Jahresrückblick 2016

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Das Jahresende naht in großen Schritten und für mich heißt das wieder Jahresrückblick. Nein fragt nicht warum jetzt schon, wie jedes Jahr blicke ich in der zweiten Novemberhälfte auf das (fast) abgelaufene Jahr zurück. So kann ich mit Recht sagen „Ich bin der erste“ ;-). Ich hoffe das #BestOfEichental in den letzten Tagen hat etwas gefallen, jetzt geht’s ans abgelaufene Kalenderjahr 2016.

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Allerdings waren dieses Jahr auch einige Beiträge dabei, in denen ich euch nur was von mäßigem Wetter, bunten Blumen und stürmischen Halden vorgestöhnt habe. Im Nachhinein betrachtet, frage ich mich bei einigen Blogbeiträgen sogar, was hat mich geritten euch das zu schreiben 🙂 ? Bitte verzeiht manch wirres Zeug, zum Beispiel als ich euch fragte, ob ihr auch nach Fuchur am Himmel Ausschau haltet, als ich erzählte, daß ich Tulpen fotografiert habe, aber sonst nichts zu erzählen hatte, daß ich Ausflüge gemacht habe, über die ihr vermutlich schon alles wißt oder daß ich euch kurz vor meinem Geburtstag fragte Halden oder Park (nochmaliges Lesen auf eigene Gefahr 😉 ). Weiterlesen →

Emscherkunst 2016 (Teil 2)

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Willkommen zum 2. Teil der Emscherkunst 2016. Mein Navi führt mich zur angegeben Adresse, aber irgendwie stehe ich mitten in einem Wohngebiet. Das kann nicht stimmen. Nochmal zurück zur letzten Kreuzung, da habe ich Radfahrer und orange Markierungen gesehen. Ja, das scheint der Startpunkt zu „Walk away and Tower“ zu sein. Zum ersten Mal wird mir bewußt, warum das Fahrrad hier die bessere Alternative wäre, denn es zieht sich, bis irgendwo im Nirgendwo, zwischen Emscher und Wald der Turm auftaucht. Der Kunstort ist genauso wie der Turm an Herner Meer nicht neu, denn bereits zur Emscherkunst 2010 konnte man hierher spazieren, aber für mich sind diese Kunstobjekte neu. Das umherfliegende Getier scheint Gefallen an meinem orangen T-Shirt gefunden zu haben (nein ich bin keine Blume, ich rieche auch nicht so). Eine weitere Emscherperle läßt mich mal wieder mit Herbert Knebel telefonieren und in der Ferne kann ich den Turm sehen. Als ich ihn erreiche und erklimme weht zumindest oben ein angenehmer Wind. Es kühlt den Kopf und vertreibt die kleinen Käferchen. Wahnsinn, dieser Rundumblick … öhm … fragt sich nur auf was 🙂 ? Weiterlesen →

Emscherkunst 2016 (Teil 1)

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Mit der Kunst ist das ja so eine Sache. Manche interessieren sich dafür, andere haben gar kein Verständnis. Einer ohne Verständnis war es wohl, der letzte Woche fragte „Was soll denn der Scheiß“? Dabei war die Frage durchaus nah am Thema, denn die Kunstwerke entlang der Emscher sind ja Kunstwerke an und in einem Abwasserkanal, in dem auch … na ja ihr wißt schon was schwimmt. Das besagte Kunstwerk besteht aus drei (leider schon wieder beschädigten 😮 ) Fernglas ähnlichen Gestellen, durch die man einen „Rückblick“, einen „Seitenblick“ und einen „Ausblick“ auf den Emscherumbau tätigen kann. Sprich wie war es früher, wie ist es heute und was bringt die Zukunft. Dazu erzählt eine lautstarke Stimme aus dem Lautsprecher, was alles in der Emscher schwimmt. Brom, Kadmium, Blei, Arsen … das ganze Programm eben. Diese Stimme war deutlich vernehmbar und der o.g. Herr Nachbar war wohl davon genervt. Weiterlesen →

100 Tage bis zur Emscherkunst

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Schon was vor in der Zeit vom 04. Juni – 18. September 2016? Nach 2010 und 2013 wird dieses Jahr das östliche Ruhrgebiet mit der Emscherkunst bespielt. Wie jetzt, ihr kennt die Emscherkunst noch nicht? Diese Kunstveranstaltung unter freiem Himmel wird seit dem Kulturhauptstadtjahr (2010) alle 3 Jahre entlang der Emscher (dem schönsten Fluß des Ruhrgebiets 😉 ) präsentiert. Dieses Jahr findet die Veranstaltung zwischen Holzwickede und Herne statt. Schon mal einen ersten Blick wagen? Dann klickt mal hier. Weiterlesen →

Emscherkunst (Teil 6)

Mich würde ja interessieren, ob ihr das eine oder andere Emscherkunstwerk in den letzten Wochen besucht habt, insbesondere nachdem ich darüber berichtet habe. Wer unterwegs war hebt die rechte Hand, wer nicht unterwegs war hebt die linke Hand, wem das alles driet egal ist der scrollt gleich mal einen Absatz vor ;-).

