Schiffsparade (Kulturkanal)

Der Sonntag begann ziemlich bedeckt, der Himmel zugezogen, vereinzelt Regenschauer. Ich hatte mich fast schon auf einen Nachmittag auf dem Sofa eingestellt. Dabei ist der letzte Sonntag im April im Ruhrgebiet traditionell der Startschuß für die Sommersaison auf dem Rhein-Herne-Kanal. Und was soll ich sagen, wie bestellt zogen gegen 14.30 Uhr die Wolken beiseite und die Sonne kam hervor. Weiterlesen →

Slinky Spings to Fame & Landschaftspark Duisburg

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Das Jahr endet ungefähr da, wo es begonnen hat. Auf einem Hochofen im Landschaftspark Duisburg Nord. Die bunte Beleuchtung des Hochofens (immer am Wochenende) hatte mich noch einmal hier hin gezogen, denn ich hatte ja Anfang des Jahres verpaßt, die neu hinzugekommenen Ventilatoren des Kühlwerks zu fotografieren. Leider hatte ich übersehen, daß an dem von mir ausgesuchten Wochenende auch der Lichtermarkt im Landschaftspark stattfand und so fand ich mich erst einmal in der Schlange derer wider, die auch einen Parkplatz suchten. Aber die Parkplatzeinweiser taten ihr bestes und so war dann nach 15 Minuten Schlange stehen ein Platz gefunden. Weiterlesen →

Slinky Springs to Fame Oberhausen und Landschaftspark Duisburg

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Liebesschlösser sind ein Phänomen unserer Zeit. Die Flüsse unterhalb von Brücken und ähnlichen Bauwerken müßten eigentlich voll sein von Schlüsseln. Schlüsseln zu Schlössern, die einmal die Verbundenheit zweier Menschen symbolisieren sollten. So erging es der Slinky Springs to Fame Brücke am Oberhausener Kaisergarten, entstanden ursprünglich aus dem Emscherkunstprojekt „Emscherkunst 2010“. Die Brücke hat auf Grund ihrer Beweglichkeit keine starre Seitenkonstruktion, sondern eine Art Stahlnetz. Das Anbringen eines Schlosses ist schnell gemacht, zudrücken, einrasten, Schlüssel raus, fertig. Was aber, wenn die Liebe doch nicht so groß war wie man immer dachte? Was, wenn die Beziehung weggespült wurde, wie der Schlüssel darunter auch? Dann mußte das Schloß häufig wieder ab und da der Schlüssel bekanntlich im Gewässer versenkt wurde, haben viele das Schloß herausgeschnitten. Stahlnetz durchtrennt und ab dafür .. äh .. damit. Weiterlesen →

Nur mal gucken

Augenzwinkern

Nur mal gucken wie et früher im Pott so war? Nur mal ein kurzer Museumsbesuch? Und nur mal keinen Eintritt zahlen? Das sind ja gleich drei Dinge auf einmal. Trotzdem kein Problem. Wenn ihr bis zum 3. Mai 2015 in Oberhausen entlang der Slinky Springs to Fame Brücke am Rhein-Herne-Kanal oder im Kaisergarten seid, schaut doch mal in das „Kleine Schloß“ der Ludwiggalerie. Das kleine Schloß ist gegenüber dem Haupteingang und beherbergt den Shop der Ludwiggalerie. Rechts und links davon findet zur Zeit die Ausstellung „Augenzwinkern“ von Rudolf Holtappel statt. Ein paar Bilder zeigen das Ruhrgebiet der 60’er Jahre, andere zeigen Einblicke in die Theaterwelt und wieder andere Ortsschilder der Ruhrgebietsstädte. Der Eintritt ist frei und man braucht, je nach dem wie intensiv ihr die Bilder betrachtet, ca. 15-30 Minuten.

Slinky Springs im Schnee (Brücke 316a)

SlinkyBrücke

Wider Erwarten hatte ich heute einen freien Samstag und bis Mittag sollte die Sonne zu sehen sein hatte der Wetterfrosch im Radio gesagt (anscheinend hatte er auch Recht, genau um 12.00 Uhr war’se weg 😮 ). Morgen soll es wieder Eis regnen (frage mich noch welche Sorte und ob ich Eiswaffeln bereithalten soll) und ab Montag soll die Winterpracht ins Schmelzen gebracht werden. Also heute nochmal raus und ein paar Winterbilder machen. Komme mir mehr denn je vor wie in ein Sumoringer. Zwei Hosen, zwei Hemden, Pullover, Schal, Jacke, Mütze … das ganze Programm, aber man will ja nicht frieren 🙂 .

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Also schaue ich mir heute mal die Slinky Brücke (moment wie hieß die noch komplett .. öhm richtig „Slinky Springs to Fame“) im Schnee an. Schlaui Zwischenfrage, warum heißt die so? Genau wegen dem Ding, das die Treppe runtergehen kann Spielzeug. Die ersten 10 Meter Brücke waren von Schnee geräumt, danach hatte der Slinky Brücken Schneeräumer wohl keine Lust mehr 😀 . Ein gewisser Reiz geht ja verloren, wenn man die Farben der Brücke nur erahnen kann, dafür kommt der Reiz des Schnees dazu. Aber ich habe die Farben zurückentdeckt.

IMG_2398Hier war blau … 🙂

IMG_2426Hier war rot … 🙂

IMG_2395Hier war Brückenmitte … 🙂

… und da mehren sich die Schlösser an Brücke 316a. Ob die passenden Schlüssel alle im Rhein-Herne-Kanal darunter landen? Ich hatte ja mal überlegt, ob die ganzen Schlösser nicht irgendwann zu schwer werden, aber wenn ich die Schneemengen sehe, brauche ich mir wohl keine Gedanken zu machen 🙂 . Der Rhein-Herne-Kanal selbst war übrigens frostfrei. Im letzten Jahr war ich ein wenig weiter östlich und habe Aufnahmen von Eisschollen gemacht. Na ja, die Schifffahrt wird’s freuen.

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Dafür waren die Sonnenbänke aus irgendeinem Grund heute frei. Ich habe erst einmal die Schakkeline ihre Tasche hingestellt und dann mein Handtuch draufgelegt, hoffe die Reservierung hält bis Mai 😉 . Nach knapp zwei Stunden wurde es dann aber trotz dicker Montour frisch, die Nase war rot gefroren und selbst das Brötchenähnliche Gebäck in meiner Tasche wurde langsam hart. Nur dem Pfau, der sich aus dem benachbarten Kaisergarten auf den Weg gemacht hatte, ging es anscheinend gut. Also ab zurück ins Auto, Sitz- und Lenkradheizung an und ab nach Hause. Bilder … wie immer … Flickr, Google+ (Picasaweb) … zu Sevenload lade ich nichts mehr hoch (aus Gründen).

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