Mal ein anderes Thema

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Heute komme ich mal mit einem ganz anderem Thema um die Ecke. Seit nunmehr knapp 8 Jahren lasse ich meiner Kreativität hier im Blog freien Lauf. Mal erzähle ich euch von interessanten Wochenendausflügen, aus denen sich vielleicht auch mal ein Ausflugstipp ergibt, das nächste Mal erzähle ich euch einen Schwank aus meiner Jugend und wieder ein anderes Mal was ich im letzten Sommer getan habe (heißt nicht ein Horrorfilm aus den 90’ern „Ich weiß was du letzten Sommer getan hast“? Schlotter … 😮 ). Wie dem auch sei, gestern war mal wieder so ein ruhiger Tag im Büro und manchmal habe ich an solchen Tagen das Bedürfnis die Zeit sinnvoll z.B. damit zu verbringen einem richtig wichtigen, spannenden und interessanten Blogbeitrag zu schreiben. Weiterlesen →

Vom Tetraeder zum Parkleuchten 2016

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Manchmal nehmen Tage eine Wendung, wie man sie am Morgen absolut nicht erwartet hat. Der letzte Samstag war so ein Tag. Nach einer regennassen Woche wollte ich mal wieder an die frische Luft und der Samstag sollte wie gemacht sein dafür. Was sich nach einem tollen Tag anfühlte endete in einer kleinen Katastrophe. Aber von Anfang. Zuerst führte mich mein Weg mal wieder auf eine Halde. Obwohl erst Anfang Februar, roch es ein bisschen nach Frühling. Zeit also sich mal wieder zu bewegen, denn wenn ich meine Sportlichkeit mit einer Zahl zwischen 1 und 10 beziffern müßte, läge sie wohl bei minus 5. Weiterlesen →

Jahresrückblick 2015

Wie gut seid ihr im Einschätzen von Zeit. Könnt ihr 60 Sekunden abzählen ohne auf die Uhr zu gucken? Erinnert ihr euch an Dinge die länger zurückliegen? Und wie sieht es aus mit Dingen, die ihr dieses Jahr erlebt habt? Könnt ihr den Monat noch benennen? Ich finde das manchmal ziemlich schwierig, außer wenn man einen Bezug hat. So weiß ich z.B., daß ich im Sommer an der holländischen Nordseeküste war und weil ich währenddessen Geburtstag hatte, kann ich die Tage auf Anfang August datieren. Und damit sind wir auch schon mitten im Jahresrückblick, wenn die Tage wieder kürzer und die Nächte wieder dunkler werden :-).

2015_Botanischer Garten

Weite Touren mit dem Auto sind dieses Jahr weniger gewesen, obwohl … einen Rundreise zum Wasserschloß Wittringen und nach Westerholt war dabei, ebenso wie mindestens zweimal die Halde Hoheward. Dafür habe ich andere Halden wie die Schurenbachhalde in Essen oder die Halde Rheinelbe (Himmelstreppe) in Gelsenkirchen in diesem Jahr gar nicht besucht. Macht ja nichts, umso interessanter wird’s in 2016. Trotzdem hat sich einiges angesammelt im abgelaufenen Jahr. 1 x Hamburg, 2 x Berlin, diverse Ausflüge ins westliche Ruhrgebiet und Besuche vor der eigenen Haustüre z.B. in der Landeshauptstadt Düsseldorf, im Botanischen Garten oder im Krefelder Zoo. Erneut gefallen hat mir auch das Parkleuchten im Grugapark in Essen. Ich hoffe nur, daß im kommenden Jahr nicht wieder so viel zerstört bzw. geklaut wird, wie in diesem Jahr.

2015_Ruhrgebiet(1)

Beim Durchstöbern der Blogbeiträge dieses Jahres, fallen mir Dinge wie der Gipfelstürmertag (Krefeld mal aus der Hochhaussicht betrachten) oder mein Trip von Hattingen zur Burg Blankenstein wieder ein. Das war auch ein toller Tag, der zum Abschluß für heiß gelaufene Füße mit einem kühlen Eis belohnt wurde (nein nicht auf die Füße, im Hörnchen 😉 ). Neue und bisher nicht erwanderte Ziele waren dieses Jahr auch der Bergpark Lohberg in Dinslaken, die Ruine Neue Isenburg, hoch über dem Baldeneysee (in Essen) und der bunte Strommast, im schönen Wichteltal (so hieß der Weg/die Straße) in Essen Überruhr. Ich hoffe die Angabe stimmt so in etwa, falls ihr auch mal hin wollt.