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Dies ist der sechste und gleichzeitig der vorerst letzte Teil meiner Kunsteindrücke, sagen wir mal eine Art Best of the Rest. Zunächst war ich nochmal unter der A42, weil es mir dort so gut gefallen hat 😉 … nein natürlich nicht, sondern deßhalb, weil gleich neben dem umgedrehten Haus das alte Pumpwerk der Emschergenossenschaft zu finden ist und wer am Wochenende kommt, darf einen Blick hineinwerfen. Im großen Rund des Gebäudes stehen neben den Originalmaschinen eine Reihe kleiner Kunstwerke, ich glaube von Kunststudenten oder sowas und da waren ein paar „Leckerbissen“ dabei.

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Von da aus ging’s weiter immer entlang des Rheins an die Stadtgrenze zwischen Duisburg und Dinslaken. Dort steht auf dem Rheindeich eine Tonne, die aus der Ferne aussieht, als wäre beim letzten Hochwasser ein U-Boot auf dem Deich gestrandet. Gegenüber des neu erbauten Kraftwerks in Walsum steht ein Gastank, der zu einer begehbaren „Forschungsstation“ für Amateur-Ornithologen im Stile von Jules Verne’s Nautilus-U-Boot umgebaut wurde. Von daher ist der Vergleich mit dem U-Boot garnicht mal so falsch. Gut, wer jetzt gekommen ist, um wirklich Vögel zu beobachten, der ist vielleicht enttäuscht, aber die Einrichtung läd zum verweilen ein.

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Sofa, Sessel, Schreibtisch, Teleskope, ein Regal mit Büchern sowie natürlich ein guter Tropfen (gut verschlossen ;-)) simulieren mehr eine Vogelbeobachtungsstation (im Sinne des Künstlers). Aber als ich im Frühling mal dort war, gab es in der Tat eine ganze Reihe Zugvögel in Form von Gänsen, die man hätte beobachten können. Im Zweifel bringt einfach euren Piepmatz von zu Hause mit. Da kommt mir die Idee, man hätte ja einen Vogel in Form eines Stofftiers mitbringen können, wenn ich denn eines hätte. Im Übrigen der Hinweis, parken kann man auf dem Parkplatz nördlich der Hubbrücke Walsum, wer mit der Fähre aus Orsoy übersetzt kommt jedoch südlich der Brücke an und muß einen kleinen Umweg fahren, weil die Brücke nur für den Personenverkehr geöffnet ist.

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Schnipp – Kleiner Zeitsprung, wir schreiben 4 Tage später. Ich habe mich mal wieder in den Nordsternpark nach Gelsenkirchen aufgemacht. Im Rahmen der Emscherkunst sollte auf dem alten Kohlebunker eine Art Drachen (die Skulptur Ring Bell- the solar orchestra and the wind structures) in die Lüfte steigen, allerdings hatte der ein bisschen Flugangst ;-). Im Ernst, wenn es Windstärke 4 oder mehr gibt darf er nicht mal in halb acht Stellung gebracht werden. Also habe ich den Kohlebunker nur wegen der Aussicht bestiegen. Immerhin mal ein für mich neuer Aussichtspunkt auf dem Gelände. Nebenbei, wenn der Kohlebunker gerade mal nicht offen ist, empfehle ich die Aussichtsterasse der Zeche Nordstern. Hier habt ihr für 2,- € einen traumhaften Blick aus der 18. Etage (ca. 83 Metern Höhe). Trotz lahmer Flügel des Drachen war der Besuch nicht umsonst, denn auf dem Gelände des Nordsternparks sind auch wieder zwei gelbe Fernrohre „versteckt“, in denen man, ihr erinnert euch, alles sieht nur nicht das erwartete.

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Achtung nicht weiterlesen, wenn ihr es selbst herausfinden wollt!
Fernrohr Nr. 1 befindet sich am blauen Pumpwerk, gleichzeitig Besucherzentrum der Emscherkunst. Hier ist die Überraschung besonders groß, denn bei einem Blick ins Fernrohr sieht man sich selbst und zwar von hinten vor dem Fernrohr stehend. Zaubertrick? Nein eine Live Kamera am Pumpwerk projeziert das Bild auf einen kleinen Monitor im Fernrohr. Das zweite Emscherkunst Fernrohr steht auf dem Hügel, eigentlich eine kleine Halde, gegenüber. Dieses Fernrohr versteckt ein Prisma, welches viele von euch vielleicht noch aus den Prisma- oder Zauberfernrohren kennen (ich glaube die heißen so). Hier allerdings ohne die bunten Plättchen, Kügelchen oder was sonst so in den Kinderfernrohren raschelt.

