Halden sind ja bekanntlich die Alpen des Ruhrpotts und im vergangenen Jahr gab es erstmals rund 1 Million Besucher auf den Halden im Ruhrgebiet. Die Halden, als weithin sichbares Zeichen des Bergbaus, werden immer mehr genutzt um spazieren zu gehen, sich sportlich zu betätigen oder um von dort oben weit hinaus in die grüne Landschaft des Ruhrgebiets zu blicken. Leider gehen nicht alle Besucher so sorgsam mit den Halden um, wie man sich das wünschen würde, so daß sich der Regionalverband Ruhr jetzt entschlossen hat, für einige Halden eine Art Eintrittsgeld, spöttisch schon als „Haldenmaut“ bezeichnet, zu kassieren.
Ab heute werden die ersten Automaten, die einem Parkautomaten ähneln, an den Zugängen zu den Halden aufgestellt. Erwachsene (ab dem 14. Lebensjahr) werden dann gebeten dort eine Art Eintrittsquittung zu kaufen. Der Preis wird voraussichtlich 1,- €/Person betragen. Kinder unter 14 Jahren sind eintrittsfrei. Wochenend-, Familientickets und eine App sind in Planung. Auch wer einen Hund mitführt muß dafür 1,- € bezahlen, vorausgesetzt der Hund hat eine Schulterhöhe von mehr als 20 cm. Letztlich wird auch für Fahrräder 1,- € pro Rad erhoben.
Die Abgabe muß vor Betreten der Halde entrichtet werden und wird von Zeit zu Zeit auch kontrolliert. Wird man ohne Zutrittsquittung für den laufenden Tag angetroffen wird eine Gebühr in Höhe von 5,- € erhoben. In den ersten Tagen werden Scouts noch auf die Automaten aufmerksam machen und entsprechende Flyer verteilen. Ab Mitte April werden dann entsprechende Bußgelder fällig. Gestartet wird an den großen Halden wie der Halde Hoheward und der Halde Haniel. Auch die Halde Beckstraße (besser bekannt durch den Tetraeder) ist für dieses Projekt im Gespräch. Je nach Erfolg sind Eintrittsgelder auf weiteren Halden zwischen Neukirchen-Vluyn und Dortmund geplant. Zu guter letzt überlegt man, ob sich freiwillige Müllsammler auch Freitickets verdienen können.
Nachdem uns letzte Woche die Sonne für einen Tag mit frühlingshaften Temperaturen beehrt hat, habe ich heute auch mal wieder einen Beitrag zum Foto der Woche. Für den (unwahrscheinlichen 😉 ) Fall, daß ihr die Aktion Foto der Woche von Juli und Fee noch nicht kennt, schaut unbedingt mal auf ihrer Seite vorbei. Entstanden ist mein Foto der Woche am vergangenen Donnerstag im Botanischen Garten in Krefeld …
Als ich letztens so meine Teller betrachtete, fiel mir auf, daß diese im Laufe der Zeit einige schwarze Striemen abbekommen haben. Ich beschloß, es wäre mal wieder Zeit für ein paar neue Teller. Nicht zu teuer, aber alltagstauglich eben. Und wo bekommt man die günstig? In Schweden, also in diesem Möbelhaus aus Schweden (das ist der Laden, den die Männer sonst mit Bälleparadies verbinden 🙂 ). Also war ich am Samstag ausnahmsweise in der Porzellanabteilung von Ikea, um mir ein neues Tellerset zuzulegen. Und womit könnte man das verbinden? Mit einem Spaziergang im Botanischen Garten. Vor einiger Zeit habe ich ja vehement einen persönlichen Wetterengel gefordert, allerdings muß es da zu einem Mißverständnis gekommen sein. Sitze ich beim Frühstück scheint die Sonne, ziehe ich mich an und raffe mein Zeug zusammen, scheint die Sonne, aber kaum gehe ich aus dem Haus, ziehen die Wolken auf und steige ich aus dem Auto, fallen die ersten Tropfen 😦 . Ich sehe meinen Wetterengel insgeheim da oben hocken und leise vor sich hinkichern.
