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Beiträge von Michael

Geboren im Ruhrgebiet, wohnhaft am Niederrhein und unterwegs zwischen Dortmund und Köln (meist jedoch zwischen Krefeld, Düsseldorf und Essen).

Hallo Herbst 2014

Herbst2014

Da geht er hin der Oktober und der November beginnt wettertechnisch als wäre er der September. Irgendwie ein bisschen irreal, nächste Woche kommen die Winterreifen drauf und an diesem Wochenende sind es mehr als 20 Grad. Ich bin momentan etwas hin und her gerissen, denn ist das Wetter schön, genieße ich das Herbstwetter, ist es bedeckt bin ich dabei neue Technik in Betrieb zu nehmen. Beides mache ich ausgesprochen gerne, wenn nur nicht diese Arbeitswochen dazwischen lägen 🙂 . Sagt mal, geht es euch so, daß die Zeit, insbesondere am Wochenende, irgendwie immer schneller vergeht? Bei der Gelegenheit, in der kommenden Woche jährt sich der Mauerfall zum 25. mal. Das ist mein halbes Leben und eine Menge schnell vergangener Wochenenden.

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Momentan sind die Tage aber auch gut ausgelastet. Nach dem defekten Modem habe ich mittlerweile den erwarteten VoIP (Voice over IP) Anschluß der Telekom bekommen, dann habe ich endlich mal meine neue Kamera, die hier schon gut ein halbes Jahr liegt, richtig in Betrieb genommen und seit letzter Woche steht hier ein neuer PC, den es einzurichten gilt, weil der alte öfters rumzickte. Bevor ihr fragt, nein ich habe nicht im Lotto gewonnen, ich gebe nur mein Weihnachtsgeld immer schon im Oktober/November aus 😉 . Also kämpfe ich jetzt mit Windows 8.

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Ganz wichtig war mir, daß meine ganzen Fotos vom alten Rechner rüber mußten und das incl. der (Hash-)Tags, die ich vergeben hatte. Zum Glück bietet Picasa (Google) da eine ganz praktische Funktion, so daß das ganze eigentlich gar nicht so schwierig war. Dann die CloudDienste wieder installiert, die Browser (mit Synchronisationsfunktion) mit dem Laptop abgeglichen und iCloud installiert (damit ich meinen Fotostream vom Handy am PC angucken kann 😀 ). Außerdem habe ich nach einer einfachen und bequemen Möglichkeit gesucht Instagram Bilder am PC zu sichern. Und jepp, auch da habe ich etwas gefunden. Kennt ihr Instaport? Ihr wählt aus „alle Fotos“ oder einen Zeitraum oder einen Hashtag (höchstens 500 Bilder) und bekommt dann eine ZIP Datei zum Downloaden. So habe ich binnen weniger Sekunden meine #HalloHerbst14 Bilder auf den Rechner bekommen.

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Apropos Herbst, weil ich mit den Herbstfotos dieses Jahr etwas hinterherhinke, war ich gestern nochmal rund um die Burg Linn in Krefeld unterwegs und habe bei besagten 20 Grad ein paar „sommerliche“ Herbstaufnahmen nachgeholt. Es ist auch mal angenehm vor der eigenen Haustüre zu fotografieren und dabei die Gedanken schweifen zu lassen. Jetzt habe ich euch aber genug vollgequatscht, wenn ihr noch ein paar Bilder sehen wollt klickt hier (Flickr) oder hier (Google+).

P.S.: Das hier sind übrigens meine Instagram Bilder mit dem Hashtag #HalloHerbst2014.

