Drachenbrücke – Halde Hoheward

Eigentlich sollte es Ende April zu einem Oldtimertreffen an die Zeche Ewald gehen. Im letzten Jahr war ich nicht dort, so daß meine letzten Besuche bereits von 2022 und 2023 sind. Nach dem Aufstehen habe ich nochmal die Termine gecheckt und als hätte ich es geahnt, das Treffen wurde 2 Tage vorher abgesagt. Seit die Motorworld die Organisation übernommen hat, ist es mit den Oldtimertreffen an der Zeche leider nicht mehr so wie früher. Nun hatte ich mich aber darauf eingestellt, neben der Zeche Ewald auch mal wieder auf die Halde Hoheward zu klettern.

Weiterlesen →

Fotoalbum Halde Hoheward

Es ist schon einige Zeit her, daß ich das Oldtimertreffen Ruhr an der Zeche Zollverein besucht habe. Seit ein paar Jahren ist das Treffen zur Zeche Ewald nach Herten umgezogen. Wenn es das Wetter und mein Terminplan erlaubt, besuche ich das Treffen nun 1-2 mal im Jahr dort. Für das Treffen alleine würde ich vielleicht gar nicht so weit fahren. Weiterlesen →

Kurz und Knapp beim Oldtimertreffen

Manchmal ist es auf einem Oldtimertreffen wie in einem guten alten Parkhaus, kommt man zu spät, sind die besten Plätze schon belegt. So war es am vorletzten Sonntag auch an der Zeche Ewald. Nach langem Winter und wettermäßig miesem Start im März waren die reservieren Oldtimerplätze schnell gefüllt. Wer nach 12:30 Uhr kam, mußte auf den ungeliebten Schotterparkplatz ausweichen. Unterdessen habe ich dem einen oder anderen Fahrgestell mal aufs Heck geschaut. Weiterlesen →

Glückssonntag zwischen Halde und Flugplatz

Der letzte Sonntag war wieder mal so ein Tag, der Erinnerungen weckte. Erinnerungen an längst vergangene Urlaube in der Eifel, in der Rhön oder im Harz, bei denen sich die Möglichkeit ergab, Berge zu erklimmen und von Aussichtspunkten in die Ferne zu blicken. Zu Hause im Ruhrgebiet war das früher ja eher selten möglich und auch der Niederrhein, von Natur aus eher flach, bietet da wenig Gelegenheiten. Über diverse Haldenbesuche habe ich an dieser Stelle schon berichtet und jedes Mal kommt wieder das Gefühl von früher. Weiterlesen →

5 Jahre Touren durchs Ruhrgebiet und Besuch auf Halde Hoheward

IMG_6311

Noch ist 2014 ja nicht rum, aber wenn sich das Jahr dem Ende zuneigt toure ich bereits seit 5 Jahren mal kreuz und mal quer durchs Ruhrgebiet. Ich weiß noch genau, wie ich 2010 (man erinnere sich, es war das Jahr der Kulturhauptstadt) mit Hilfe von Reiseführern, verschiedenem Prospektmaterial und Google Maps versucht habe herauszufinden, wo die einzelnen Zechen, Häfen, Brücken und Halden lagen und wie man sie am besten erreichen konnte. Das Ruhrgebiet ist ja meine „alte“ Heimat, aber als ich 1989 dort weg und an den Niederrhein gezogen bin, gab’s das Meiste noch garnicht (also zumindest nicht öffentlich zugänglich). Ob ich einen Favoriten habe? Schwer zu sagen.

IMG_6227

Nie vorher war ich in Herne oder Recklinghausen, in Gelsenkirchen ja da war ich mal, weil 1997 die Bundesgartenschau auf dem Gelände der Zeche Nordstern stattfand, aber von Zechen und Halden, da kannte ich nichts. Ich erinnere mich noch wie heute an meinen ersten Besuch auf Halde Hoheward. Damals hatte ich herausgefunden, daß es einen Treppenaufstieg mit irgendwas um die 500 Stufen gab (und immer noch gibt). An der Herner Str. 198 in Herten, gleich neben dem Lokal „Zum Handweiser“, habe ich damals meine Tour begonnen. Erst viel später habe ich den doch etwas bequemeren Aufstieg an der Cranger Straße, auf Höhe der ehemaligen Zeche Recklinghausen (II) entdeckt (zu erkennen an der markannten Drachenbrücke).

IMG_6188

Natürlich gibt’s auch noch die Möglichkeit von der Zeche Ewald aufzusteigen, den Weg bin ich aber bisher nur einmal in umgekehrter Richtung korrekt gelaufen, auf dem Hinweg habe ich mich irgendwie verfranst und bin dann quer Feld ein, aber das ist eine andere Geschichte (klickt mal „hier„). Na jedenfalls ist die Halde Hoheward für mich eine der schönsten Halden im Ruhrgebiet und immer wenn sich ein sommerlicher Tag ergibt und ich die Anreise von rd. 65 km bewältigt habe, spaziere ich dort rauf.

IMG_6280

Das Ruhrgebiet liegt einem dort oben zu Füßen und man kann den Alltagsgeräuschen des Straßenverkehrs dort oben entfliehen. Außerdem gibt es fast immer etwas zu sehen. Und wenn gerade mal nicht, dann sitzt man einfach nur da und denkt an die anderen lohnenswerten Ziele. Es ist, wenn man nicht vor Ort wohnt und wöchentlich dort oben ist, immer so ein bisschen wie zurückkommen an einen bekannten Urlaubsort. Und da letzte Woche so ein sonniger Spätsommertag war, bin ich nochmal „zurückgekommen“. Das einzige was mir noch fehlt ist ein Besuch bei Schnee. Mal sehen, vielleicht diesen Winter.

IMG_6217

Also nicht daß ich mir jetzt Schnee wünsche, aber am Tetraeder war ich auch schon mal bei Schnee oder auf der Brücke am Oberhausener Kaisergarten (Slinky Springs to Fame). Klickt dazu mal hier. Momentan bin ich dabei meine vielen 100 Bilder nochmal auf eine zweite Festplatte zu sichern. Man weiß ja nie, sicher ist sicher. Jetzt aber erstmal ein paar Spätsommerbilder von diesem Ausflug bei Google+ bzw. Flickr … und natürlich hier im Blog … (etwas scrollen, da zeitlich vor dem Grugaparkbesuch).

IMG_6240

P.S.: Die Absperrung des Horizontobservatoriums besteht nun schon so lange, daß die Firma „Hundertmark“ mittlerweile eigentlich „Fünfzigeuro“ heißen müßte (sorry der mußte sein) ;-).