Foto der Woche (Zwölf)

Nachdem uns letzte Woche die Sonne für einen Tag mit frühlingshaften Temperaturen beehrt hat, habe ich heute auch mal wieder einen Beitrag zum Foto der Woche. Für den (unwahrscheinlichen 😉 ) Fall, daß ihr die Aktion Foto der Woche von Juli und Fee noch nicht kennt, schaut unbedingt mal auf ihrer Seite vorbei. Entstanden ist mein Foto der Woche am vergangenen Donnerstag im Botanischen Garten in Krefeld …
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Verschnaufpause

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Es gibt Urlaubstage, da springe ich wild entschlossen morgens aus dem Bett, frühstücke und flitze frohen Mutes in den Tag. Aber es gibt auch Tage, da klingelt der Wecker und nach 7 Min. nochmals und nach 7 Min. nochmals …. und nach dem 5. Klingeln stehe ich dann lustlos auf. Letztens war mal wieder so ein Tag, an dem ich nur so auf der Couch herumsaß und einen faulen Tag hinter mich gebracht hatte. Wenn ich ganz ehrlich bin, mag ich im Sommer garkeine faulen Tage, denn die habe ich im Winter zu genüge. Aber die Sonne hatte an diesem Sommertag auch mal gerade so’n Durchhänger faulen Tag, bis dann plötzlich gegen 19.00 der Himmel aufriss. Hallo du gelbe Scheibe, ich will mit dir untergehen … oder um es genauer zu sagen, ich will mich mit der Erde von dir wegdrehen, so daß es aussieht als würdest du …, aber das habe ich an anderer Stelle schon mal altklug zum Besten geben. Kurz gesagt, ich mußte nochmal vor die Türe.

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Sonne warte auf mich, ich komme und kaum saß ich im Auto mußte ich auch schon wieder auf die Bremse treten, denn aus dem Augenwinkel sah ich plötzlich einen Heißluftballon aufsteigen. Nä ist dat schön, mit laufendem Motor an den Straßenrand und die Kamera gezückt. Eine Fahrt mit einem Heißluftballon, das könnte ich mir auch mal vorstellen. Weiter ging’s zur Halde Norddeutschland.

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Die hat sich seit dem letzten Besuch nur dahingehend geändert, daß die Natur etwas gewachsen ist und daß an dem Abend ein, öhm … wie nennt man den eigentlich, ich sach ma‘ Drachensteigenlasser seinen Drachen hat steigen lassen. Während die Sonne auf der einen Seite langsam die Flucht ergriff stieg auf der gegenüberliegenden Seite der (fast) volle Vollmond langsam auf.

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Die Zeit wurde knapp, um das alles bei halbwegs ansprechendem Licht abzulichten, außerdem war am Tag vorher noch 27 Grad am Abend, an diesem, weiß der Teufel warum, wieder nur 21 Grad und ich nur im T-Shirt. Aber da muß man durch. Also Kamera gezückt und im Zickzack über die Halde gepest um Sonne, Mond und Sterne zu fotografieren. Sowas müßte man viel öfter machen und beim nächsten Mal den selbstaufblasenden Sitzsack dazu.

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Gibt’s nicht? Dann wird’s aber Zeit, daß so’n Ding erfunden wird. Was ich ja am meisten liebe (außer dem Sonnenuntergang versteht sich) ist, daß man anschließend über schöne leere Straßen wieder nach Hause fahren kann. Ein bisschen Mucke aufdrehen und schön über die Landstraße wieder nach Hause cruisen. Hach … es hat es sich wieder mal gelohnt, auch wenn ich irgendwann mal los muß, wenn es auch am Abend warm genug für ein T-Shirt ist ;-).

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Sonnenuntergang

Wie ihr am Wochenende lesen konntet, habe ich mich selbst bemitleidet, weil ich auch mal einen Sonnenuntergang auf einer Halde erleben wollte. Sonnenuntergänge sind meist Abends (wer hätte das gedacht), also habe ich mich kurz entschlossen auf Expedition begeben. Der Weltraum – unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2013. Dies sind die Abenteuer *scratch* …. Moment nicht diese Art von Expedition.

