James Bond Ausstellung

Es war 1981, als ich meinen allerersten James Bond Film gesehen habe. Er trug den Titel „In tödlicher Mission (For Your Eyes Only)“ und war natürlich nur echt im Kino. In den späten 1980’er Jahren kamen dann die alten Filme nach und nach ins Fernsehen und weil ich Spaß daran hatte, habe ich mir rigendwann die 50 Jahre – James Bond DVD Box zugelegt und die neuen Filme nur noch als DVD zu Hause geguckt. Ihr meint, das klingt nach einem 007 Fan? Weiterlesen →

Revierfolklore (Zeche Hannover)

Seit die neue Ausstellung „Revierfolklore“ auf der Zeche Hannover in Bochum läuft, frage ich mich, ob ich bei Folklore überhaupt mitreden kann. Bis zu meinem 25. Lebensjahr habe ich im Ruhrpott gewohnt und trotzdem habe ich manchmal das Gefühl, ich hätte etwas verpaßt. So manchen Sommertag kam ich zwar auch potte dreckig vom Spielen heim, Bergbau und Kohle waren mir jedoch fremd, denn die letzten Zechen in Oberhausen schlossen vor meiner Grundschulzeit. Ob beim Revierderby Dortmund oder Schalke gewonnen hat, ich wußte es nicht und selbst das Steigerlied habe ich nicht bewußt wahrgenommen. Weiterlesen →

1. Tag der Trinkhallen

Tag der Trinkhallen

LWL Industriemuseum Zeche Hannover

Wenn man mit einem Navigationsgerät reden könnte, würde sich vermutlich dieses Gespräch entwickeln. In 100 Metern rechts abbiegen. Navi bist du sicher? Los bieg ab, du hast die Straße doch selber vorgegeben. Hier rechts ist doch nur eine Art Schotterweg. Nicht zum ersten Mal hat die Feuerwehr PKW’s aus einsamen Waldwegen gerettet. Jetzt rechts abbiegen. O.k., ich biege ab und parke mein Auto ca. 100 Meter weiter. Zu dem Zeitpunkt war ich bereits im LWL Industriemuseum der Zeche Hanover in Bochum, denn da läuft bis zum 25.09.2016 die Sonderausstellung „Revierkultur“ zur Trinkhallenkultur im Ruhrgebiet. Auf dem Freigelände stehen (während der üblichen Öffnungszeiten) ca. 30 großformatige Bilder zum Thema Trinkhallen in den Jahren zwischen 1960 und 2007. Weiterlesen →

Dampf im Kessel und Steampunk

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Ich schulde euch noch einen Bericht vom Dampffestival in Bochum vor 2 Wochen. Er war nicht vergessen, aber der Berlinbeitrag ging in dem Fall vor. Eigentlich sollte es ja Regen geben und beim Dampf Festival war ich auch schon zweimal, was also soll es da neues geben? Aber irgendwie war es dann doch ganz nett am Himmel und so bin ich kurz entschlossen los. Dieses Jahr sollte zusätzlich zu den Dampfmaschinen auch ein Steampunkfestival stattfinden. Ich war neugierig und Asche auf mein Haupt, aber dank euch und der Ausstellung „Jugendliche Subkulturen im Ruhrgebiet“ weiß ich seit dem letzten Jahr auch was „Steampunk“ ist 🙂 .

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Da Bochum ein paar Kilometer von mir entfernt ist, habe ich einen Becher Kaffee sowie die Zeitung eingepackt und bin so zeitig los, daß ich staufrei durchkomme und noch einen Stellplatz auf dem kleinen Parkplatz vor der Zeche Hannover bekomme. Die restliche Wartezeit bis zur Eröffnung überbrücke ich … genau mit Kaffee und der Tageszeitung. Kurz nach 10.00 Uhr ging’s dann los, Dampfmaschinen, Holzspalter, Sägemaschinen … für 6,- € Eintritt gab es „40 Dampfmaschinen aus 100 Jahren“. Immer wieder aufs Neue interessant zu sehen, wie Dampfmaschinen über Ketten und Zahnräder gelenkt werden, wie Kohle nachgefüllt wird, so wie früher bei Oma im Kohleofen oder wie eine Dampfmaschine mit kleinem Kran dabei behilflich ist, einen Baumstamm auf die Sägemaschine zu transportieren, die wiederum auch mit Dampf angetrieben wurde.

