach Dortmund gefahren. Weiterlesen →

Ein Turm namens Florian

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Letzten Samstag bin ich mit der RuhrTopCard bereits am frühen Morgen nach Dortmund aufgebrochen, Ziel der Westfalenpark. Der Bundesligakalender zeigte mir, daß der BVB an diesem Samstag ein Heimspiel hatte und da der Westfalenpark nur wenige hundert Meter neben dem Stadion liegt, wollte ich vermeiden in den Stau der anreisenden Fußballfans zu geraten.

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Nach kurzer Parkplatzsuche außerhalb der bewachten Parkplätze (dort hätte man 4,- Euro für den Stellplatz zahlen sollen) ging es über den Eingang Ruhrallee in den Park. Ich kam mir zur frühen Stunde (kurz nach 10.00 Uhr) noch etwas verlassen vor, aber verlaufen kann man sich, trotz des weitläufigen Parks eigentlich nicht. Der Fernsehturm (Florianturm genannt) ist innerhalb des Parks unübersehbar und daher ein guter Orientierungspunkt.

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Der Westfalenpark wurde zur ersten der drei dortigen Bundesgartenschauen (1959, 1969, 1991) eröffnet und läd mit rd. 70 Hektar zu einem ausgiebigen Spaziergang ein. Da die Auffahrt auf den Fernsehturm erst ab 12.00 Uhr geöffnet war, habe ich in aller Ruhe eine große Runde durch den Park gedreht und auch nach 2 Stunden noch längst nicht alles gesehen. Besonders gut gefallen hat mir das üppig ausgestattete Dahlienbeet südlich des Florianturms.

Um 12.00 Uhr ging es dann via Aufzug auf den Turm und aus gut 140 Metern Höhe hat man einen weiten Blick. Ich meine die Hochhäuser von Essen erkannt zu haben, aber ansonsten fehlte mir etwas die Orientierung. So hatte ich nach der sonst weithin sichbaren Halde Hoheward Ausschau gehalten, konnte sie aber nicht entdecken. Vielleicht liegt Dortmund doch zu weit östlich.

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Zurück auf ebener Erde und wenige Minuten westlich über die Autobahn ging es dann zum LWL Industriemuseum der Zeche Zollern. Eine kleine, auf den ersten Blick beschauliche Zeche von der man ohne die Fördertürme (leider nicht mehr die Originale) annehmen könnte, es handele sich, wie Wikipedia schreibt, um den Eingang zu einer Schlossanlage im Stil der Jahrhundertwende. Leider war die Maschinenhalle, die mit ihrer Jugendstilfassade i.d.R. auf Prospekten etc. zu sehen ist, zur Zeit in Restauration begriffen. Also bin ich, während in der Lohnhalle noch eine Trauung stattfand auf den Förderturm geklettert, denn von dort gab es wieder mal den besten Ausblick über das Gelände.

Bilder im Ruhr2010 Album bei Flickr, Sevenload oder Picasaweb.