DSL Störung – Spaß mit der Telekom

Liebe Telekom, bisher lief mein DSL Anschluß doch zufriedenstellend und weitestgehend fehlerfrei. Ich und mein DSL, wir waren doch so ein schönes Paar. Aber seit 14 Tagen gehen wir öfters getrennte Wege. Ich möchte daß es wieder so ist wie früher. Im Augenblick leuchtet es mich wieder an, das grüne DSL Lämpchen und im nächsten Moment blinkt es wieder. Wild zuckend, einfach so, wie von Geisterhand. Ich habe vollstes Verständnis, daß du mal rumzickst und wild zuckend kann auch angenehm sein, aber in anderem Zusammenhang. Wenn du dann doch zickst melde ich die Störung und hoffe, daß ich auf Beseitigung nicht allzu lange warten muß. An das letzte Zucken (vor diesem) kann ich mich schon kaum noch erinnern. Auch wenn ihr mich persönlich besucht habt, war euer Service bisher immer gut. Selbst an einem Rosenmontag war schon mal Besuch in Form eines Technikers vor Ort. Die aktuelle Störung hat es aber in sich, denn seit 14 Tagen verschwindet das DSL Signal immer wieder auf unerklärliche Weise. Zuerst nur vormittags (ausgerechnet dann, als ich auch mal vormittags zu Hause war), dann plötzlich auch nachmittags und abends. Mal war es 1 Stunde, dann lief’s plötzlich wieder, dann waren es 2 Stunden und dann mal wieder nur 15 Min. Anschließend läufst du wieder fehlerfrei ohne daß sich irgendetwas an der Installation o.ä. geändert hat.

Ich melde mich also nach den ersten Störungen bei dir und wähle die Freude spendende Nummer 0800 33 01000. Man verspricht mir baldige Besserung. Es könnte sein, daß wieder mal ein Techniker zu mir in die Wohnung muß. Kommen eigentlich auch mal Technikerinnen, dann würde ich mir noch mehr Zeit nehmen. Für den entsprechenden Nachmittag habe ich mir extra 1 Stunde früher dienstfrei genommen, aber schon auf dem Nachhauseweg rufst du mich an und sagst den Termin vor Ort einfach ab. Das was zu erledigen ist, muß nicht bei mir im Haus gemacht werden. Es kann alles von der Vermittlungsstelle aus erledigt werden. Gut, habe ich halt einen freien Nachmittag und nach einem kurzen Ausfall gegen 20.15 Uhr (rund 10 Min.) läuft’s an dem Abend auch wieder rund. Hast du liebe Telekom in den 10 Min. überhaupt etwas gemacht? Man(n) weiß es nicht. Aber du schickst mir eine SMS, eine ganz persönliche SMS, das Problem wäre gelöst. Mhmm … na gut, vielleicht hast du Recht, zumindest sieht es so aus.

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Am Tag danach läuft alles rund und du leuchtest mir wieder entgegen und noch einen Tag später? Alles großer Mist. Als ich nach Hause komme blinkst du mir mit deiner DSL Lampe schon wieder entgegen. Dann geht’s für 5 Minuten, dann wieder nicht, dann wieder 4 Minuten, dann wieder nicht. Also wähle ich erneut die 0800 33 01000 und warte 40 Minuten in der Warteschleife auf dich. Dann ist jemand dran, ein Mensch. Er ist kurz angebunden, hört sich meine Geschichte an und möchte mir auch helfen. Er schaut sich kurz meine erste Störungsmeldung von letzter Woche an. Plötzlich höre ich niemanden mehr. Hallo Telekom wo bist du. Ich höre sowas wie diese Nummer ist nicht vergeben oder nicht erreichbar oder so ähnlich und zack bin ich auch schon komplett aus der Leitung. Warum tust du mir so etwas an, ich habe doch 40 Minuten auf dich gewartet. Du rufst mich doch zurück, oder? Ich war nicht schuld, daß die Leitung abgebrochen ist. Ich warte 5 Minuten. Nein, du verschmähst mich als lästigen Kunden. 40 Minuten umsonst in der Warteschleife gehangen.

