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Beiträge von Michael

Geboren im Ruhrgebiet, wohnhaft am Niederrhein und unterwegs zwischen Dortmund und Köln (meist jedoch zwischen Krefeld, Düsseldorf und Essen).

Berlin – Natur, Kultur und Industrie (II)

Schiffstour auf der Spree
Die im ersten Teil erwähnte Welcome Card habe ich am nächsten Tag genutzt, um den Tag auf einem Schiff zu starten. Am frühen Morgen mit einem Schiff über die Spree schippern und die ersten Sonnenstrahlen genießen kann so entspannend sein. Außerdem habe ich Berlin noch nie von der Spree aus betrachtet und wenn man denkt, man hätte schon alles gesehen, so erhält man einen ganz neuen Blick auf Reichstag, Bundeskanzleramt oder Berliner Dom. Danach ging es mit der U-Bahn weiter in den südöstlichen Teil der Stadt, zu einem touristisch noch nicht so erschlossenen Thema. Ich wollte mich in Berlin einmal dem Thema „Industriekultur“, über das ich ja regelmäßig aus dem Ruhrgebiet erzähle, nähern. Weiterlesen →

Berlin – Natur, Kultur und Industrie (I)

Während andere im Urlaubsflieger sitzen und in die große weite Welt entschwinden, war ich mal wieder in der Hauptstadt unterwegs. Während der ICE in die Licht durchflutete Halle des Hauptbahnhofs einrollt, fällt draußen mal wieder der Regen auf die Scheiben. Dabei wollte ich nach Frühling und Herbst endlich mal wieder ins sommerliche Berlin. Nun ja, am Wetter machste halt nichts. Nach kurzem Abstecher ins Mercure Hotel Berlin City (zwei Tram Stationen vom Hauptbahnhof) führte mich mein erster Weg mit U-Bahn und Regenschirm zum Wittenbergplatz. Thema der Reise war dieses Mal Natur, Kultur und Industrie. Weiterlesen →

Rhine Side Gallery

Erinnert ihr euch noch an meinen Bericht über die Wood Art Gallery vor zwei Jahren? Es ging um Kunst auf einer alten Industriebrache in Krefeld Hüls. Jetzt gibt es ein neues Projekt, wieder eine Industriebrache, dieses Mal in Krefeld Uerdingen, unweit des Zollamtes direkt am Rhein. Endlich möchte man sagen hat auch Krefeld eine, wenn auch zeitlich begrenzte, Strandbar mit Blick auf den Rhein. Weiterlesen →

Ein Nachmittag mit Überraschungen

Das Wetter an diesem Sonntag war besser als ich erwartet hatte und nachdem ich meinen Sohn nach Hause gebracht hatte und auch die Formel1 im Fernsehen langweilig ohne Ende war, habe ich kurzentschlossen noch eine Stippvisite an den Baldeneysee nach Essen gemacht. Eigentlich wollte ich nur ein bisschen spazieren gehen, aber zu meiner Überraschung fand an diesem Nachmittag ein Kanupoloturnier vor der Regattatribühne statt. Also habe ich, sportlich wie ich bin 😀 , dort ein paar Minuten zugesehen. Weiterlesen →

Köln – Flora, Seilbahn, Triangle

Erinnert ihr euch an meinen letzten Besuch in Köln? Wenn nicht, klickt mal hier bzw. hier. Beim letztem Mal hatte ich ja etwas Pech mit dem Wetter, als ich in die Flora bzw. in den Botanischen Garten wollte, daher habe ich meinen Besuch Mitte Juni bei besserem Wetter fortgesetzt. Angereist bin ich dieses Mal mit dem Auto und geparkt habe ich in einem Parkhaus nahe der Glockengasse. Dank Parkkarte kostet mich das Parkhaus dort nur 5,- € am Tag. Heute nehme ich euch mit auf die Deutzer Rheinseite, also die Schäl Sick, wie der Kölner sagt. Der Grund ist zum einen der Rheinboulevard, eine langgezogene Freitreppe die zum Sitzen einlädt und euch die Möglichkeit eröffnet den Dom endlich mal komplett aufs Bild zu bekommen. Weiterlesen →