Instagram (Herbst)

Lange Nacht der Industrie 2014

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Was der Maus Türöffnertag für die Kinder ist, zeigt die „Lange Nacht der Industrie“ für Erwachsene. Klingt verrückt, ist aber so :-). Wann seid ihr in eurer Nachbarschaft oder eurer Stadt schon mal auf die Suche nach Industriebetrieben gegangen? Wißt ihr, was in eurer Stadt hergestellt wird? Seht ihr, ich auch nicht? Bei der Langen Nacht der Industrie, die dieses Jahr zum vierten Mal stattfand, kann man hinter die Kulissen gucken, vorausgesetzt man hat das Glück einen der begehrten und schnell ausgebuchten Plätze zu bekommen. Treffpunkt war am Donnerstag gegen 17.00 Uhr der Sprödentalplatz in Krefeld, auf dem die Busse auf die Gäste warteten. Natürlich findet die Lange Nacht der Industrie einmal im Jahr auch in anderen Teilen der Republik statt, aber ich wollte mich ja in Krefeld umgucken. Entschieden hatte ich mich für eine bestimmte Tour und als angemeldeter Blogger gab’s zusätzlich zu den reichlichen Infobroschüren und Sicherheitsanweisungen noch eine Infomappe oben drauf. Unser Tour Guide wies uns nochmal auf die Regeln (Fotografierverbot und Nichtraucherflug … äh .. -fahrt) hin und dann ging’s los :-).

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Erstes Ziel war die Firma ANDRITZ Küsters GmbH einem Spezialisten für Kalander- und Veredlungsprozesse für die Papier-, Vliesstoff- und Textilindustrie. Das lustige, die Firma liegt auf meinem Weg zur Arbeit, so daß ich jeden Morgen daran vorbeifahre und trotzdem kannte ich sie bisher nicht. Kalander? Nie gehört? Ich auch nicht, muß ich ehrlich zugeben, daher hatte ich mich im Vorfeld etwas schlau gemacht. Aber lesen ist nicht sehen und daher war ich gespannt, was mich erwartet. Zur Begrüßung gab es eine kleine Einführung in die Firmengeschichte, der durch Eduard Küsters bereits 1949 gegründeten „Entwicklungsabteilung für Textilmaschinen“. Er war es auch, der die durchbiegungsgesteuerte „Schwimmende Walze“ erschuf, die seit 1956 den Maßstab für die Walzentechnologie setzt. 2006 erfolgte die Übernahme der Küsters-Anteile durch die Andritz AG und hat heute rd. 300 Mitarbeiter in Krefeld.

Soviel Info von der Webseite bzw. aus der Einführung. Mit einem kleinen Sender und einem Ohrclip ausgestattet ging es in die Hallen des Unternehmens. Der Sender übertrug die Stimme desjenigen, der uns durch die Hallen führte, so daß alle etwas verstehen konnten. Diese Idee hat mir sehr gut gefallen. Was ist nun das besondere? Diese Walzentechnologie, so erfahren wir, ermöglicht die Veredelung von Vliesstoff, Textilien und Papier für die Papierindustrie. Ganz vereinfacht ausgedrückt, hat es Eduard Küsters geschafft eine Walze so auf ihr Gegenstück zu drücken, daß der Anpressdruck über die ganze Breite, auch über mehrere Meter, gleich bleibt und nicht zur Mitte hin abfällt. Das ist technisch gesehen vermutlich eine lausige Beschreibung, gibt aber das wieder, was auch betriebsfremde verstehen könnten. Während wir an mannshohen Maschinen vorbeilaufen, hören wir weiter, daß jede Maschine auf Kundenwunsch einzeln angefertigt und auf den Herstellungsprozess abgestimmt wird. Dabei gibt es z.B. Maschinen, die Papier mit über 1000 Meter pro Minute (also über 60 km/h) zwischen den Walzen hindurch jagen oder Vliesstoffe so über beheizte Walzen laufen lassen, daß am Ende ein versandfertiges Produkt entsteht.

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Kommen wir mit den Endprodukten dieser Maschinen in Berührung? Aber sicher, denn die Endprodukte sind in der Papierindustrie zum Beispiel Zeitschriften, Verpackungen oder Spezialpapiere, im Bereich Vliesstoffe, Windeln, Wischtücher, medizinische Artikel, aber auch Agrarvliese z.B. für Erdbeerfelder o.ä. Um eine noch bessere Vorstellung von den Produkten zu bekommen, welche später mit den Maschinen hergestellt werden, gab es für alle Besucher eine Auswahl von Endprodukten in die Hand und damit die Besucher keinen Hungeranfall bekommen, gab’s in der Besuchertasche aus Vlies auch noch eine Laugenbrezel und ein Päckchen Wasser.

