
Liebesschlösser sind ein Phänomen unserer Zeit. Die Flüsse unterhalb von Brücken und ähnlichen Bauwerken müßten eigentlich voll sein von Schlüsseln. Schlüsseln zu Schlössern, die einmal die Verbundenheit zweier Menschen symbolisieren sollten. So erging es der Slinky Springs to Fame Brücke am Oberhausener Kaisergarten, entstanden ursprünglich aus dem Emscherkunstprojekt „Emscherkunst 2010“. Die Brücke hat auf Grund ihrer Beweglichkeit keine starre Seitenkonstruktion, sondern eine Art Stahlnetz. Das Anbringen eines Schlosses ist schnell gemacht, zudrücken, einrasten, Schlüssel raus, fertig. Was aber, wenn die Liebe doch nicht so groß war wie man immer dachte? Was, wenn die Beziehung weggespült wurde, wie der Schlüssel darunter auch? Dann mußte das Schloß häufig wieder ab und da der Schlüssel bekanntlich im Gewässer versenkt wurde, haben viele das Schloß herausgeschnitten. Stahlnetz durchtrennt und ab dafür .. äh .. damit. Weiterlesen →









Wieder mal große Leere im Kopf und beim Einkauf die Hälfte vergessen? Wieder mal großen Durst und nichts mehr im Haus? Keine Lust mit dem Auto noch raus zum Supermarkt zu fahren? Da gibt’s nur eins, ab anne Bude. Rückblende, wir schreiben das Jahr 1974. Damals war die Sicht auf die große weite Welt noch ganz klein. Damals schien im Sommer noch die Sonne und im Winter schneite es. Damals war ich so um die 10 Jahre alt und wenn ich Spiel, Spaß und etwas Süßes brauchte, dann wurden die Einkäufe anner Bude erledigt. Mal ein Comic, mal ein Eis, für Papa ein paar Zigaretten, Sammelbildchen für die Fußball WM und natürlich ein paar Bonbons, einzeln abgezählt 😉 . Wenn Opa mal wieder 50 Pfennige spendierte, dann reichte das locker für ein kleines Milcheis (30 Pf.), zweimal Mausespeck (10 Pf.) und 10 Brausebonbons (10 Pf.). Eines Sommertages, wir waren gerade aus dem Urlaub heimgekehrt, spielten wir die Restaurantbesuche unseres Urlaubsortes nach. Wir kochten das Essen und Opa war mal wieder unser Gast.