100 Tage bis zur Emscherkunst

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Schon was vor in der Zeit vom 04. Juni – 18. September 2016? Nach 2010 und 2013 wird dieses Jahr das östliche Ruhrgebiet mit der Emscherkunst bespielt. Wie jetzt, ihr kennt die Emscherkunst noch nicht? Diese Kunstveranstaltung unter freiem Himmel wird seit dem Kulturhauptstadtjahr (2010) alle 3 Jahre entlang der Emscher (dem schönsten Fluß des Ruhrgebiets 😉 ) präsentiert. Dieses Jahr findet die Veranstaltung zwischen Holzwickede und Herne statt. Schon mal einen ersten Blick wagen? Dann klickt mal hier. Weiterlesen →

Düsseldorf eröffnet die Wehrhahnline

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Stellt euch vor ihr seid Erwin Lottemann .. äh .. Lindemann und hättet 46 Millionen Euro im Lotto gewonnen. Was macht ihr damit? Moment, nix Herrenboutique in Wuppertal ihr startet ein Krautfounding .. oh sorry .. Crowdfunding Projekt für weitere 800 Millionen Euro bei Land und Bund. Während ihr so sammelt, fangt ihr an, euch quer durch die Landeshauptstadt NRW’s zu graben. Nach etwa 9 Jahren des Grabens und des Sammelns habt ihr das Geld zusammen und fertig ist die neue U-Bahn. Weiterlesen →

Vom Tetraeder zum Parkleuchten 2016

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Manchmal nehmen Tage eine Wendung, wie man sie am Morgen absolut nicht erwartet hat. Der letzte Samstag war so ein Tag. Nach einer regennassen Woche wollte ich mal wieder an die frische Luft und der Samstag sollte wie gemacht sein dafür. Was sich nach einem tollen Tag anfühlte endete in einer kleinen Katastrophe. Aber von Anfang. Zuerst führte mich mein Weg mal wieder auf eine Halde. Obwohl erst Anfang Februar, roch es ein bisschen nach Frühling. Zeit also sich mal wieder zu bewegen, denn wenn ich meine Sportlichkeit mit einer Zahl zwischen 1 und 10 beziffern müßte, läge sie wohl bei minus 5. Weiterlesen →

Snapchat

Snapchat

Ich würde euch hier gerne mal wieder was neues erzählen, aber auch wenn der Winter dieses Jahr mehr so Frühling light ist, das Wochenendwetter hatte sich an den letzten Wochenenden das Motto „kann weg“ angeheftet. Daher habe ich im Laufe des Januars auch lediglich meine Jahreskarte im Krefelder Zoo verlängert und mal das Shopping Center am Limbecker Platz in Essen besucht. Tja, und was macht man so, wenn man nichts besseres zu tun hat? Genau, entweder man bügelt 😀 oder man snapt .. äh .. schnappt sich sein Handy und installiert mal wieder eine neue App. Weiterlesen →

Lichtinstallation im LaPaDu

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Ich war mir nicht sicher, ob ich schon wieder etwas über den Landschaftspark Duisburg schreiben soll, denn den habt ihr von mir ja schon ein dutzend mal präsentiert bekommen. Klar, er ist immer einen Ausflug wert und zumindest ich kenne ihn fast schon im Schlaf, aber bei einer Suche in meinem Blog habe ich festgestellt, daß mein letzter Abstecher dorthin bei Dunkelheit schon Jahre zurück liegt. Im Dunklen wird der Ausflug nämlich wieder interessant. Warum? Weil der Landschaftspark Duisburg freitags, samstags, sonntags und an Feiertagen eine tolle Lichtinstallation hat (montags bis donnerstags läuft nur ein Minimalprogramm). Außerdem muß man dafür gar nicht früh aus dem Bett ;-). Weiterlesen →