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Übrigens zum „Monument for a Forgotten Future“, dem singenden Felsen sind es vom Nordsternpark nur wenige Minuten, aber ich war bereits 2011 an der Stelle, so daß ich mir dieses Jahr den Weg dorthin gesparrt habe. Hier habe ich noch ein passendes Foto aus dem Archiv. Aus dem künstlichen Felsen ertönt leise Musik der Band Band Mogwai. Wenn man sich dem Felsen nähert und sich an ihn lehnt, ist die Musik deutlich zu hören. Wer wollte nicht immer schon mal mit einem Felsen schmusen ;-). Soviel zum Thema Emscherkunst, noch ein paar Bilder? Klickt rein bei Flickr oder Google+.

Emscherkunst (Teil 5)

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Während Teil 1-4 der Pott’schen Emscherkünste mehr Kunstwerke zeigten, die man betreten, anfassen oder irgendwie erleben konnte, ist die Tour im südwestlichen Teil von Duisburg dieses Mal etwas anders verlaufen. Während entlang des Rhein-Herne-Kanals und an der Emschermündung viel Natur rund um die Kunst ist, stand ich dieses Mal eher da, um mich zu fragen „Was will mir der Künstler damit sagen“? Aber Kunst ist eben Kunst, wenn der Künstler sagt es sei Kunst. Basta?!? Die Ziele waren dieses Mal ein altes Klärwerk (mit Wasserproben aus allen Ecken der Welt), eine Videoinstallation mit 4 verschiedenen Filmen aber den gleichen Textdialogen und einem umgekippten Haus gemütlich gelegen genau unter der Autobahn. Da startete meine Runde dieses Mal auch.

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Man könnte meinen, jemand hätte den Bauplan verkehrt herum gehalten, denn warum sonst sollte das Dach unten und die Treppen oben sein. Neben dem Alten Pumpwerk der Emschergenossenschaft, das am Wochenende auch geöffnet hat und sehenswert ist, betritt man das Haus durch eines der Fenster und sieht eine zwei-Kanal-Videoprojektion einer überfluteten Landschaft. Treibende Autos, überflutete Straßenzüge und zwei Synchronschwimmerinnen. Ehrlich gesagt, ich fühlte mich auch ein bisschen überflutet und leicht feucht von dem Eindruck und … nun ja …, schön isset unter der A42 auch nicht gerade, aber wat is schon schön?

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Weiter geht’s in den Landschaftspark Duisburg Nord (LaPaDu). Auch dort befinden sich zwei (die dritte ist gerade geschlossen) Emscherkünste. Eine Traube Sicherheitshelme hängt an der Decke und wartet dort … ja auf was eigentlich. Vielleicht, daß sich der Betrachter fragt, warum hängt da eigentlich eine Traube Sicherheitshelme an der Decke. Schön bunt isset, aber sonst?!? Eine Ecke weiter, dann die „Schlagenden Wetter“, ebenfalls eine Videoinstallation bestehend aus 4 Filmen, in denen Schauspieler verschiedene Lebenssituationen zeigen aber anscheinend alle den gleichen Text sprechen. Klingt jetzt nicht so spannend, oder? Tja …. aber schön sitzen kannse im Schalthaus, glaub‘ ich, gesehen habe ich ja nix, war nämlich zappenduster in dem Raum. Zitat: „Die Kamera bohrt sich in den Szenen senkrecht durch die Landschaft“. Au weia, dann warten wir mal, bisse anderswo wieder rauskommt.

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Das dritte Ziel war das alte Klärwerk an der kleinen Emscher, die ist kleiner als die große Emscher, weil … ach wat weiß ich denn ;-). Im alten Klärwerk läuft zunächst mal eine Trommelfellmassage, weil aus einer 4-Kanal Tonanlage Maschinengeräusche dröhnen, wie et wohl früher mal war. Dazu gibt’s als Video, Bilder von der anderen alten Kläranlage in Bottrop (Berne Park und so). Rundherum stehen dann noch Flaschen mit Wasser von überall auf’e Welt, das sogenannte „Wassergedächnis“. Öhm … Wassergedächnis? Ah kenn‘ ich, hab‘ ich auch, kaum ist ein Gedanke da, ist er auch schon wieder verschwommen.