Na ja, irgendwas ist bekanntlich immer, ich bin trotzdem kurz durch den Botanischen Garten, denn daß ich das letzte Mal hier war ist auch schon wieder 3-4 Jahre her (wobei Duisburg mindestens zwei botanische Gärten hat). Dieser ist kein Steinwurf von Ikea entfernt, (fast) gleich auf der anderen Straßenseite (Hamborner Str.), unweit der Autobahn A59. Wenn’s also im Möbelkaufhaus mal wieder länger dauert … 😉 . Leider befindet sich der Gaten noch in der Umbauphase (bis Mai 2014) und ist auch nicht so groß, daß man sich verlaufen könnte, aber für einen kleinen Spaziergang lohnt er sich allemal. Momentan war es noch etwas karg dort, aber wenn damnächst alles blüht bin ich bestimmt nochmal da. Die Auswahl an Sitzmöglichkeiten scheint jedenfalls ausreichend und sehr abwechslungsreich 🙂 . Was wollte ich gleich? Ach klar, einfach nur Sitzen 😉 .
P.S.: Hattet ihr des Nachts schon mal einen Traum, daß euer Auto geklaut wurde und am Tag drauf könnt ihr auf dem Parkplatz eines großen Möbelhauses euer Auto nicht wiederfinden, weil ihr den falsch Gang genommen habt? Wieso? Ach nur so eine Frage …
Sollen Blogs nicht ab und zu persönliches enthalten? Wenn ja, ist heute so ein Tag, denn ich habe vor kurzem gelernt, daß ich ein Baby Boomer bin. Als Baby Boomer bezeichnet man die, die in Deutschland im Zeitraum von 1955 bis 1969 geborenen wurden, die sogenannten geburtenstarken Jahrgänge. Im Jahr 1964 erreichte die Geburtenrate ihren Höhepunkt mit 1.357.304 Babys und wer jetzt ein wenig rechnen kann wird feststellen, der geburtenstärkste Jahrgang Deutschlands wird in diesem Jahr 50. Warum ich das in meinem Blog schreibe? Na dreimal dürft ihr raten. Ich halte ja generell nicht viel von Geburtstagen, ich mußte in den letzten Jahren manchmal sogar einen Moment überlegen, wie alt ich gerade tatsächlich bin. Wenn man aber in sentimentalen Momenten zurückblickt, kommen eine Reihe Erinnerungen wieder hoch.
Früher hatten wir kein Handy, dafür konnten wir im Festnetz für 23 Pf. unendlich lange im Ort telefonieren. Wir hatten ein Fahrrad und eine Fahrt über die Stadtgrenze war schon eine kleine Weltreise. Ihr müßt wissen ich komme aus Oberhausen und bis zur Mülheimer Stadtgrenze waren es 600 Meter, bis zur Essener Stadtgrenze auch kaum mehr als 800 Meter. Wir waren außerhalb des Zugriffsbereichs unserer Eltern und machmal über Stunden nicht zu erreichen. Telefonate führte man aus der Telefonzelle und das Kinderprogramm lief im Fernsehen nur 1 Stunde täglich. An der Bude umme Ecke gab’s Bonbons für 1-2 Pf. und wenn Opa 50 Pf. springen lies, gab’s eine Tüte Gemischtes.
Im Radio hörte mal RTL (über Mittelwelle), weil der WDR, mit Ausnahme von Mal Sondock’s Hitparade, wenig poppiges spielte. Mal Sondock war Amerikaner und spielte „Die neuesten Hits aus aller Welt“ während wir mit dem Kassettenrekorder daneben saßen und mitgeschnitten haben. Ab und zu gab’s auch Musik im Fernsehen. Ich erinnere mich an Disco, Plattenküche, Ronnys Pop Show (eine Sendung mit einem Affen als Moderator) und später FormelEins. Als ich mit 18 1/2 den Führerschein machte, konnte ich mir garnicht vorstellen, welche Freiheiten ich damit erreicht habe. Plötzlich waren aus 600 Metern 60 Kilometer geworden, um eine „Weltreise“ zu unternehmen. In den 90’ern wurde das Internet „erfunden“ und als ich aus Langeweile mal nach meinem Bundeswehrstandort in Oldenburg googelte, mußte ich feststellen, daß der seit 1993/94 nicht mehr existiert.
