Freilichtmuseum und Jahrmarkt

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Samstag Morgen, die Sonne kämpft sich gerade durch die Wolken, als ich bereits im Auto sitze. Ziel ist heute Kommern. Kommern? Mein Navigationsgerät versucht die Straße zu finden, tut sich aber schwer. Kleine Recherche, ach so Mechernich muß ich eingeben, dann klappts auch mit der Strecke. Es ist kurz nach 9.15 Uhr als ich aufbreche. Mein Weg führt mich etwas westlich von Köln in die Eifel. Das Freilichtmuseum Kommern läd jedes Jahr nach Ostern für eine Woche zum „Jahrmarkt anno dazumal“. Der Parkplatz füllt sich bereits, als ich gegen 10.30 Uhr ankomme. 2,50 € für’s Parken, das ist zivil und auch der Museumseintritt in Höhe von 7,50 €/Erw. ist im normalen Bereich, wenn man bedenkt, daß Kinder unter 18 Jahren nichts (extra) zahlen. Weiterlesen →

Haus Scheppen am Baldeneysee

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Was hat einen Motor, wird gerne am Wochenende ausgeführt und fühlt sich am Wasser zu Hause? Wie Motorboot, wie seid ihr denn drauf? Gemeint ist ein Motorrad an Haus Scheppen 😉 ? Aber wartet, ich fange mal vorne an. Wenn ich das Wort „scheppen“ höre, denke ich als gebürtiger Ruhrgebietler umgangssprachlich ja erstmal an „schaufeln“, „schippen“ (z.B. Sand oder Kohle) oder „aufscheppen“ im Sinne von Teller füllen. Das Haus Scheppen hat damit natürlich nichts zu tun, denn hier geht es um einen ehemals adligen Lehnshof der Abtei Werden im Essener Stadtteil Fischlaken. Erster Lehnsherr war 1344 ein gewisser Gillburg von Scheppen. Heute ist hier nur noch eine Teilruine mit rechteckigem Grundriss, die von Wassergräben umgeben ist. Weiterlesen →

Halde Haniel – 1000 Gedanken im Kopf

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Der Blick ging noch einmal hinter auf den Förderturm der Zeche Prosper Haniel. Kaum zu glauben, irgendwo da unten sind die letzten Bergleute dabei Steinkohle zu fördern. 1960 waren es 146 Zechen, jetzt ist diese Zeche die letzte, welche noch bis 2018 Steinkohle im Ruhrgebiet fördert. Kein Steinwurf entfernt stehe ich am letzten Samstag mal wieder auf der Halde Haniel. Immer wenn ich hoch über dem Ruhrgebiet stehe, gehen mir 1000 Gedanken durch den Kopf. Geht es euch eigentlich auch so, daß ihr da, oder anderswo auf einer Halde, über so viele Dinge nachdenkt? Man lebt in den Tag, in die Woche, hat seine Termine und Verpflichtungen, geht meist früh aus dem Haus und kommt später wieder heim (oder umgekehrt je nach Job) und ehe man sich versehen hat, ist schon wieder ein Jahr rum. Weiterlesen →

Wunder der Natur

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Und plötzlich blieb die Erde stehen. Glaubt ihr nicht? So könnte aber der Untertitel dieses Blogbeitrags lauten, denn heute nehme ich euch mit in die neue Ausstellung des Gasometers in Oberhausen. Während ich an der Kasse etwa 10 Minuten warte, erkläre ich euch, was der Gasometer eigentlich ist oder besser war. Früher wurde der Behälter zur Speicherung von Gichtgas (Abfallprodukt der Hochöfen) und später von Kokereigas genutzt, heute ist er mit 117 Meter Höhe und 68 Meter Durchmesser die höchste Ausstellungshalle Europas. In seinem Inneren läd seit wenigen Tagen die Ausstellung „Wunder der Natur“ zum Besuch ein. Mittlerweile habe ich den Kassenbereich hinter mich gebracht und kann mich auf dem Gelände des Gasometers frei bewegen. Weiterlesen →

Zinkfabrik Altenberg

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Wir schreiben die Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Arbeit war hart und schwer, als um 1855 in Oberhausen die Zinkfabrik Altenberg entstand. Verkehrsgünstig gelegen, unweit der Eisenbahn, lief dort der Arbeitsalltag weit über 120 Jahre. 1981 schloss die Oberhausener Fabrik und ab 1984 wurde gründlich saniert. 1997 eröffnete die Zinkfabrik Altenberg wieder ihre Tore, dieses Mal jedoch als Industriemuseum. In der ehemaligen Walzhalle tauche ich ein, in die Geschichte der Schwerindustrie an Rhein und Ruhr. Ursprünglich wurde hier Zink zu Zinkblechen ausgewalzt und weiterverarbeitet. Weiterlesen →

