Emscherkunst

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Es war das größte Kunstprojekt der Kulturhauptstadt 2010. Acht Ausstellungsräume auf der Emscherinsel zwischen Emscher und Rhein-Herne-Kanal, 40 Künstlerinnen und Künstler, 20 Werke unterschiedlichster Art. Das ist die Zusammenfassung des Kunstprojektes „Emscherkunst„. Es endete mit einer Fotoaktion bei der ich mich auch mit diesem Bild beteiligt habe. Nun habe ich nicht den 1. oder 2. Platz gemacht, aber am Donnerstag kam ein Überraschungspaket, mit dem ich garnicht gerechnet hatte. Auf diesem Weg nochmal ein herzliches Dankeschön an die Emschergenossenschaft und auf neue Projekte 2013.

Das war Ruhr.2010

Das war sie also die „Ruhr.2010“. In meinem Blog und auf der Sonderseite habe ich euch das ganze Jahr 2010 von meinen Ausflügen berichtet und es hat zumindest mir viel Spaß gemacht. Auch 2011 werde ich weiterhin durch das Ruhrgebiet touren und euch von meinen Ausflügen berichten. Wenn ihr 2010 nochmal Revue passieren lassen wollt, die Alben auf Flickr, Sevenload und Picasaweb zeigen euch in weit über 600 Bildern nocheinmal die Kulturhauptstadt. Diese Alben sind abgeschlossen, denn auch das Jahr 2010 ist schließlich vorbei, aber auch 2011 kommen neue Fotos in neuen Alben dazu.

Lieber nur eine Auswahl der 600 Bilder? Auch das gibt’s. Schaut auf Alben wie Halden im Ruhrgebiet, Essen oder Zeche Zollverein. Und noch etwas, ich hatte vor ein paar Tagen so eine verrückte Idee. Vielleicht verkünde ich ja irgedwann in 2011 mal im Vorraus, auf welcher Halde o.ä. ich zu finden bin und wer mir dann auf Facebook oder Twitter folgt, darf mich gerne live auf der Halde (oder wo immer ich dann bin) zu eine Haldenpicknick treffen. Mal sehen was 2011 so bringt.

Ruhrblicke

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Das letzte Wochenende habe ich dann doch noch für einen kurzen Abstecher zur Ausstellung „Ruhrblicke“ genutzt. Ich darf unumwunden zugeben, daß ich nicht der Museumsbesucher bin, der stundenlang vor einem Bild steht, aber in dem Fall wollte ich mir die Gelegenheit nicht entgehen lassen, gleichzeitig das SANAA Gebäude auch mal von innen zu sehen.

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Es ist schon beeindruckend ein Foto fast wandfüllend hängen zu sehen. Sehr gut gefallen hat mir, obwohl ich kein Fußballfan bin, die Aufnahme des Fanblocks im Westfalenstadion von Andreas Gursky. In der Bildgröße von geschätzt 3-4 qm kam schon ein gewisser Eindruck des Stadions rüber.

Quizfrage, wieviele Fenster hat der Ort der Ausstellung „Ruhrblicke“, das SANAA-Gebäude auf Zeche Zollverein? Genau 134 und nein ich habe sie nicht gezählt, die Info gibt’s im Netz. Ausstellung verpaßt und trotzdem interessiert? Beim WDR gibt’s noch den kleinen Einblick, in Form einer vertonten Bilderschau und auf Flickr, Picasaweb und Sevenload gibt’s ein paar Fotos im Ruhr2010 Album.

Ruhrmündung

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Im Mai diesen Jahres habe ich euch im Blogbeitrag „Ruhrmündung“ gezeigt, wo die Ruhr in den Rhein mündet. Heute habe ich mich nochmal dort umgeschaut. Leider war es bereits wesentlich kühler als im Mai, aber dafür war der Himmel wunderschön blau. Seht selbst, eine kleine Auswahl der Bilder von „Rheinorange“ habe ich in den Ruhr.2010 Alben ergänzt (Flickr, Picasaweb, Sevenload).

Kokerei Zollverein, Oldtimer und mehr

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Letzten Sonntag war ich nochmal auf Zeche Zollverein in Essen oder um genau zu sein auf Kokerei Zollverein. Zum letzten Mal in diesem Jahr trafen sich dort die Oldtimerfreunde zu ihrem monatlichen Treffen (jeden ersten Sonntag zwischen April und Oktober). Leider war ich dieses mal etwas später dran, so daß ich den ganz großen Andrang nicht mitbekommen habe. Aber es war trotzdem interessant wie (fast) immer. Aktuelle Informationen und noch viel mehr Fotos gibt es (außer in meinen Fotoalben) auf der Seite des Oldtimertreffs.

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Nebenbei hatte ich Gelegenheit mir das mitlerweile wieder in Betrieb befindliche Riesenrad auf der Kokerei Zollverein mal etwas genauer anzusehen. Gefahren bin ich nicht damit (die Fahrt kostet 1,- Euro), aber, da der Treppenaufstieg zum Riesenrad (versteckt zwischen Restaurant und „Schwimmbad“) jetzt wieder geöffnet war, habe ich die Gelegenheit genutzt, mich mal oberhalb der Koksöfen umzusehen. Hier kam man bei meinen letzten Besuchen nur im Rahmen einer Führung vorbei. Jetzt aber ergaben sich vollkommen neue Blickwinkel auf die Kokerei bis hin zur stählernen Brücke über dem Wassergraben.