Ich bin übrigens genauso alt wie Hape Kerkeling, Ilse Aigner, Sandra Bullock, Nutella 😀 und Jan Josef Liefers, letzter ist sogar wie ich vom Sternzeichen Löwe. Deutscher Fußballmeister wurde in meinem Geburtsjahr der 1. FC Köln (huch) 🙂 . Im gleichen Jahr erhielten Fußgänger (lt. Straßenverkehrsordnung) auf einem Zebrastreifen Vorrang vor motorisierten Verkehrsteilnehmern, der Bayerische Rundfunk startete als erste ARD-Anstalt ein drittes Fernsehprogramm und die Deutsche Bundesbank gibt die ersten Banknoten im Wert von 1000,- DM aus. Na erraten, wie alt ich dieses Jahr werde? Dann behaltet es bitte für euch 😉 .
Wie so häufig, werde ich auch dieses Jahr an meinem Geburtstag wieder in Urlaub sein, denn ich mag keine Bürofestivitäten. Wenn das Wetter schön ist werde ich bestimmt irgendwo auf Fotoreise in NRW unterwegs sein. Ist ein Geburtstag nicht irgendwie ein Tag wie jeder andere? Ihr werdet jetzt vehement wiedersprechen, weil ihr ausgiebig feiert und das möchte ich auch keinem absprechen, aber ich mag den Rummel einfach nicht. In der Familie, ja da vielleicht, aber da ich davon momentan auch wenig habe, fällt auch das unter den Tisch. Also lade ich Hape Kerkeling & Co. zu einem Ausflug auf die nächste Halde ein, lecke demonstartiv das Nutella Messer ab oder drehe eine neue Runde auf dem Riesenrad des Lebens. Dabei genieße ich hoffentlich einen entspannten und ruhigen Tag. Wann ich jetzt genau Geburtstag habe? Ich hab’s vergessen … (und eigentlich esse ich auch viel lieber Nuspli 😉 ).
Eins vorweg, als Sereinjunkie würde ich mich nicht bezeichnen, denn ich habe keine DVD Boxen mit diversen Serien hier herumstehen (von der Uraltserie Magnum mal abgesehen und die habe ich mehr aus Nostalgiegründen), noch habe ich PayTV, so daß ich die ständig neuen Serien sehen könnte. Auch mag ich keine Serien im Originalton, weil ich der Sprache nicht dauerhaft folgen kann und ständig Untertitel zu lesen ist mir auch ein Graus. Bist du ein Serienjunkie? Was ist eigentlich ein Serienjunkie?
Ich gucke Serien, wenn ich rechtzeitig davon erfahre, meistens auf einem der Privatsender. Einzige Ausnahme ist Sherlock. Mit Freude durfte ich lesen, daß die 3. Staffel zu Pfingsten in der ARD startet. Die althergebrachte Story von Sherlock Holmes und Dr. Watson wurde hier genial aus dem London des 19. Jahrhunderts ins 21. Jahrhundert hehievt. Dank Gebührenfinanzierung (die hier übrigens excellent angelegt ist) braucht die ARD auch nicht ganz so stark nach den Quoten schielen. Und damit wären wir beim Problem der Privatsender.
Dort laufen manche Serien rund ums Jahr und wenn gerade eine Staffel durch ist, wird eben eine andere wiederholt. Meist ohne Vorwarnung und manchmal auch mitten in einer Staffel. Nicht erst einmal habe ich beinahe den Anschluß verpaßt. Früher was es Emergency Room, noch früher Ally McBeal, eins haben alle Serien auf Privatsendern gemeinsam. Sie brauchen gute Einschaltquoten.
Zuerst ein Beispiel wo die Quoten anscheinend gut sind, eine gelungene Mischung aus Krimi und Humor. Bei The Mentalist ermittelt ein Team des California Bureau of Investigation bei Mordfällen unter zur Hilfenahme des Beraters Patrick Jane. Der Mord an seiner Familie zieht sich wie einen roten Faden durch die Serie und endet in diesem Tagen mit spektakulärem Finale. Mit Start der neuen Staffel gibt es einen Zeitsprung von zwei Jahren, in dem das Team zunächst in alle Winde verstreut ist. Das klingt ein bisschen nach Neuanfang, ich bin gespannt.
Schwächeln die Quoten hingegen, geht’s mit der Serie ganz schnell in die Abstellkammer. Eine der besten Serien ever (wobei das meine ganz persönliche und subjektive Meinung wiederspiegelt) ist Homeland.