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Aber diese … Ich war der aberwitzigen Idee verfallen nach einem 8 Stunden Arbeitstag (der zur Zeit zugegebenermaßen etwas entspannter abläuft), unter die Dusche zu hüpfen, wichtige Utensilien in die „Schakkeline“ Tasche zu stopfen und dann dem Abenteuer seinen Lauf nehmen zu lassen (is‘ dat ’n Satz?). Boh´glaubse ich muß verrückt sein. Zu allem Überfluß wollte ich dann auch noch andere in dieses Abenteuer reinquatschen, aber die hatten mehr Durchblick und haben abgelehnt :-D. Als kleiner Steppke dachte ich übrigens immer Abenteuer hat mit Abend zu tun und muß deßhalb Abend(!)euer heißen … aber das ist ein anderes Thema ;-).

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Also gesagt getan, wer weiß was am nächsten Wochenende wieder für’n Wetter ist, ab auf’e Halde. Aber wer Abends zuviel Tatendrang verspürt wird mit morgens mit Verschlafen nicht unter 40 Min. bestraft. „Wer zu spät kommt …“, doch dazu später mehr. Warum ist der Mensch eigentlich so fasziniert von Sonnenuntergängen. Eigentlich ist die Erklärung ganz leicht, man muß nur etwas über Lichtbrechung, Wassertröpfchen und Staubpartikel wissen, also ungefähr dat, wat unser Omma schon immer im Bad hatte.

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Schon kommt so’ne orange/rot Farbgebung zu Stande. Je schöner übrigens der Sonnenuntergang, desto mehr Staub liegt in der Luft (hab‘ ich gelesen). Und ich wisch das Zeug einmal die Woche fott. Jetzt teste ich mal aus, ob ich auch ’n Sonnenuntergang innet Wohnzimmer hinbekomme. Wer im 10 Stock vor unverbaubarer Sicht wohnt hat das Erlebnis Sonnenuntergang vermutlich jeden Abend, ich wohne aber nur im 3. Stock und da verschwindet die Sonne bereits gefühlte 30 Min. früher. Wie muß das erst in Parterre sein. Leute es gibt noch Leben, wenn es bei euch schon dunkel ist ;-).

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Nun war ich am Montag auf der Halde Norddeutschland, die garnicht wirklich in Norddeutschland sondern in Neukirchen-Vluyn liegt (und es im Auge des Betrachters liegt, ob Neukirchen-Vluyn wiederum in Norddeutschland … aber ich schweife ab) und am Dienstag auf der Halde Haniel in Oberhausen/Stadtgrenze Bottrop, von mir auch gerne als Fahrradfahrertiefflughalde bezeichnet. Vom höchsten Punkt diagonal durchs Unterholz schießt einem da schon mal das eine oder andere Rad quer über’n Weg. Bin dann schon mal geneigt Stöckchen zu werfen … bah pfui.

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Der Montag war ausgesprochen schön, die Sonne ging da unter wo erwartet wurde, daß sie untergeht, auch wenn’s dann gleich ein bisschen kühl wurde, denn ich hatte die Jacke im jugendlichen (was gibt’s denn da zu lachen) Übereifer im Auto liegen lassen. Der Dienstag gestaltete sich überraschend diesig und ich war auch etwas zu zeitig auf der mit 159 Metern höchsten Halde im Ruhrgebiet. Also habe ich meine Pustefix Seifenblasen aus der Tasche gezogen und die Installation aus alten, bunten Eisenbahnschwellen („Totems“ genannt) in bunte Blubberblasen gehüllt. Dann endlich war es soweit, die Sonne begab sich am Untergehen und ich mit ihr .. äh .. fotografisch, solange, bis daß der letzte Teil der Vorstellung in den Wolken verschwand.