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Zum Tagesabschluß bin ich dann noch in das Red-Dot-Design Museum. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das Museum besucht hätte, wenn es nicht Bestandteil der RuhrTopCard gewesen wäre, aber im Nachhinein muß ich sagen, interessant war es irgendwie doch, vor allem die Kulissen der Industriearchitektur für eine solche Ausstellung zu nutzen sind schon außergewöhnlich. Außerdem gab es so ziemlich alles, was ein normaler Mensch vermutlich selten im Haushalt hat. Obwohl wenn ich es recht bedenke, die Badezimmerarmaturen und Waschbecken waren schon sehr außergewöhnlich. Durchaus in Haushalten zu finden sind jedoch die Öfen und Waschmaschinen genauso wie die Rucksäcke, Staubsauger und der iPod sowie anderes aus dem Hause Apple allemal. Vereinzelt kam ich mir vor wie in der Ausstellungshalle eines großen schwedischen Möbelhauses. Aber wie gesagt, ein paar Designerstücke waren schon außergewöhnlich und den Besuch sicher wert. Am besten gefallen hat mir der Ventilator ohne rotierende Flügel aus dem Hause Dyson (hat wohl 2010 einen Preis gewonnen). Amazon will für den „Dyson AM01 Air Multiplier“ auch nur schlappe 299,- Euro. Da muß ich wohl im Sommer weiter schwitzen 😀 .

Die Bilder vom Oldtimertreff gibt’s hier bei Flickr, Sevenload und Picasaweb, die neuen Bilder der Kokerei Zollverein (und des Red-Dot-Design Museums) gibt’s hier bei Flickr, Sevenload und Picasaweb.

Ruhrlights (Duisburg)

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Mein gestriger Ausflug ging zu den „Ruhrlights“ ein Lichtkunstfestival, daß sich an diesem Wochenende über den Duisburger Innenhafen erstreckt. Den ganzen Monat September waren die „Ruhrlights“ in verschiedenen Städten entlang der Ruhr zu sehen, an diesem Wochenende endet das Festival. Wenn ihr noch die Möglichkeit habt, schaut mal vorbei. Wirklich sehenswerte Lichtkunstwerke.

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Ja natürlich, Eindrücke sind sehr subjektiv, aber zwei meiner Highlights waren die Wassertanks, die zu einem bunt beleuchteten Kubus „Kubik“ zusammengestellt wurden (eine Art leuchtender Club für elektronische Musik) und natürlich die Bilder auf der Salvatorkirche. Hier beschreiben die Bilder eine eigene kleine Geschichte.

Mehr Bilder wie immer im Ruhr2010 Album bei Flickr, Sevenload oder Picasaweb.

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Ein Turm namens Florian

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Letzten Samstag bin ich mit der RuhrTopCard bereits am frühen Morgen nach Dortmund aufgebrochen, Ziel der Westfalenpark. Der Bundesligakalender zeigte mir, daß der BVB an diesem Samstag ein Heimspiel hatte und da der Westfalenpark nur wenige hundert Meter neben dem Stadion liegt, wollte ich vermeiden in den Stau der anreisenden Fußballfans zu geraten.

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Nach kurzer Parkplatzsuche außerhalb der bewachten Parkplätze (dort hätte man 4,- Euro für den Stellplatz zahlen sollen) ging es über den Eingang Ruhrallee in den Park. Ich kam mir zur frühen Stunde (kurz nach 10.00 Uhr) noch etwas verlassen vor, aber verlaufen kann man sich, trotz des weitläufigen Parks eigentlich nicht. Der Fernsehturm (Florianturm genannt) ist innerhalb des Parks unübersehbar und daher ein guter Orientierungspunkt.

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Der Westfalenpark wurde zur ersten der drei dortigen Bundesgartenschauen (1959, 1969, 1991) eröffnet und läd mit rd. 70 Hektar zu einem ausgiebigen Spaziergang ein. Da die Auffahrt auf den Fernsehturm erst ab 12.00 Uhr geöffnet war, habe ich in aller Ruhe eine große Runde durch den Park gedreht und auch nach 2 Stunden noch längst nicht alles gesehen. Besonders gut gefallen hat mir das üppig ausgestattete Dahlienbeet südlich des Florianturms.

Um 12.00 Uhr ging es dann via Aufzug auf den Turm und aus gut 140 Metern Höhe hat man einen weiten Blick. Ich meine die Hochhäuser von Essen erkannt zu haben, aber ansonsten fehlte mir etwas die Orientierung. So hatte ich nach der sonst weithin sichbaren Halde Hoheward Ausschau gehalten, konnte sie aber nicht entdecken. Vielleicht liegt Dortmund doch zu weit östlich.

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Zurück auf ebener Erde und wenige Minuten westlich über die Autobahn ging es dann zum LWL Industriemuseum der Zeche Zollern. Eine kleine, auf den ersten Blick beschauliche Zeche von der man ohne die Fördertürme (leider nicht mehr die Originale) annehmen könnte, es handele sich, wie Wikipedia schreibt, um den Eingang zu einer Schlossanlage im Stil der Jahrhundertwende. Leider war die Maschinenhalle, die mit ihrer Jugendstilfassade i.d.R. auf Prospekten etc. zu sehen ist, zur Zeit in Restauration begriffen. Also bin ich, während in der Lohnhalle noch eine Trauung stattfand auf den Förderturm geklettert, denn von dort gab es wieder mal den besten Ausblick über das Gelände.

Bilder im Ruhr2010 Album bei Flickr, Sevenload oder Picasaweb.