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Draußen im alten Klärbecken wachsen unterdessen die Bäume, weshalb die Künstler ihre zweite Geräuschinstallation auch daneben aufgebaut haben. In einer Art übergroßer Sandburg (ihr wißt schon so’n Ring, den man am Strand um seinen Strandkorb gräbt, um die Mutter nebenan mitte Zirette von sich fern zu halten) stehen ein paar Bäume, genaugenommen acht, während aus den Lautsprechern ein Geräuschwirrwar eine Collage aus sphärischen Computerklängen ertönt und zwischendurch einer auf deutsch, englisch und türkisch zählt … ihr ahnt es wieder bis acht. Die Emscherkunstbegleitung hat sich übrigens sehr viel Mühe gegeben mir die Umstände dieses Kunstwerks zu erklären, ich habe euch hier ein paar bewegte Bilder mitgebracht. Mehr superspannende Fotos *hüstel*? Hier geht’s zu Flickr oder Google+.

Emscherkunst (Teil 4)

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Sommer mit hochsommerlichen Temperaturen über 25 Grad. Und was macht man an so einem Tag. Die Füße ins Schwimmingpool, in der Hängematte abhängen. Pfft … nix da, rauf auf’s Rad und die Sonne auf zwei Rädern genießen. Genug Flüssigkeit in Form von Wasser oder Saft in den Rucksack und ab dafür entlang des Rhein-Herne-Kanals, Fahrtwind kühlt ;-). Ich habe (wie angekündigt) einen weitern Abstecher in Sachen Emscherkunst unternommen und war überrascht wie viele Radler außer mir am Sonntag unterwegs waren. Die Reise startete dieses Mal in Oberhausen in der Nähe des SeaLife, mit einem Rad der MetropolRadRuhr (Nextbike).

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Vorbereitungen waren ausreichend getroffen. Sonnenschutz -check-, ein helles Cap plus Sonnenbrille -check-, Haare im Sommerkurzhaarschnitt, denn man weiß ja nie, wo man den Kopf mal unter Wasser halten möchte -check- :-). Los ging’et an der Tausendfüßlerbrücke (welche Rhein-Herne-Kanal, Emscher und Autobahn A42 hintereinander überquert). Ein Abzweig der Brücke führt schnurstacks an die Emscher und 300 m weiter an den Rhein-Herne-Kanal, der bis auf kleine Abstecher mein (ansonsten einziger) Begleiter bis nach Essen bleibt. Im Vergleich zum Jahr 2010 haben die vonne Emscherkunst dieses Mal überall orange Zeichen an den Wegesrand gepappt und damit eine gute Ausschilderung des Wegs vorgenommen.

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Erster Haltepunkt ist der „Zauberlehrling“, den ihr bereits im ersten Blog(ab)teil sehen durftet. Der Strommast mit dem zauberhaften Namen swingt hier im Sommerwind, während der Strom weiter über seine Brüder und Schwestern im Land verteilt wird. Ich lasse ihn links (ach ne rechts) liegen und fahre weiter durch den staubigen Sand des Kanalweges. Ich war übrigens erstaunt, wie viele Menschen entlang des Kanals gecampt, gegrillt, gelegen, geschwommen, geschießmichtot was alles gemacht haben. Hier irgendwo zwischen Oberhausen und Bottrop.

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Es geht über die Stadtgrenze nach Bottrop, kurz mal weg vom Kanal hinüber zur Emscher. In einem alten Klärwerk stinkt es gewaltig. Das meint ihr, nein hier duftet es nach Parklandschaft, nach Blumen und Gräsern, die wachsen nämlich jetzt dort, wo vor Jahren noch die Pott’schen Hinterlassenschaften dümpelten. Außerdem könnt ihr in (natürlich ungenutzten :-)) Beton-Abwasser-Röhren übernachten und schließlich im Dunklen einer Lichtinstallation der Emscherkunst beiwohnen. Wenn’s also mal ein Hotel in Emschernähe sein darf, hier isset im Berne Park in Bottrop.

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Unterdessen heizte die große rote Scheibe da oben ganz ordentlich ein, aber Fahrtwind kühlt ja. Am Springbrunnen habe ich eine Hand voll Wasser über dem Kopf verteilt und mich auf Grund des glitschigen Bodens (der Springbrunnen ist ebenerdig) fast auf die Fresse auf’s Angesicht gelegt. Ich war so verdattert, daß ich ganz vergessen habe ein Foto zu machen ;-). Schwitz, Glück gehabt, das hätte ein Bild für die Umstehenden gegeben. Dafür gab’s mal wieder eines der gelben Fernrohre (kennt ihr auch schon aus älteren Beiträgen). Dieses Mal gab’s irgendwie nix zu sehen, oder sollte das blauer Himmel sein? Aber der war ja sowieso blau?!? Gut egal, weiter ging die Fahrt.