Halde Haniel

Ihr seid der Meinung Vollmondnächte rauben einem den Schlaf, dann solltet ihr mal Vollsonnentage erleben. Ich habe nach den beiden Ausflügen (Rückkehr immer erst gegen 22.30 Uhr) so fest geschlafen wie lange nicht mehr und wer spät schlafen geht, der hört morgens keinen Wecker und kein nix eben. Ergebnis ich habe mal eben 40 Minuten verschlafen. Se la Vieh wie der Fanzose sagt, was soviel heißt wie „Geheiligt sei die Kuh“ oder so ähnlich (ich kannn nicht französisch, bin aber auch schon wieder abgeschwiffen).

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Zum Ende vielleicht noch dieser schlaue und vollkommen richtige Ansatz. Beim Sonnenuntergang bewegt sich nicht die Sonne, sondern es bewegt sich der Betrachter aufgrund der natürlichen Erdrotation über die Tag-Nacht-Grenze. Mit der „Alle mal festhalten, jetzt geht’s rückwärts …“ Logik lasse ich euch heute mit ein paar Bildern alleine, schaut in den Nachthimmel um … *scratch* neues Leben und neue Zivilisationen zu erforschen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt … in Galaxien, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat :-D. Habt eine schöne Nacht.

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Ein paar weitere Bilder lade ich im Laufe der Woche noch in die Ruhr2013 Alben, ich muß erst noch ein bisschen sortieren 😉. Weitere Bilder stehen jetzt bei Flickr und Google+.

Rapsfelder und Tagesausklang am Baldeneysee (Duologie Teil II)

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Als ich dem Baldeneysee näher komme fällt mein Blick auf die Straßenränder. Ach du lieber Gott, hier stehen die geparkten Autos bereits in einem knappen Kilometer Entfernung zum Parkplatz am Regattaturm. Ich fahre erstmal vorbei, wende als sich eine Möglichkeit ergibt fahre wieder vorbei, wende als sich die Möglichkeit ergibt … und entdecke tatsächlich einen Stellplatz in fußläufiger Entfernung. Glück gehabt, kann den Heli wieder abbestellen. Jetzt habe ich mir erstmal ein Eis verdient (mhmm …. 😉 ).

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Danach mache ich es mir auf den Tribünen am Regattaturm gemütlich, esse mein Eis, beobachte die Leute die vorbeigehen, verspüre ein bisschen Traurigkeit, wenn ich all die Päärchen sehe und knipse ein paar Bilder von vorbeischippernden Segelschiffchen, von Flugzeugen, die im Anflug auf Düsseldorf über den Baldeneysee fliegen und studiere via Instagram, was der Rest der Republik bei dem schönen Wetter so macht. Die Tribüne ist voll, als wenn es gleich den Start zu einem Rennen gäbe, stattdessen legt nur eines des Ausflugsboote an. Und über uns, da fliegt doch tatsächlich ein Heli. Das muß Roooooobert sein 😉 .

Im Nacken wird’s langsam warm, gut daß ich mich mit Sonnencreme eingecremt habe (schöner Satz, was macht man eigentlich wenn man Sonnenmilch benutzt)? Ich nehme den Kopf etwas höher, denn ein weiteres Flugzeug nähert sich. Sieht bestimmt lustig aus, wie ich dieses anvisiere, zoome, Belichtung korrigiere, den Kopf noch weiter in den Nacken nehmne und schließlich einen Schuß frei habe um abzudrücken.

Baldeneysee

Das wäre ja eigentlich auch Wetter gewesen, um sich an der Korte Klippe zu einem Picknick zu treffen. Liebe NRW Blogger wann sagtet ihr seid ihr das nächste Mal dort 😉 ? Gegen 17.15 Uhr, ich hatte mittlerweile auch eine kleine Runde am Ufer entlang gedreht und hätte noch Stunden sitzen bleiben können, mache ich mich langsam auf den Heimweg und halte noch einmal an einem Rapsfeld, daß mir die letzten Bilder des Tages liefert. Im Radio läuft Wax mit Rosanna … „Boom, boom, ay, she is untouchable, boom, boom, ay … der weitere Text kommt mir nicht so ganz sauber vor, ich drehe (trotzdem) lauter … Gegen 18.00 Uhr sitze ich wieder auf dem heimischen Sofa und war 8 1/2 Stunden unterwegs.

