Fotoalbum Hülser Berg

Da ist er hin der Sommerurlaub, drei Wochen Ferien und Freizeit, drei Wochen aufstehen und frühstücken wann man möchte, Ausflüge machen u.v.m. Der Arbeitsalltag hat mich eingeholt, der Wecker klingelt wieder um 5:45 Uhr. Aber es gibt in den nächsten Tagen noch ein paar Rückblicke auf meine letzten Wochen. Auf der Festplatte liegen noch ein paar Bilder aus dem Zoo, von der einen oder anderen Ruhrgebietshalde, vom Besuch des Bergbaumuseums oder vom Abstecher in den Medienhafen in Düsseldorf. Weiterlesen →

Höhenluft am Hülser Berg

Ihr wißt ja wie das hier am Niederrhein so mit Bergen ist. Wenn nicht gerade jemand eine Halde aufschüttet, dann sind 63 Meter schon ein Berg. Stellt man dann wie hier noch einen 30 Meter hohen Aussichtsturm drauf, sind es schon 93 Meter. Nennen wir ihn Johannes und schon läßt sich bei klarem Wetter vom Johannesturm ganz schön weit gucken. Weiterlesen →

Goldener Oktober

Man stelle sich einmal vor, wir könnten das Wetter beeinflussen. Nie mehr zu warm, zu naß, zu kalt, zu trocken. Zum Glück ist die Technik soweit noch nicht, obwohl unser Verhalten natürlich auch dazu beiträgt, wie sich das Klima entwickelt. Das goldene Oktoberwetter vom Wochenende haben wir verrückter Weise einem Sturm auf dem Atlantik zu verdanken. Er schaufelte warme Luft aus dem Mittelmeerraum zu uns nach Deutschland. Weiterlesen →

Auf dem Wolfsberg am Wolfssee

Wolfssee

Manche Ausflüge plant man ein paar Tage vorher andere unternimmt man ganz spontan. Nach einem kurzen Blick in meine Flyersammlung entschloß ich mich zum Besuch eines Aussichtsturms auf einem Hügel, nein keine Halde, nur ein Hügel 😉 und zwar in Duisburg. Ziel sollte der Wolfsberg am Wolfssee sein, wer auch immer den so benamst hat (das Wort „benamsen“ gibt es tatsächlich, nicht jedoch „Benamsung“, aber das nur nebenbei). Der Wolfssee ist Teil der Sechs-Seen-Platte und an der war ich zuletzt vor drölfenachzig Jahren. Um noch ein bisschen Schlaubi Info dazuzugeben, der Wolfssee bietet ein Freibad, welches angeblich eines der schönsten und beliebtesten Naturschwimmbäder im Ruhrgebiet sein soll. Also das Navi programmiert (Strohweg 7, 47269 Duisburg) und los.

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Die Straße war schnell gefunden, der Plan der Umgebung (am Parkplatz) war schnell studiert, an der ersten Weggabelung war hatte ich mich schnell verlaufen :-). Man hätte ja auch mal ein Schild „Aussichtsturm“ aufstellen können. Nachdem ich zweimal vor und wieder zurück durchs Unterholz gestolpert bin habe ich das Schild „Ausssichtshügel“ entdeckt. Genauso das Willkommensgeheiß für Waldgnome und -kobolde … öhm … ja. Tach auch. Also rauf, immer dem steilsten Weg nach, schließlich muß der Turm ja oben stehen. Um so näher ich dem Gipfel kam, um so näher kamen aber auch die Geräusche verschiedener Baumaschinen. Störte mich aber nicht, ich bin dran vorbei, bis mich einer der Bauleute anhielt. Es entwickelte sich etwa 50 Meter vom Aussichtsturm entfernt ein etwas abstruses Gespräch.

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Bauleut: „Was machen Sie denn hier“?
Ich: „Öhm … ich möchte auf den Aussichtsturm“.
Bauleut: „Das geht nicht, hier wird gebaut, die Straße ist gesperrt“.
Ich: „Ja, aber die Straße war offen“.
Bauleut: „Dann hat sie jemand geöffnet“.
Ich: „Aber wo ich doch jetzt schon mal hier bin …“.
Bauleut: „Ja gut … aber bitte sein Sie vorsichtig“.