2015_Ruhrgebiet(2)

Sport und Kulturveranstaltungen wie die Ruhrgames oder der Schiffskorso auf dem Kulturkanal (Rhein-Herne-Kanal) waren beeindruckend, sind aber schon fast wieder aus dem Gedächtnis verschwunden, Street Food Festivals waren hingegen dieses Jahr zum ersten Mal groß im Kommen. Kennen gelernt habe ich Street Food im Landschaftspark in Duisburg (ein regnerischer und dadurch ein etwas matschiger Samstag) und einige Wochen später dann beim „Schönen Alfred“ in Essen. Irgendwann im Spätsommer schwappte der Trend dann sogar ins beschauliche Krefeld. Eins hatten fast alle gemeinsam, sie kosteten (außer in Duisburg) 3,- € Eintritt und es war meist brechend voll.

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Überhaupt machte mir das Achterbahnwetter in diesem Sommer auch das eine oder andere Mal einen Strich durch die (Ausflugs-)Rechnung. Stand ich parat, war das Wetter unpässlich (sprich nicht fototauglich) und war das Wetter gut, konnte ich gerade mal nicht. Trotz allem bin ich am Ende des Jahres doch wieder überrascht, wo ich so alles war. Ein Teil der Unternehmungen wurde bei mir wieder begleitet durch die RuhrTopCard, die für rd. 45,- € (für Neukunden 49,- €) diverse freie Eintritte oder Vergünstigungen bis zu 50% gewährte. Mal sehen, was die RuhrTopCard im kommenden Jahr zu bieten hat, denn lohnen soll es sich ja schon. Apropo nächstes Jahr, 2016 wird wieder das Jahr der Emscherkunst, dieses Mal im östlichen Ruhrgebiet, was für mich weitere Wege bedeutet.

2015_Berlin

Das Dampffestival, welches alle zwei Jahre in Bochum (Zeche Hannover) stattfindet wartete dieses Jahr nicht nur mit Dampf im Kessel auf, sondern lud auch gleich zum großen Steampunktreffen ein und das bedeutete eine Reihe von zusätzlichen Chancen Fotos zu machen. Ach ja Fotos, bevor ich das später vergesse, wenn ihr auf die Idee kommt, mal in meinen Fotos der letzten Jahre stöbern zu wollen, klickt ruhig mal hier. Und wenn ihr jetzt denkt, schöne Fotos, immer läuft das mit den Fotos auch nicht rund. Im Sommer war ich ein zweites Mal (nach 2014) in der aktuellen Ausstellung im Gasometer Oberhausen, weil ich dachte, mit der SLR gibt’s bessere Fotos vom Geschehen, aber ohne Stativ und entsprechender Belichtung ging das leider in die Hose. Stattdessen gab’s den Sitzsack Fauxpas, weil ich es gewagt hatte, selbigen von der Treppe zu entfernen, ihr erinnert euch vielleicht.

2015_Hamburg

2015 war ein Kurzreisejahr, denn im Frühjahr war ich in der Hauptstadt, um kostenlose Museen zu besuchen, vor der Kulturbrauerei die Liebe in Form von 5 Buchstaben zu finden und Berlin mal im Frühling zu erleben. Dafür sollte es im Sommer nach Hamburg gehen, um mal warmen Regen abzubekommen. Was soll ich euch sagen, es war unerwartet trocken in Hamburg und Sonne von früh bis spät. Also genau das richtige Wetter, um die 544 Stufen der Petrikirche zu erklimmen. Grandiose Idee 😉 , aber auch grandioser Ausblick auf Hamburg von da oben. Außerdem habe ich es auch mal geschafft mir die Wasserlichtorgel in Planten und Bloomen anzugucken und ich war nicht der einzige. Im Herbst, also gerade vor ein paar Wochen, war ich dann nochmal in der Hauptstadt, um mir wieder beleuchtete Dinge anzusehen, dieses Mal waren es aber nicht die Wasserfontänen sondern Gebäude. Eine echt coole Sache im doppelten Wortsinn, bei Temperaturen zwischen 2 und 10 Grad.