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Bei soviel Wasser rund um mich herum, nimmt auch der Wasservorrat in meinem Rucksack langsam ab. Gut daß ich im Auto noch einen Vorrat für die Rückkehr hinterlassen habe. Entlang der Emscher geht es dann etwas abseits des Wassers, durch den Rand eines Wohngebiets, über eine Eisenbahnbrücke, knapp an der A42 vorbei (ihr könnt mal winken) und zurück an den Kanal. Wenn’s nicht so warm wäre, daß man eh alles ausschwitzt, man könnte das leichte Gefühl verspüren mal auf’s Klo zu müssen. Und dahin ging die weitere Reise. Wie, watt, zum nächsten Klo? Ja, sozusagen. Emscherkunstwerk Nummer drei auf dieser Reise ist „Between the waters“ einem Projekt, das zeigen soll, wie aus Abwässern durch biologische Klärung wieder sauberes Wasser wird. Und wie kommt man an Abwasser? Man baut ans Ende einer Treppe zwei Toiletten (Männlein/Weiblein) und läßt die Besucher auf’s Klo gehen. Die Häuschen hängen sprichwörtlich in der Luft, fast unmittelbar über der Emscher. Was das jetzt mit der Pflanzenkläranlage und so auf sich hat lest ihr hier.

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An dieser Stelle hatte ich eigentlich eine Ereigniskarte gezogen die sagte“Zurück zum Start“, aber der Obelisk war ja nur 500 768,38 Meter weiter und ein weiteres der sagenumwobenden gelben Fernrohre sollte auch wieder an der Strecke stehen (verriet mir der Emscherkunstplan). Also ab dafür nochmal 768,38 Meter (hin und wieder zurück). Der Obelisk ist groß, ganz groß, locker 14 Meter hoch, schwarz, aus Kohle(!)faser und steht da bereits seit 2010. Er tut nix, steht einfach nur so da und ist für zum Angucken gemacht.

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Das Fernrohr hingegen überrascht dieses Mal mit einen Spiegel, so daß man sich beim Durchsehen selbst beobachten kann oder hier eben die eigene Kameralinse. So jetzt aber genug, kehrt Marsch, zack zack und zurück an den Ausgangspunkt. Google Maps meint die Strecke die ich abgeradelt habe wäre rd. 12 km lang (hin und zurück also 24 km). Ich bin verrückt? Na ja ein bisschen, aber Fahrtwind kühlt ja, bloß nicht anhalten. Und es gab noch viele andere „Verrückte“, z.B. dieser Trupp, der hier um die Wette paddelte, Drachenboot gallore ;-).

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Wo sich die Emscherkunstwerke genau befinden, ich erwähnte es schonmal, gibt’s in PDF Form hier. Nochmehr Bilder? Dann surft zu Flickr oder Google+. Die Kunstreise entlang der Emscher wird fortgesetzt. Und wann startet ihr eure „Kunstreise“ im Pott?

Emscherkunst (Teil 3)

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Nach soviel Extraschicht in den letzten Tagen heute mal wieder was zum anderen Thema mit „E“ – Ex .. ähm .. Emscherkunst. Wenn ihr mir auf Instagram folgt habt ihr vielleicht schon gesehen, daß ich mittlerweile ein paar Randbezirke der Emscherkunst mit dem Auto abgegrast habe. Ich erwähnte schon, ein bisschen Fußweg gehört einfach dazu, aber alles was im Rahmen von 10 – 15 Minuten liegt gilt als mit dem Auto erreichbar. Nehmt Platz und wartet mit mir, denn unter anderem war ich bei „Warten auf den Fluß“, einem Kunstwerk, daß bereits 2010 aufgebaut wurde und jetzt an neuer Stelle steht. Eine Brücke, die im übertragenen Sinne auf die Umleitung der renaturierten Emscher wartet.

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Im Zickzack geht’s über den breiten Steg entlang an drei Pavillons, wovon zwei zu einer Übernachtung einladen. Der dritte Pavillon ist das Bad mit Toiletten und Waschbecken, was schon ein bisschen an Camping extrem erinnert, denn es gibt zwar irgendwie Wasser aber keinen Strom und erst recht kein Abwasser auf dieser Brücke. Trotzdem sollen zumindest die Wochenenden schon weitgehend ausgebucht sein. Na dann gute Nacht beim Warten auf den Fluß. Aber auch wer nicht übernachten will, darf sich hinsetzen, Löcher in die schöne Landschaft drumherum gucken, sich lang machen für ein Nickerchen oder der Jamsession lauschen, die an dem Sonntag stattfand, als ich dort war.