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Bilder zu diesem sinnfreien Blogbeitrag 😮 gibt’s dann wieder bei Flickr und Google+.

In Christos Stoffzelle (BigAirPackage)

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Ker wat war dat gestern windig im Revier. Ich hatte mich aufgemacht das große Luft Packet (BigAirPackage) von Christo im Gasometer zu bestaunen. Der Name paßte zum Wetter, kein Wunder also, daß die Luft da mächtig wehte, aber bereits vor der Türe und zwar eisekalt aus Richtung Ost (was nicht wirklich mit der Ausstellung zu tun hatte 🙂 ). Kurz eine Erklärung für alle, denen der Gasometer jetzt nicht so geläufig ist. Der Gasometer ist ursprünglich ein 117 Meter hoher „Behälter“ in dem Gichtgas und später Kokereigas zwischengespeichert wurde. Heute ist es die höchste Ausstellungshalle Europas mit einem Speichervolumen von 347 000 m³, einer Höhe von 117 Meter und einem Durchmesser von knapp 68 Meter (Quelle: Wikipedia).

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Im Inneren dieser „Halle“ hat Christo nun also eine Skulptur aus 20.350 Quadratmetern lichtdurchlässigem Gewebe und 4.500 Metern Seil fertigen lassen. Die Skulptur wird mit zwei Gebläsen und einem konstanten Luftdruck aufgeblasen wie ein riesiger Ballon. Im aufgeblasenen Zustand erreicht das BigAirPackage ein Gewicht von 5,3 Tonnen, eine Höhe von mehr als 90 Metern, einen Durchmesser von 50 Metern und ein Volumen von 177.000 Kubikmetern. Der Clou man kann den „Ballon“ nicht nur von außen bestaunen (mit dem Aufzug aufs Dach des Gasometers sogar von oben), sondern auch von innen. Eine Drehtüre und ein paar Treppenstufen führt mitten hinein in ein weißes Nichts.

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Kaum drinnen, fletzen sich bereits die ersten Besucher auf großen Kissen auf dem Boden, weitere laufen auf und ab oder sitzen auf den Treppenstufen. Alles ist weiß, die Stoffbahnen an den Wänden, die Decke, der Fußboden, die Treppen … eben alles. Man hat kaum Anhaltspunkte, um die Höhe zuschätzen. Aber alle fotografieren erstmal, ich natürlich auch 😀 . Durch die Dachluken scheint die Sonne von oben auf den Stoff, dazu hängen von der Decke eine Reihe von Lampen. Ein angenehmes Rauschen der Gebläse ist zu vernehmen, es herrscht kein unangenehmer Überdruck o.ä. wie ich es vermutet hatte. Die Kinder spielen Fangen, ihre Rufe hallen wieder, ansonsten ist es relativ ruhig. Zeit einfach Luftlöcher in das BigAirPackage zu gucken. Einige sprechen von Problemen mit dem Gleichgewicht, weil alles weiß in weiß ist, ich habe keine derartigen Probleme. Ich starre die Wände an, gucke wieder an die Decke, beobachte die Leute und starre wieder an die Wände. Bin hin und hergerissen zwischen Kälte am Po (die Metalltreppe auf der ich sitze) und Faszination der Installation. Ich daddel ein bisschen am Handy (kein G3 Empfang in dem „Behälter“) und sitze so bestimmt 20 Minuten da rum. Ganz schön Gaga oder?