2015_Zeeland

Die besonders warmen Tage dieses Sommers habe ich am Baldeneysee und im Duisburger Zoo zugebracht. Beinahe hätte ich mich auch in die kühlen Fluten der Seelöwen gestürzt, aber da waren schon die Taucher der Tauchergruppe im Becken. Weiß der Henker, was die da gemacht haben, mit Fisch gefüttert wurden sie jedenfalls nicht 😀 . Im August ging es für mich zum ersten Mal an die holländische Nordseeküste (Zeeland). Der erste Eindruck war so gut, daß ich mir vorstellen könnte, auch im kommenden Jahr nochmal ein paar Tage dort zu verbringen. Dieses Mal war’s der CenterPark, aber vielleicht habt ihr noch einen Tipp für eine andere Unterkunft. Kaum wieder zurück wurden ein paar Kunsttage eingeschoben. Zuerst ging es zur „Wood Art Gallery“, einem Stückchen Krefelder Naturschutzgebiet, welches mit ausgefallenen Bildern auf Industrieresten beeindruckte und ein paar Tage später zum „Urban-Art-Festival“ nach Düsseldorf, wo Street Art Kunst auf und in zum Abriß stehenden Häusern präsentiert wurde.

2015_Düsseldorf

Im September war dann mein Gehirn kurzfristig eingefroren, als ich mangels Orientierung mein Auto im Oberhausener Centro Parkhaus suchen mußte 🙂 und wieder bei Sinnen habe ich euch noch etwas zum Thema „Kostenlose WLAN Hotspots“ und „Parkgebühren zahlen per SMS“ erzählt. Im Beitrag ging es hauptsächlich um Parkmöglichkeiten in Düsseldorf, mittlerweile habe ich mich aber auch in Duisburg und Essen umgeguckt. In beiden Städten gibt es Parkhausbetreiber, die mit PrePaidkarten arbeiten (Schranke öffnen ohne lästigen Weg zum Kassenautomaten, eine überregionale Karte teste ich z.Zt. noch) und im Einkaufszentrum Limbecker Platz gibt es eine Karte mit RFID Chip (analog evopark), welche euch die Schranke per Funk öffnet. Schließlich habe ich mich Ende September selbst als Peanuts Avatar erstellt. Und, wieder erkannt 😉 ?

Peanuts_Wallpaper

Im Oktober fielen dann die ersten Schneeflocken, während es ein paar Tage später plötzlich wieder 18-20 Grad warm war. Nach dem Festival of lights in Berlin habe ich die Herbsttage im Landschaftspark Duisburg, im Stadtwald und im Botanischen Garten Krefeld auf SD Karte gebannt und beim Persektivwechsel einen Bunker besucht. Mal sehen, was sich jetzt noch im November tut, denn wenn ich ehrlich bin, ich bin ein bisschen müde. Müde, weil der Winter vor der Türe steht und auch ein bisschen Ausflugsmüde. Dafür liegt neben mir schon ein erster Notizzettel mit Urlaubsterminen für 2016 und wie jedes Jahr startet die Überlegung für eine Neuauflage der RuhrTopCard.

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Wenn ihr nochmal eintauchen wollt in ein paar Blogbeiträge des zu Ende gehenden Jahres, hier wäre eine kleine Auswahl …

– Im Januar hat’s z.B. kurz und heftig geschneit – Winterwunderland
– Im Februar war wieder Parkleuchten und Sonnenstrahlen schienen auf die Halde Haniel
– Im März habe ich Sturmschäden begutachtet und den bunten Strommast gesucht
– Im April gab’s den Gipfelstürmertag in Krefeld, ein Besuch auf der Burg Blankenstein, im Eisenbahnmuseum in Bochum und die Schiffsparade auf dem Rhein-Herne-Kanal.
– Im Mai ging’s vom Wasserschloß Wittringen nach Westerholt, nach Berlin, in Bochum gab Dampf und Steampunk und in Krefeld war wieder Flachsmarkt.
– Im Juni liefen die Ruhr Games, der WDR hat „Ein Tag Live“ veranstaltet und es war wieder Zeit für die Extraschicht.
– Im Juli gab’s meinen Heißen Tag im Zoo und ich war in Hamburg.
– Im August war ich in Zeeland und zum Urban-Art-Festival.
– Im September gab’s ein buntes Allerlei z.B. der Dampflokbesuch im LaPaDu.
– Im Oktober habe ich den Herbst gesucht und noch einmal Berlin besucht.
– November ist natürlich noch im Gange und Dezember kommt bekanntlich noch, da mußt ihr wohl nochmal auf die Webseite zurückkehren, wenn dieser Blog schon online ist ;-).