Rheinkomet zur Tour de France

Er ist wieder da, der Rheinkomet in Düsseldorf. Anlässlich der Tour de France leuchten wieder 440.000 Watt (Ökostrom) auf dem Düsseldorfer Rheinturm um die Wette. Dieses Mal soll die Lichtinstallation abwechselnd in den Farben von Düsseldorf, NRW, Frankreich und Europa leuchten. Ob das nun diese oder jene Farbkombination war, konnte ich, als ich am Donnerstagabend dort, nicht beurteilen, aber die 50 Scheinwerfer oben auf der Plattform des Fernsehturms sind schon imposant. Weiterlesen →

Extraschicht 2017

Das Ruhrgebiet kann laut und bunt und ist manchmal auch ein bisschen feucht. Einmal im Jahr schmeißt sich der Pott ins Zeug und feiert die Industriekultur. Ihr kennt das wenn man auf Schicht muß. Man ist schon mal müde und lustlos. Wenn man aber auf Extraschicht muß, dann ist der Pott hellwach. Am letzten Wochenende war mal wieder Extraschicht, die Nacht der Industriekultur. Der einzige der dummerweise faul rumlag war der Sommer, der ein paar Tage vorher noch heiß wie ein Vulkan … aber lassen wir das. Man ist ja vorbereitet, Schirm und Regenjacke gehören zur (Blogger) Standardausrüstung an Tagen wie diesen. Weiterlesen →

Glückssonntag zwischen Halde und Flugplatz

Der letzte Sonntag war wieder mal so ein Tag, der Erinnerungen weckte. Erinnerungen an längst vergangene Urlaube in der Eifel, in der Rhön oder im Harz, bei denen sich die Möglichkeit ergab, Berge zu erklimmen und von Aussichtspunkten in die Ferne zu blicken. Zu Hause im Ruhrgebiet war das früher ja eher selten möglich und auch der Niederrhein, von Natur aus eher flach, bietet da wenig Gelegenheiten. Über diverse Haldenbesuche habe ich an dieser Stelle schon berichtet und jedes Mal kommt wieder das Gefühl von früher. Weiterlesen →

Wunder der Natur

Heute empfehle ich euch, trotz aktuellen Besuchs, einen Blogbeitrag aus dem letzten Jahr. Wunder der Natur heißt eine Ausstellung, die bereits seit 2016 im Oberhausener Gasometer läuft, und die ich mir am letzten Wochenende nochmal angesehen habe. Warum? Weil sie sehenswert ist. Nicht nur die großformatigen Fotos, wovon mir einige auch nicht gefallen, sondern die Projektion der Erde auf eine riesige, von der Decke hängende Kugel (Durchmesser 20 Meter) begeistert mich. Weiterlesen →

Entlang der Ruhr zw. Essen und Bochum

An einem Fluß entlang zu laufen kann ziemlich entspannend sein, außer man ist als einer der wenigen Fußgänger unter lauter Fahrradfahrern unterwegs 🙂 . Einer meiner Wandkalender zeigt seit Jahresbeginn Motive aus dem Ruhrgebiet nur das Titelbild die Horster Mühle war mir bisher unbekannt. Daher habe ich mich am Samstag auf den Leinpfad zwischen Essen und Bochum begeben. An dem Teil der Ruhr war ich bereits vor zwei Jahren schon mal, seinerzeit aber auf der Suche nach dem bunten Strommast. So habe ich wieder in der Mönckhoffstraße in Essen (einer kleinen Sackgasse) geparkt und bin dann zu Fuß ins „Wichteltal“ (hübscher Name für eine Straße). Der Weg führt am Holteyer Hafen über ein kurzes, Kopfstein gepflastertes Wegstück, das an den alten Hafen (1837/1838 als einer der ersten echten Häfen an der Ruhr erbaut) erinnern soll. Weiterlesen →