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Weitere Jamsessions folgen, dazu klickt ihr hier. (Und jetzt alle 3 x ganz schnell Jamsession, Jamsession, Jamsession :-)). Ach ja, genauere Ortsangaben wo sich die Kunstwerke befinden gibt’s jetzt auch in PDF Form und zwar hier.

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Ein paar Tage später zog es mich dann, bei schönstem Wetter an die Emschermündung, wie gemacht für eine Radtour, ich aber schon wieder per Pedes. Kunstwerk Nr. 1 direkt an der Mündung der Emscher, hat auch damit zu tun und heißt „Fluß wird Wolke“ (nein da fehlt kein Wort ;-)). Mit Hilfe einer Wolkenwassererhitzungsmaschine wird ab und zu Wasser der Emscher in wolkenbildenden Dampf umgewandelt. Die hierfür benötigte Energie kommt direkt aus dem Fluss (das Wasser übrigens auch). Die Webseite schreibt „Dies ruft übernatürliche Konnotationen hervor … „. Huch ist das wat Schlimmes? Ich würde sagen „Die Wolke macht sich durch lautes Zischen bemerkbar“ oder weil’s ja die Emscher ist „Mit jeder Klospülung ein Zischen“ (oder so ähnlich) ;-).

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Neben der Wolkenmaschine gab es dann noch eine begehbare, kugelförmige, seifenblasenähnliche Station, die mich an Raumschiff Orion erinnerte. Diese Skulptur kann tagsüber besucht werden und bietet in der Nacht für bis zu zwei Gäste eine Schlafgelegenheit mit Blick auf den Rhein. Sehr idyllischer „Rücksturz zur Erde“ :-D. Gleich daneben ein weiteres gelbes Fernrohr, daß dieses Mal aber keinen Blick auf irgendetwas freigibt sondern selbst die Blicke auf sich ziehen soll. Ein Motor dreht den Guckmechanismus (also das da oben drauf) um sich selbst. Um in die Ferne zu gucken müßt also selbst ein passendes Rohr oder Glas mitbringen.

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Etwa 500 Meter entfernt ist das nächste Ziel auszumachen. Kunstwerk Nr. 2 „The Settlement“ nennt sich das Modell des Stelzendorfs mitten auf dem Acker. Die Skulptur besteht aus 20 kleinen Modellhäusern, die miteinander verbunden und in einem flachen Wasserbassin platziert sind. Ich hatte ja gedacht, man könnte die Gebäude betreten, aber da muß ich wohl noch etwas schrumpfen. Dummerweise hatte ich meine Zaubermelone gerade nicht dabei ;-). In ihrer Bauweise erinnert die Modellsiedlung an Pfahlbauten und Stelzendörfer aus der Karibik oder den Philippinen (sagt wiederum die Webseite).

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Ich war noch nie dort, kann also nicht sagen ob’s stimmt. Ein wirklich tolles Modell ist es auf jeden Fall, denn jedes Detail wurde handgemacht. Auf Grund der grauen Hintergrundwand, kann man fototechnisch ein kleines Dorf fotografieren und mit ein bisschen Abstand kommt dann der Himmel und das Steinkohlekraftwerk in Voerde in den Fokus. Man hat so ein bisschen den Eindruck, gleich kämen die Puppen der Augsburger Puppenkiste um die Ecke. Komm’se aber nicht. Schade keine Mupfel :-).

Ihr wollt nochmehr Bilder? Dann surft hier zu Flickr oder Google+. Die Kunstreise entlang der Emscher wird fortgesetzt, im Urlaub (übernächste Woche) bestimmt auch mal per Fahrrad. Wolltet ihr nicht auch?

Emscherkunst (Teil 2)

Die ganze Welt steht Kopf, möchte man manchmal denken und bei dem einen oder anderen von euch mag das auch schon mal zutreffen, aber dieses Mal geht es um Fernrohre. Diese hilfreichen Dinger, die manchmal auch an Ausflugszielen stehen und flehentlich um 50 ct. Stücke betteln, nur um den Berg oder weiß der Henker was sonst auf der anderen Talseite zu sehen. Dieses Mal geht es aber eine Nummer kleiner und (wieder) um Kunst.

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Mittlerweile sind die Bilder rund um die Emscherkunst Eröffnungsfeier bei Flickr und Google+ online, Zeit also die Tour vom letzten Mal zu ergänzen. Ich erzählte, daß ich, weil ich mir für 2-3 Stunden kein Fahrrad mieten wollte, zu Fuß unterwegs war und das hat (neben einer Tour mit dem Rad) druchaus seine Vorteile gegenüber dem Auto. Einige der Emscherkunst Objekte und auch Randdetails entlang des Rhein-Herne-Kanals erreicht man mit dem Auto einfach nicht. Dazu können sowohl alte Brückenbauwerke, oder das was davon übrig ist, gehören, als auch die zur Emscherkunst gehörenden Fernrohre.

