Guten Rutsch ins neue Jahr

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Ich konnte mich nicht entscheiden, welches der beiden Motive ich wählen soll, um euch einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen. Ich habe mich daher einfach für beide Motive entschieden. Macht es gut, trinkt mäßig und rutscht gut rein (mit Glatteis ist ja wohl hierzulande nicht zu rechnen 🙂 ).

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P.S.: Nennt man einen Instagram Benutzer eigentlich Instagramer? Wie dem auch sei, ich hätte da noch ein BestOf Moments 2013 (das sind die Bilder, bei dennen ihr am häufigsten auf „I like“ geklickt habt). Und jetzt rutscht gut ins neue Jahr (warum heißt das eigentlich rutschen 😉 ?).

Frohe Weihnachten

Habt ein paar schöne Tage, auch wenn es dieses Jahr kein weißes Weihnachten gibt. Solltet ihr über die Feiertage in den Urlaub fahren genießt auch diese Tage. Ich schalte hier in der Reihenhaussiedlung Önkelstieg (Link zum WDR) schon mal die Beleuchtung an 🙂 .

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Die besinnlichen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr haben schon manchen um die Besinnung gebracht“ (Joachim Ringelnatz).

Ich gucke jetzt auch Flach-(bild) TV

Vor rund zwei Jahren habe ich mir einen schnelleren Internetzugang legen lassen, weil ich vorhatte mir einen schicken neuen Fernseher zu kaufen. So einen mit Internet und dem ganzen Schnick schnack. Also habe ich Prospekte gewälzt, Webseiten studiert und festgestellt, daß es wohl noch etwas früh ist, weil diese Art Fernseher auch sowas wie Computer sind, nur ohne Maus und unausgereift. Mein alter Röhrenfernseher tat es schließich auch noch und in den 30 Kabelprogrammen sind eh kaum 10 die ich regelmäßig gucke (so mein Gedanke damals).

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Nun sind zwei Jahre ins Land gegangen, mein anvisiertes Modell von damals ist längst überholt und dieses Jahr sollte es soweit sein. Die Software ist weiter, das Weihnachtsgeld vorhanden, also mal gucken, was so geboten wird. Leider sollte mein Wunschmodell erst in 2-3 Wochen lieferbar sein, aber ein fast neues Ausstellungsstück könnte man mir 200,- Euro billiger überlassen. 200,- Euro sparen, das lasse ich mir nicht zweimal sagen. Nun brauchte ich nur noch ein CI+ Modul (so eine Art Chipkarte im Rahmen) das man hinten in die modernen TV Geräte einstecken kann um Digital- und HD Programme zu gucken. Also auch das bestellt. Nun scheint der Kabelanbieter UnityMedia seinen Kunden keinen Meter weit zu trauen, denn man will erst die Kohle bevor das Ding verschickt wird … na ja, jetzt steht alles fertig da.

Das heißt eine Klippe gab es noch. Bei der Sendersuche wurde ich nach einer Netzwerkadresse gefragt. Als Computernutzer kann ich mir ja noch so eben etwas darunter vorstellen, ich wußte aber trotzdem nicht, was ich da beim Kabelfernsehen eingeben sollte. Also habe ich nichts eingegeben und das war der Fehler. Erst ein Telefonat mit der Hotline von Philips (dem Hersteller des TV Geräts) brachte Aufklärung. Man muß an der Stelle der Installation 09999 eingeben (für das Netz der UnityMedia in NRW). Na das hätte man natürlich ahnen können 🙂 .

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Eins vorweg, natürlich kann man mit dem Gerät fernsehen 😉 (hier z.B. Formel1), aber eben auch anders. Z.B. die Mediatheken von ARD / ZDF & Co aufrufen, Webseiten, verschiedene Apps, Bezahlfilme laden, 3D Filme gucken und HbbTV eine neue moderne Art des Videotextextes in Webseitenoptik. Erste Erkenntnis, die Software hat vermutlich Fotschritte gemacht, ist aber nach wie vor verbesserungswürdig. Mein erster Versuch zu twittern setzte voraus, daß man ARD guckt und speichern ließ sich auch nichts. Dafür klappte die Mediathek ganz gut, wenn man die der ARD oder die des ZDF aufruft. Wenn man die des WDR aufrufen wollte sah es zunächst so aus, daß man erst die des NDR aufrufen muß, um von dort zum WDR zu wechseln. Ne dachte ich, das kann es doch nicht sein. Erst mit der Installation des CI+ Moduls kam die Erleuchtung. Die krypitische Menüführung lag an den analogen Sendern, die einfach nicht mehr hergaben. Nach Installation der digitalen Sender und erst Recht der HD Sender hatte auch jeder Sender seinen eigenen HbbTV, seine eigene Mediathek, Begleitinformationen, EPG’s (ElectronicProgramGuides) u.v.m.

