HandyTicket Deutschland

Handy1Im Oktober wollte ich wie berichtet einen App Tag einlegen, mich also mit verschiedensten Apps einen Tag bewegen und bezahlen. Vorab habe ich aber letzte und Anfang dieser Woche die App HandyTicket Deutschland ausprobiert. Die für den ÖPNV, ihr wißt schon Bus fahren und so. Erstes Handicap im VRR (Verkehrsverbund Rhein Ruhr) gibt es verschiedene Preisstufen von A – E und in größeren Städten noch die Unterteilung in A und A2 (wobei in Krefeld, weil doch nicht sooo groß, A und A2 gleich viel kostet). Geht’s in einen Vorort gilt vermutlich Preisstufe A2, man kann verwirrender Weise aber auch Preisstufe A kaufen. Also habe ich für die Hinfahrt mal A und für die Rückfahrt mal A2 gewählt. Ein Kontrolleur kam nicht und in die Straßenbahn kann man eh ohne den Fahrschein vorzuzeigen hinten einsteigen.

Handy2Im Bus ist das etwas anders, denn da muß man den QR Code, den man in der HandyApp erhält, vor so ein Lesegerät halten. Dieses entscheidet dann, ob der AppFahrschein gültig ist. Erster Versuch, Fehlerpiepen, zweiter Versuch, Fehlerpiepen. Kleiner Stau am Buseinstieg, also erstmal die anderen Fahrgäste durchgelassen. Dritter Versuch, diesmal für o.k. befunden. Beim Umsteigen habe ich auf den Zirkus verzichtet. Der Busfahrer (anscheinend türkischer Nationalität) war auch beschäftigt, sich von einem andern türkischen Fahrer den Weg (anscheinend einer anderen Linie) erklären zu lassen 🙂 . Aus dem türkischen Kauderwelsch (ich spreche kein türkisch) drangen Wortfetzen wie „links“, „rechts“, „Bahnhof“ und „Kreisverkehr“ 😉 . Gibts die Worte im türkischen nicht?

Handy3Zurück mit dem Bus das gleiche Spielchen, Fehlerpiepen bei Versuch 1+2, weitere Fahrgäste durchgelassen, dann winkte der Busfahrer ab und meinte es wäre schon gut 😉 Ich bin nun also 3 x mit dem Bus bzw. der Straßenbahn gefahren, habe 3 x ein HandyTicket erworben und hoffe ich bin nicht schwarzgefahren. Ich bleibe für euch am Ball. Interessant wäre jetzt in einen anderen Verkehrsraum, sagen wir mal vom VRR in den VRS (z.B. Richtung Köln), zu fahren, aber das würde hier momentan den Rahmen sprengen 🙂 . Abgebucht werden die Fahrten übrigens einige Tage später vom Girokonto (was eine Anmeldung voraussetzt).

Per QRCode zum eigenen Blog

Wer ein Smartphone hat, der hat bestimmt auch schon mal von QRCodes gehört. Eine quadratische Matrix aus schwarzen und weißen Punkten, die kodierte Informationen binär darstellt. Zu finden ist dieser QRCode z.T. auf Werbeflyern, Plakaten, Zeitungsanzeigen usw. Er wird hier häufig genutzt, um dem Beworbenen den direkten Weg zu weiteren Informationen i.d.R. zu einer Internet URL o.ä. zu zeigen.

Nun wäre es doch toll, wenn man ohne viel Aufwand einen solchen QRCode selbst erstellen könnte. Mit der eigenen Webadresse, mit der eigenen Telefonnummer oder mit eigenem Text. Und tatsächlich man kann. Unter http://www.qrcode-generator.de habe ich einen einfachen Online QRCode Generator gefunden. Die Seite generiert einem einen HTML Code für den Einbau in die eigene Webseite oder, wenn man einen Teil aus dem Link herauskopiert, die Darstellung des QRCodes als eigenständige Grafik (in Größen von 50×50 bis 200 x 200).

Aus meinem Link habe ich beispielsweise alles zwischen „http://api.qrserver.com“ … und … „eichental.wordpress.com“ herauskopiert, als URL im Webbrowser wieder aufgerufen und das Ergebnis als JPG abgespeichert. Schon steht der Verteilung über SozialNetworks, Blogs etc. nichts mehr im Wege. Alles was man jetzt noch braucht ist ein Smartphone und die passende App, um QRCodes zu erkennen. Empfehlen kann ich hier Barcoo. Das Programm scannt eigentlich Barcodes funktioniert aber auch hervorragend mit QRCodes. Ach ja, wenn ihr z.B. meinen Podcast noch nicht kennt, der QRCode hier rechts bringt euch direkt dorthin 😉 .

[Update] Der Computerclub2 hat einen weiteren QRCode Generator unter http://delivr.com/qr-code-generator empfohlen.