Ich wähle erneut die 0800 33 01000. Dieses Mal via Handy, denn das kann ich unterdessen laden und ziehe es am Verlängerungskabel bis an die Couch. Ein Handy mit Kabel, das geht auf keine Kuhhaut, aber es muß, denn der Akku könnte mich sonst unterwegs verlassen. 20 Min. … 30 Min. Unterdessen schreibt mir eines deiner Geschwister, das Telekom Twitter Team, daß es eine Störung gäbe in 02151. Daß ich garnicht betroffen bin konnte das Team nicht wissen, ich habe es auch erst viel später erfahren. Später, als es nach 45 Min. wieder heißt … ah ein Mensch der mit mir redet. Er zeigt sich auch ganz verständnisvoll, mißt die Leitung durch und kann feststellen, daß die Leitung mal gut und dann wieder schlecht ist. Na ist doch mein Reden. Jetzt noch einen Termin vereinbaren? Ich soll wohl wieder Besuch bekommen und kurz dranbleiben. Ich bleibe dran und höre wieder die Warteschleife. 5 Min. … 10 Min. … dauert es wirklich so lange einen Termin zu vereinbaren?

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20 Min. … ah wieder ein Mensch, aber schon wieder ein anderer. Ich wußte nicht, daß du soviele Freunde hast, die alle mit mir sprechen wollen. Ich möchte am liebsten ins Telefon beißen, aber das bekommt weder meinen Zähnen noch dem Gerät. Das ist nun schon mein dritter Ansprechpartner. Seit dem Start der Hotlineanrufe sind über 100 Min vergangen. 100 Min. in denen ich mich eng mit euch verbunden gefühlt habe, war ich doch Teil eurer Warteschleife. Ist es wirklich so schwierig die Telefonanlage in eurem CallCenter zu bedienen? Der neue Kollege liest sich die Infos der Letzen Woche durch, von dem Techniker der ja am Montag nicht kam, die Infos aus dem Gespräch von vor 20 Min. findet er nicht. Ich raffe das Geschehene auf ca. 1-2 Min zusammen und erkläre ihm zum dritten mal an diesem Abend mein Problem. Ich wäre so gerne wieder ein Paar mit meinem DSL, bin aber schon etwas genervt. Mein neuer virtueller Freund bietet mir als Berufstätiger an, daß mein Besuch am Samstagvormittag kommen könnte. Ich beklage, daß der Bäcker erst um 8.00 Uhr öffnet und ich Samstag wenigstens 2 – 3 Min. außer Haus bin. Er wirkt cool aber bestimmt, mein neuer Freund. Wenn ein Subunternehmer (oh mein Gott, was ist ein Subunternehmer?) kommen sollte, würde der nicht warten. Wie unhöflich, ich warte doch nun auch schon über 110 Minuten, bin allerdings auch kein Sub… Dings ihr wißt schon. Da ich aber keine Lust habe, erst um 12.00 Uhr zu frühstücken, vereinbaren wir lieber 9.00 – 12.00 Uhr als Termin statt 8.00 – 12.00 Uhr. Dann bekomme ich wieder eine SMS von dir, die mir den Besuch bestätigt. Muß ich jetzt Knabberzeug kaufen? Was wird mein Besuch für einer sein und vor allem was wird er bei mir machen? Wenn du mir am Samstag garnicht entgegenblinkst, wonach soll der Technikbesuch dann suchen? Meinst du wir kommen wieder zusammen?

Also nächstes willst du zu mir via VoIP ins Haus und läßt mich durch dein Sekretariat anrufen. Ich bekomme dann auch ganz neue Lämpchen. Man will uns trennen, aber vielleicht ist es Zeit, vielleicht ist unsere Beziehung schon zu alt und eine neue muß her. Gib’s zu, deine Freundin VDSL blinkt mich bestimmt auch wieder an und will, daß ich auch ihr beim wilden Zucken zusehe. Dabei will ich doch nur, daß ich wir wieder ein Paar werden.

