Köln – Flora, Seilbahn, Triangle

Erinnert ihr euch an meinen letzten Besuch in Köln? Wenn nicht, klickt mal hier bzw. hier. Beim letztem Mal hatte ich ja etwas Pech mit dem Wetter, als ich in die Flora bzw. in den Botanischen Garten wollte, daher habe ich meinen Besuch Mitte Juni bei besserem Wetter fortgesetzt. Angereist bin ich dieses Mal mit dem Auto und geparkt habe ich in einem Parkhaus nahe der Glockengasse. Dank Parkkarte kostet mich das Parkhaus dort nur 5,- € am Tag. Heute nehme ich euch mit auf die Deutzer Rheinseite, also die Schäl Sick, wie der Kölner sagt. Der Grund ist zum einen der Rheinboulevard, eine langgezogene Freitreppe die zum Sitzen einlädt und euch die Möglichkeit eröffnet den Dom endlich mal komplett aufs Bild zu bekommen.

Zum anderen steht hier das innovative Bürohochhaus „Triangle“ mit einer 400 Quadratmeter großen Aussichtsplattform. Rundherum verglast gibt es hier das schönste Panorama Kölns (sagt man) und für 3,- €/Erw. seid ihr dabei. Angeknüpft habe ich aber zuerst da, wo ich beim letzten Mal aufgehört habe. Die Street Art Kunst im Stadtteil Ehrenfeld, dieses Mal ohne Führung dafür mit Leuchtturm als Wahrzeichen. Ich hatte von einer ausgefallen bemalten Mauer am Bürgerzentrum auf der Venloer Str. gelesen, ich war nochmal rund um den Bahnhof Ehrenfeld unterwegs und bin schließlich abgezweigt auf die Vogelsanger Straße. Einige große Murals waren es wert, den Weg abzulaufen.

Danach ging es mit der U-Bahn in Richtung Flora/Botanischer Garten. Köln ist übrigens die erste mir bekannte Stadt, bei der mir Handytickets für den ÖPNV billiger verkauft werden, als am Automaten und automatisch das günstigere Viererticket gebucht wird, wenn ich 4 gleichrangige Einzelkarten am Tag kaufe. Klasse Idee, die sich der VRR abgucken könnte. Der Eingangsbereich der Flora erwartet mich mit vielen bunten Pflanzen. Der Wind treibt die Gischt des Springbrunnens über den Springbrunnen hinaus. Mittlerweile stand die Sonne recht hoch am Himmel und es wurde langsam warm. Der Weg führte mich weiter, von der Flora auf die andere Straßenseite und zur Kölner Seilbahn.

Ja, Köln hat eine Seilbahn und die bringt euch auf die andere Rheinseite (eine Fahrt 4,80 €). Glücklicherweise war’s nicht so voll, so daß ich alleine in einer Kabine saß. Quer (oder besser diagonal) geht’s über den Rhein. In einiger Entfernung ist der Dom zu sehen und unter mir die Zoobrücke. Auf der anderen Rheinseite kommt kurz darauf der Rheinpark näher. Ein riesengroßer Park mit Blumen, Liegewiese, Spielplatz und einem Bimmelbähnchen. Nach rd. 6 Min. ist die Fahrt mit der Seilbahn schon wieder zu Ende. Ich steige aus und schlendere gemütlich durch den Rheinpark zurück zur Hohenzollernbrücke. Der zwischen Deutz und (Köln)Mülheim gelegene Rheinpark hat eine Größe von 40 ha und ist aus einer Bundesgartenschau entstanden.

Hier läßt es sich herrlich ausruhen ohne den Dom aus den Augen zu verlieren. Zum ersten Mal bin ich auch am Tanzbrunnen, einer offenen Bühne, von dem ich zwar schon häufig gehört habe, dort gewesen bin ich aber noch nie. Der Weg vom Rheinpark zurück in Richtung Rheinboulevard läuft sich gemütlich und frisch gepflanzte Blumen versetzen mich auch hier in einen Farbenrausch. Meine Wasserflasche leert sich bei den Temperaturen schnell, so daß ich mir an einem Getränkestand erstmal Nachschub besorge. Erste Wölkchen ziehen auf, für den Abend sind Gewitter angesagt. Ich erreiche den Rheinboulevard und betrachte aus der Ferne den Dom. Soll ich es noch wagen auf das besagte Hochhaus „Triangel“ zu fahren?

Ich laufe etwas unschlüssig auf und ab, entschließe mich dann aber doch, mich an die Warteschlange anzustellen. Für 3,- € geht’s aufs Dach und den Ausblick auf Köln von oben möchte ich mir nun doch nicht entgehen lassen. Der Aufzug ist etwas unterdimensioniert, so daß es einen Moment dauert, bis ich nach vorne durchgerückt bin, aber nach ca. 10-15 Min. stehe ich auf dem Dach. Gegenüber ist nicht nur Dom und Altstadt, Rheinpark und Messe zu sehen sondern in der Ferne (bei etwas diesigem Wetter) sogar der Posttower in Bonn und dahinter das Siebengebirge. Die 3,- € für die Auffahrt würde ich jedem empfehlen. Ich laufe einige Runden, bevor ich mich wieder an die Warteschlange stelle, die auf den Aufzug nach unten wartet.

Mittlerweile ist es Nachmittag. Wo hatte ich gleich mein Auto .. ach ja, Glockengasse. Ich schlendere über die Hohenzollernbrücke zurück aufs linke Rheinufer und mache mich langsam auf den Rückweg. Es war genau der richtige Zeitpunkt, denn das Gewitter kam an dem Abend schnell, kaum daß ich wieder zu Hause war. Die Fotos des Tages gibt es im Köln Album bei Flickr und GooglePhotos.

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