Berlin, Berlin, ich fahre nach Berlin

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Ich bin schon ein bisschen hibbelig, schließlich ist Vorfreude die schönste Freude. Ich bin dann mal weg. Nein nicht zum Fußball. Lasst die Jungs mal Ende Mai nach Berlin fahren, ich genieße in der kommenden Woche für ein paar Tage privat die Hauptstadt und weil Zeit ja meist wie im Fluge vergeht, versuche ich mich derzeit etwas vorzubereiten. Kennen und lieben gelernt habe ich Berlin in den Nullerjahren (beknacktes Wort), denn nach 2004 war ich beruflich einige Male dort und habe mich im Anschluß an meine Fortbildungen kreuz und quer durch die Stadt geknipst. Manche Ziele etwas intensiver andere nur auf Stippvisite. Manchmal bin ich über mich selbst erstaunt, wenn ich heute wieder mal von vermeintlichen Geheimtipps lese und bei näherem Hinschauen feststelle, daß ich dort sogar schon einmal war 🙂 .

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Während ich mich im letzten Jahr auffallend viel im (ehemaligen) Ostteil der Stadt oder entlang des ehemaligen Mauerverlaufs herumgetrieben habe (EastSideGallery, Potsdamer Platz, Bernauer Str., StasiAusstellung, Panoramaausstellung „Die Mauer“, Checkpoint Charly, Tränenpalast, Fernsehturm usw.), möchte ich dieses Mal u.a. in den Südwesten der Stadt. Alliierten Museum, Botanischer Garten, Viktoriapark mit eigenem Wasserfall (landläufig Kreuzberg genannt) oder zum Schöneberger Südparkgelände. Überhaupt liebe ich Berlins Grünflächen z.B. den Park am Gleisdreieck, das Tempelhofer Feld (Flughafen Tempelhof) oder den Britzer Garten, in dem ich auch noch nie war. Der Besuch der Reichstagskuppel ist bereits gebucht und im Stadtteil Prenzlauer Berg und seinen Hinterhöfen müßte ich mich auch mal wieder umsehen und gemütlich einen Kaffee trinken.

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Interesse hätte ich auch an einer Führung in die „Berliner Unterwelten“, allerdings bindet mich eine solche Führung 90 Minuten und leider ist dort aus organisatorischen Gründen auch das Fotografieren verboten :-(. Vielleicht wähle ich stattdessen eine kostenlose Audioführung zum Thema „Flucht Tunnel“, die man sich hier auf dem MP3 Player runterladen kann. Mit dem Plan in der Hand ist man selbst für die Zeiteinteilung zuständig. Last but not least las ich letzte Woche, daß genau in meiner Woche die Figuren der Star Wars Saga ins Wachsfigurenkabinett von Madame Tussaud einziehen. Also gleich eine Anfrage per e-mail abgeschickt, wann der günstigste Zeitpunkt für einen Besuch wäre. Leider habe ich auf diese Anfrage bis heute noch keine Antwort erhalten.

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Ich werde versuchen meine Instagram Bilder wieder mit „#krdigitalberlin“ zu taggen, und der ausführliche Bericht (mit vielen Geheimtipps 😉 ) folgt dann sowieso später an dieser Stelle im Blog. Wenn ihr meint, ihr hättet jetzt trotzdem noch einen ganz geheimen Geheimtipp, den ihr mir nennen müßtet, dann wäre jetzt an der Zeit die Kommentarfunktion zu nutzen. Ach und noch was, natürlich ist es in einer Stadt mit 100 oder mehr Museen auch immer eine Frage des Interesses, welches man bevorzugt oder welches eher nicht, daher gleich vorweg die Museumsinsel mit Nofretete & Co. interessiert mich wenig bis gar nicht.

P.S.: Drückt mal die Daumen, daß nach der Streikwoche nächste Woche wieder alle Züge ordnungsgemäß fahren und ich nicht auf dem Weg in die Hauptstadt steckenbleibe 🙂 .