Es ist Samstag der 27.09.2014 und es gibt was nachzutragen … [Update]

CarSharing was ist das eigentlich

Auto_1Vor ein paar Wochen fragte ich euch via Facebook / Google+ ob ihr schon mal ein CarSharing Angebot genutzt habt. CarSharing soll ja statistisch von besser verdienenden Personen um die 30 Jahre genutzt werden. CarSharing? Was ist das eigentlich? Früher war es so, daß eine Hand voll Autos vor der Türe stand und man unter Zahlung eines Monatsbeitrags Mitglied in einer Art Verein wurde, jederzeit ein Auto buchen konnte und nach Kilometern bezahlt hat. Das Prinzip hat sich nicht geändert, nur heute stehen die Autos an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet und die Mitgliedschaft kommt häufig sogar ohne festen Monatsbeitrag aus. Je nach Anbieter gilt die Anmeldung sogar in verschiedenen Städten bundesweit z.T. sogar im Ausland.

Und wie geht das jetzt? Zuerst einmal müßt ihr euch anmelden, was meist online möglich ist und euch spätere Wartezeit spart. Dann geht’s zu einer Stelle, die euren Ausweis und euren Führerschein kontrolliert. Das können Geschäftsstellen des Anbieters aber auch Autovermietungen, Versorgungsunternehmen oder Geschäftsstellen von Zeitungen o.ä. sein. Danach bekommt ihr eine Plastikkarte und eine PIN. Mit der Plastikkarte (demnächst auch mit der passenden App) könnt ihr dann über ein Lesegerät hinter der Windschutzscheibe die Autotüren öffnen und die Fahrt beginnen. Das heißt i.d.R. werdet ihr noch aufgefordert ein paar Informationen über den Zustand des Fahrzeugs (Kratzer, Sauberkeit, Tankanzeige u.ä.) abzugeben und ggf. müßt ihr auch nachtanken. Die Bezahlung an der Tankstelle erfolgt mit einer Karte, die ebenfalls im Auto liegt und die verbrauchte Zeit wird euch i.d.R. wieder als Guthaben für die nächste Fahrt gutgeschrieben.

Auto_3Jetzt zu den Tarifen. Model eins setzt auf einen monatlichen Betrag, der ähnlich wie ein Abo immer fällig wird (z.B. Stadtmobil), dazu einem Stundenpreis plus einem Kilometerpreis (z.T. abhängig von Fahrzeugmodell und Uhrzeit). Modell zwei rechnet ähnlich ab, aber ohne monatliche Grundgebühr (z.B. Citeecar). Die Anbieter die mir bekannt sind, setzen darauf, daß die Autos an bestimmten Stellen stehen und dort auch wieder abgestellt werden müssen. Modell drei läuft unter dem Begriff FreeFloating, weil hier die Fahrzeuge verteilt in einer Stadt am Straßenrand oder auf bestimmten (markierten) Parkplätzen stehen (z.B. Car2Go, DriveNow). Vorteil dieses Modells ist, daß die Autos z.T. reservierte Parkflächen haben oder auf bestimmten öffentlichen Parkplätzen oder in Parkhäusern das Parken kostenfrei möglich ist. Ist man am Ziel (innerhalb des vorgegebenen Geschäftsgebietes) reicht es, das Auto einfach wieder abzustellen.

Hier wird meist eine Gebühr nach Zeit abgerechnet. Die fällt teilweise mit Öffnen der Wagentüre je Minute an oder mit Druck auf den Start Button im Autodisplay. Und es kostet, egal ob ihr vor der roten Ampel oder im Stau wartet oder ob ihr flott unterwegs seid. Lediglich das „echte“ Parken z.B. auf dem Supermarktparkplatz kostet einen geringeren Minutensatz, wenn ihr in den Parkmodus wechselt. Zwar könnt ihr euch beim Parken auch ganz abmelden, dann kann es aber passieren, daß das Auto nach eurer Rückkehr von jemand anderem gemietet wurde. Selbst die Deutsche Bahn mischt im CarSharingMarkt mit und bietet verschiedene Gebührenmodelle mit und ohne monatlicher Gebühr. Kunden ohne Bahncard zahlen mit 50,- Euro aber eine m.E. zu hohe Startgebühr. Die liegt bei den andern Anbietern zw. 19,- und 29,- Euro, kann aber bei Sonderaktionen (Stadtfesten, Werbeaktionen und Gewinnspielen) auch schon mal kleiner ausfallen oder ganz entfallen.