Last but not least wurde uns die Forschung an einem „Papier“ vorgestellt, welches demnächst z.B. als feuchtes Toilettenpapier auf den Markt kommt. Gibt’s schon? Ja und nein, denn es soll aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen, es soll den Wischtest an eurem Hinterteil bestehen und vor allem es soll sich im (Ab-)Wasser möglichst schnell wieder in seine Bestandteile auflösen, um die Pumpwerke eures Abwasserbetreibers nicht zu verstopfen. Der Clou ist kurze Zellulosefasern mit Wasser zu verfestigen und anschließend durch ein ausgeklügeltes Walzensystem wieder energiesparend zu trocknen. Vielleicht findet ihr dieses neuartige „Papier“ ab 2015 in den Regalen eures Supermarktes.

Die rund 1 1/2 Stunden vergingen wie im Fluge und wenn ihr demnächst mal wieder einen Schwertransporter durch Krefeld fahren seht, der eine große Walze geladen hat, es dürfte eine aus dem Hause Andritz Küsters sein.

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Für den zweiten Teil des Abends ging es nach Krefeld Oppum und dort zum Ausbesserungswerk der Deutschen Bahn („Fahrzeuginstandhaltung GmbH der Deutschen Bahn AG“, so der offizielle Name seit 2004). Zugkollision mit einem umgestürzten Baum? LKW Ladefläche im Gleisbereich? Abgerissene Stromabnehmer? Reguläre Wartung der Drehgestelle oder Aufhübschung eines Zuges vom Getriebe bis zum Klo … pardon WC-Modul? Alles Aufgaben, die im Ausbesserungswerk (Krefeld ist eines von 12 bundesweit) getätigt werden müssen. Der Start begann auch hier mit einer kleinen Einführung in die Geschichte des Werks, das immerhin seit über 100 Jahren an dem Standort existiert (28 Gleise, 21 Fußballfelder groß). Dazu gab es belegte Brötchen und ein Getränk. Aber die Zeit drängte, daher gab es für jeden einen Schutzhelm und dann ging es in kleinen Gruppen auf das Gelände.

Wußtet ihr, daß jeder ICE turnusmäßig alle 6-8 Jahre durch diese Hallen fährt? Vorausgesetzt es kommt nicht vorher schon zu einem Schaden. Und wenn doch, dann geht es an die Reparatur. Aber je nach Schaden reicht es natürlich nicht aus, nur mal die „Stoßstange“ zu tauschen, sondern da ist Feinarbeit gefragt. Teilweise in Krefeld, teilweise aber auch vor Ort werden Loks und Züge wieder hergerichtet und das nicht nur für Züge der Deutschen Bahn, sondern auch für die Mitbewerber im deutschen Schienennetz. Weiter ging es zu den großen Roten, die ihr vermutlich als RE oder RB auf eurem Fahrplan kennt. Wir durften mal da Platz nehmen, wo sonst nur der Zugführer seinen Platz hat, wir durften mal unter den Wagen gucken und last but not least mal die Notentriegelung (nicht die Notbremse) betätigen. Die Türen öffneten sich einen Spalt breit und konnten danach aufgeschoben werden.

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Die Generalüberholung eines ganzes Zugs dauert übrigens 3-4 Wochen, danach habt ihr das Gefühl ihr sitzt in einem neuen Zug. Nach den Regionalzügen ging es in die 250 Meter lange ICE Halle. Hier wird, wie in einigen andern Hallen auch, nicht nur in drei Schichten sondern auch in drei Ebenen gearbeitet. Wir durften die oberste Etage betreten und einem ICE auf Dach gucken. Wir erfuhren, daß die Oberleitungen in Deutschland mit 15.000 Volt arbeiten, wir erfuhren etwas über die Technik des Stromabnehmers und welche Schutzmaßnahmen sich sonst auf dem Dach befinden, um z.B. bei Über- oder Unterspannung einen Komplettausfall des Zugs zu verhindern. Ist euch schon mal aufgefallen, daß Oberleitungen auf schnurgeraden Strecken in geschwungenen Linien installiert sind und niemals schnurgerade? Der Grund ist, daß sich der Fahrdraht gleichmäßig auf dem Stromabnehmer hin und her bewegt. Andernfalls würde er irgendwann eine Kerbe in die Mitte des Stromabnehmers fräsen.