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Dieses hier, gegenüber des Gasometers, ist z.B. auf den Rest eines alten Brückenbauwerks gerichtet und wer hindurchsieht entdeckt den Spruch „Why are you here and not somewhere else„? Tja, gute Frage :-D. Ich habe mal versucht diesen Spruch vor die Kamera zu bekommen und wer schon mal versucht hat mit einer Brille durch ein Fernglas zu gucken, weiß um die Schwierigkeit, daß das ein ziemliches Gehampel sein kann. Aber 10 Miuten Schweiß (warum mußte auch gerade da die Sonne scheinen) führten zu einem Ergebnis, das mir gefällt. Ziel dieser Fernrohre, ihr habt es euch sicherlich schon gedacht, ist nicht eine Halde, einen Berg oder sonstiges Kulturgut zu betrachten, sondern die künstlerische Idee, die dahinter steckt. Hier eben den o.g. Spruch zu entdecken und das auch ohne 50 ct.

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Nachdem ich also am ersten Fernrohr fotografisch etwas Übung hatte, fand ich auf dem Gelände des Stadtsportbundes vor den Blowin’Free Comtainern ein weiters Exemplar. Dieses Mal stand nein kein Sprüchlein drin, sondern die ganze Welt Kopf (eine Umkehrung des Bildes um 180 Grad). Auch davon habe ich mich bemüht etwas einzufangen, das Ergebnis seht ihr hier (nicht daß ihr denkt ich hätte hier nur die Fotos falsch herum gedreht ;-)). Jetzt bin ich schon gespannt, was mir die nächsten Exemplare so zu bieten haben. Ich werde weiter darüber berichten.

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Im Übrigen hat der Rhein-Herne-Kanal (und damit auch die nahe verlaufende Emscher) gefühlt ca. alle 500 Meter eine Brücke (zumindest auf diesem Teilstück in Oberhausen). Einige davon überqueren auch gleich noch die unweit gelegene Autobahn A42. Und unter den Brücken, da geht’s gemütlich zu. Wenn gerade kein großes Schiff vorbeischippert, dann ist es vielleicht diese (oder eine andere) Schwanenfamilie bei ihrem Wochenendausflug. Ich konnte nicht anders als die Kamera draufzuhalten auch wenn ich ganz kritisch von den Schwaneneltern dabei beobachtet wurde :-).

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Last but not least wird man entlang des Rhein-Herne-Kanals auch immer wieder mal Schilder wie diese hier finden. Sie entstammen noch der Kunstaktion „Kultur Kanal“ aus dem Jahr 2010. Man könnte das Bild fast untertiteln mit „Sie haben Post„. All das sind Dinge, die man nur sieht, wenn man hautnah dran ist am Kanal, weshalb ich nochmal empfehlen kann, sich ein Fahrrad zu leihen. Am nächsten Wochenende (mal sehen vielleicht Samstag) werde ich, wenn es das Wetter erlaubt, weitere Ziele der Emscherkunst erkunden, macht euch auf weitere Beiträge gefaßt ;-).

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Da fällt mir ein, hatte ich gesagt, daß die BEATBÜRGER – Jamsessions bei „Warten auf den Fluss“ am Sonntag (siehe hier) ist. Ooops … der Sonntag ist schon 2/3 verplant, aber vielleicht packe ich das noch mit rein.

Termine am kommenden Wochenende (29./30.06.2013):
– Samstag „Ein Tag Live“ beim WDR Essen
– Samstag + Sonntag Emscherkunst bis 06.10. und Drachenbootrennen am Baldeneysee
– Sonntag GreifvogelFlugshow Essen Gruga 11.00/14.00/15.30 h
– Sonntag Designmarkt Essen Zeche Carl 13.00–18.00 h
– Sonntag BEATBÜRGER – Jamsessions bei „Warten auf den Fluss“ 15.00-18.00 Uhr

Emscherkunst

Emscherkunst

Ich hoffe, mein Geschreibsel zum Thema Emscherkunst hängt euch noch nicht zu den Ohren raus :-). Denjenigen von euch, die denken ich wäre so der Museumstyp, mit Bilder gucken und darüber diskutieren, ob der Maler van Dingensbums die Nase .. äh .. Vase auch wirklich so rot haben wollte und warum, dem sei gesagt, nix dergleichen, alles Unfug. Emscherkunst ist ganz was anderes, nämlich frische Luft, Bewegung und Kunstwerke draußen. Auf 47 Quadratkilometern entlang der Emscher (und des Rhein-Herne-Kanals) stehen riesige Obelisken, singende Felsen und tanzende Strommasten, an Hand eines fast schwebenden Toilettenhäuschens wird die biologische Reinigung von Wasser erklärt, ihr besteigt schwingende Brücken, Hütten auf Stelzen, Brückenskulpturen noch bevor der Fluß kommt u.v.m.

