Mato und Miranda werden größer

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Sie trägt seinen Schwanz, beißt ihm in die Flanke, hüpft mal über und mal unter ihm hindurch. Was sich anhört wie ein schlechter Film ist das, was ich letzte Woche im Jaguargehege beobachten konnte :-D. Vor rund einem Monat habe ich euch hier von meinen Zoobesuchen des letzten 1/2 Jahres in Krefeld erzählt. In der letzten Woche wollte ich sehen, welche Entwicklung die jungen Jaguare gemacht haben. Während Mato und Miranda beim letzte Mal noch Mama „Bess“ umstreiften, kletterten sie dieses Mal bereits in der 1. Etage der Jaguarwohnung herum. Während sich zahlreiche Kinder vor der Scheibe tummelten, höre ich Erwachsene raten welches Tier sie vor sich haben. Tiger? Leopard? Jaguar? Telefonjoker … 😉 ? Weiterlesen →

NRW wird 70 – Lass dich drücken

NRWTag2016

Gestern war es soweit, am 17. Juli vor 70 Jahren wurde die Gründung Nordrhein-Westfalens verkündet. In diesem Jahr wird ganz groß gefeiert und wo, wenn nicht in der Landeshauptstadt? Unter dem Motto „Laß dich drücken“ startet die große Geburtstagsfeier vom 26.-28. August 2016 in Düsseldorf. Samstags von 11 Uhr bis 22 Uhr, Sonntags von 11 Uhr bis 19 Uhr zwischen Königsallee und Rheinufer, zwischen Burgplatz und Landtag.

Die Königsallee widmet sich dem Thema Genuss, eine Kunst- und Kulturmeile verbindet Museen, am Rhein kommt Bewegung ins Programm mit Walk Acts, Straßenkünstlern, Tänzern, Piano- und Dudelsackspielern, Cellisten, Chören uvm. Besucher können neue Wassersportmöglichkeiten ausprobieren oder sich mit der Elektromobilität vertraut machen, in der Nähe des Landtages geben 70 Regionen aus ganz NRW einen Überblick über Ausflugsziele und Urlaubsangebote und sogar die Landesregierung läd an Landtag und Stadttor zum Tag der offenen Tür. Auch der WDR plant zwei Tage der offenen Türe und das ist nur ein kleiner Teil der Aktionen. Weiterlesen →

Alltagsmenschen und Biotop Wildpark

Erinnert ihr euch an meinen Ausflug in den westlichen Zipfel des Münsterlandes, zur Wasserburg Anholt? Wenn nicht, kommt ihr hier nochmal dort hin. Jedenfalls hatte ich den Besuch mit einem Abstecher in die älteste Stadt am unteren Niederrhein, nach Rees verbunden, weil dort in der Zeit vom 24. April bis 24. Juli 60 lebensgroße Betonfiguren der Wittener Bildhauerin Christel Lechner stehen sollten. Titel der Betonfiguren Ausstellung „Alltagsmenschen“. Und so war es auch, allerdings hatte ich vor 4 Wochen dank Spontanbesuchs und mangels Plan leider nicht alle Figuren entdeckt. Weiterlesen →

Japantag in Düsseldorf

Japantag 2016

Bereits zweimal hatte ich einen Anlauf genommen, zum Japantag nach Düsseldorf zu fahren, aber jedes Mal wenn sich der Termin näherte, näherte sich auch schlechtes Wetter. Da der Japantag eine OpenAir Veranstaltung ist, wäre trockenes Wetter von Vorteil. Lt. Wikipedia ist Düsseldorf mit rd. 6.500 (die Webseite der Stadt Düsseldorf sagt 7.000) Japanern die einzige „Japanstadt“ (auch „Japantown“) in Deutschland und veranstaltet seit 2002 einmal jährlich den Japantag. Mit Ausnahme von 2011 (Fukushima) findet dieser jedes Jahr im Mai statt. Japantown ist übrigens ein gebräuchlicher Name für ein Stadtviertel außerhalb Japans, in dem eine große Anzahl von Menschen japanischer Abstammung lebt. Weiterlesen →

Vom Münsterland (Schloß Anholt) an den Niederrhein nach Rees

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Es war ein schöner Samstagmorgen, das Frühstück lag hinter mir und ich dachte darüber nach, wie ich diesen Sonnentag wohl verbringen sollte. Manchmal werde ich gefragt, wie ich an meine Ausflugsziele komme und manchmal frage ich mich das selbst. Mal finde ich etwas, weil ich darüber in der Zeitung lese, häufiger jedoch wenn ich fernsehe. Mit ein bisschen Glück merke ich mir dann zumindest ein Stichwort und erinnere mich einige Tage später daran. Diesmal war es ein Bericht über das Schloß Anholt in der einen Sendung und über die Stadt Rees in einer anderen. Bei der Recherche fällt mir auf, daß die beiden Orte nicht weit voneinander entfernt liegen und so ist ein Samstag mit einem neuen Ausflugsziel am Niederrhein gefüllt. Das heißt Moment, während Rees natürlich noch zum Niederrhein gehört, liegt Anholt (gehört zu Isselburg) ganz knapp außerhalb der Niederrheinregion am südwestlichen Zipfel des Münsterlandes. Weiterlesen →