Je suis Paris

Frankreich

Im Januar dachte ich noch Charlie Hebdo ist ein Satiremagazin, das den Hass auf sich gezogen hat, was die Taten nicht rechtfertigt aber vielleicht ein ganz klein wenig erklärt. Heute bin ich in Gedanken in Paris, heute denke ich, es traf Menschen, die einfach nur einer Freizeitbeschäftigung nachgingen, es traf Menschen, die mit Terror nichts aber auch gar nichts zu tun hatten. Eben noch voll im Leben, plötztlich tot. Je suis Paris 😦 .

Die Hexe und Wind in meinen Ohren

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Manchmal kletter ich auf ’ne Halde und freue mich, wenn mir der Wind in die Ohren pustet. Ich stehe dann einfach nur da, gucke in die Ferne und erfreue mich an den Wolkenformationen. Und warum mache ich das? Weil ich es kann? Nein, der Grund liegt schon länger zurück.

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Es war nämlich vor langer langer Zeit, da traf ich im tiefen düsteren Wald eine ziemlich häßliche Hexe. Es war ein verfluchter Wald und es kam wie es kommen mußte, die Hexe kam schnurstracks auf mich zu (auf wen auch sonst ich war ja der einzige da). Sie fragte „Findest du mich schön“?

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Ich war etwas verdattert und murmelte sowas wie „Häääh“? Sie aber, die sie wohl schon häufiger als häßlich bezeichnet wurde, verstand sowas wie „Näää“! Und weil Hexen dann üblicherweise irgendwelche Flüche ausstoßen, legte sie auch einen Fluch über mich. Der Fluch sollte mein Hörvermögen einschränken, nur merkte ich das zu Anfang nicht.

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Erst als damals alle in meinem Haushalt wach waren, bevor ich meinen Wecker endlich auch mal hörte, wurde der Fluch langsam Wirklichkeit. Auch mein Hexenfluchaustreiber Hans Norbert Ohnenamen (kurz HNO) wußte nicht wirklich weiter. Einige Jahre gingen so ins Land und mal ging’s den Ohren besser und mal wieder schlechter.

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Seit ein paar Tagen macht sich der Fluch wieder häufiger bemerkbar. Das sind dann die Tage, an denen ich gerne mal auf die Halde Norddeutschland in Neukirchen Vluyn kletter. Die Halde ist nur rd. 15 km von Krefeld entfernt und weil das Plateau relativ flach ist’s da oben fast immer windig.

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Was das jetzt mit der Hexe Schrumpeldei Tinitus zu tuen hat? Der Wind der an meinen Ohren vorbeiströmt ist lauter, als die Töne die nur ich höre und überdeckt das dumpfe Gefühl, das ich ansonsten empfinde. Dann könnte ich wieder mal stundenlang da stehen, die Wolkenformationen beobachten, während die Hexe irgendwo im nächsten Baum sitzt und sich ins Fäustchen lacht.

Wie die Zeit vergeht – Back to the 80’s

Frühling

Letztens schrieb ich an dieser Stelle, daß ich so’n doofen Traum hatte, mit Erinnerung an alten Zeiten und so. Früher war alles … ne nicht besser, aber man erinnert sich halt so ab und zu dran. Manchmal werde ich gefragt, ob ich Probleme mit dem Alter hätte und wenn ich ehrlich bin … öhmmm … nein. Ist doch egal ob vorne eine Null und dahinter eine fünf steht oder umgekehrt 🙂 . Na gut, ich möchte nicht nochmal fünf sein, aber ich erinnere mich manchmal an die (nicht ganz so) alten Zeiten, wenn wieder mal so’ne Fernsehsendung unter dem Motto „Hits der 80’er“ oder „Das war’n die 90’er“ läuft. Das war doch gerade erst vorgestern, war es doch oder? Nicht …?

