Rheinbrücken und Rheinpreußen

Da saß ich nun letzten Samstag bei schönstem Wetter mit einer Glaskugel am Frühstückstisch. Ob ich … nein ich wollte nicht die Zukunft vorhersagen, ich wollte das gute Stück mal wieder zum Fotoeinsatz bringen. Wie wäre es auf der Halde Rheinpreußen in Moers, schließlich bietet die rote Grubenlampe (das Geleucht) bei Sonnenschein doch ein gutes Versuchsobjekt. Aber nur auf die Halde? Nein, dafür war ich schon zu oft dort. Weiterlesen →

Berlin – Natur, Kultur und Industrie (II)

Schiffstour auf der Spree
Die im ersten Teil erwähnte Welcome Card habe ich am nächsten Tag genutzt, um den Tag auf einem Schiff zu starten. Am frühen Morgen mit einem Schiff über die Spree schippern und die ersten Sonnenstrahlen genießen kann so entspannend sein. Außerdem habe ich Berlin noch nie von der Spree aus betrachtet und wenn man denkt, man hätte schon alles gesehen, so erhält man einen ganz neuen Blick auf Reichstag, Bundeskanzleramt oder Berliner Dom. Danach ging es mit der U-Bahn weiter in den südöstlichen Teil der Stadt, zu einem touristisch noch nicht so erschlossenen Thema. Ich wollte mich in Berlin einmal dem Thema „Industriekultur“, über das ich ja regelmäßig aus dem Ruhrgebiet erzähle, nähern. Weiterlesen →

Berlin – Natur, Kultur und Industrie (I)

Während andere im Urlaubsflieger sitzen und in die große weite Welt entschwinden, war ich mal wieder in der Hauptstadt unterwegs. Während der ICE in die Licht durchflutete Halle des Hauptbahnhofs einrollt, fällt draußen mal wieder der Regen auf die Scheiben. Dabei wollte ich nach Frühling und Herbst endlich mal wieder ins sommerliche Berlin. Nun ja, am Wetter machste halt nichts. Nach kurzem Abstecher ins Mercure Hotel Berlin City (zwei Tram Stationen vom Hauptbahnhof) führte mich mein erster Weg mit U-Bahn und Regenschirm zum Wittenbergplatz. Thema der Reise war dieses Mal Natur, Kultur und Industrie. Weiterlesen →

Rhein-Herne-Kanal

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Daß der Rhein-Herne-Kanal (als Verbindung zwischen Rhein und Dortmund-Ems-Kanal) in diesem Jahr 100 Jahre alt wird habt ihr sicher schon gehört, daß der 30. August mit „KanalLeben“ der Höhepunkt des Jubiläumsjahres werden wird, hat sich vermutlich auch schon rumgesprochen, denn an dem Tag wird der Rhein-Herne-Kanal von Duisburg bis Waltrop ganztägig für die motorisierte Schifffahrt gesperrt und zahlreiche Veranstaltungen z.B. das StrandPicknick im Nordsternpark Gelsenkirchen sollen euch an den Kanal locken. Was genau passiert könnt ihr z.B. hier und hier lesen.

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Wie aber erfolgt die Schifffahrt über den Rhein-Herne-Kanal habe ich mich vor längerem schon mal gefragt, als ich an der Schleuse in Gelsenkirchen stand und gibt es weitere Schleusen? Klar gibt es die (Karte von „NordNordWest“) und eine davon ist in Oberhausen nur unweit der A42. Komisch, daß ich hier noch nie war. Warum eigentlich nicht? Nun ist es an Schleusen so, daß es nur interessant wird, wenn auch Schiffe kommen, denn eine Schleuse ohne Schiffe ist wie ein Wurstbrot ohne Wurst und als ich mal in Gelsenkirchen stand fehlte die Wurst … äh … fehlten die Schiffe. Außerdem ist „interessant“ natürlich auch so eine Frage der Sichtweise. Vermutlich ist eine Schleuse mehr so’n Männerding, oder? Nur Schiffe, Technik, nicht mal ein Andenken Shop (das könnte ne Marktlücke sein, so’n Kiosk anner Schleuse .. mhmm .. 😉 ).

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Wie dem auch sei, in Oberhausen hatte ich Glück und es kamen auch ein paar Schiffe … und was für welche. Als das Tankschiff in die Schleuse einfährt, paßt da aber rechts und links kein Buch mehr zwischen Bord- und Schleusenwand. Aber der Käpt’n des Riesenkolosses hatte da wohl keine Probleme mit und das obwohl er in die nördliche Schleusenkammer eingefahren ist. Es wäre mir mit bloßem Auge nicht aufgefallen, aber lt. Wikipedia wäre die südliche Kammer nochmal 11cm breiter gewesen als die nördliche. An Höhe wird in beiden Kammern „nur“ 4,10 m überwunden, andere Schleusen heben oder senken da mehr. Wenn ihr also mal in der Nähe seid, A3 Abfahrt OB Lirich oder A42 Abfahrt OB Buschhausen und von da zur Rosenstraße. Die letzten Meter sind Spielstraße, da geht’s dann zu Fuß. Wenn’s Wetter mitspielt bin ich am 30. August bestimmt irgendwo zwischen Oberhausen und Gelsenkirchen (Nordsternpark) unterwegs.

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Last but not least stelle ich gleich noch ein paar Bilder bei Google+ bzw. Flickr ein.