Unfall, Bergung, Rettungskarte

RettungskarteToi toi toi, daß ihr niemals in einen Autounfall verwickelt werdet. Und wenn doch? Was, wenn der schlimmste Fall eintritt und die Feuerwehr euch mit der Rettungsschere aus dem Auto schneiden muß? Dann wird’s gefährlich und zwar für die Feuerwehr, denn mehr Sicherheitseinrichtung heißt auch mehr Gefahr. Wo ist die Batterie verbaut, wo sind Airbags, wo sind feste verstärkte Stahlteile verbaut?

Zwar gibt es Datenbanken, aus denen die Feuerwehr die Informationen bekommen kann, während eines Rettungsvorgangs kann die Informationsbeschaffung aber wertvolle Rettungszeit kosten. Wäre es da nicht viel einfacher, wenn die Information bereits im Auto wäre? Jetzt kommt ihr ins Spiel. Wie ich erst heute erfahren durfte, gibt es auf der Seite www.rettungskarten.eu (oder beim ADAC www.rettungskarte.de) für jedes gängige Fahrzeug eine solche Rettungskarte zum Download. Wählt euren Hersteller aus (ihr werdet entsprechend weitergeleitet), euren Fahrzeugtyp und druckt euch die Karte im DIN A4 Format (in Farbe!) aus. Anschließend heißt es noch 2 x falten (auf DIN A6) und ab damit hinter die Fahrer-(!)Sonnenblende eures Autos.

Die meisten Feuerwehren suchen, so wurde mir gesagt, wenn sie an die Fahrerseite herankommen, zuerst hinter der Sonnenblende nach Informationen. Ach ja, für Auslandsfahrten bietet es sich an, noch eine zweite Karte in der entsprechenden Landessprache auszudrucken. Ich wünsche euch, sofern ihr bereits jetzt in den Urlaub startet, schöne Ferientage und daß ihr diese Information niemals brauchen werdet.

Warnwestenpflicht ab 1. Juli 2014

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Na, habt ihr als Autofahrer schon eine dieser hübschen Warnwesten an Bord? Die Frist läuft, denn ab Dienstag, den 1. Juli besteht Warnwestenpflicht in Deutschland. Aber nicht irgendeine Weste bitte. Warnwesten müssen zwar nicht schön sein, aber der Europäischen Norm EN ISO 20471:2013 entsprechen. Umlaufende, mindestens fünf Zentimeter breite reflektierende Streifen, fluoreszierendes Material in gelb, orange oder rot-orange und ein Klettverschluss muß vorhanden sein. Bei einer Kontrolle keine Weste dabei? Dann heißt’s 15,- € Bußgeld zahlen. Die meisten Quellen schreiben übrigens nur von einer „Mitführpflicht“, ob man sie bei einem Unfall oder einer Panne auch trägt muß jeder selbst entscheiden und man muß z.Zt. auch nur eine Warnweste je PKW mitführen. Mehrere Westen, auch für Mitfahrer können bei Preisen von 3,- bis 5,- € pro Weste aber sicher nicht schaden. Die Weste im Bild ist übrigens ein älteres Geschenk, im Auto liegt eine neu verpackte Weste.

Shakira, Danone, Fußball WM 2014

Die Fußball WM naht unaufhaltsam und viele schlechte WM Songs pflastern vermutlich wieder unseren Weg. Ich lehne mich heute mal weit aus dem Fenster und tippe, daß das hier ein cooler und erfolgreicher WM Song 2014 und auch eine gelungene Werbecampagne für Danone wird.

Nach Waka Waka (im Jahr 2010) gibt’s was neues von Shakira „La la la (Brazil 2014)“. Gebt zu, das ist einfach zu merken 🙂 . Was das mit Danone auf sich hat (Unterstützung des World Food Programms der Vereinten Nationen), findet ihr hier.

