
Da denkt man, in Düsseldorf, da war ich doch auch letztens erst noch, dann guckt man auf die Parkhausabrechnungen (ich bin da bei zwei Firmen registriert und zahle per Bankabbuchung) und stellt fest, das ist schon wieder ein 3/4 Jahr her. Wobei ich mich korrigieren muß, im Frühjahr war ich im Rheinpark und im Südpark, dafür habe ich in der Nähe des Aquazoos bzw. an der Mitsubishi Electric Halle kostenlos geparkt. Also ein kleiner Spaziergang entlang des Rheins oder was bei der Trockenheit davon übrig ist.

Mein erster Abstecher geht weg vom Rhein in den Hofgarten und rund um den KöBogen II. Da scheinen mittlerweile auch die letzten Bauzäune abgebaut. Hat ja auch lange genug gedauert. Wo man früher durch einen kleinen Tunnel zum Jröne Jong (grünen Jungen), einem mit Algen bewachsenen Brunnen laufen mußte, geht es jetzt oberirdisch in den Teil des Hofgartens, der hinter dem Dreischeibenhaus und dem Düsseldorfer Schauspielhaus liegt. Lediglich die Straßenbahn, die vorbeirauscht sollte man am entsprechend markierten Übergang im Auge behalten.







Auf einem Felsen, der aus der Wasserfläche aufragt, sitzt der Meeresgott Triton, gerade dabei seine Mahlzeit aus Fischen und anderem Meeresgetier einzunehmen. Da taucht plötzlich der mächtige Kopf eines Flusspferds auf und aus dem weit geöffneten Maul stößt es eine Wasserfontäne in die Höhe (wenn man es erkennt).

Zurück am Rhein ging es dann in den Medienhafen, um zu sehen, ob hier mittlerweile etwas neues aus dem Boden gewachsen ist. Für Freunde der Architekturfotografie ist dieser Teil Düsseldorfs ein Muss. Und ja, die Gehrybauten sind bereits in die Jahre gekommen, die Flossies sind längst verschwunden, aber zwischen Alto und Largo (an der Kesselstraße) stand die Sonne günstig und ein Häuschen mit farbigen Glasscheiben gerade wie bestellt. Bunter Bilder, zum Glück hatte ich den Farbfilm nicht vergessen.







Die Ausflugsschiffe der KD fahren gerne in den Medienhafen, aber bereits letzte Woche war das Befahren des Hafens schon kaum mehr möglich, ich hörte, mittlerweile soll der Wasserstand dort so niedrig sein, daß man das Hafenbecken praktisch zu Fuß betreten kann.

Zum Abschluß war ich dann seit langem mal wieder in der Classic Remise, einem alten Ringlockschuppen, in dem die Oldtimerliebhaber ihre Autos parken und pflegen. Außerdem gibt’s Händler, die dir auch schöne und seltene Exemplare von Autos anbieten. Aber ich warne vor, mit Kleingeld gibt sich hier keiner ab. Um die 50.000,- € geht’s los, nach oben keine Grenzen. Ich meine es wäre der seltene beige-blaue Ferrari oder der russische ZIS-110 gewesen, der für knapp unter 1 Million im Angebot war. Nun ja, wer’s mag. Auch hier gibt’s noch ein paar weitere Bilder bei Flickr und Google Photos.