Auch die Fernbedienung reagiert zunächst etwas behäbig, drückte man auf laut, kam schon mal der Videotext, drückte man auf Internet schaltete er um und guckte man etwas in der Mediathek und wollte die Lautstärke verändern, wurde die Mediathek beendet. Das liegt u.a. daran, daß die Fernbedienung nicht mehr über Infrarot agiert, sondern via Funk. Aber dafür gibt es zusätzlich eine Handyapp, so daß man das Gerät auch via Handy steuern kann (alles via WLAN in das man den Fernseher selbstverständlich hängen muß, damit das alles funktioniert). Nachdem der Fernseher jetzt seine endgültige Position hat scheint es (*hüstel*) etwas besser zu laufen. Ich vermute platt vor einer Wand war vielleicht etwas ungünstig, weil die Funksignale u.U. zurückgeworfen wurden, ähnlich einem Autoradio zwischen Hochhäusern. Warten wir das also mal ab.

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Alles in allem aber ein tolles Gerät mit Ambilight (Augenschonende Wandbeleuchtung passend zum TV Programm), Skype Kamera (noch nicht ausprobiert), Webseitenaufruf, Facebook (nach der Twitterpleite noch nicht probiert), vielen anderen nützlichen und unnützen Apps und einem, das muß man ohne zögern eingestehen, tollen Bild schon auf den „normalen“ TV Kanälen, von HD mal ganz zu schweigen. Bei Nahaufnahmen des TV Kommissars sind die Schweißperlen genau zu erkennen 🙂 . Ach ja ab und zu kamen die Menüs in holländisch rüber, vermutlich weil dem Programmierer hier gerade die Vokabeln fehlten. Anflanschen kann man dann noch USB Geräte wie eine USB Tastatur und z.B. eine USB Festplatte, auf der man dann aufzeichnen können soll. Ich fürchte dafür braucht man den TV Guide, eine Art TV Zeitung, die das Programm aus dem Internet läd. Bis ich da allerdings was gefunden habe, habe ich die Papierausgabe meiner TV Zeitung schon dreimal zur Hand. Aber vielleicht hilft da auch die Handyapp.

Um jetzt zum Abschluß noch die Frage zu beantworten, um was für ein Gerät es sich denn handelt, ein 40 Zoll (102 cm) TV Gerät der Firma Philips. Das erste Update hat es schon hinter sich (kam per WLAN) und wenn garnix mehr geht startet es auch schon mal durch. Dieser Blogbeitrag wurde nicht gesponsert sondern spiegelt meine Erfahrung nach 2-3 Wochen wieder.

Adventszeit

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Mehr als 2 Monate stand sie nun da, die Herbstdeko, etwas eingestaubt und verschrumpelt, gerade bei den frischeren Herbstfrüchten. Zeit also umzudekorieren. Am Wochenende ist die Herbstdeko aus dem Wohnzimmer rausgeflogen und der Advents-/Weihnachtsdeko gewichen. Nur ein paar Kastanien sind übrig geblieben (einen Teil mußte ich bereits zwischendurch entsorgen) und das „Heimatlicht“, daß in den 2 Monaten längst nicht runtergebrannt ist. Eins stand von Anfang an fest, ein „normaler“ Adventskranz mit Tannengrün sollte es nicht sein. Um den genießen zu können bin ich zu wenig zu Hause und das Grün ist vertrocknet, bevor ich die dritte Kerze anzünden kann.

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Stattdessen sollte es etwas farbiges sein, mit Kerzen, die ich austauschen kann. Also habe ich in den letzten 14 Tagen einem ganz bestimmten Lebensmitteldiscounter ein bis zwei Besuche abgestattet und hier und da noch was aus einem 1,- € Laden abgestaubt (zum Beispiel zwei Teelichtgläser, die nicht auf dem Bild sind). Herausgekommen ist das, was ihr auf der kleinen Collage da oben seht. Zu bunt? Ich finde nicht. Wie dem auch sei, ich wünsche euch eine schöne Adventszeit und bin schon gespannt, wie eure Deko aussieht.