Foto der Woche (Einundzwanzig)

Der Mai nähert sich unaufhaltsam dem Ende und wie ihr vielleicht gelesen habt, habe ich eine Biene als „Haustier“ adoptiert 😀 . Nachdem ich den Blogbeitrag vom Sonntag veröffentlich hatte, habe ich noch ein Foto für Instagram gesucht und just in dem Moment als ich auf den Auslöser (am Handy) drücke, hebt „Maja“ von der Blüte ab. Der Schnappschuß ist daher mein Foto der Woche für die Aktion von Juli und Fee.

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Als ich dann meine Fotos aus dem Grugapark in Essen durchgucke (am Sonntag waren wieder mal die Greifvögel aus Hellenthal in der Eifel zu Gast) fiel mir dieses Foto in die Hände. Gefiederte Freunde im Flug zu fotografieren ist ja nicht so meine Sache, aber als dieser Weißkopfseeadler direkt über meinen Kopf geflogen kam war das Foto geboren. Jetzt stehe ich vor dem Dilemma, daß nur ein Foto das Foto der Woche sein kann. Daher zeige ich es euch einfach außer Konkurrenz 😀 .

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Meine kleine Freundin Biene Maja

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„Maja fliegt durch Ihre Welt, zeigt und das was ihr gefällt …“ seit ein paar Tagen habe ich wieder diesen Ohrwurm in den Gehörgängen und warum? Weil ich Margeriten auf dem Balkon habe. Während ich bisher dachte Bienen fliegen immer in Rudeln … pardon in Schwärmen, habe ich eine zu meinem Haustier erkoren.

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Diese eine Biene fliegt von früh am Morgen bis spät am Nachmittag um meinen Margeritenbusch herum und sammelt fleißigst Pollen, zumindest nehme ich an, daß es immer die selbe ist. Nun bin ich ja kein Imker von Beruf, aber dieser Busch scheint es der Biene angetan zu haben.

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Wenn ich mit dem Handy oder dem Fotoapparat anrücke, läßt sie sich i.d.R. nicht von der Arbeit abhalten, schwirrt manchmal kurz um den Apparat und wendet sich dann wieder den Blüten zu. Während die Schwestern anscheinend rechts von der Heimatwabe abgebogen sind, ist diese links abgebogen und hat keinem verraten, daß sich hier an der Balkonecke so tolle Blüten befinden.

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Dabei haben sie sich auch schwer getan, die Blüten meine ich, denn während meine Eltern bereits einen blühenden Busch hatten, waren meine Margeriten noch etwas verkümmert, aber jetzt wo die Sonne schön in die Ecke scheint, geht’s los und die Biene tut vermutlich ihr übriges.

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Eine Bienenschwester könnte sich mal um die Bornholmer Margeriten (Modell weiß) im Blumenkasten kümmern, die dümpeln im Gegensatz zu den selben in lila so ein bisschen vor sich hin. Was soll’s, den grünen Daumen hatte ich wohl noch nie, dafür kann ich aber auch nicht singen 😉 „… und diese Biene, die ich meine, nennt sich Maja, kleine, freche, schlaue Biene Maja …“.

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Und sagt jetzt nicht, das wäre vielleicht Willi, da hätte ich nämlich auch schon einen brandneuen Titel komponiert „… und diese Biene, die ich meine, nennt sich Willi, kleine freche, dicke Biene Willi, Willi fliegt durch seine Welt …“ 😀 .

Foto der Woche (Zwanzig)

Mein Foto der Woche ist diese Woche mal sowas wie ein Teaser, denn ich habe das Rad am vergangenen Sonntag in Krefeld … nein nicht neu erfunden sondern fotografiert. Da ich aber noch nicht dazu gekommen bin, die Fotos zu Ende durchzugucken, erhaltet ihr bis zum passenden Blogbeitrag als Foto der Woche das Rad einer alten Feuerlöschspritze.

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Daß es um die Aktion Foto der Woche von Juli und Fee geht, hat sich mittlerweile rumgesprochen, oder? Wenn nicht, klickt mal rüber.