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Mittlerweile war es nach 22.00 Uhr und am Ende wurde die Zeit tatsächlich noch etwas knapp, denn der Bus für die Rückfahrt wartete schon mit laufendem Motor. Um Punkt 22.30 Uhr sind wir schließlich wieder am Ausgangspunkt angekommen. Auf diesem Weg ein herzliches Dankeschön an alle Organisatorinnen und Organisatoren, ohne die ein solcher Abend nicht möglich wäre. In Krefeld besuchten übrigens 520 Interessierte 12 Unternehmen, insgesamt gab es 2.600 Plätze und 5.300 Bewerbungen.

Krupp Park und weitere herbstliche Ziele

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Habt ihr die letzten fast sommerlichen Wochenenden genießen können? Als ich am Sonntag früh aufwachte pochte es schon in meinem Kopf, aber bei dem angekündigt schönen Wetter mußte ich einfach raus. Dummerweise hatten sich das, aus unerfindlichen Gründen, auch 1 Mio. andere gedacht 😮 . Außerdem trug die frische Luft auch nicht unbedingt dazu bei, die Kopfschmerzen zu vertreiben und Tabletten hatte ich keine mitgenommen. Aber was soll’s ich hatte mir vorgenommen mal den Krupp Park in Essen in Augenschein zu nehmen. Also eine der umliegenden Straßen ins Navi eingegeben und los.

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Unweit der ehemaligen Zeche Amalie erstrecken sich kleine Berge und ein See, ein Kinderspielplatz, ein Bolzplatz und verschiedene Aussichtshügel. Für mich als ortsfremden war es trotz Navi gar nicht so einfach den Park zu finden. Obwohl ich keine 200 Meter entfernt geparkt hatte, habe ich den Park zuerst mal übersehen. Gut, so habe ich noch ein paar Graffiti entdeckt und bin dann einmal um den sprichwörtlichen Pudding gefahren. Als ich den Park dann gefunden hatte, gab es keine Parkplätze und als ich einen Parkplatz in Augenschein genommen hatte, kam ich fast wieder an der Stelle aus, an der ich gut 10 Minuten vorher losgefahren bin (Pferdebahnstraße/Helenenstraße). Kurz mal laut geflucht, dann das Auto abgestellt und zu Fuß die nächste Treppe hoch.

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Durch die vielen Hügel, der Park ist noch in seiner weiteren Bauphase, kann man spazieren gehen und wird dennoch nicht vom fließenden Verkehr, der am Sonntag sowieso kaum vorhanden war, belästigt. Ein wahres Paradies für Kinder, Skateboarder und Modellschiffer am nahen See. Ja gut, es ist nur ein Park, aber schön anzusehen vor der Kulisse der eingangs erwähnten Zeche Amalie (die übrigens kein Teil des Parks ist, aber in Sichtweite auf der anderen Straßenseite liegt). Der See war an diesem Sonntag von unzähligen Modellbootbegeisterten gesäumt, die dort ihre kleinen Boote fahren ließen. Tanker, Sport- und Segelboote schipperten über das Wasser.

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Da es jetzt kein Café oder ähnliches dort gab, wollte ich noch ein paar Meter weiter an den Baldeneysee. Leider hatte ich auch hier nicht bedacht, daß sich der Rest des Ruhrpotts das gleiche Ziel gesetzt hatte. Der Parkplatz am Regattaturm und das Umfeld drumherum war schon restlos zugeparkt, so daß ich mich zum Bootsanleger nach Heisingen (Lanfermannfähre) aufgemacht habe. Zwar war es auch hier nicht minder voll, aber zumindest bekam ich da noch einen Parkplatz. Irgendwie habe ich es dann also doch noch geschafft, den fast blauen Himmel am Wasser zu genießen. Also habe ich mich auf die Suche nach einer freien Bank gemacht und diese für die nächsten Minuten gegen alle Feinde verteidigt 🙂 .