Während der zufällig aus irakischer Kriegsgefangenschaft befreite Sergeant Nicholas Brody (Damian Lewis) als Kriegsheld gefeiert wird, hat seine Frau Jessica (die tolle Morena Baccarin) eine Affäre mit dem besten Freund. In der langen Kriegsgefangenschaft soll Brody vom hochrangigen al-Qaida-Mitglied Abu Nazir einer Gehirnwäsche unterzogen worden und nun der zentrale Bestandteil eines Terrorplots gegen die USA sein. Die eigenwillige CIA-Agentin Carrie (Claire Danes) hat einen Tipp erhalten, demnach Brody ein Agend der „anderen Seite“ geworden ist. Daraus entwickelt sich eine Geschichte, bei welcher der Zuschauer von außen auf das Geschehen blickt und den handelnden Personen fast immer einen Schritt voraus ist. Brutale Szenen wechseln mit erotischen Momenten ab und häufig nimmt die Geschichte Wendungen, die man nicht erwartet. Die zweite Staffel endet mit einer Explosion, bei der eine ganze Trauergesellschaft getötet wird und wieder weiß man nicht ist Nicholas Brody der Schuldige.
Ich fand die ersten beiden Staffeln äußerst spannend, obwohl Amazon Kritiken ganz anderes sagen, und habe mich gefreut, als ich am Wochenende hörte, daß am 9. März die 3. Staffel bei SAT1 (zu später Stunde) startet. Also googlelte (sagt man eigentlich „bingen“, wenn ich mit Bing suche?) ich heute etwas dazu und las zu meinem größen Erschrecken, daß die Quoten der zweiten Staffel schlecht waren und die Serie nach ihrem Start bei SAT1 eine Woche später zu Kabel1 abgeschoben wird. Dort wird die Serie ab 15. März Samstags um 23.15 Uhr laufen. Immerhin läuft die dritte Staffel noch.
[Update:] Ich lese gerade, daß Homeland jetzt doch nicht zu Kabel1 verschoben werden soll, sondern weiterhin am späten Sonntagabend auf SAT1 läuft.
Ganz anders sieht es mit Elementary aus. Elementary ist eine moderne Fassung der Sherlock-Holmes-Geschichte. Ähnlich wie bei „Sherlock“ spielt hier ein moderner Sherlock Holmes einen ehemaligen Drogenabhängigen, der das Scotland Yard als Berater für das NYPD unterstützt. Um seine Bemühungen drogenfrei zu bleiben zu unterstützen, wird ihm die Ärztin Dr. Joan Watson (die hübsche Lucy Liu) als Betreuerin beigestellt. Die ehemalige Chirurgin verlor ihre Zulassung, nachdem einer ihrer Patienten auf dem OP-Tisch starb und unterstützt Sherlock bei seinen Ermittlungen. Vorletzte Woche wurde zunächst die zweite Staffel (welche im November einfach unterbrochen wurde) beendet, während diese Woche die dritte Staffel starten sollte. Doch urplötzlich sollte die Serie zu Sixx verschoben werden und als man dort auch keinen Sendeplatz hatte wurde sie für diese Woche ganz eingestellt 😦 .
Diese Informationen und eine Reihe von Links habe ich übrigens auf der Webseite Serienjunkies.de gefunden. Jetzt ihr, was ist eure Lieblingsserie? Was muß ich mir eurer Meinung nach unbedingt ansehen?
Was tut man so, wenn es weder Winter noch Frühling ist? Man hockt drinnen, trinkt einen heißen Tee und gammelt auf dem Sofa? Ja vielleicht auch, aber man geht auch vor die Türe und macht ’n paar Fotos von allem, was einem gerade so über den Weg läuft. Na gut, eigentlich war ich derjenige der wirklich gelaufen ist (vielleicht noch die Nase 🙂 ) und zwar auf die kleine Halde im westlichen Ruhrgebiet. Heraus kommt dann das hier …
Seit neuestem hat die Halde Rheinpreußen eine Infotafel zum Geleucht. Dort erfährt man dann, daß diese Landmarke 103 Meter über NN (72 Meter über Umgebungsniveau) steht, 30 Meter hoch ist und im September 2007 eingeweiht wurde. Interesse an einem (Winter-)Spaziergang um auch was zu lernen? Auf zur Römer-/Gutenbergstraße … hier als 360 Grad Bild bei Google Maps (erstellt von einem Thomas Schmidt).