Tante Emmas Warenwelt

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Das Grefrather Freilichtmuseum ist mit dem in Hagen oder Detmold vielleicht nicht zu vergleichen, hat aber mit der Dorenburg ein schönes Gebäude für Sonderausstellungen. Und auch das Spielzeugmuseum ist immer wieder sehenswert, wenn man Erwachsene sagen hören will „Guck, das hatte ich früher auch“ 😉 . Die Dorenburg, die nur Burg heißt, ansonsten eher einem großen Wohnhaus ähnelt, weil sie um 1630 von einer mittelalterlichen Wehrburg zu einem barocken Herrensitz umgebaut wurde, wird innerhalb des Freilichtmuseums für Sonderausstellungen genutzt. Die aktuelle Sonderausstellung lautet „Tante Emmas Warenwelt“ und zeigt historische Werbung und Verpackungen, Werbeschilder und Plakate aus der Zeit vor 1960.

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Die Objekte stammen zum Großteil aus der Privatsammlung von Petra und Harald Pauw aus Nettetal und weil ja nicht irgendwelche Marken in einem niederrheinischen Freilichtmuseum ausgestellt werden sollen, ist es erstaunlich wieviele Produkte auch am Niederrhein hergestellt wurden. Ob der Magenbitter von Underberg, das Waschpulver Persil von Henkel oder der Teekanne-Tee. Aber auch Wissen wird vermittelt. Wußtet ihr z.B. daß der Name Eduscho, der heute zum Tschibokonzern gehört, ursprünglich von Eduard Schopf, Bremen gegründet wurde?

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Manch ein Produkt, das dort ausgestellt ist, kam mir nicht ganz unbekannt vor. Die kleine Keksdose DIXI von Bahlsen hatte ich auch in meinem Kaufladen und mein Zugang zum Kaffee ging als Jugendlicher über ein Kaffeesurogatextrakt (einer Art Ersatzkaffee aus Getreide) namens Caro. Erstaunlich fand ich, wieviele Produkte ihre Werbung damals auf Aschenbecher gedruckt haben. Selbst Schokoladenhersteller wie Waldbauer oder die heute noch bekannte Eszet Schnitte, hatten Aschenbecher als Werbemittel.

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Aufgefallen ist mir in der Ausstellung auch eine Postkarte aus dem Hause Bahlsen, auf welcher einem Großhändler 1936 eine Lieferabsage übersandt wurde, weil er rechnerisch sonst nur Waren für 2,50 Reichsmarkt erhalten würde. Unterschrieben ist die offizielle Karte mit einem Stempel aus dem Hause Bahlsen mit der Grußformel „Heil Hitler“. So eine Karte hatte ich bisher noch nicht gesehen. Nivea Dosen kennt ihr im bekannten blau, aber Nivea Zahnpasta? Davon hatte ich auch noch nie gehört. Anscheinend war sie leicht schäumend und wundervoll im Geschmack 😉 .

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Überhaupt Persil hatte das „selbsttätige“ Waschmittel, Pril reinigt fettlösend (Küchenmöbel, Fliesen und Fenster) und Dixan reinigte mit „gebremstem Schaum“. Ein verregnetes Wochenende, einfach mal ins Museum und in der Vergangenheit schwelgen. Ein paar bewegte Bilder gibt es in einem Lokalzeitbericht des WDR, eine Auswahl Fotos bei Flickr oder Google+.

April April – Keine Haldenmaut

Halden Na, schon die ersten Euros in einen der neuen Haldenautomaten geworfen 😉 ? Nein? Zum großen Glück wird es dazu auch nicht kommen, die Alpen des Ruhrpotts werden auch weiterhin kostenlos begehbar sein. Der Blogbeitrag „Jetzt kommt die Haldenmaut“, der über Tag von einigen von euch gelesen wurde war nur ein Aprilscherz 😉 . Geht trotzdem sorgsam mit den Halden um, damit uns diese Landschaftsbauwerke noch lange erhalten bleiben. Man sieht sich auf einer Halde, irgendwo zwischen Neukirchen-Vluyn und Gelsenkirchen, zwischen Essen, Recklinghausen und Herne.