Düsseldorf im Sonnenschein

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Seit über 25 Jahren wohne ich jetzt am Niederrhein und bin daher immer wieder hin und her gerissen, wenn sich die Frage stellt, mache ich einen Ausflug an den Rhein oder besuche ich lieber die Ruhr? Fahre ich in die Landeshauptstadt oder erforsche ich lieber den Pott? Als ich Samstag beim Frühstück saß und mir die Sonne in der Nase kitzelte, erinnerte ich mich, daß während der Wintertage das Riesenrad „Wheel of Vision“ in Düsseldorf auf dem Burgplatz stand. Vielleicht erinnert ihr euch an meine Bilder, die ich zum Jahreswechsel bei Facebook und Google+ gepostet habe. Weiterlesen →

Zoom Erlebniswelt

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Ein sonniger Februarmorgen schaute wie angekündigt durch den Schlafzimmervorhang. Endlich mal wieder ein schönes Wochenende, also zeitig aus dem Bett, auch wenn’s dort gerade so gemütlich war. Nach zwei Tassen Kaffee und frischen Brötchen hatte ich mir für diesen Samstag die Zoom Erlebniswelt in Gelsenkirchen vorgenommen. War es wirklich schon wieder 4 Jahre her, daß ich das letzte Mal dort war? Sieht ganz so aus. Wer sich dieses Jahr früh für die RuhrTopCard entschieden hat, darf noch bis Ende März kostenlos in die Zoom Erlebniswelt. Und weil das Parksystem zum 1. März umgestellt wurde, durfte ich auch noch kostenlos parken, wie mir an der Kasse mitgeteilt wurde. Bisher kostete das Parken 3,50 €/Tag, zukünftig übrigens 2,- € in der ersten und 1,- € in jeder weiteren Stunde, höchstens aber 6,- €/Tag). Weiterlesen →

100 Tage bis zur Emscherkunst

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Schon was vor in der Zeit vom 04. Juni – 18. September 2016? Nach 2010 und 2013 wird dieses Jahr das östliche Ruhrgebiet mit der Emscherkunst bespielt. Wie jetzt, ihr kennt die Emscherkunst noch nicht? Diese Kunstveranstaltung unter freiem Himmel wird seit dem Kulturhauptstadtjahr (2010) alle 3 Jahre entlang der Emscher (dem schönsten Fluß des Ruhrgebiets 😉 ) präsentiert. Dieses Jahr findet die Veranstaltung zwischen Holzwickede und Herne statt. Schon mal einen ersten Blick wagen? Dann klickt mal hier. Weiterlesen →

Düsseldorf eröffnet die Wehrhahnline

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Stellt euch vor ihr seid Erwin Lottemann .. äh .. Lindemann und hättet 46 Millionen Euro im Lotto gewonnen. Was macht ihr damit? Moment, nix Herrenboutique in Wuppertal ihr startet ein Krautfounding .. oh sorry .. Crowdfunding Projekt für weitere 800 Millionen Euro bei Land und Bund. Während ihr so sammelt, fangt ihr an, euch quer durch die Landeshauptstadt NRW’s zu graben. Nach etwa 9 Jahren des Grabens und des Sammelns habt ihr das Geld zusammen und fertig ist die neue U-Bahn. Weiterlesen →

Vom Tetraeder zum Parkleuchten 2016

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Manchmal nehmen Tage eine Wendung, wie man sie am Morgen absolut nicht erwartet hat. Der letzte Samstag war so ein Tag. Nach einer regennassen Woche wollte ich mal wieder an die frische Luft und der Samstag sollte wie gemacht sein dafür. Was sich nach einem tollen Tag anfühlte endete in einer kleinen Katastrophe. Aber von Anfang. Zuerst führte mich mein Weg mal wieder auf eine Halde. Obwohl erst Anfang Februar, roch es ein bisschen nach Frühling. Zeit also sich mal wieder zu bewegen, denn wenn ich meine Sportlichkeit mit einer Zahl zwischen 1 und 10 beziffern müßte, läge sie wohl bei minus 5. Weiterlesen →