Düsseldorf – Jetzt geht’s App

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Erinnert ihr euch? Vor einiger Zeit schrieb ich, daß ich mich ohne Armbanduhr nackt fühle, aber seit meinem Sommerurlaub, in dem ich fast ganz auf die Armbanduhr verzichtet habe, man will ja nahtlos braun werden ;-), lebe ich frechweg ohne. Dafür fühle ich mich mittlerweile bei längeren Touren ohne Handy nackt. D.h. zum Bäcker um die Ecke, zum kleinen Supermarkt auf der anderen Straßenseite oder zum Altpapiercontainer gehe ich schon ohne und zum telefonieren nutze ich das Handy eh nur äußerst selten. Aber ich führe schätzungsweise 100 Apps (incl. der vorinstallierten) mit mir herum. Habt ihr auch soviele auf eurem Handy?

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Twitter, Facebook, Feedly, Instagram, Google Maps, den ÖPNV Fahrplan, Clouddienste oder den Wetterbericht. Das brachte mich auf die Idee den App Check zu machen. Endlich mal ein paar der Apps nutzen, die ich zwar installiert, aber bisher nur selten genutzt habe. Warum ich sie dann installiert habe? Weil ich irgendwo davon gelesen habe und genau weiß, ohne Installation würde ich sie vermutlich nicht wiederfinden. Ich war also mal wieder in Düsseldorf und die erste Frage lautet, wie kommt man hin?

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Möglichkeit eins mit dem Auto (da könnte man eine App brauchen, mit der man den Parkplatz reservieren, bezahlen oder von unterwegs verlängern kann, z.B. TraviPay), Möglichkeit zwei mit dem ÖPNV (ein Muß die App für’s Onlineticket), Möglichkeit drei man mischt die Varianten. Mit dem Auto bis in den Düsseldorfer Randbereich (ohne App kostenlos parken) und dann mit dem ÖPNV in die Stadtmitte :-). Der Vorteil? Zeit, denn die Parkuhr tickt nicht mit. Aus meinem Plan einen Tag lang ohne Bargeld zu leben wurde allerdings nichts, denn dafür sind die Akzeptanzstellen doch noch zu gering.

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Raus aus der Straßenbahn und rein in den Irrgarten .. äh .. Hofgarten, wo ich keine Bilder gemacht habe, weil mir nicht bewußt war, daß auch da der Sturm gewütet hatte. Überall Absperrzäune, die einen zwar hier und da in den Hofgarten hineinließen, aber nur an ganz versteckten Stellen wieder raus. Nachdem ich mich dann trotzdem zum KöBogen durchgeschlagen habe ging’s weiter Richtung Schadowstraße.

Seit der WDR Freitags in der Lokalzeit Düsseldorf Restaurants testet, ist mir bewußt geworden, wie viele Burger Läden es anscheinend in Düsseldorf gibt. Einen davon namens „Butch Becker“ (Klosterstraße, keine 5 Min. von der Schadowstraße entfernt), habe ich mal getestet. Die Bestellung wird mit einer Chipkarte geordert und dann an den Tisch gebracht. Probiert habe ich den Chickenburger für 6,- € und muß sagen, er war sehr sehr lecker. Frisch geröstetes Brötchen, gebackene Hühnchenfilets, Avocado, Tomate, Sprossen, rote Zwiebeln, Blattsalat und Mango-Chilisoße.

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Nun war das mein erster Burger Laden, aber ich glaube ich komme wieder. Einen weiteren namens „What’s Beef“ gibt es übrigens keine 500 Meter weiter auf der Immermannstraße. Den probiere ich dann beim nächsten Mal. Gerne hätte ich mir auf dem Weg ans Rheinufer noch ein Alt in der Altstadt genehmigt, aber da ich die gemischte Anreise gewählt hatte, ging es zu Fuß bis an den Rhein. Rund 2,5 km bei sonnigem Herbstwetter, endete der Weg im Medienhafen. Schön wenn man Zeit hat :-). Zum Tagesabschluß habe ich dann noch ein CarSharing Auto ausgeführt ;-). Zur Auswahl stehen in Düsseldorf Car2Go und DriveNow. Auch hier habe ich mir das Auto per App gesucht und vergessen, daß ich das Auto (von DriveNow) sogar per HandyApp hätte öffnen können.