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Dann geht’s in den gläsernen Aufzug und ab nach oben. Jetzt merkt man erst wie riesig das BigAirPackage ist. Man fährt und fährt und fährt … Knapp unter der Decke darf man aussteigen und runterschauen. Keine Angst, kräfigartige Metallgitter verhindern schlimmeres. Fotos machen ohne Ende, dann rauf aufs Dach zur Aussichtsetage. Solange man auf der Westseite steht geht’s. Wunderschöner Sonnentag bei rd. 3-4 Grad. Geht man dann den Rundweg einmal rund ums Dach kommt man unweigerlich auf die Ostseite und der Ostwind bläst einem alles weg, was bei 117 Metern Höhe nicht angebunden oder festgezurrt ist. Ich habe Mühe den Fotoapparat ruhig zu halten. Das hält man ja im Kopp nicht aus. Schnell wieder zurück auf die Westseite, Instagrambild zusammengedaddelt, zurück nach drinnen und im Aufzug wieder nach unten. In Parterre gibt’s noch eine Ausstellung bisheriger Christo Projekte. Jetzt brauche ich wieder etwas Wärme und da das Auto schön in der Sonne steht, schnell rein und Türe zu. Ich finde der Besuch hat sich gelohnt, für den Eintritt habe ich übrigens die RuhrTopCard genutzt.

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Das Bilder Nachbearbeiten hat etwas Zeit gekostet, denn das weiße Nichts zu fotografieren ist garnicht so einfach. Wenn ihr also „nichts“ sehen wollt, guckt ihr hier bei Flickr oder Google+.

Wunderschönes Wolkenwetter

Wattewolken

Alle reden von der Wolke, um dezentral Daten abzuspeichern, aber keiner redet von der Ansammlung sehr feiner Wassertröpfchen oder Eiskristalle in der Atmosphäre 😀 . Schaut ihr auch so gerne in den Himmel? Auch da gibt’s schließlich Wolken und in den letzten Tagen gab es mal wieder diese großen (teilweise weißen) Wattewolken. Mal flogen sie solo über den blauen Himmel, dann wurden sie wieder überdeckt durch dunkle Wolken. Dahinter schien aber noch gut sichtbar die Sonne, so daß sich bizarre Bilder wie aus einer anderen Welt ergaben. Da macht das Fotografieren richtig Spaß.

Wattewolken

Ich finde man kann bei einem Blick in den Himmel so richtig toll entspannen. Wolken sind ein bisschen wie Kunst, die sich alle paar Minuten wieder ändert. Alle paar Minuten ändert sich die Ansicht, alle paar Minuten ändern sich die Lichtverhältnisse. Wenn ihr auch so gerne in den Himmel guckt, dann schaut doch mal in meinem Flickr Wolken Album vorbei.

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Sternstunden

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Bis Ende des Jahres läuft im Oberhausener Gasometer noch die Ausstellung „Sternstunden„. Dieser Ausflug ist es gleich doppelt wert gemacht zu werden. Erstens ist die Ausstellung „Sternstunden“ im Gasometer eine grandios gute Ausstellung. Die Macher haben sich neben vielen Informationstafeln etwas einfallen lassen was in Deutschland einmalig sein düfte. Während den Besucher in Parterre bereits eine strahlend helle Sonne mitten in der Ausstellungsfläche erwartet hängt im oberen etwas abgedunkelten Bereich ein riesengroßes Mondmodell. Schemenhaft beleuchtet läd es regelrecht dazu ein sich darunter zu legen und zu träumen. So nah seid ihr dem Mond noch nie gewesen.

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Für Fotografen eine echte Herausforderung in einem fast dunklen Raum (die Augen geöhnen sich nach einiger Zeit daran) einen 25 Meter großen Mond zu fotografieren. Die gigantische Skulptur des Erdtrabanten wurde auf Grundlage hochaufgelöster Satellitenbilder detailgetreu nachgebildet. Untermalt wird das ganze durch eigens komponierte Sphärenklänge. Ich habe die Digitalkamera mal mit allen mögl. Einstellungen ausgereizt.