P.S.: Was es mit Tiger und Schildkröte auf sich hat erzähle ich bei Gelegenheit. Wie? Tiger haben Streifen? Ey der heißt Tiger ;-).
P.P.S.: Beitrag zur Instagramaktion #HalloAdvent13

Kürbis-Kartoffel-Suppe

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Puh die Arbeitswoche war, obwohl nur 4 Tage lang, mächtig anstrengend. Aber heute ist endlich ein bisschen Zeit, um auch mal in der Küche rumzuwirbeln. Ihr wißt ich bin Profi in … na ja und vielleicht auch … aber nicht im Kochen. Aber während der Frühstückskaffee noch auf dem Tisch steht, habe ich mir für den Nachmittag ein paar Muffins gebacken und mit Mandelgasur verfeinert. Dazu ein leckeres Zitronenwasser aus der nagelneuen Glaskaraffe. Und im Hintergrund steht immer noch der Herbstkürbis. Daraus sollte sich doch auch etwas machen lassen ;-).

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Also frisch ans Werk. Das ist mein erster Kürbis den ich aushöhle. Ja wirklich, Halloween, Kürbisschnitzereien, geschweige irgendwelche Kürbisküchengerichte, alles bisher nicht mein Ding gewesen. Aber irgendwann ist schließlich immer das erste Mal. Los geht’s, erstmal oben eine Art Deckel abschneiden. Der Kürbis ist noch erstaunlich hart, dafür, daß er schon seit 3 Wochen als Deko hier steht. Geschafft. Jetzt aushöhlen. Da ich zwei gesunde Hände habe fange ich mit der rechten an, die linke kann sich derweil anderweitig beschäftigen ;-). Schnell wird klar, die Linke muß auch mit ran. Jede Menge Kerne, etwas Fruchtfleisch, dann das Messer bei Seite legen und dem Objekt mit einem Löffel zu Leibe rücken. Erste Schweißperlen machen sich bemerkbar, aber irgendwann ist’s geschafft. Ich bin stolz auf mich und wende mich der Kürbis-Kartoffel Suppe zu.

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Das folgende kann sogar jemand, der zwei linke Hände hat. Das Rezept ist sicherlich etwas ungewöhnlich, denn für die Zubereitung (und die Fotos) benötigt ihr einen tiefen und einen flachen Teller, einen Desserteller, einen Karton, der aussieht als wäre er eine Holzkiste (für den Fotohintergrund), eine Suppenkelle, einen weiteren Löffel, eine Mikrowelle und eine Dose. Den Inhalt der Dose (Kürbis-Kartoffel-Suppe aus dem Hause Quadriga oder jedem anderen Hersteller) schüttet ihr in den tiefen Teller, stellt diesen auf den flachen Teller und beides für 3 Minuten in die Mikrowelle. Unterdessen entsorgt ihr den Kerne-Fruchtfleisch-Matsch aus dem Kürbis im nächsten Mülleimer. Ihr dekoriert den Dessertteller mit einer Serviette, stellt den Kürbis drauf und nach 3 Minuten schaufelt ihr die lecker duftende Suppe aus dem tiefen Teller in den ausgehöhlten Kürbis, legt noch das Brötchen, welches vom Frühstück übrig war, als Suppendeko daneben und genießt die Suppe. Guten Appetit :-D.

Träume sind Schäume

IMG_3188 Ein Blog erzählt ja in erster Linie persönliches, daher muß ich euch noch etwas zum letzten Blogbeitrag nachtragen. Ich war, wie bereits berichtet, in Herten, habe mir die Reste der Zeche Ewald angesehen und bin dann rauf auf die Halde Hoheward. Wer noch nie auf der Halde Hoheward war, dem muß man erklären, daß die Halde sowohl in der Höhe wie auch in der Ausdehnung so groß ist, daß mittlerweile richtige (nicht öffentliche) Straßen darüber führen, auf denen sogar die Reisebusse mit den Läufern für „Speed of Light“ fuhren.

