Wolfssee und 6-Seen-Wedau

Bald ist es wieder soweit, der Jahresrückblick 2020 ist in Arbeit und bei Durchsicht meiner Blogbeiträge, die seit dem letzten Rückblick entstanden sind, fiel mir auf, daß ich im November 2019 das letzte Mal auf dem Aussichtsturm am Duisburger Wolfssee stand. Was lag also näher, als den schönen Herbstsamstag wieder mal für einen Ausflug hierher zu nutzen. Man hat eine tolle Aussicht auf Teile von Duisburg, sieht in einiger Entfernung den Flughafen in Mülheim, erahnt den Fernsehturm in Düsseldorf und blickt auf die 6 Seen Platte incl. Wolfssee.

Außerdem befindet sich rund um den Turm sehr viel Grün oder sagen wir besser sehr viel Bunt, wenn der Herbst eingesetzt hat. Trotzdem ist das Blätterdach licht genug, an vielen Stellen die Sonne durch zu lassen. Ich empfinde das als sehr angenehm und nutze das auch gerne für Herbstbilder. Nun stand ich also auf dem Turm und sah, nicht zum ersten Mal, in der Ferne einen alten Wasserturm. Auch auf den Tafeln, die einem auf dem Turm die Gegegend drumherum erklären, wird er erwähnt.

Da es mir im Hinblick auf die Coronawarnungen auf dem Turm etwas zu voll wurde, bin ich zurück in den Wald. Ich lief grob in die Richtung, die ich mir von oben gemerkt hatte und gut 10-15 Min. später landete ich auf einem Parkplatz, den ich bisher nicht kannte. Gleich dahinter, nur durch die Masurenallee getrennt, stand ich fast direkt vor erwähntem Wasserturm. Er ist eines der letzten Überbleibsel des Bahnbetriebs- und Ausbesserungswerks Duisburg Wedau und diente früher dazu, die Dampfloks mit Wasser zu befüllen.

Jetzt allerdings verschwand er fast hinter einer Art künstlichen Mauer. Während ich grüble, was das wohl sein könne, sprechen mich andere Duisburger an, ob ich wohl mehr wüßte. Wer hier fotografiert gehört bestimmt dazu. 😮 Ich bemühe das Handy und stoße recht bald auf 6-Seen-Wedau, einem Neubauprojekt plus Kleingartenanlage. Ob sie die alte, jahrzehnte gewachsene Kleingartenanlage ersetzen kann? Die künstliche Mauer entpuppt sich bei näherer Betrachtung dann auch als bepflanzbare Lärmschutzwand, schließlich sind Bahntrasse und die Autobahn A3 nicht weit.

So hat der Besuch des Aussichtsturms wieder ein paar neue Erkenntnisse gebracht, schade nur, daß der Wasserturm jetzt ein bisschen im Schatten der Wand verschwindet. Zumindest ist er von oben noch als Landmarke zu entdecken. Also zurück in den Wald. Wer weiß, wann uns der Teillockdown wieder vor die Türe läßt. Hier übrigens noch ein paar ungewöhnliche Bilder. Das kommt heraus, wenn man, während man Schuhe im Laub fotografiert, versuchsweise am Zoom dreht.

Ob ich Langeweile hatte? Nein Herbstblätter fotografieren kann jeder, Kunst erschaffen nicht. 😀 Wenn ihr noch mehr kunstvolle Bilder sehen möchtet, verweise ich wieder auf Flickr oder Google Photos und in knapp zwei Wochen ist wieder Zeit für den jährlichen Jahresrückblick. Bleibt gespannt und vor allem gesund.

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