Auto_5Vorsicht ist geboten, wenn es um die Nebenkosten geht. Vor der Fahrt müßt ihr das Auto sehr genau begutachten und auf Schäden untersuchen. Tut ihr das nicht, sind Vorschäden u.U. plötzlich eure Schäden. Ihr fahrt zu schnell und kassiert ein Knöllchen, ihr parkt falsch oder meldet euch am Ende der Mietzeit nicht ab oder nicht rechtzeitig zurück, ihr seid gar (schuldhaft) in einen Unfall verwickelt? Dann sind die Gebühren teilweise happig bis hin zur (Unfall-)Eigenbeteiligung in Höhe von 1.000,- Euro. Teilweise kann die Eigenbeteiligung auch verringert oder ganz ausgesetzt werden, was sich dann aber wieder in höheren Minuten- oder Stundenentgelten wiederspiegelt.

Tanken, Wartung, z.T. Parkgebühren, alles ist im Preis inbegriffen und ihr zahlt nur, wenn ihr auch fahrt (außer es fällt ein Monatsbeitrag an). Dafür müßt ihr vor der Fahrt ein Auto reservieren (was meist per App oder im Internet abläuft) oder im Beispiel der FreeFloating Anbieter einfach nur am Straßenrand ein bereitstehendes (nicht anderweitig vermietetes) Auto mit eurer Kundenkarte öffnen, einsteigen und losfahren. Häufig gibt es Sonderpreise, wenn man ein Auto für mehrere Stunden oder gar für ein ganzes Wochenende mietet. Die einen haben auch größere Wagen bis hin zum Lieferwagen im Angebot, die anderen habe dafür Cabrios für den Sommergenuß anzubieten. Vielleicht ist ja was für euch dabei.

HandyTicket Deutschland

Handy1Im Oktober wollte ich wie berichtet einen App Tag einlegen, mich also mit verschiedensten Apps einen Tag bewegen und bezahlen. Vorab habe ich aber letzte und Anfang dieser Woche die App HandyTicket Deutschland ausprobiert. Die für den ÖPNV, ihr wißt schon Bus fahren und so. Erstes Handicap im VRR (Verkehrsverbund Rhein Ruhr) gibt es verschiedene Preisstufen von A – E und in größeren Städten noch die Unterteilung in A und A2 (wobei in Krefeld, weil doch nicht sooo groß, A und A2 gleich viel kostet). Geht’s in einen Vorort gilt vermutlich Preisstufe A2, man kann verwirrender Weise aber auch Preisstufe A kaufen. Also habe ich für die Hinfahrt mal A und für die Rückfahrt mal A2 gewählt. Ein Kontrolleur kam nicht und in die Straßenbahn kann man eh ohne den Fahrschein vorzuzeigen hinten einsteigen.

Handy2Im Bus ist das etwas anders, denn da muß man den QR Code, den man in der HandyApp erhält, vor so ein Lesegerät halten. Dieses entscheidet dann, ob der AppFahrschein gültig ist. Erster Versuch, Fehlerpiepen, zweiter Versuch, Fehlerpiepen. Kleiner Stau am Buseinstieg, also erstmal die anderen Fahrgäste durchgelassen. Dritter Versuch, diesmal für o.k. befunden. Beim Umsteigen habe ich auf den Zirkus verzichtet. Der Busfahrer (anscheinend türkischer Nationalität) war auch beschäftigt, sich von einem andern türkischen Fahrer den Weg (anscheinend einer anderen Linie) erklären zu lassen 🙂 . Aus dem türkischen Kauderwelsch (ich spreche kein türkisch) drangen Wortfetzen wie „links“, „rechts“, „Bahnhof“ und „Kreisverkehr“ 😉 . Gibts die Worte im türkischen nicht?

