Höhenluft am Hülser Berg

Ihr wißt ja wie das hier am Niederrhein so mit Bergen ist. Wenn nicht gerade jemand eine Halde aufschüttet, dann sind 63 Meter schon ein Berg. Stellt man dann wie hier noch einen 30 Meter hohen Aussichtsturm drauf, sind es schon 93 Meter. Nennen wir ihn Johannes und schon läßt sich bei klarem Wetter vom Johannesturm ganz schön weit gucken.

Der Hülser Berg, so der Name des Hügels ist Krefelds höchste natürliche Erhebung zu der ich am letzten Samstag unterwegs war. Auch wenn ich nicht unbedingt für den Winter geboren bin, bei so sonnigem Himmel wie am letzten Wochenende, hält mich auch klirrende Kälte nicht auf. Endlich mal wieder raus, dick verpackt und mit roter Nase.

Ja, der Aussichtsturm ist gewöhnungsbedürftig, nicht nur weil er aus Lochgittern besteht, sondern weil er ganz oben auch gehörig schwankt, wenn viele Besucher gleichzeitig rauf- und runtersteigen. Aber in Deutschland ist schließlich alles 3 x TÜV geprüft, man muß sich das nur immer wieder einreden 😮 . Angst und Bange wird mir eher, wenn ich sehe, wie Eltern ihre Jüngsten da ganz alleine rumlaufen lassen.

Beim Blick in Richtung Norden erkennt man den Turm der Zeche Friedrich Heinrich (Bergwerk West) in Kamp-Lintfort, nordöstlich das Steinkohlekraftwerk in Duisburg Walsum und weiter östlich über den Rhein den Flughafen und die Silhouette von Düsseldorf mit dem unverkennbaren Rheinturm. Danach folgt viel grün, viele Windräder und irgendwann der Förderturm der ehemaligen Zeche Tönisberg in Kempen.

Mittlerweile sind die meisten wieder nach unten gestiegen, dabei muß man den schönen Ausblick doch genießen, genauso wie man es mit einem Gläschen Wein macht 🙂 . Übrigens, wo ich das Bergwerk West erwähnte, dort startet 2020 die Landesgartenschau. Die passende Dauerkarte liegt bereits seit letzter Woche gut verschlossen in meinem Schrank. Beliebig viele Besuche für 65,- € konnte ich mir nicht entgehen lassen.

Ich spiele mit meiner Kamera, teste Gegelichtaufnahmen, aber so langsam fühlt sich auch mein Näschen gut gekühlt an, also ab zurück ins Auto. Falls ihr auch mal Höhenluft schnuppern wollt, bis zur Bergschänke geht es mit dem Auto, vom Parkplatz ist es dann nicht mehr weit. Falls ihr lieber ein paar Bilder gucken wollt, dann hier entlang zu Flickr und Google Photos.

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