Düsseldorf Nordpark

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Da stehe ich letztes Wochenende am Fenster, blicke nach draußen und kann mich genauso wenig entscheiden wie das Wetter. Dicke Wolke, dann wieder Sonne, dann wieder dunkel und kurz darauf wieder hell. Jetzt ein bisschen Frühling, das wäre schön. Selbst mein Balkon sieht noch ziemlich winterlich aus. Wenn das schon mit dem Frühlingswetter nicht klappt, dann doch vielleicht mit ein bisschen Farbe. Weiterlesen →

Freilichtmuseum und Jahrmarkt

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Samstag Morgen, die Sonne kämpft sich gerade durch die Wolken, als ich bereits im Auto sitze. Ziel ist heute Kommern. Kommern? Mein Navigationsgerät versucht die Straße zu finden, tut sich aber schwer. Kleine Recherche, ach so Mechernich muß ich eingeben, dann klappts auch mit der Strecke. Es ist kurz nach 9.15 Uhr als ich aufbreche. Mein Weg führt mich etwas westlich von Köln in die Eifel. Das Freilichtmuseum Kommern läd jedes Jahr nach Ostern für eine Woche zum „Jahrmarkt anno dazumal“. Der Parkplatz füllt sich bereits, als ich gegen 10.30 Uhr ankomme. 2,50 € für’s Parken, das ist zivil und auch der Museumseintritt in Höhe von 7,50 €/Erw. ist im normalen Bereich, wenn man bedenkt, daß Kinder unter 18 Jahren nichts (extra) zahlen. Weiterlesen →

Düsseldorf im Sonnenschein

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Seit über 25 Jahren wohne ich jetzt am Niederrhein und bin daher immer wieder hin und her gerissen, wenn sich die Frage stellt, mache ich einen Ausflug an den Rhein oder besuche ich lieber die Ruhr? Fahre ich in die Landeshauptstadt oder erforsche ich lieber den Pott? Als ich Samstag beim Frühstück saß und mir die Sonne in der Nase kitzelte, erinnerte ich mich, daß während der Wintertage das Riesenrad „Wheel of Vision“ in Düsseldorf auf dem Burgplatz stand. Vielleicht erinnert ihr euch an meine Bilder, die ich zum Jahreswechsel bei Facebook und Google+ gepostet habe. Weiterlesen →

Binnenschiff, Flaschenpost, Schimanski

Binnenschifffahrt

Ursprünglich war ich an diesem etwas trüben Samstag aufgebrochen, um mir die neue RuhrTopCard für 2016 zu besorgen und bei der Gelegenheit auch gleich die 2015’er Ausgabe nochmal im Binnenschifffahrtsmuseum einzusetzen. Dort läuft z.Zt. die Ausstellung „Tausend und eine Flaschenpost“ zum Thema Flaschenpost (ach was 😀 ). Bedauerlicherweise verkauft das Binnenschifffahrtsmuseum aber gar keine RuhrTopCards mehr. Na ja, halb so schlimm, bin ich eben anschließend noch kurz nach Rheinhausen in die „Bücherinsel“ einem kleinen Bücherladen kombiniert mit einem WAZ Leserladen. Dort gab’s dann auch die 2016’er Ausgabe, mit der ich in wenigen Tagen ins neue Ausflugsjahr starten kann.

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Aber zurück zum Binnenschifffahrtsmuseum. Der letzte Besuch dort liegt, ich habe nachgesehen, auch schon wieder 4 Jahre zurück. Mitten in Duisburg Ruhrort, in Sichtweite zum Rhein, hat dort eine Landratte wie ich, die Gelegenheit sich mit der Schifffahrt auseinanderzusetzen. Ich zitiere mal von der Webseite „Schifffahrtsgeschichte von der Steinzeit bis zur Gegenwart als multimediales Erlebnis auf drei Etagen mit detailgetreuen Modellen und zahlreichen Exponaten zum Anfassen.“ Man kann die Ausstellung in rd. 1 Stunde durchquert haben, man kann aber auch gut die doppelte Zeit einplanen.

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Wem das Gebäude beim Betreten etwas komisch vorkommt, der hat Recht, denn das Gebäude war früher mal eine Badeanstalt (heute würde man wohl Schwimmbad sagen). Vor dem Krieg waren die Becken für Männer und Frauen getrennt, später konnten sie dann gemeinsam genutzt werden. Nach der Schließung 1986 erfolgte 1998 die Neueröffnung als Museum. Die ehemaligen Schwimmbecken sind noch gut zu erkennen, wurden seitlich aufgetrennt, und können an der tiefsten Stelle durchlaufen werden. Im Becken der Eingangshalle, nicht zu übersehen, „schwimmt“ dann auch gleich ein großes Segelschiff, die Tjalk “Goede Verwachting”, ein Lastensegler aus dem Jahre 1913.