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Es hat etwas gedauert bis ich gerafft hatte, daß als Zielstadt im Navi Display Köln stand und ich meine (Düsseldorfer) Straße als Ziel demnach nicht eingeben konnte. Zum Glück, stellt euch vor, das Navi hätte mich samt CarSharing Auto nach Köln geleitet :-D. Außerdem hat mich das Navi ohne Stimme etwas irritiert. Auf kürzestem Weg hätte man die 6 bis 7 km lange Strecke in ca. 11-15 Min. schaffen können, man konnte aber auch 9 km draus machen und 30 Min. brauchen. Sei’s drum, es ging ja um die Handynutzung. Nebenbei, die Gehry Bauten könnte ich jedesmal auf neue fotografieren.

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Eine schöne App ist übrigens auch ParkU, über die man private Parkplätze reservieren und gegen ein Entgelt (Abrechnung über die App) halbstundenweise (oder länger) mieten kann. Es handelt sich dabei sowohl um Parkplätze in Parkhäusern, als auch auf Firmen-, Privat- oder Hotelparkplätzen, die ansonsten zu der angegebenen Zeit leer stehen würden. Der Vermieter verdient ein paar Cent nebenbei und der Parkplatzsuchende kann bereits im Vorraus reservieren und erspart sich die lange Suche nach einem freien Stellplatz. Das probiere ich demnächst mal aus. Von diesem Tripp gibt’s Bilder hier (Flickr) und hier (Google+).

HandyTicket Deutschland

Handy1Im Oktober wollte ich wie berichtet einen App Tag einlegen, mich also mit verschiedensten Apps einen Tag bewegen und bezahlen. Vorab habe ich aber letzte und Anfang dieser Woche die App HandyTicket Deutschland ausprobiert. Die für den ÖPNV, ihr wißt schon Bus fahren und so. Erstes Handicap im VRR (Verkehrsverbund Rhein Ruhr) gibt es verschiedene Preisstufen von A – E und in größeren Städten noch die Unterteilung in A und A2 (wobei in Krefeld, weil doch nicht sooo groß, A und A2 gleich viel kostet). Geht’s in einen Vorort gilt vermutlich Preisstufe A2, man kann verwirrender Weise aber auch Preisstufe A kaufen. Also habe ich für die Hinfahrt mal A und für die Rückfahrt mal A2 gewählt. Ein Kontrolleur kam nicht und in die Straßenbahn kann man eh ohne den Fahrschein vorzuzeigen hinten einsteigen.

Handy2Im Bus ist das etwas anders, denn da muß man den QR Code, den man in der HandyApp erhält, vor so ein Lesegerät halten. Dieses entscheidet dann, ob der AppFahrschein gültig ist. Erster Versuch, Fehlerpiepen, zweiter Versuch, Fehlerpiepen. Kleiner Stau am Buseinstieg, also erstmal die anderen Fahrgäste durchgelassen. Dritter Versuch, diesmal für o.k. befunden. Beim Umsteigen habe ich auf den Zirkus verzichtet. Der Busfahrer (anscheinend türkischer Nationalität) war auch beschäftigt, sich von einem andern türkischen Fahrer den Weg (anscheinend einer anderen Linie) erklären zu lassen 🙂 . Aus dem türkischen Kauderwelsch (ich spreche kein türkisch) drangen Wortfetzen wie „links“, „rechts“, „Bahnhof“ und „Kreisverkehr“ 😉 . Gibts die Worte im türkischen nicht?

Handy3Zurück mit dem Bus das gleiche Spielchen, Fehlerpiepen bei Versuch 1+2, weitere Fahrgäste durchgelassen, dann winkte der Busfahrer ab und meinte es wäre schon gut 😉 Ich bin nun also 3 x mit dem Bus bzw. der Straßenbahn gefahren, habe 3 x ein HandyTicket erworben und hoffe ich bin nicht schwarzgefahren. Ich bleibe für euch am Ball. Interessant wäre jetzt in einen anderen Verkehrsraum, sagen wir mal vom VRR in den VRS (z.B. Richtung Köln), zu fahren, aber das würde hier momentan den Rahmen sprengen 🙂 . Abgebucht werden die Fahrten übrigens einige Tage später vom Girokonto (was eine Anmeldung voraussetzt).

