James Bond Ausstellung

Es war 1981, als ich meinen allerersten James Bond Film gesehen habe. Er trug den Titel „In tödlicher Mission (For Your Eyes Only)“ und war natürlich nur echt im Kino. In den späten 1980’er Jahren kamen dann die alten Filme nach und nach ins Fernsehen und weil ich Spaß daran hatte, habe ich mir rigendwann die 50 Jahre – James Bond DVD Box zugelegt und die neuen Filme nur noch als DVD zu Hause geguckt. Ihr meint, das klingt nach einem 007 Fan?

Nun ja, ich könnte nur von den wenigsten der Filme den kompletten Inhalt wiedergeben, geschweige, daß ich alle Requisiten im Kopf hätte, die so ein Bond Film im Laufe der 120 Minuten braucht, vor allem, wenn manche, wie der Morris Minor Tourer (Cabrio), nur 3 Sekunden zu sehen sind. Daher war ich auch gespannt, was die kostenlose James Bond Ausstellung in der Zeche Hannover in Bochum zu bieten hat. Pappaufsteller, verschiedene Merchandising Artikel und Filmplakate erwarten den Besucher im ersten Teil.

Um die Ecke befinden sich dann zwei Originalmotorräder, wovon Daniel Craig eines für eine Verfolgungsjagd in Skyfall gefahren ist. Überhaupt kann man die Synchronstimme von Daniel Craig (Dietmar Wunder) in der Ausstellung immer wieder hören, denn an einigen Exponaten gibt es QRCodes, die einen auf eine Webseite verweisen, von wo kleine Audioschnipsel vorgespielt werden.

Der Initiator der Ausstellung nennt nach eigener Werbung über 450 Original James Bond Requisiten, Kostüme und Produktionsartikel aus allen 24 Bondfilmen sein Eigen und hat damit eine der weltweit größten Privat-Sammlungen. Die sind natürlich nicht alle in dieser Ausstellung, höchstens 10% davon und ich muß zugeben, nur die wenigsten davon konnte ich zuordnen.

Eine Fellmütze, ein Portemonnaie, das Messer eines Angreifers, das Hemd eines chinesischen Soldaten, die Spielchips aus dem Kasino oder der Drachenflieger aus Leben und Sterben lassen, man muß schon ein sehr intensiver Fan sein, um das alles einwandfrei zuordnen zu können. Bei den meisten Requisiten steht allerdings dabei, woher sie stammen. Dazu bereichern die Ausstellung ein Festivalposter aus Spectre, Storyboards (die comicartigen Skizzen zum Drehbuch) und Bilder von „Charakterköpfen“ eines gewissen Herrn Kossmann.

Vor der Türe stand dann noch ein Aston Martin, zwar mit Original Ausstattung, aber kein Filmfahrzeug sondern ein Exemplar, das zu Promotionzwecken z.B. bei Kinopremieren genutzt wurde. Ob das Auto immer dort steht weiß ich nicht, die Ausstellung läuft jedenfalls bis Ende Oktober 2021 im LWL Industriemuseum der Zeche Hannover. Es gelten die 3G Regeln, also bringt bitte einen Nachweis, sicherheitshalber euren Ausweis und eine Mund- und Nasenschutzmaske mit.

3 Kommentare

  1. „Ob das Auto immer dort steht weiß ich nicht“

    Warum nicht? Der Veranstalter schreibt doch auf bond-club.de/veranstaltungen/bond-ausstellung/ „Der Aston Martin DB 5 ist NUR von Freitag, 24.09. bis Sonntag 26.09.21 vor Ort“ 😉

    Antworten

      1. Oh je, da ist ja alles verschwunden, das Auto mitsamt dem Hinweis. Ich mag sowas nicht, wenn Geschichte nachträglich umgeschrieben wird. Schließlich lässt sich die Vergangenheit doch nicht mehr ändern.

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