Handy3Zurück mit dem Bus das gleiche Spielchen, Fehlerpiepen bei Versuch 1+2, weitere Fahrgäste durchgelassen, dann winkte der Busfahrer ab und meinte es wäre schon gut 😉 Ich bin nun also 3 x mit dem Bus bzw. der Straßenbahn gefahren, habe 3 x ein HandyTicket erworben und hoffe ich bin nicht schwarzgefahren. Ich bleibe für euch am Ball. Interessant wäre jetzt in einen anderen Verkehrsraum, sagen wir mal vom VRR in den VRS (z.B. Richtung Köln), zu fahren, aber das würde hier momentan den Rahmen sprengen 🙂 . Abgebucht werden die Fahrten übrigens einige Tage später vom Girokonto (was eine Anmeldung voraussetzt).

Foto der Woche (Siebenundreißig)

Da liegt der Botanische Garten Krefeld nur rund 5 Autominuten entfernt und trotzdem sind schon wieder 2 1/2 Monate rum, seit ich das letzte Mal dort war. Er ist nicht riesig, aber immer wieder schön und passend zur Jahreszeit bepflanzt. Für alle, die jetzt dem Sommer ein bisschen nachweinen hier das Foto der Woche, ganz viel Sonne(nblume) für den Herbst 🙂 …

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… und wer noch ein bisschen mehr botanisches sehen möchte … bitteschööön. Die Bitterorangen (oben, zweites Bild von links) haben mich sogar angelächelt. Von welchem Obst kann man das schon sagen 😉 ? Mehr bei Flickr und Google+.

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Von alten Autos und neuen Handy Apps

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Bei mir läuft’s zur Zeit etwas ruhiger, weil ich krankheitsbedingt ein paar Tage aussetzen durfte. Unter anderem war ich zu einer Untersuchung im Krankenhaus und durfte feststellen, wie weit meine Daten selbst dort gespeichert sind. Sie hatten meine alte Adresse im Computer, obwohl ich selbst in Krefeld noch nie im Krankenhaus war. Aber Familienangehörige und da ist man dann als Bezugsperson …. na ja. Aber das gehört hier nicht in allen Einzelheiten hin, zumindest z.Zt. noch nicht. Stattdessen ein kleiner Rückgriff auf letztes Wochenende.

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Am Sonntag war ich mal wieder in und um Essen herum unterwegs. Zuerst zum Oldtimertreffen an der Kokerei Zollverein und anschließend seit langem mal wieder auf der Halde Schurenbach. Das Oldtimertreffen Anfang September ist traditionell das erste Treffen nach den Sommerferien und, wenn das Wetter stimmt, gut besucht. So war es auch dieses Mal wieder. Die Parkplätze für Oldtimer wurden knapp und die Besucher nutzen den Sonntag für einen ausgiebigen Fotospaziergang. Ein paar schöne Fahrzeuge waren ja dabei oder würdet ihr einen Mercedes 300 SL verstoßen 😉 ? Ich lade am Wochenende noch ein paar Bilder in die bekannten Fotoalben.

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Anschließend habe ich nach längerer Zeit, weil fast um die Ecke, mal wieder einen Abstecher zur Halde Schurenbach gemacht. Ich hätte ja das Umfeld beinahe nicht wiedererkannt. Sind dort auch Bäume dem Sturm im Frühjahr zum Opfer gefallen? Der Eingang, sonst unter Bäumen, lag gänzlich im freien Feld und auch entlang der Treppe, die langsam anfing zuzuwuchern war rechts und links alles gerodet, was sich sonst Gestrüpp nannte. Nur im oberen Teil der Halde wuchs alles wie gewohnt. Aufgefallen ist mir die neue Aufschrift auf der Bramme „Dani’s weightloss Journey“. Sie (oder er) scheint es schon mehrfach an die Spitzte der Halde geschafft zu haben. Viel Glück Dani beim Abnehmen ;-).