Auf nach Berlin (… bald)

Da Vorfreude bekanntlich die schönste Freude ist, freue ich mich dieses Jahr mal wieder in Berlin zu sein. Mein letzter Besuch ist sage und schreibe 4 Jahre her. Hier findet ihr die Blogbeiträge aus 2010, aus 2009 und 2 x aus 2008 [1]/[2]. Nachdem ich im Frühjahr Hamburg unsicher gemacht habe, sieht mich die Hauptstadt in den Sommerferien wieder. Auch dieses Mal habe ich das „Bahnhit“ Programm genutzt und frühzeitig gebucht. Wer schon mal in Berlin war wird wissen, daß es Ausflugsziele „in Hülle und Fülle“ (oder wie man bei uns sagt „noch und nöcher“) gibt. In diesem Jahr jährt sich übrigens auch zum 25. Mal der Fall der Mauer.

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Und wie innerhalb Berlins bewegen? Ich werde in den meisten Fällen den ÖPNV wählen, weil der immer noch am bequemsten ist. Alle paar Minuten kommt eine U-Bahn, ein Bus, irgendwas, was den „Kleinstädter“ staunen läßt 🙂 . Bereits beim letzten Mal habe ich mich für eine Mehrtageskarte entschieden, weil sie den großen Vorteil hat, daß man kein Kleingeld mehr benötigt. Einmal abgestempelt gilt die Karte für 48, 72 Stunden oder gleich 5 Tage. Eine dieser Karten ist die WelcomeCard, die neben dem streßfreien Fahrvergnügen noch eine Menge Rabatte incl. hat. Die Karte kostet für den Bereich AB (was den Großteil der Berliner City abdeckt) zwischen 18,50€ und 32,50€ und wenn’s sogar bis nach Potsdam gehen soll für den Bereich ABC zw. 20,50€ und 37,50€.

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Die Rabatte (meist 25%, bei einigen Partnern aber auch darüber) gelten für ca. 200 Rabattpartner, von Sehenswürdigkeit bis Museum, von Stadttour bis Shopping, bei Partnern in Berlin und Potsdam dazu 4 Wellness Angebote. Und wo bekommt man die WelcomeCard? In den Berlin/Potsdam Tourist Infos, an Verkaufsstellen/Automaten der Berliner Verkehrsunternehmen, an Berliner Flughäfen und online unter berlin-welcomecard.de. Die WelcomeCard habe ich von VisitBerlin zur Verfügung gestellt bekommen. Dafür vorab schon mal vielen Dank. Und jetzt läuft der Countdown, noch 14 Tage.

VRR Ticket

Seid ihr in Besitz eines Monatstickets für den ÖPNV? Nein? Ich gebe zu ich auch nicht. Bisher habe ich auch kein VRR (Verkehrsverbund Rhein Ruhr) Ticket benötigt. Als man mir aber erzählte, daß ein Schülerticket (Schokoticket) grundsätzlich bis Preisstufe D gültig ist, wurde ich neugierig und habe mich doch mal auf der Webseite des VRR umgesehen. Der Verkehrsverbund Rhein/Ruhr (kurz VRR) ist eingeteilt in eine Wabenstruktur, bestehend aus 5 Preisstufen von A – E. Die Preisstufe A wird immer dann gewählt, wenn man nur in seiner eigenen Stadt umherfahren möchte, schwieriger wird es schon, wenn man auch in die Nachbarstädte möchte. Zwei (benachbarte) Waben entsprechen der Preisstufe B, alle Waben um Preisstufe B entsprechen Preisstufe C usw.