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Bevor jetzt die stürmischeren Herbsttage kommen und wir am Sonntag auch wieder die Uhr um eine Stunde zurückstellen, lohnt es sich vielleicht, die an den Tagen davor gemachten herbstlich, sonnigen und perspektivisch ungewöhnliche Fotos aus Duisburg anzusehen. Schaut mal auf die Bildershow. Ich war mal wieder im Angerpark (Tiger & Turtle) und im Landschaftspark Duisburg Nord, der ja bekanntlich immer einen Ausflug wert ist. Letzterer hat jetzt auch einen neuen bequemeren Zugang zum Hochofen 5 bzw. zur ersten Etage des Hochofens. Eine neue Treppe (vom Haupteingang aus gesehen rechts vom Hochofen) lädt zum Aufstieg ein (nach der Treppe mit den blauen Gittern Ausschau halten). Mehr Bilder? Dann klickt auf Flickr oder Google+.

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Düsseldorf – Jetzt geht’s App

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Erinnert ihr euch? Vor einiger Zeit schrieb ich, daß ich mich ohne Armbanduhr nackt fühle, aber seit meinem Sommerurlaub, in dem ich fast ganz auf die Armbanduhr verzichtet habe, man will ja nahtlos braun werden ;-), lebe ich frechweg ohne. Dafür fühle ich mich mittlerweile bei längeren Touren ohne Handy nackt. D.h. zum Bäcker um die Ecke, zum kleinen Supermarkt auf der anderen Straßenseite oder zum Altpapiercontainer gehe ich schon ohne und zum telefonieren nutze ich das Handy eh nur äußerst selten. Aber ich führe schätzungsweise 100 Apps (incl. der vorinstallierten) mit mir herum. Habt ihr auch soviele auf eurem Handy?

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Twitter, Facebook, Feedly, Instagram, Google Maps, den ÖPNV Fahrplan, Clouddienste oder den Wetterbericht. Das brachte mich auf die Idee den App Check zu machen. Endlich mal ein paar der Apps nutzen, die ich zwar installiert, aber bisher nur selten genutzt habe. Warum ich sie dann installiert habe? Weil ich irgendwo davon gelesen habe und genau weiß, ohne Installation würde ich sie vermutlich nicht wiederfinden. Ich war also mal wieder in Düsseldorf und die erste Frage lautet, wie kommt man hin?

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Möglichkeit eins mit dem Auto (da könnte man eine App brauchen, mit der man den Parkplatz reservieren, bezahlen oder von unterwegs verlängern kann, z.B. TraviPay), Möglichkeit zwei mit dem ÖPNV (ein Muß die App für’s Onlineticket), Möglichkeit drei man mischt die Varianten. Mit dem Auto bis in den Düsseldorfer Randbereich (ohne App kostenlos parken) und dann mit dem ÖPNV in die Stadtmitte :-). Der Vorteil? Zeit, denn die Parkuhr tickt nicht mit. Aus meinem Plan einen Tag lang ohne Bargeld zu leben wurde allerdings nichts, denn dafür sind die Akzeptanzstellen doch noch zu gering.

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Raus aus der Straßenbahn und rein in den Irrgarten .. äh .. Hofgarten, wo ich keine Bilder gemacht habe, weil mir nicht bewußt war, daß auch da der Sturm gewütet hatte. Überall Absperrzäune, die einen zwar hier und da in den Hofgarten hineinließen, aber nur an ganz versteckten Stellen wieder raus. Nachdem ich mich dann trotzdem zum KöBogen durchgeschlagen habe ging’s weiter Richtung Schadowstraße.