Als wir (etwa 50 und mehr Fotografen) da so seit einer Stunde standen, begannen meine Beinmuskeln zu zucken, als ob mir kalt wäre. Vielleicht war es aber auch die Aufregung vor dem Event, dabei mußte ich ja nichts weiter tun als dazustehen. Als die Show endlich losging und mich total begeistert hat, war mein Körper mit Adrenalin regelrecht aufgeputscht.

Dann ging es zurück zum Auto verbunden mit dem anschließend kurz entschlossenen Schwenk, statt nach Hause doch noch nach Bochum zu fahren. Dort habe ich mir den zweiten Teil der Show angesehen und war froh, daß ich mich dazu entschlossen hatte, denn die Show war noch um Längen besser als der erste Durchgang. Ich glaube, auch wenn ich äußerlich ruhig da stand, ich war jetzt erst Recht aufgeputscht. Unter Umständen lag es auch an den begleitenden Personen ;-).

Nullzeit

Als ich dann gegen kurz vor 23.00 Uhr wieder im Auto saß, dudelte wie immer das Autoradio und auf dem zufällig laufenden 1LIVE begann gerade das Hörspiel „Nullzeit“ (ein Begriff aus der Tauchersprache). Ich höre gerne Hörspiele, weil das Kopfkino angekurbelt wird und tue das in letzter Zeit viel zu selten. Früher waren es übrigens Durbridge Krimis, die immer am Samstag Vormittag liefen. Nun also „Nullzeit“ nach dem gleichnamigen Buch von Juli Zeh.

Ob das Buch was taugt weiß ich nicht, aber der „Klappentext“ des Hörspiels sagt „Eigentlich ist die Schauspielerin Jola mit ihrem Lebensgefährten Theo auf die Insel gekommen, um sich auf ihre nächste Rolle vorzubereiten. Als sie Sven kennenlernt, entwickelt sich aus einem harmlosen Flirt eine fatale Dreiecksbeziehung […] Sven hat Deutschland verlassen und sich auf der Insel eine Existenz als Tauchlehrer aufgebaut […]“.

Und so entwickelt sich eine Geschichte einer jungen Frau, die ihren Lebensgefährten am liebsten durch einen Tauchunfall erledigen möchte und mit deutlicher (Erzähl-)Sprache an den Tauchlehrer ranmacht. Während ich auf der rechten Spur der weitgehend leeren Autobahn mit den zugelassenen 80 km/h dahinfahre fallen im Hörspiel sinngemäße Sätze wie „… sie streckte mir den Po ihres Tauchanzugs entgegen, daß er unweigerlich meinen Penis berührte …“ oder „… ich hätte ohne weiteres in sie eindringen können, aber ich habe es nicht getan, schließlich war Theo nur 100 Meter entfernt …“. Meine Ohren wurden größer, die Geschichte immer spannender und ich mußte mich aufs Autofahren konzentrieren :-).

IMG_3194Als ich um kurz vor Mitternacht zu Hause am Comuter saß, um die Bilder (also die von „speed of light ruhr“ :-D) zu betrachten, war an Schlafen nicht zu denken. So wurde es kurz vor 2.00 Uhr, als ich endlich die Augen schloß und derartigen Unfug geträumt habe, daß ich daraus alleine ein Buch schreiben könnte (ein kleines zumindest). Ein Teil davon kann ich hier unmöglich erzählen, aber es ging um Bettgeschichten, Leuchtanzüge und um einen entlaufenen Affen. What the hell, fragt mich nicht 😀 … bitte es war nur ein Traum. Am nächsten Morgen war eine Kopfschmerztablette, eine heiße Dusche und ein großer Pott Kaffee fällig, um mich wieder in die Spur zu bringen. Träume sind nicht immer erklär- aber manchmal durchaus herleitbar :-).

Herbstliche Dessous mit Achterbahn und Pimpernuss

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Ich wollte mich mal kurz bei euch bedanken. Bedanken für die Blogbesuche, bedanken für den einen oder anderen Kommentar und für eure tollen Instagram Aktionen an denen ich in letzter Zeit teilgenommen habe. Warum ich das gerade jetzt schreibe? Weil mir soviel im Kopf rumgeht, daß ich es nur schwer in wenige Sätze fassen kann. Bald kommt wieder die Zeit, in der es früh dunkel wird. Dann sitze ich sonntags mit einem heißen Kaffee (oder Tee) auf der Couch, gucke mir alte Bond Filme o.ä. Kram an und finde in manchen Phasen alles doof. Arbeit doof, Wetter doof, Winter doof, Leben doof. Das klingt so’n bissken wie bei Omma, oder? Liegt aber daran, daß in meinem Kopf momentan so ein bisschen Unaufgeräumtheit vorherrscht. So ähnlich wie in diesem Blogbeitrag, den ich jetzt zum 3. Mal umformuliere. Seht es mir einfach nach ;-).