Ein frohes neues Jahr

Tja das war’s dann wohl, aus und vorbei, 2015 ist Geschichte. Ihr seid hoffentlich gut reingekommen in 2016. Wie wäre es mit ein bisschen Blogstatistik? 79 Blogbeiträge gab es 2015 insgesamt, der 11. August war der aktivste Tag des Jahres (ich erinnere mich genau 😉 ) und Urlaub in Zeeland (Niederlande) war an dem Tag der beliebteste Beitrag. War auch richtig toll an der Nordseeküste. Und der beliebteste Beitrag übers ganze Jahr? Das war dieser „Parkleuchten im Grugapark„. Lustigerweise handelt es sich um den Parkleuchten Beitrag aus dem Jahr 2013 :-). Der aktuellere Beitrag „Parkleuchten 2015“ folgt erst auf Platz 5. Und in ca. 5 Wochen (05.02. – 13.03.2016) startet bereits das Parkleuchten 2016.

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Apropos beliebt, das sind übrigens die beliebtesten Bilder aus meinem Instagram Account (habt ihr gestern vermutlich schon bei Facebook & Co. gesehen), erstellt mit 2015bestnine.com. Und was kommt sonst im neuen Jahr? Viele neue Termine (gesammelt im Google Kalender da rechts). Und mein persönlicher Wunsch? Nicht mehr so antriebslos zu sein, wie in den letzten Wochen. Mal wieder pünktlich aus dem Bettchen und auf ins Geschehen … man liest sich 🙂 .

Halde Norddeutschland

Haben sich eure Weihnachtswünsche erfüllt? Kann ich noch irgendwo helfen 😉 ? Heute war der Tag, an dem alle frische Luft nach dem Fest brauchten. Zumindest habe ich es an der mir am nächsten gelegenen Halde in Neukirchen Vluyn, die mit den 359 Stufen :-), selten so voll erlebt. Und weil die Sonne sich spontan versteckte, kaum daß ich dort war, wurde es auch nur eine Stunde frische Luft. Einmal durchpusten lassen, bevor es morgen nochmal ins Büro geht (ja ihr dürft mich bemitleiden, aber nur ein bisschen 😉 ).

Halde Norddeutschland

Ein Samstagnachmittag im Krefelder Zoo

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Auf meine Frage bei Twitter „Was soll ich heute tun“ bekam ich die Antwort „Die Seele baumeln lassen“. Während andere dazu Samstag in den Wald (oder zum Fußball 🙂 ) gehen, gehe ich Samstag Nachmittag in den Zoo. Es war erstaunlich leer, weil vermutlich alle zum Weihnachtseinkauf unterwegs waren, so daß ich genug Zeit hatte vor den Tiergehegen auf interessante Begebenheiten zu warten. Klar, mit Kind hält man es keine 5 Min. vor einem Gehege aus, wenn sich gerade nichts tut, aber wenn man einfach mal wartet, tut sich vielleicht doch was. Manchmal sind selbst die Tiere neugierig und wollen wissen, warum steht denn da einer seit einer 1/4 Stunde vor der Glasscheibe ;-). Da gehen wir mal gucken. Ich bin mir ziemlich sicher, daß ich meine Jahreseintrittskarte 2016 verlängern werde.

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Binnenschiff, Flaschenpost, Schimanski

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Ursprünglich war ich an diesem etwas trüben Samstag aufgebrochen, um mir die neue RuhrTopCard für 2016 zu besorgen und bei der Gelegenheit auch gleich die 2015’er Ausgabe nochmal im Binnenschifffahrtsmuseum einzusetzen. Dort läuft z.Zt. die Ausstellung „Tausend und eine Flaschenpost“ zum Thema Flaschenpost (ach was 😀 ). Bedauerlicherweise verkauft das Binnenschifffahrtsmuseum aber gar keine RuhrTopCards mehr. Na ja, halb so schlimm, bin ich eben anschließend noch kurz nach Rheinhausen in die „Bücherinsel“ einem kleinen Bücherladen kombiniert mit einem WAZ Leserladen. Dort gab’s dann auch die 2016’er Ausgabe, mit der ich in wenigen Tagen ins neue Ausflugsjahr starten kann.