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Am Samstag hatte ich schließlich noch etwas Zeit und habe mich mal mit dem Thema Handy Ticket beschäftigt. Das Handy Ticket ermöglicht einem den Kauf von Tickets des VRR (also Bus, Straßenbahn, Regionalbahn, S-Bahn etc.) mit wenigen Tastendrücken und Abrechnung über Girokonto oder Kreditkarte. Als ich am Dienstag vom Krankenhaus zurückfuhr habe ich das gleich mal ausprobiert. Ich würde nämlich im nächsten Urlaub gerne mal einen Handy App Tag verbringen, also möglichst viel mittels Handy organisieren, bezahlen usw. Aber davon ein anderes Mal mehr. Der Ticketkauf (Einzelfahrt innerhalb Krefelds) verlief übrigens reibungslos.

Von Plateaus, Brötchen und Ruhrpottzielen

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Manchmal fallen mir einleitende Worte für einen neuen Blogbeitrag ein, während ich gerade inner Küche stehe oder unter der Dusche oder während ich im Auto sitze und wenn ich dann wieder am Rechner bin, sind se mir wieder entfallen oder mir gefällt die Formulierung plötzlich doch nicht mehr. Eigentlich wollte ich euch in den letzten Wochen immer mal wieder von dem einen oder anderen Ausflug berichten, aber die Ziele waren alle schon mal Thema im Blog und dem Blog mangelte es auch nicht an anderen Themen. Also wollte ich euch nicht langweilen, schließlich erzähle ich ja auch nicht jeden Tag was ich beim Bäcker kaufe. Heute waren es übrigens zwei Brötchen …, gestern auch, allerdings war eins davon so’n Sonnenblumenkernbrötchen (die kaufe ich seltener, weil der Name so lang ist 😉 ) … und vorgestern … aber wer will das schon wissen 🙂 ?

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Es war also wieder mal Samstagvormittag. Ich liebe Samstagvormittage, Brötchen zum Frühstück, eine Zeitung, so richtig die aus Papier, die man umblättern kann und in der immer eine Kinderseite mit einem Käpt’n Blaubär Comic steckt 😉 . Aber ich schweife ab. Der Samstag ist einerseits der Tag an dem ich ausschlafen kann, andererseits würde ich den Tag auch gerne früh beginnen. Wenn man allerdings bis Nachts um 1.00 am Rechner sitzt um z.B. diesen Blogbeitrag zu schreiben beißt sich das zeitlich irgendwie. Warum ich Nachts am Rechner sitze? Vielleicht weil ich ein Nachtmensch bin. Dafür weckt mich nichts und niemand auf, wenn ich dann mal schlafe. Nun schien aber wieder die Sonne, womit wir beim nächsten Dilemma wären, denn wenn die Sonne lacht, muß ich raus. Raus auf den Balkon? Eine Möglichkeit, für den Blog aber eher mäßig interessant.

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So war ich letzte Woche also mal wieder in Oberhausen, habe einen Abstecher zur Zeche Sterkrade gemacht, an der ich noch nie war und habe mich (nochmal) im Gleispark Frintrop (Nähe Haus Ripshorst) umgesehen. Kinners ich sachet euch, da findet ihr Aussichtsplateaus, da weiß auch nur der Erbauer, was man da sehen soll. Bei ein Plateau gibbet nix zu sehen außer Wiese, das zweite geht immerhin zwischen die Bäume innen Wald um ausnahmsweise da mal nix zu sehen und dat dritte, dat ist richtig interessant, denn unten isset bunt bemalt und man kann vor ein paar Bäume gucken. Zwischendrin gibbet dann noch mal hier und da ne Mauer im Wald, auf die du noch nichtmal’n Bier oder so abstellen kannst und in den Wald drin, da liegen jede Menge nummerierte Birkenstämme, also kleine Stücke davon. Ich nehme mal an, dat se hier noch am Bauen dabei sind, so eine Art Birke von Ikea. Also der Gleispark ist schon Klasse. Gleise? Ja die gibbet auch, aber da rauschen einem die Güter- und Regionalzüge über die Füße, da sollteste mal schnell von weg bleiben.