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Moment 90’er bis 2000 sind rd. 10 Jahre und jetzt haben wir 2015, das sind 15 Jahre plus … ooops … das ist 20-25 Jahre her. Und die 80’er nochmal 10 Jahre drauf? Aber die Musik, das war doch gerade … ich hab‘ da noch eine Musikkassette … irgendwo 🙂 . Ey Moment, auf Vorspulen drücken ist doof. Hat keiner gedrückt? Dann sitze ich da und denke „Verdammt das darf doch nicht wahr sein, 30 Jahre ist das alles schon her“? Zur Sicherheit benutze ich meine Finger, um die Jahrzehnte abzuzählen, aber es bleiben zwischen 25 und 35 Jahre. Und weil sich wundern auch ein bisschen doof ist, bin ich manchmal über mich selbst verwundert, wenn ich mich wundere, daß Sängerinnen und Sänger mit Playback ihre Songs von damals in der Jetztzeit präsentieren und ganz überraschend auch 25-35 Jahre älter geworden sind. Mensch die war doch mal … weißte noch … ist das wirklich die oder der von damals?

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Letztens habe ich mich verleiten lassen eine Internet Suchmaschine nach verschiedenen Lebensabschnitten suchen zu lassen (wobei man bedenken muß, daß bis Mitte der 90’er Jahre „Internet“ ja noch ein Fremdwort war). Die Firma in der ich meine Ausbildung gemacht habe ist längst fusioniert, die Kaserne in der ich meine Wehrdienstzeit verbracht habe ist, wie ich las, längst Geschichte und die Firma, in welcher der kaufmännische Leiter und der Firmenchef unterschiedlicher Meinung war, ob ich weiter dort arbeiten dürfte, wurde mittlerweile auch von einem anderen Unternehmen übernommen. Googelt ihr euch auch ab und zu durch euer bisheriges Leben? Manchmal würde ich gerne eine Zeitreise unternehmen, so wie Marty McFly in „Zurück in die Zukunft“, und nochmal gucken, wie das damals war. Im Oktober warte ich auf Marty McFly in der Jetztzeit, mit Hoverboard und selbstschnürenden Turnschuhen (Power Laces) 🙂 und dann machen wir ’ne Party … back to the 80’s 😀 .

P.S.: Wenn ihr der Meinung seid, ich hätte einen ziemlich wirren Blogbeitrag geschrieben, dann habt ihr Recht 😉 und wenn euch die Fotos dieses Blogposts gefallen, dann erzähle ich auch noch, daß diese heute im Botanischen Garten Krefeld entstanden sind.

Rückschau auf 2014

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Soll ich diesen Blogbeitrag genauso beginnen wie die „Rückschau 2013“? Nee wa, wäre ja langweilig, aber trotzdem neigt sich das Jahr wieder dem Ende zu (365 Tage und so 🙂 ). Bei dem usseligen Wetter blättere ich heute mal (virtuell) durch meine Fotos des abgelaufenen Jahres. Ihr meint das Jahr wäre noch garnicht rum? Öhm … ja Recht habt’er, aber die Lebkuchen gibt’s ja auch schon im August im Laden. Gefühlt würde ich sagen, ich war 2014 nicht so viel unterwegs, vielleicht aber waren die Touren auch nur nicht so weit von der Wahlheimat weg. 2014 hat eher im näheren Umfeld zu Krefeld stattgefunden … dachte ich, aber als ich durch die Fotos geguckt und nochmals durch die Blogbeiträge geblättert habe, mußte ich feststellen, daß dem gar nicht so war. Ausgenommen der September, aber erstmal der Reihe nach.

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– Im Januar war ich bereits auf Halde Norddeutschland (Neukirchen-Vluyn) sowie Halde Rheinpreussen (Moers) und habe einen Winterspaziergang entlang des Rhein-Herne-Kanals gemacht (dieses Mal ohne Eisschollen wie im Jahr zuvor).

– Im Februar war ich zum alljährlichen Parkleuchten im Grugapark und war das erste von mehrern Malen in Duisburg bei Tiger&Turtle, weil die Landmarke im Angerpark fast bei mir um die Ecke liegt (ca. 20 Min. mit dem Auto).

– Der März fand dann tatsächlich im näheren Umfeld statt, denn ich war auf der Halde Pattberg (Moers), in Duisburg im Rheinpark, an der Zeche (Kempen-)Tönisberg sowie das erste von unzähligen Malen im Botanischen Garten in Krefeld.