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Ihr meint vermutlich, das wäre so ein Männerding mit der Dampfmaschine. Stellen wir uns mal ganz dumm … ja das können wir :-). Vermutlich habt ihr Recht, das Ding mit der Dampfmaschine hatte einen Männerüberschuß im Publikum und nur die Dampfmaschinen wären auch nach kurzem durch gewesen. Aber dann ging es zum Vaporium Ruhr, dem Steampunk-Event im Malakowturm der Zeche Hannover. Ich habe ja keine große Ahnung davon, aber die Dinge die dort ausgestellt wurden und zum Teil auch gekauft werden konnten waren einfach Klasse.

Dampf Festival 1

Nachdem Clown Zimbo vor der Zeche die kleinen Besucher begeistert hat wurde es dann interessant, denn auf dem Außengelände startete der Steampunk Tribal Dance mit der Gruppe “Wild Tribe” (ich hoffe ich habe das so richtig geschrieben). Nicht nur die Damen auch die Darbietung war aller Ehren wert und das Publikum bestätigte das auch mit großem Applaus.

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Last but not least gab es dann noch ein Gruppenbild aller Steampunkfans, die bereit waren sich in Gruppe ablichten zu lassen. Leider war der Andrang der Fotografen so groß, daß mir die ca. 2 Min. vorkamen wie 2 Sekunden, also nicht viel Zeit mal kurz auf den Auslöser zu drücken und ein paar Bilder zu machen. Ihr wollt die Fotografen sehen? Während diese nämlich beschäftigt waren, wurden sie selbst (wie man hier sieht) fotografiert 🙂 .

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P.S.: Bei dem Blick auf’s Impressum der Seite http://www.vaporium-ruhr.de mußte ich doch laut lachen, denn ich war in Bochum, Vaporium Ruhr war in Bochum und wo sitzt der Seitenbetreiber der Seite? Yeah, in Krefeld. Keine 10 Min. von mir, fahre ich auf dem Weg zur Arbeit täglich daran vorbei. So klein ist die Welt 😀 . Was ich sonst an Fotos gemacht habe, wie immer bei Google+ oder Flickr.

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P.P.S.: In der Zeche Hannover läuft übrigens bis Mitte Juli auch noch die Ausstellung „Wanderarbeit Mensch – Mobilität – Migration„. Der Eintritt dahin ist wie immer (mit Ausnahme von Festen wie z.B. dem Dampffestival) frei.

Einfach anders! Jugendliche Subkulturen im Ruhrgebiet

Seit letzer Woche läuft eine neue Ausstellung in der Zeche Hannover in Bochum. Titel: „Einfach anders! Jugendliche Subkulturen im Ruhrgebiet“ (5.4.-7.9.2014).

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Ich bin mir nicht sicher, aber manchmal habe ich das Gefühl, ich habe in meiner Jugend irgendetwas verpaßt. Jedes Jahrzehnt hatte ihre Jugendkultur. Studentenrevolte in den 60’ern, Discozeitalter in den 70’ern, Hausbesetzer und Punkszene in den 80’ern, nicht nur in Berlin, auch im Ruhrgebiet (z.B. in Bochum oder Dortmund), Graffiti und Techno in den 90’ern oder Steampunk ist heute noch aktuell. Bei keiner dieser Jugendbewegungen habe ich bewußt mitgemacht, zu keiner dieser Bewegungen kann ich mich wirklich zugehörig zählen. Vielleicht, weil ich mich niemals an irgendeine Mode anpassen wollte. Vielleicht weil ich lieber mein eigenes Ding gemacht habe.

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Die kleine aber feine Ausstellung zeigt jedenfalls an Hand von Bildern, Erzählungen und Alltagsgegenständen die Geschichte der Subkulturen des letzten Jahrhunderts. Die jüngste Bewegung „Steampunk“ war mir nicht mal bekannt. Als ich das per Instagram schrieb, schrieb mir Haydee von Zauberhaft Wohnen, daß ich doch mal googeln möge. Habe ich getan und ganz tolle Bilder gefunden. Eines betrifft z.B. das Ausstellungsstück „Uhl`scher Kalkulator“ (Laptop kann jeder 😉 ) und daß man einen USB Stick mit einem Wasserhahn versieht, damit die Daten fließen versteht sich von selbst 😀 .

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Wenn ihr Zeit habt, schaut mal rein in Bochum, es gibt einige Termine mit Führungen durch die Ausstellung, einen Rap-Workshop oder am 22.5. (Do.) um 19 Uhr einen kostenfreien Filmabend: „Die Halbstarken“ (mit Getränken und Snacks der 1950er Jahre). Eintritt in die Ausstellung ist, bis auf eine paar Sondertermine, übrigens frei. Achtet auf die begrenzten Öffnungszeiten der Zeche Hannover!

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Bilder wie (fast) immer im Ruhr2014 Album bei Google+ und bei Flickr.