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Und wo war ich sonst noch so? Zum x-ten Mal zur Achterbahn „Tiger & Turtle“, zum wiederholten Besuch im Rheinpark und den Aussichtsturm am Wolfssee habe ich auch erstürmt. Kennt ihr aber alles schon, oder? Also werde ich eine Auswahl Bilder in die Alben von „Ruhr2014“ hochladen und zeige euch hier nur ein paar Collagen. Was ich euch aber auf jeden Fall ans Herz legen darf sind die Tierbilder aus dem Duisburger Zoo oder die Blütenbilder aus dem Essener Grugapark. Über die Ausstellung „1914 Mitten in Europa“, welche ich am letzten Sonntag in der Mischanlage der Kokerei Zollverein besucht habe, gibt es einen eigenen Beitrag, wenn ich die Bilder gesichtet habe.

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Und jetz viel Vergnügen beim Stöbern im „Ruhr2014“ Album bei Google+ bzw. Flickr. Die Tierbilder finden sich im Album „Duisburg“ bei Google+ bzw. Flickr.

Foto der Woche (Einundreißig)

Kurz und knapp und ohne große Vorrede bin ich mal wieder beim Foto der Woche mit dabei. Das Bild ist vor ein paar Tagen im Gewächshaus im Grugapark in Essen entstanden.

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Welche Pflanze das ist? Ihr könnt ja Fragen stellen, hier mal ein Bild aus etwas größerer Entfernung, ihr dürft gerne euren botanischen Kommentar hinterlassen 😀 . Google sagt was von „Persian shield (Strobilanthes dyeranus)“ … ja dann.

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Holla die Waldfee (am Baldeneysee)

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Holla die Waldfee, oder die Geschichte vom Sommer, der plötzlich wieder da war. Ich glaube es war im März, als ja eigentlich noch Frühling war, als es kurz mal richtig warm wurde, danach regnerisch und seit gestern ist der Sommer zurückgekehrt. Aber sowas von … 34 Grad, 35 Grad, 36 Grad …. und ja, ich hab’s ganz gerne etwas wärmer und Sonne macht mir auch nichts, solange es nicht die tropische Hitze ist. Aber trotzdem muß ich auf meinen Kopp aufpassen, denn wenn der zu lange in der Sonne brutzelt, brutzelt auch mein Hirn, sprich ich krich Kopfweh 🙂 . Aber mein Hirn sagt mir auch … Sonne? Du mußt raus. Also Sonnencreme auf die Stellen die freiliegen und ab dafür. Auf ’ne Halde? Ja habe ich auch schon gebracht, da war ich dann aber morgens um 9.00 Uhr.

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Nein gestern war es schon fast Mittag und ich dachte an den Baldeneysee, dahin kannste ja mal wieder fahren. Nun kenne ich die Regattastrecke ja schon auswendig und die Radfahrer und Rollerskater dort i.d.R. auch. Dieses Mal sollte es eine andere Stelle sein, gleich verbunden mit der Suche nach dem Förderturm der Zeche Carl Funke, dem letzten Überrest der Zeche, den man auch vom Wasser her immer sehen kann. Also Google Maps und mein neues Buch „Auf Zeche“ bemüht, um zu gucken wo ich hin muß. Lanfermannfähre, Essen .. mhmm .. bischen versteckt, aber das Navi kennt den Weg. Die Straße ist ziemlich lang und als es langsam enger wird, die letzten Wohnhäuser hinter mir liegen, stelle ich mein Auto am Straßenrand ab und mache mich auf die Suche.

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Und wat soll ich sagen? Ihr müßt wissen, daß um mich herum alles Bäume standen. Ich konnte es also wirklich nicht sehen, aber vom Auto bis zum Fördergerüst der ehemaligen Zeche Carl Funke waren es geschätzte 50 Meter 🙂 . Ich hatte unmittelbar davor geparkt. Das nennt man wohl Punktlandung. Also ein paar Fotos gemacht und dann entlang des Baldeneysees spaziert. Eine neue Sicht bei schönstem Sonnenwetter. Der Samstag wurde von Radfahrern genauso genutzt wie von einer Truppe junger Frauen. Bauchfrei locker bekleidet, mit Sekfläschchen in der Hand und Musikanlage auf dem Bollerwagen. Schien sowas wie ein Junggesellinnenabschied zu sein und wenn man dann, während man auf der Bank sitzt, locker lässig gedrückt wird weiß man, daß man im Ruhrpott ist 😉 . Wer weiß, wer weiß, vielleicht war das die eingangs erwähnte Waldfee. Ich hätte mir was wünschen sollen 😀 .