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– Der April startete mit dem ersten Oldtimertreffen und meinem Aprilscherz zur Haldenmaut ;-). Dann ging es nach Dortmund und rund um Dortmund herum (Zeche Zollern, Halde Schwerin u.a.). Die Zeche Hannover (Bochum) zog mich mit der Ausstellung „Jugendliche Subkulturen“ an, die Halde Haniel war fällig und das Eisenbahnmuseum in Bochum (diesmal nicht im Schneeregen wie 2013). Ach und im schönen Hamburg war ich 2014 auch für 3 Tage, leider bei eher mäßigem typisch norddeutschem Wetter, gefallen hat’s mir trotzdem.

– Der Mai war dann wieder im 50 km Umfeld, Gasometer (Oberhausen), Freilichtmuseum Grefrath, LaPaDu (Duisburg), Botanischer Garten, Burg Linn, Rheinorange (Ruhrmündung in den Rhein) … ach und stimmt ja im Schiffshebewerk Waltrop war ich ja auch. Seht ihr ich nehme alles zurück mit Nahbereich.

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– Der Juni ist in wenigen Worten erzählt … Landesgartenschau (Zülpich), Flachsmarkt (Krefeld), Römerfest (Xanten) Extraschicht (Essen). In Zülpich war’s richtig sonnig und warm, zur Extraschicht eher nicht.

– Der Juli stand im Zeichen der Vorfreude auf den Hauptstadtbesuch, einen goldenen Sommertag am Baldeneysee, und auf weitere Oldtimertreffen. Ansonsten ging es eher ruhig zu. Muß ja auch mal sein.

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– Ende Juli/Anfang August ging es dann für 3 Tage nach Berlin und ich hatte gleich zwei Blogbeiträge, in denen ich euch davon erzählt habe. Dann war ich in der Ausstellung „1914“ auf Zollverein (Essen), mal wieder auf bekannten Halden und im Zoo, habe den 100. Geburtstag des Rhein-Herne-Kanals gefeiert und meinen eigenen (halb so alt) an einem sonnigen Dienstag in der Gruga zugebracht. Der LaPaDu hatte „Melt“ ausgestellt, die Zeche Zollverein lud zum Gourmet Festival und rund um die A40 durfte man „Die Schönheit der großen Straße“ begutachten. Man beachte, das alles im August (hatte wohl mehr als 31 Tage 😉 ).

– Im September brauchte ich erstmal etwas Ruhe, habe lange ausgeschlafen und war nur zu wenig zu bewegen. Trotzdem war ich nochmal am Rhein-Herne-Kanal (bei Regen), habe euch HandyTicket, CarSharing und mein Leid mit dem DSL Anschluß nähergebracht.

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– Im Oktober gab’s einen Rückblick auf 5 Jahre Touren durchs Ruhrgebiet, einen Besuch auf Halde Hoheward und bei Tante Ju (auf dem Flugplatz Mülheim/Essen), einem weiteren Tag in der Gruga, meinem „App Tag“ in Düsseldorf, einer Auswahl an Herbstfotos und der Besuch alter Bekannter (Tiger&Turtle, LaPaDu, Baldeneysee (mit Kopfweh 😦 )) und dem erstmaligen Besuch des Krupp Parks in Essen.

– Jetzt haben wir November. Wir sind mit 20 Grad und weiteren Herbstbildern gestartet, wenden uns aber gefühlt bereits dem Weihnachtsfest zu. Wenn ich euch mit diesem Beitrag auf die eine oder andere Idee (für’s kommende oder den Rest dieses Jahres) gebracht habe, klickt rechts im Blog unter „Mein Blogarchiv“ auf den entsprechenden Monat, dort könnt ihr alle Beiträge noch einmal nachlesen.

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Ich wollte ja nicht schreiben, daß auch diese Jahr wieder verflogen scheint wie nichts, aber ich sehe gerade, daß meine Grubenfahrt auf Zeche Auguste Victoria auch schon wieder gut 11 Monate her ist. Mensch das war doch erst vorgestern. Hallo Leben, kannst du mal kurz anhalten und mich hier absetzen? Danke! Ich versuche unterdessen aus den Bildern, die ihr oben seht, 24 Bilder für zwei neue Kalender auszusuchen. Ich fürchte, das wird schwer :-o. Unterdessen könnt ihr alle 2014’er Bilder als Flickr Bildershow genießen (wenn ihr wollt). Holt euch vorab ein Heißgetränk, es könnte etwas länger dauern :-).

Ruhr2014 / Laga2014 / Hamburg / Berlin / Düsseldorf / Xanten Römerfest / Krefeld