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Aber zurück zum Binnenschifffahrtsmuseum. Der letzte Besuch dort liegt, ich habe nachgesehen, auch schon wieder 4 Jahre zurück. Mitten in Duisburg Ruhrort, in Sichtweite zum Rhein, hat dort eine Landratte wie ich, die Gelegenheit sich mit der Schifffahrt auseinanderzusetzen. Ich zitiere mal von der Webseite „Schifffahrtsgeschichte von der Steinzeit bis zur Gegenwart als multimediales Erlebnis auf drei Etagen mit detailgetreuen Modellen und zahlreichen Exponaten zum Anfassen.“ Man kann die Ausstellung in rd. 1 Stunde durchquert haben, man kann aber auch gut die doppelte Zeit einplanen.

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Wem das Gebäude beim Betreten etwas komisch vorkommt, der hat Recht, denn das Gebäude war früher mal eine Badeanstalt (heute würde man wohl Schwimmbad sagen). Vor dem Krieg waren die Becken für Männer und Frauen getrennt, später konnten sie dann gemeinsam genutzt werden. Nach der Schließung 1986 erfolgte 1998 die Neueröffnung als Museum. Die ehemaligen Schwimmbecken sind noch gut zu erkennen, wurden seitlich aufgetrennt, und können an der tiefsten Stelle durchlaufen werden. Im Becken der Eingangshalle, nicht zu übersehen, „schwimmt“ dann auch gleich ein großes Segelschiff, die Tjalk “Goede Verwachting”, ein Lastensegler aus dem Jahre 1913.

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Ob ihr euch den Bau eines Schiffes früher und heute anseht, einem Schiffdiesel mal ganz nahe rückt oder die Schiffsglocke läutet, das bleibt ganz euch überlassen. Ich gebe zu, ich lese auch nicht jede Erläuterung, sondern genieße eher den Gesamteindruck eines solchen Museums, aber ich weiß jetzt warum an manchen Flüssen der Leinpfad entlang läuft. Früher hatten Schiffe noch keinen Motor, sondern wurden von Menschen oder Pferden an langen Leinen stromaufwärts gezogen.

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Wer Lust und Zeit hat, kann sich unweit des Museums, im Seitenarm des Rheins, noch die zugehörigen echten Museumsschiffe angucken. In den Wintermonaten ist eine Besichtigung allerdings nicht möglich. Ich habe euch die Schiffe im Blogbeitrag zum Ruhrorter Hafenfest vorgestellt. Nebenbei läuft z.Zt. die bereits erwähnte Sonderausstellung „Tausend und eine Flaschenpost“ zum Thema … genau ihr wißt schon. Der Kölner Künstler Joachim Römer fischte dazu Flaschenposten (ist das die Mehrzahl von Flaschenpost?) aus dem Rhein, entzifferte und registrierte die Textinhalte, reinigte die Flaschen und verschloß sie wieder. Seit 1998 sind so 1001 Flaschenposten zusammengekommen.

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Wie ich von anderen Besuchern hörte, gibt es wohl einen Katalog (zu kaufen oder zu leihen) in dem die einzelnen Flaschen beschrieben sind. Nun ja, ganz so tief einsteigen wollte ich dann doch nicht in das Thema, dennoch war ich erstaunt, was man alles so in den Rhein werfen kann. Vom Flachmann über das Marmeladenglas oder die Weinflasche ist bis zur Wasserflasche oder der bekannten PET-Einwegflasche alles dabei. Sogar der eine oder andere GeoCach ist in der Ausstellung dabei (hoffentlich vermißt den keiner). Einige Flaschen enthielten gleich Briefmarke oder Rückumschlag, andere nur einen Brief, eine Karte, Kleingeld, Sand oder was der Mensch sonst so gerade entbehren kann (Kondom, Strumpfhose usw.). Die Ausstellung läuft noch bis zum 16.05.2016. Vielleicht gönne ich mir nochmal einen zweiten etwas ruhigeren Durchgang im kommenden Jahr.