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Ob ihr euch den Bau eines Schiffes früher und heute anseht, einem Schiffdiesel mal ganz nahe rückt oder die Schiffsglocke läutet, das bleibt ganz euch überlassen. Ich gebe zu, ich lese auch nicht jede Erläuterung, sondern genieße eher den Gesamteindruck eines solchen Museums, aber ich weiß jetzt warum an manchen Flüssen der Leinpfad entlang läuft. Früher hatten Schiffe noch keinen Motor, sondern wurden von Menschen oder Pferden an langen Leinen stromaufwärts gezogen.

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Wer Lust und Zeit hat, kann sich unweit des Museums, im Seitenarm des Rheins, noch die zugehörigen echten Museumsschiffe angucken. In den Wintermonaten ist eine Besichtigung allerdings nicht möglich. Ich habe euch die Schiffe im Blogbeitrag zum Ruhrorter Hafenfest vorgestellt. Nebenbei läuft z.Zt. die bereits erwähnte Sonderausstellung „Tausend und eine Flaschenpost“ zum Thema … genau ihr wißt schon. Der Kölner Künstler Joachim Römer fischte dazu Flaschenposten (ist das die Mehrzahl von Flaschenpost?) aus dem Rhein, entzifferte und registrierte die Textinhalte, reinigte die Flaschen und verschloß sie wieder. Seit 1998 sind so 1001 Flaschenposten zusammengekommen.

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Wie ich von anderen Besuchern hörte, gibt es wohl einen Katalog (zu kaufen oder zu leihen) in dem die einzelnen Flaschen beschrieben sind. Nun ja, ganz so tief einsteigen wollte ich dann doch nicht in das Thema, dennoch war ich erstaunt, was man alles so in den Rhein werfen kann. Vom Flachmann über das Marmeladenglas oder die Weinflasche ist bis zur Wasserflasche oder der bekannten PET-Einwegflasche alles dabei. Sogar der eine oder andere GeoCach ist in der Ausstellung dabei (hoffentlich vermißt den keiner). Einige Flaschen enthielten gleich Briefmarke oder Rückumschlag, andere nur einen Brief, eine Karte, Kleingeld, Sand oder was der Mensch sonst so gerade entbehren kann (Kondom, Strumpfhose usw.). Die Ausstellung läuft noch bis zum 16.05.2016. Vielleicht gönne ich mir nochmal einen zweiten etwas ruhigeren Durchgang im kommenden Jahr.

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Und noch etwas interessantes gab es zu sehen, nämlich Schimanskis Jacke. In der Zeit vom 19. Oktober bis 31. Januar 2016 wird die Schimmi Jacke aus der Folge „Loverboy“ im Binnenschifffahrtsmuseum ausgestellt. Wie ich gelesen habe, wollen Burkhard Eick und Frank Skrube, die das Kleidungsstück aus der Insolvenzmasse des Planet Hollywood bekommen haben, selbiges in Duisburg an wechselnden Orten ausstellen und den Zuschlag als ersten Ausstellungsort hat nun das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt bekommen. Wenn ich so darüber nachdenke, ist es schon verrückt, daß ich früher, zu Schimanskis Zeiten, niemals auf die Idee gekommen bin, mir die Drehorte mal in Duisburg anzugucken, von meinem Geburtsort Oberhausen wäre das doch ein Katzensprung gewesen. Aber das sagt sich heute im Zeitalter des Internets natürlich leicht. Ich wußte ehrlich gesagt auch nicht, daß es in Duisburg mal ein Planet Hollywood gab (ich war mal in Paris in einem), aber das wäre wieder eine ganz andere Geschichte.

Lieber Zoo statt Parkplatzstreß

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Da bin ich doch heute, 4 Samstage vor Weihnachten, tatsächlich auf die verrückte Idee gekommen, mit dem Auto nach Düsseldorf zu fahren. Klar hätte ich den ÖPNV nehmen können, aber ich hatte halt die Idee das Auto zu nehmen (und noch 8,50 Euro Parkguthaben). Ich wollte mir die neue U-Bahn Station Schadowstr. ansehen (Wehrhahnlinie), mal über den Weihnachtsmarkt bummeln und zum Riesenrad am Burgplatz.

Das erste Parkhaus (Ratinger Tor) sollte lt. App noch 74 freie Parkplätze haben, war jedoch voll, das zweite und dritte war lt. App bereits belegt und selbst in der Tiefgarage Altstadt Rheinufertunnel (über 800 Parkpätze) ging nichts mehr vorwärts (an den Rheinterassen übrigens auch nicht). Da hatte ich die Faxen dicke, habe im Parkhaus umgedreht (noch vor der Schranke) und habe die Flucht ergriffen.

Es gibt nichts, was ich mehr hasse, als Parkplatzsuche, während man darauf achten muß, daß einem unterdessen kein anderer in die Karre fährt. Da sind Staus, die es übrigens weder auf der Hin- noch auf der Rückfahrt gab, noch entspannend. Also habe ich mich stattdessen entschlossen eine Stunde im Krefelder Zoo zu verbringen und die war wesentlich entspannter. Ich wünsche euch einen entspannten 1. Advent, ihr könnt sicher sein, ich werde den Sonntag auf der Couch verbringen :-).