Motorworld Butzweilerhof

Es muß in den späten 70’er Jahren gewesen sein, als eine TV Sendung namens Telemotor aus einer Autowerkstattkulisse kam. Später gab es dann ähnliche Konzepte aus dem ersten Meilenwerk. Das Meilenwerk war eine Mischung aus Museum, Parkgarage, PKW Werkstatt und Automobilverkauf. Das Meilenwerk hat die Zeiten nicht überdauert, aber es hat Nachfolger gefunden. Bereits vor einiger Zeit habe ich über die Classic Remise in Düsseldorf und Berlin berichtet.

In beiden Fällen werden Fahrzeuge in historischer Industriearchitektur präsentiert. In Düsseldorf ist es ein alter Ringlokschuppen, in Berlin ein altes Straßenbahndepot, ganzjährig geöffnet und, was wichtig ist, für Besucher kostenfrei. Das Rezept Automuseum, beheizter Abstellplatz in gläsernen Mietgaragen, Luxusautomobile und Restauration zieht Käufer wie Autoliebhaber an.

In alten Meilenwerken und auch an neuen Standorten wurde nun unter dem Namen Motorworld in Stuttgart, München, Köln und demnächst auch in Herten (Zeche Ewald) investiert. Am Samstag war ich vor den Toren Kölns, am Butzweilerhof, da wo einst der erste zivile Flughafen der Stadt Köln und in den 1930ern das „Luftkreuz des Westens“ lag. Nach der Stilllegung 1980 verblieben dort noch belgische Streitkräfte und das schwere Transportbataillon 801 der Bundeswehr. Seit 1995 ist auch das Geschichte.

Im heutigen Gewerbegebiet Butzweilerhof liegt die Motorworld Köln, ebenfalls ganzjährig geöffnet und kostenfrei zugänglich. Das besondere Highlight für alle Formel-1-Fans, die Motorworld Köln beheimatet, auf Grund der Nähe zu Kerpen, die offizielle Originalsammlung von Formel-1-Legende Michael Schumacher. Übernachten? Selbst das geht bald im angrenzenden Hotel und wenn man das richtige „Kleingeld“ dabei hat, kann man auch den einen oder anderen Oldtimer erwerben.

Die Michael Schumacher Sammlung zeigt ein knappes Dutzend Original Formel 1 Fahrzeuge, die Michael in seiner Zeit als Formel 1 Pilot gefahren hat. Dazu eine Auswahl an Overalls, Helmen, Caps und natürlich F1 Preise aus aller Welt. Alles entweder komplett hinter Glas oder zumindest mit Glasrahmen um die Autos, alarmgesichert versteht sich. Manche Glasumrandung ist da so empfindlich, daß auch schon mal eine unabsichtliche Berührung einen Alarm auslöst.

Von hier sind es geschätzt 15-20 Minuten bis in die Kölner Innenstadt, auprobiert habe ich das aber nicht, denn Köln im Regen hatte ich schon mal. Köln, ich komme wieder, wenn die Sonne scheint. Bis dahin gibt’s ein paar Bilder aus der Motorworld im Album „Köln 2019“ bei Flickr und GooglePhotos.

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