Eigentlich wollte ich euch im Dezember was zu backen, basteln, Bäumchen kaufen oder zum Ausflug auf Burg Linn schreiben, aber irgendwie ist der Beitrag nicht zum Ende gekommen. Somit habe ich euch auch nicht davon berichtet, daß mir im Winter das Aufstehen schwerfällt, wenn ich morgens kein Licht unter dem Schlafzimmervorhang hervorscheinen sehe und die Schlummertaste am Radiowecker schon mal zur „Du_kannst_mich_mal“ Taste wird. Nun ist ja auch egal, ihr seid hoffentlich trozdem (oder gerade deswegen 😉 ) gut ins neue Jahr gekommen und ich erzähle einfach was ganz anderes.
Vor ein paar Tagen kam im RBB etwas, was ich sonst zu Silvester gerne nach Mitternacht gucke (vorausgesetzt ich verweile zu Hause). Musik der guten alten Zeit (nennt sich zu Silvester gerne die „ZDF Kultnacht“). Erst gab’s (im RBB) mal wieder 45 Min. ABBA nonstop und dann unter dem Titel „Rocking all over the world“ Musik der frühen und späten 70’er. Das war dann der Moment, an dem meine (ganz frühe) Jugend wieder mal an mir vorbeizog. Ich weiß, das klingt jetzt ziemlich beknackt, schließlich bin ich ja noch keine 70 oder so (auch wenn ich mich manchmal so fühle 😉 ), aber Musik der 70’er und 80’er war halt meine Jugend und da kommen Erinnerungen hoch. Der Schrank ist noch voll mit Singles und LP’s aus den späten 70’ern bis ca. 1989 und das verrückteste ist, daß ich meist nach wenigen Takten Sänger(in), Gruppe oder Titel nennen kann. Das fällt mir mit aktueller Musik äußerst schwer.
Habt ihr auch Musik, die irgendwie in euerm Kopf wie festgemeißelt ist, manchmal sogar verbunden mit irgendeinem Ereignis? Erster Kassettenrekorder, erster Plattenspieler, erstes Vinyl oder erste CD? Da fällt mir ein, kennt ihr noch Peggy March? Peggy wer? Der Traum meiner Kindheit turnte dieser Tage auch mal wieder durchs Fernsehbild. Jaaaa, wehe auch nur einer von euch lacht jetzt! Ey! Keiner! Ich war 6 oder 7 und habe meine Eltern genötigt eine Postkarte an die ZDF Hitparade zu schicken, um Peggy March zu wählen. Aber ich schweife ab. Jedem dürfte klar sein, daß die Interpreten heute auch 30 Jahre (und mehr) älter geworden sind, wenn sie denn überhaupt noch leben, aber irgendwie verdrängt man das manchmal. Das wurde mir wieder bewußt, als ich ein paar Tage später im NDR über eine ähnliche Sendung stolperte, in der es um die NDW (Neue Deutsche Welle 1982/83) ging. Dazu wurden einige Künstler von damals in die Jetztzeit geholt und interviewt. Wer weiß schon wie Markus, Frl. Menke oder die Jungs der Spider Murphy Gang oder Geier Sturzflug (ja so Bandnamen gab es damals) heute aussehen 🙂 ? Ich möchte fast sagen, Gott sei dank bin ich nicht alleine älter geworden 🙂 . Ach ja, oder besser nein, ich habe keine einzige Platte von Peggy March 😉 .
Ich konnte mich nicht entscheiden, welches der beiden Motive ich wählen soll, um euch einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen. Ich habe mich daher einfach für beide Motive entschieden. Macht es gut, trinkt mäßig und rutscht gut rein (mit Glatteis ist ja wohl hierzulande nicht zu rechnen 🙂 ).
P.S.: Nennt man einen Instagram Benutzer eigentlich Instagramer? Wie dem auch sei, ich hätte da noch ein BestOf Moments 2013 (das sind die Bilder, bei dennen ihr am häufigsten auf „I like“ geklickt habt). Und jetzt rutscht gut ins neue Jahr (warum heißt das eigentlich rutschen 😉 ?).
Habt ein paar schöne Tage, auch wenn es dieses Jahr kein weißes Weihnachten gibt. Solltet ihr über die Feiertage in den Urlaub fahren genießt auch diese Tage. Ich schalte hier in der Reihenhaussiedlung Önkelstieg (Link zum WDR) schon mal die Beleuchtung an 🙂 .
„Die besinnlichen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr haben schon manchen um die Besinnung gebracht“ (Joachim Ringelnatz).