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Und noch etwas interessantes gab es zu sehen, nämlich Schimanskis Jacke. In der Zeit vom 19. Oktober bis 31. Januar 2016 wird die Schimmi Jacke aus der Folge „Loverboy“ im Binnenschifffahrtsmuseum ausgestellt. Wie ich gelesen habe, wollen Burkhard Eick und Frank Skrube, die das Kleidungsstück aus der Insolvenzmasse des Planet Hollywood bekommen haben, selbiges in Duisburg an wechselnden Orten ausstellen und den Zuschlag als ersten Ausstellungsort hat nun das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt bekommen. Wenn ich so darüber nachdenke, ist es schon verrückt, daß ich früher, zu Schimanskis Zeiten, niemals auf die Idee gekommen bin, mir die Drehorte mal in Duisburg anzugucken, von meinem Geburtsort Oberhausen wäre das doch ein Katzensprung gewesen. Aber das sagt sich heute im Zeitalter des Internets natürlich leicht. Ich wußte ehrlich gesagt auch nicht, daß es in Duisburg mal ein Planet Hollywood gab (ich war mal in Paris in einem), aber das wäre wieder eine ganz andere Geschichte.

Wünsche an das neue Jahr

Nachdem der Jahresrückblick durch ist, kommen bald wieder die Wünsche zum Jahresende. Ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest, einen guten Rutsch, Gesundheit, alles Gute im neuen Jahr … na klar, zu allererst wünsche ich euch das natürlich auch. Damit könnte der kürzeste Blogbeitrag aller Zeiten eigentlich auch schon wieder enden.

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Aber sind wir doch mal ganz ehrlich. Wünschen wir uns das wirklich einander mit ganzem Herzen oder ist es nur das, was man sich jedes Jahr … ihr wißt schon, same procedure as every year. Selbstverständlich wünsche ich jedem, daß er gesund bleibt oder wieder gesund wird, vielleicht ein paar ruhige Tage zwischen den Feiertagen, aber wenn ich mir das politische Geschehen des abgelaufenen Jahres ansehe, überlege ich schon seit längerem, ob das wirklich die Zeit für ein besinnliches Weihnachtsfest ist. Ich bin da gar nicht so optimistisch.

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– Während ich bei Flüchtlingsgeschichten in denen Kinder die Rolle spielen mit den Tränen kämpfe, prügeln andere auf Flüchtlinge und Andersgläubige ein.
– Rechte Parteien erhalten ernormen Zulauf, weil manche auch nach 70 Jahren anscheinend nichts dazugelernt haben.
– Soldaten dürfen wieder einmal in kriegerische Handlungen mit ungewissem Ausgang ziehen, weil wir Waffen liefern und uns dann wundern, daß man sie gegen uns richtet.
– Last but not least ist das Verhältnis zwischen den Natoländern und Rußland momentan auch nicht gerade herzlich, was mich besonders beunruhigt.

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Sind wir auf dem Weg in einen 3. Weltkrieg habe ich vor ein paar Tagen auf Twitter gefragt und sind wir nicht schon mittendrin, war die Rückfrage. Sollten wir tatsächlich in einen Weltkrieg stolpern, dann weil Geld und Macht, Religion und Ländergrenzen wichtiger sind als den blauen Himmel über uns zu genießen. Es widerstrebt mir daher, einfach nur ein friedliches Fest und einen guten Rutsch zu wünschen. Ich wünschte wir könnten unseren Kindern den Erdball noch etwas länger erhalten bevor er zu Staub zerfällt, bevor wir wieder zu Staub zerfallen.

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Vielleicht schaffen wir es 2016 mal wieder rechten Hetzern die Stirn zu bieten, unseren gewählten Abgeordneten zu zeigen, daß man Politik machen kann ohne Lobbyisten in den Allerwertesten zu kriechen, daß die Lösung gegen Waffen nicht noch mehr Waffen ist und wir mehr Verständnis für einander aufzubringen. Ich höre die Worte, allein mir fehlt z.Zt. der Glaube. Kommt trotzdem (in 3 Wochen) gut ins neue Jahr, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.