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Zurück zum Herbst. Was macht ihr an so einem Spätersommerwochenende, das sich teilweise wie ein frühherbstliches Wochenende anfühlt? Ich bin raus um die letzten Sonnenstunden diesen Jahres zu 100% auszunutzen. In den letzen Jahren habe ich mir häufig das Fahrrad geschnappt und bin über Feld-, Wald- und Wiesenwege gehoppelt, immer auf der Suche nach dem richtigen Fotomotiv. Da sich die Bilder aber wiederholten, was klar ist, denn es waren jedes Jahr dieselben Bäume, mußten ein paar neue Motive her. Also bin ich diesmal in die Knie gegangen (auch wenn’s schwerfällt) und unter Büschen und Bäumen entlanggekrabbelt. Ihr glaubt garnicht was sich da alles findet. Leere Coladosen, Reste von Butterkeksen … ach ne Moment, wollte sagen Eicheln in verschiedenen Größen, Kastanien, andere grüne Knubbel, deren botanische Herkunft ich nicht benennen kann und jede Menge bunte Blätter. Bilder davon gibt’s noch den ganzen September bei Instagram.

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Und, ich bin eindeutig ein Stadtkind. Ich kann locker Laub- von Nadelhölzern unterscheiden, Eicheln von Eichen und Kastanien von selbigem Baum erkennen, aber dann wird’s schon schwierig. So kommt es, daß die Beschäftigung mit dem Herbst dazu führt, daß man sich plötzlich mit der Botanik auseinandersetzt, auf Webseiten wie Baumkunde.de landet und prüft, was man da gerade wieder unter einem Baum oder Gebüsch hervorgezogen hat. Wußtet ihr z.B., daß es eine Chinesische Pimpernuss gibt. Ok, schon gut, war auch mehr eine rethorische Frage ;-).

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Und was gabs sonst so zu sehen an diesem Herbstwochenende? Dicke Kleidung und Dessous. Gleichzeitig? Na ja fast, denn am letzten Wochenende tobte mal wieder die Fashionworld (früher bekannt als „Größte Straßenmodenschau der Welt“) in Krefeld. Ich frag mich ja, warum zu den Dessoushows gerade die vorwiegend männliche Jugend (sagen wir mal im Alter zw. 12 und 15) die Bühnen umlagert. Die kaufen das Zeug doch garnicht ;-). Einzig das Wetter war dieses Mal nicht ganz so Fashion like. Ein paar Eindrücke auch dieser Sicht auf den Herbst habe ich euch mitgebracht, den Rest müßt ihr in den gängigen Modehäusern selbst auskundschaften.

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Schließlich habe ich den Sonntag noch, oder wieder mal, auf der höchsten (begehbaren) Achterbahn des Ruhrgebiets verbracht. Die Wolkenberge traten wie so häufig unvermittelt hinter den sieben Bergen mit den sieben Zwergen hervor und verwirbelten den schönen blauen Himmel in ein grollendes Tohuwabohu. Man hatte das Gefühl, die Wolken wollten in der Achterbahn rückwärts fahren … Ihr meint das wäre etwas übertrieben? Na gut, aber der Himmel wurde wirklich dunkler und ich habe mich erstmal über die Currywurst aus dem kleinen roten Wägelchen unterhalb der Achterbahn hergemacht. Übrigens wärmstens zu empfehlen :-).

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Danach habe ich dann aber doch noch ca. 100 50 neue Fotos gemacht, weil das Himmels Tohuwabohu doch ein hübsches (Foto-)Schauspiel war. Außerdem habe ich Leute beobachtet, wie die wiederum Leute beobachtet haben, die auch wieder … na ja ihr wißt schon ;-). Sonntag ist offizieller Herbstanfang, bis dahin (und danach) noch ganze viele Fotos für die Aktion #halloherbst13 machen. Los, ich will ein Foto der Chinesischen Pimpernuss sehen :-D.

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