Seit der WDR Freitags in der Lokalzeit Düsseldorf Restaurants testet, ist mir bewußt geworden, wie viele Burger Läden es anscheinend in Düsseldorf gibt. Einen davon namens „Butch Becker“ (Klosterstraße, keine 5 Min. von der Schadowstraße entfernt), habe ich mal getestet. Die Bestellung wird mit einer Chipkarte geordert und dann an den Tisch gebracht. Probiert habe ich den Chickenburger für 6,- € und muß sagen, er war sehr sehr lecker. Frisch geröstetes Brötchen, gebackene Hühnchenfilets, Avocado, Tomate, Sprossen, rote Zwiebeln, Blattsalat und Mango-Chilisoße.

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Nun war das mein erster Burger Laden, aber ich glaube ich komme wieder. Einen weiteren namens „What’s Beef“ gibt es übrigens keine 500 Meter weiter auf der Immermannstraße. Den probiere ich dann beim nächsten Mal. Gerne hätte ich mir auf dem Weg ans Rheinufer noch ein Alt in der Altstadt genehmigt, aber da ich die gemischte Anreise gewählt hatte, ging es zu Fuß bis an den Rhein. Rund 2,5 km bei sonnigem Herbstwetter, endete der Weg im Medienhafen. Schön wenn man Zeit hat :-). Zum Tagesabschluß habe ich dann noch ein CarSharing Auto ausgeführt ;-). Zur Auswahl stehen in Düsseldorf Car2Go und DriveNow. Auch hier habe ich mir das Auto per App gesucht und vergessen, daß ich das Auto (von DriveNow) sogar per HandyApp hätte öffnen können.

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Es hat etwas gedauert bis ich gerafft hatte, daß als Zielstadt im Navi Display Köln stand und ich meine (Düsseldorfer) Straße als Ziel demnach nicht eingeben konnte. Zum Glück, stellt euch vor, das Navi hätte mich samt CarSharing Auto nach Köln geleitet :-D. Außerdem hat mich das Navi ohne Stimme etwas irritiert. Auf kürzestem Weg hätte man die 6 bis 7 km lange Strecke in ca. 11-15 Min. schaffen können, man konnte aber auch 9 km draus machen und 30 Min. brauchen. Sei’s drum, es ging ja um die Handynutzung. Nebenbei, die Gehry Bauten könnte ich jedesmal auf neue fotografieren.

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Eine schöne App ist übrigens auch ParkU, über die man private Parkplätze reservieren und gegen ein Entgelt (Abrechnung über die App) halbstundenweise (oder länger) mieten kann. Es handelt sich dabei sowohl um Parkplätze in Parkhäusern, als auch auf Firmen-, Privat- oder Hotelparkplätzen, die ansonsten zu der angegebenen Zeit leer stehen würden. Der Vermieter verdient ein paar Cent nebenbei und der Parkplatzsuchende kann bereits im Vorraus reservieren und erspart sich die lange Suche nach einem freien Stellplatz. Das probiere ich demnächst mal aus. Von diesem Tripp gibt’s Bilder hier (Flickr) und hier (Google+).

5 Jahre Touren durchs Ruhrgebiet und Besuch auf Halde Hoheward

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Noch ist 2014 ja nicht rum, aber wenn sich das Jahr dem Ende zuneigt toure ich bereits seit 5 Jahren mal kreuz und mal quer durchs Ruhrgebiet. Ich weiß noch genau, wie ich 2010 (man erinnere sich, es war das Jahr der Kulturhauptstadt) mit Hilfe von Reiseführern, verschiedenem Prospektmaterial und Google Maps versucht habe herauszufinden, wo die einzelnen Zechen, Häfen, Brücken und Halden lagen und wie man sie am besten erreichen konnte. Das Ruhrgebiet ist ja meine „alte“ Heimat, aber als ich 1989 dort weg und an den Niederrhein gezogen bin, gab’s das Meiste noch garnicht (also zumindest nicht öffentlich zugänglich). Ob ich einen Favoriten habe? Schwer zu sagen.