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Jetzt brauchte ich ’ne Abkühlung. Auf dem Rückweg habe ich eine abgeflachte Stelle am Ufer gefunden und meine Füße ins kühle Naß gesteckt. Am liebsten wäre ich dort noch länger sitzengeblieben, aber Sonnenbrand auf den Füßen hatte ich auch schon mal und ich sage euch das ist unangenehm. Nach ca. 20 Minuten Füße kühlen bin ich wieder zurück zum Auto und mit Klimaanlage zurück nach Krefeld gezockelt. Der Sommer kann bleiben. Hier geht’s zu den „Ruhr2014“ Alben bei Google+ und Flickr.

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Unfall, Bergung, Rettungskarte

RettungskarteToi toi toi, daß ihr niemals in einen Autounfall verwickelt werdet. Und wenn doch? Was, wenn der schlimmste Fall eintritt und die Feuerwehr euch mit der Rettungsschere aus dem Auto schneiden muß? Dann wird’s gefährlich und zwar für die Feuerwehr, denn mehr Sicherheitseinrichtung heißt auch mehr Gefahr. Wo ist die Batterie verbaut, wo sind Airbags, wo sind feste verstärkte Stahlteile verbaut?

Zwar gibt es Datenbanken, aus denen die Feuerwehr die Informationen bekommen kann, während eines Rettungsvorgangs kann die Informationsbeschaffung aber wertvolle Rettungszeit kosten. Wäre es da nicht viel einfacher, wenn die Information bereits im Auto wäre? Jetzt kommt ihr ins Spiel. Wie ich erst heute erfahren durfte, gibt es auf der Seite www.rettungskarten.eu (oder beim ADAC www.rettungskarte.de) für jedes gängige Fahrzeug eine solche Rettungskarte zum Download. Wählt euren Hersteller aus (ihr werdet entsprechend weitergeleitet), euren Fahrzeugtyp und druckt euch die Karte im DIN A4 Format (in Farbe!) aus. Anschließend heißt es noch 2 x falten (auf DIN A6) und ab damit hinter die Fahrer-(!)Sonnenblende eures Autos.

Die meisten Feuerwehren suchen, so wurde mir gesagt, wenn sie an die Fahrerseite herankommen, zuerst hinter der Sonnenblende nach Informationen. Ach ja, für Auslandsfahrten bietet es sich an, noch eine zweite Karte in der entsprechenden Landessprache auszudrucken. Ich wünsche euch, sofern ihr bereits jetzt in den Urlaub startet, schöne Ferientage und daß ihr diese Information niemals brauchen werdet.

Warnwestenpflicht ab 1. Juli 2014

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Na, habt ihr als Autofahrer schon eine dieser hübschen Warnwesten an Bord? Die Frist läuft, denn ab Dienstag, den 1. Juli besteht Warnwestenpflicht in Deutschland. Aber nicht irgendeine Weste bitte. Warnwesten müssen zwar nicht schön sein, aber der Europäischen Norm EN ISO 20471:2013 entsprechen. Umlaufende, mindestens fünf Zentimeter breite reflektierende Streifen, fluoreszierendes Material in gelb, orange oder rot-orange und ein Klettverschluss muß vorhanden sein. Bei einer Kontrolle keine Weste dabei? Dann heißt’s 15,- € Bußgeld zahlen. Die meisten Quellen schreiben übrigens nur von einer „Mitführpflicht“, ob man sie bei einem Unfall oder einer Panne auch trägt muß jeder selbst entscheiden und man muß z.Zt. auch nur eine Warnweste je PKW mitführen. Mehrere Westen, auch für Mitfahrer können bei Preisen von 3,- bis 5,- € pro Weste aber sicher nicht schaden. Die Weste im Bild ist übrigens ein älteres Geschenk, im Auto liegt eine neu verpackte Weste.