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Unweit der Slinky Springs to Fame Brücke (auch Rehbergerbrücke genannt) fand an diesem Wochenende in Oberhausen die Eröffnung der Emscherkunst 2013 statt. Trotz Regenschauern hatten sich einige 100 Interessenten eingefunden. Alle Kunstwerke an einem Tag abzufrühstücken dürfte etwas schwerfallen, selbst wenn entlang von Emscher und Rhein-Herne-Kanal alles weitgehend ebenerdig ist. Aber wer 2-3 Touren einplant dürfte fündig werden. Und das schöne, die Kunstwerke stehen den ganzen Sommer über bis zum 6. Oktober 2013 da draußen. Einige (dauerhaft stehende Objekte) sind rund um die Uhr andere zu den üblichen Öffnungszeiten von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet und kosten keinen Eintritt. Beleuchtungskunstwerke (wie im Berne Park, Bottrop) sind z.T. zu anderen Zeiten, auch am Abend geöffnet.

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Nebenbei sei erwähnt, daß es dieses Jahr eine passende Kunst- und Radkarte gibt, die zwar 5,- Euro kostet, dafür aber seitens der Organisatoren in Besucherzentren, in einen Fahrradverleih und vor allen Dingen in Wegweiser investiert wurde. Alles Dinge, die es bei der letzten Emscherkunst 2010 nicht gab. Den Fahrradverleih findet ihr unter der Adresse www.revierrad.de/ek2013. Die Räder können mindestens 24 Stunden (ein Miettag) benutzt werden, die Mietgebühren je Miettag betragen für ein CityBike 12 €, für ein E-Bike 24 € und für ein Kinderrad 7 € (unter 8 Std. 9 €, 18 €, 5 €). Ich werde euch in den nächsten Tagen (oder Wochen) das eine oder andere vorstellen und so gut es geht, den Weg dorthin beschreiben. Bitte bedenkt, nicht jedes Kunstwerk ist mit dem Auto zu erreichen, ein bisschen zu Fuß (oder mit dem Rad) müßt ihr schon sein.

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Gerne hätte ich euch auch noch die Radkarte hier angeboten, aber die kostenlosen Exemplare waren begrenzt und wohl abgezählt :-(. Aber wenn ich helfen kann fragt ruhig, ich schreibe dann einen GoogleMaps Link von der entsprechenden Stelle in die Kommentare (oder schaut mal in den Tourplaner) . Den Auftakt hat heute, neben dem Projekt BLOWIN‘ FREE (dem Containerdorf der KunstVereineRuhr auf dem Gelände des Stadtsportbundes) der „Zauberlehrling“ (auch tanzender Strommast) gemacht (Standort unweit des Haus Ripshorst: http://goo.gl/maps/oI26n). Ich war zu Fuß dort, das heißt ca. 2 x 3 km (von der Eröffnungsveranstaltung an der Slinky Springs to Fame/Rehberger Brücke) und damit weiter als ich erwartet hatte. Beim nächsten Mal schnappe ich mir ein Fahrrad bzw. besuche einige Punkte mit dem Auto. Auch witzig sind die Fernrohre, die an verschiedenen Stellen stehen und überraschende Einblicke bieten, aber davon mehr beim nächsten Mal.

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Übrigens, an oder in einigen Kunstwerken („Warten auf den Fluß“, „Fluß wird Wolke“ und in 1000 Zelten des Künstlers Ai Weiwei) kann man sogar übernachten und wird somit Teil des Kunstwerks. Die Übernachtung in „Warten auf den Fluß“ (Oberhausen, Flugstraße, Nähe Am Bruchsteg + 10 Min. Fußweg) kostet beispielsweise 90,- Euro bei voller Verpflegung und Stellung von Bettzeug und Handtüchern. Vielleicht wäre diese Brücke tagsüber ein möglicher BloggerTreffpunkt. Die Homepage der Emscherkunst verkündet z.B. am kommenden Sonntag (30.06.2013), an besagtem Kunstwerk „Warten auf den Fluß“ zw. 15.00 und 18.00 Uhr eine „Beatbürger Jamsession“. Wenn ich’s schaffe schaue ich bestimmt mal rein.

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Mehr Bilder in den Ruhr2013 Alben bei Flickr und Google+, mehr Emscherkunst hier.