Bis hier verstanden? Dann wird’s jetzt kompliziert, denn von Krefeld aus kann ich z.B. mit einem Einzel- oder Tagesticket der Preisstufe B sowohl nach Mönchengladbach, nach Düsseldorf (Nord/Mitte) als auch nach Oberhausen oder Mülheim fahren, mit dem Tagesticket sogar in alle Städte solange bis der letzte Bus für den Tag fahrt. Wenn ich allerdings ein Monatsticket kaufen wollte, müßte ich mich für eine Richtung entscheiden. Entscheide ich mich für Krefeld + Duisburg (Mitte) als Mittelpunkt, könnte ich Richtung Oberhausen/Mülheim und Richtung Düsseldorf fahren aber nicht nach Mönchengladbach, wähle ich Krefeld + Willich, dann kann ich zwar u.a. nach Mönchengladbach und entlang der holländischen Grenze reisen, dann ist aber Düsseldorf und erst Recht Oberhausen/Mülheim nicht eingeschlossen. Möchte ich in alle Richtungen fahren muß es ein Ticket der Preisstufe D (Nord oder Süd) werden.

Ein Ticket der Preisstufe B kostet zwischen 60,- und 90,- Euro, der Preisstufe C zwischen 80,- und 125,- Euro und ein Ticket der Preisstufe D sogar zwischen 90,- und 150,- Euro (wobei ein Ticket im Abo, das erst ab 9.00 Uhr gilt jeweils am günstigten ist). Ich finde, daß diese Wabenstruktur schon ein wenig gewöhnungsbedürftig ist. Wer kein Auto hat und 20-30 Tage im Monat den ÖPNV nutzt, zahlt mit 90,- bis 150,- Euro sicher vergleichbare Preise zu laufenden Betriebskosten eines Autos, wer aber Autofahrer zeitweise in den ÖPNV lotsen will muß m.E. eine andere Preisstruktur anbieten. Einen Anfang macht die Rheinbahn, die in Düsseldorf ein Ticket anbietet, das 240 Minuten Mietrad und 90 Minuten CarSharing im Preis inclusive hat (gegen kleinen Aufpreis versteht sich). Wo aber ist das variable Angebot mit z.B. begrenzter Anzahl Fahrten oder von mir aus zeitlich eingeschränkten Fahrten?

Ihr möchtet trotzdem mal das VRR Abo ausprobieren? Dann ist jetzt die Zeit, denn im Oktober, November und Dezember gibt es wieder mal das Dreimonatsabo mit den Konditionen eines Zwöfmonatsabos. Aber Achtung, wer wirklich nur drei Monate testen will, muß rechtzeitig wieder kündigen (bis zum 10. des dritten Monats). Mehr Informationen findet ihr hier auf den Seiten des VRR.

Brücken am Gasometer

Da es letzte Woche wunderbar sonnig war, bin ich im Anschluß an meinen Gasometerbesuch noch die wenigen Meter zum Rhein-Herne-Kanal gelaufen. Der Rhein-Herne-Kanal ist reich an Brücken und wie man von oben bereits sehen konnte, gehen gleich hinter dem Gasometer mehrere Brücken über den Rhein-Herne-Kanal, über die Emscher und gleich noch über die A42. Das wollte ich mir mal näher ansehen. Zunächst wäre da die eigene Trasse des ÖPNV. Hier fahren Busse und Straßenbahnen vom Oberhausener Norden in den Süden und umgekehrt und bedienen damit unmittelbar das Centro im Minutentakt.

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Daneben eine Fußgängerbrücke (natürlich auch für Radfahrer) und diagonal über beide Brücken hinweg eine Eisenbahnbrücke (ich nehme an für den Güterverkehr). Ganz unten bewegt sich selbstverständlich noch der Schiffsverkehr. Kein Vergleich mit der Brückenlandschaft in den Ruhrauen zw. Mülheim und Duisburg, aber es sind ein paar ausgefallene Bilder entstanden. Wer übrigens am Nordende auf die andere Seite der ÖPNV Trasse möchte, findet am Ende der Fußgängerbrücke noch eine Art Steg, der alle Brücken unterquert. Gleich neben der idyllisch gelegenen Skaterbahn, welche unweit der Emscher und nur etwa 50 Meter von der A42 entfernt liegt. Hier wird sich keiner so schnell über Skaterlärm beschweren 😀 .

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Die Fotos im „Ruhr 2011“ Album werden langsam mehr … Flickr, Sevenload, Picasaweb (ans Ende scrollen).