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Irgendwie habe ich ein Näschen für sowas. Seit 20 Jahren steht der Aussichtsturm da oben und kaum will ich mal hin, wird da gebaut. Also Augen zu und durch … ach ne Augen zu ist schlecht, also Augen auf und ab auf’n Turm. Die Sicht ist einfach toll, denn der Turm ist mit 22 Metern der höchste Punkt in Duisburg (sagt man). Der Blick geht von den Grenzen Mülheims natürlich über die Sechs-Seen-Platte in Richtung Innenhafen, vorbei an Tiger&Turtle zum Kraftwerk Walsum und weiter bis zum Düsseldorfer Fernsehturm. Ab und zu sieht man Flugzeuge im Landeanflug auf den Flughafen im Düsseldorfer Norden und der Flyer sagt, bei guter Sicht ginge der Blick sogar bis nach Köln.

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Da auf dem Turmboden 3 leer Bierflaschen dümpelten wird der Turm vermutlich auch gerne in den Abendstunden besucht. Ich bin mir nicht sicher, ob ich mich im Dunkeln alleine in den Wald begeben würde, aber wenn sich ein paar Kobolde oder Gnome zu einem gesellen, vielleicht ein Tipp für Duisburg zur Abenddämmerung (natürlich nur, wenn da nicht mehr gebaut wird).

Herbstfarben

Dunkel ist er der November, dunkel, diesig und kalt und doch gibt es Tage, da muß ich einfach vor die Türe. Einfach raus und sei es nur für eine Stunde. Ein Ausflugsziel für Familien ist an sonnigen Tagen der Hülser Berg in Krefeld. Auf Grund begrenztem Parkraums schnell überlaufen, hatte ich heute keine Probleme einen Parkplatz zu finden. Berg ist übrigens auch etwas übertrieben, aber mit 63 Metern ist er immerhin die höchste natürliche Erhebung in der Stadt Krefeld. Und es geht noch höher, denn der 29 Meter hohe Aussichtstrum bietet einen wunderschönen Rundumblick.

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Gut heute war davon wenig zu sehen, Moers und Neukirchen Vluyn waren ebenso nur zu erahnen wie Duisburg auf der anderen Rheinseite, aber deßhalb war ich ja auch nicht hergekommen. Ich wollte den Blätterwald von oben sehen, wunderschöne Herbstfarben waren es wert hinaufzusteigen. Ja ich habe die Herbst-(Laub-) einstellung meiner Kamera benutzt, aber schöne Farben wollen ja auch zur Geltung gebracht werden 🙂 . Mehr Bilder findet ihr bei Flickr oder Sevenload.

Kurzabstecher in Oberhausen

Einen Kurzbericht aus Oberhausen hätte ich noch nachzutragen. Am Ostermontag war ich zunächst im Oberhausener Stadtteil Eisenheim. Die Siedlung Eisenheim gilt als die älteste Arbeitersiedlung des Ruhrgebiets und diese wollte ich mir im Volksmuseum in der Berliner Straße näher ansehen. Leider war das Museum aus unerfindlichen Gründen geschlossen, obwohl es an Sonn- und Feiertagen (außer am 1. Mai) geöffnet sein soll. Also gab es nur ein paar Fotos aus der Straße, das Museum ist ein anderes Mal dran.

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Stattdessen habe eine Halde besucht, die nicht jedem gleich auffällt, wenn er durch Oberhausen fährt. Die Knappenhalde an der gleichnamigen Knappenstraße. Eigentlich nur ein kleiner Hügel, aber mit 101,35 Metern heute die höchste Erhebung in Oberhausen. Ein schöner Spaziergang mal steiler mal weniger steil durch dichtes Grün. In knapp einer 1/4 Stunde ist man am höchsten Punkt angekommen. Ein 15 Meter hoher Aussichtsturm belohnt den Besucher mit einer schönen Aussicht.

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Auf Grund der größer werdenden Bäume reicht der Blick leider nicht in alle Richtungen, aber einen Teil des Centros, der nahe liegende Gasometer und die Hochöfen von Duisburg sind deutlich zu erkennen. Wer mehr sehen will muß vermutlich im Winter kommen, denn dann tragen die Bäume keine Blätter 😀 . Ich hatte kurzzeitig überlegt den Besuchern auf dem Gasometerdach zuzuwinken, aber wenn ich mir die (älteren) Fotos aus umgekehrter Blickrichtung ansehe, dürfte man inmitten der Bäume kaum auffallen 😉 .

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Mehr Bilder wie immer bei Flickr, Sevenload und Picasaweb.