Wußtet ihr beispielsweise, daß der Mond u.a. eigentlich aus Erdgestein besteht? Bei der Kollision der Erde mit einem andern Himmelkörper wurde viel Materie, vorwiegend aus der Erdkruste und dem Mantel des einschlagenden Himmelskörpers, in eine Erdumlaufbahn geschleudert, ballte sich dort zusammen und formte schließlich den Mond. Diese und andere Informationen könnt ihr dort ausführlich bebildert nachlesen.

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Wer sich sattgesehen hat an den Planeten unseres Sonnensystems, der steigt in den gläsernen Panoramaaufzug und fährt an der Innenseite des Gasometers in 100 Meter Höhe, klettert noch ein paar Teppenstufen bis ganz nach oben (117,5 Meter) und genießt den Rundumblick über Oberhausen und das Ruhrgebiet. Zurück geht es wieder mit dem Auszug oder über die Außentreppen. Die braune Treppe, die ihr auf einem der Bilder seht ist übrigens nicht die Treppe für Besucher 😀 . Die Ausstellung geht noch bis Ende des (Kulturhauptstadt-)Jahres 2010. Bilder im Ruhr2010 Album auf Flickr, Sevenload oder Picasaweb.

Sonnenstunde

Heute war es nach wie vor sehr kalt draußen, sogar kälter als vor ein paar Tagen, aber die Sonne kam hier heute raus. In den Nachmittagsstunden schien mir die Sonne im Büro auf den Rücken und ich muß sagen, das tat richtig gut. In der Regel haben wir im Büro die Außenjalousie zur Hälfte runtergelassen, weil es sonst zu hell ist, um auf den Computerbildschirm zu schauen. Aber im unteren Teil kam die warme Frühlingssonne rein. Heute dachte ich, es darf jetzt endlich soweit sein, jetzt soll der Frühling kommen. Aber es sind noch 17 Tage bis zum kalendarischen Frühlingsanfang und bis dahin sind am Wochenende erst mal wieder Schneeregenfälle für NRW angesagt :-(. Ach jaaaa ….

Ich will Frühling

schnee Eigentlich ist Winter ja auch eine schöne Jahreszeit. Man hat keinen Ärger mit Allergien (Heuschnupfen), man schwitzt nicht übermäßig (ganz im Gegenteil), man muß sich nicht ständig um den Garten kümmern usw. Aber nach einiger Zeit vermisse ich die Sonne, fange ich an das graue Schmuddelwetter zu hassen, die Eiseskälte dieses Jahr mit dauerhaft unter 0 Grad. Jeder Sonnenstrahl wird derzeit genossen. Ich will so langsam wieder Frühling haben, raus an die frische Luft ohne sich zu verkühlen. Aber das dauert bestimmt noch, oder? Wie haltet ihr denn den Winter so aus? Macht ihr euch warme Gedanken 😀 ?

Sonne, Wochenende und Gehirnwindungen

Das Wochenende scheint noch einmal sonnig zu werden und die Formel 1 fährt dieses Wochenende in der (beleuchteten) Nacht. Da aber 6 Stunden Unterschied zu Singapur sind dürfen die Formel 1 Fans trotzdem am Nachmittag fernsehen. Ich möchte den heutigen Blogeintrag nutzen euch auf eine nette Spielerei aufmerksam machen, die ich auf der Homepage des Normcast Podcasts entdeckt habe, der das auch wieder auf einer anderen Homepage „geklaut“ hat. Das Orginal stammt von “The Daily Telegraph“. Um mit Mr. Spock zu sprechen „Faszinierend“.

Frage: “In welche Richtung dreht sich die Tänzerin auf dem Bild?”

Wenn die Tänzerin sich im Uhrzeigersinn dreht, dann dominiert momentan deine rechte, intuitive Hirnhälfte. Dreht sie sich gegen den Uhrzeigersinn, dominiert deine linke, logisch-analytische Hirnhälfte.

Allen meinen Vorschreibern kann ich nur sagen, es ist in der Tat erstaunlich, denn es funktioniert tatsächlich.