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Nie vorher war ich in Herne oder Recklinghausen, in Gelsenkirchen ja da war ich mal, weil 1997 die Bundesgartenschau auf dem Gelände der Zeche Nordstern stattfand, aber von Zechen und Halden, da kannte ich nichts. Ich erinnere mich noch wie heute an meinen ersten Besuch auf Halde Hoheward. Damals hatte ich herausgefunden, daß es einen Treppenaufstieg mit irgendwas um die 500 Stufen gab (und immer noch gibt). An der Herner Str. 198 in Herten, gleich neben dem Lokal „Zum Handweiser“, habe ich damals meine Tour begonnen. Erst viel später habe ich den doch etwas bequemeren Aufstieg an der Cranger Straße, auf Höhe der ehemaligen Zeche Recklinghausen (II) entdeckt (zu erkennen an der markannten Drachenbrücke).

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Natürlich gibt’s auch noch die Möglichkeit von der Zeche Ewald aufzusteigen, den Weg bin ich aber bisher nur einmal in umgekehrter Richtung korrekt gelaufen, auf dem Hinweg habe ich mich irgendwie verfranst und bin dann quer Feld ein, aber das ist eine andere Geschichte (klickt mal „hier„). Na jedenfalls ist die Halde Hoheward für mich eine der schönsten Halden im Ruhrgebiet und immer wenn sich ein sommerlicher Tag ergibt und ich die Anreise von rd. 65 km bewältigt habe, spaziere ich dort rauf.

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Das Ruhrgebiet liegt einem dort oben zu Füßen und man kann den Alltagsgeräuschen des Straßenverkehrs dort oben entfliehen. Außerdem gibt es fast immer etwas zu sehen. Und wenn gerade mal nicht, dann sitzt man einfach nur da und denkt an die anderen lohnenswerten Ziele. Es ist, wenn man nicht vor Ort wohnt und wöchentlich dort oben ist, immer so ein bisschen wie zurückkommen an einen bekannten Urlaubsort. Und da letzte Woche so ein sonniger Spätsommertag war, bin ich nochmal „zurückgekommen“. Das einzige was mir noch fehlt ist ein Besuch bei Schnee. Mal sehen, vielleicht diesen Winter.

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Also nicht daß ich mir jetzt Schnee wünsche, aber am Tetraeder war ich auch schon mal bei Schnee oder auf der Brücke am Oberhausener Kaisergarten (Slinky Springs to Fame). Klickt dazu mal hier. Momentan bin ich dabei meine vielen 100 Bilder nochmal auf eine zweite Festplatte zu sichern. Man weiß ja nie, sicher ist sicher. Jetzt aber erstmal ein paar Spätsommerbilder von diesem Ausflug bei Google+ bzw. Flickr … und natürlich hier im Blog … (etwas scrollen, da zeitlich vor dem Grugaparkbesuch).

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P.S.: Die Absperrung des Horizontobservatoriums besteht nun schon so lange, daß die Firma „Hundertmark“ mittlerweile eigentlich „Fünfzigeuro“ heißen müßte (sorry der mußte sein) ;-).

Herbstanfang und ein Besuch bei Tante Ju

GrugaPark

Wer hätte gedacht, daß es zu Oktoberbeginn noch mal so sonnig wird. Das hätte sich mancher von uns Ende August gewünscht. Genau richtig für eine Woche Urlaub. Und wat is? Ich muß wohl ein gehöriges Hühnchen mit dem Wettergott rupfen. Ey hömma du Wettergott, so hamwer getz aber nicht gewettet. Mit Sonne antäuschen und dann die ganze Urlaubswoche „leichter Regen“. Wo gibbet dat denn? Paß auf ich zeig dir getz mal, wat man an so einem Sonnentach machen kann. Außerdem hab ich mehrere Hashtags auf einen Schlach erledigt.

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Erstens wollte ich mir und euch den Herbst zeigen (#halloherbst14), zweitens wollte ich auf ein Top tippen (#toptipping) und last but noch least wollte ich mir die Sonne in einem Park auf die Nase scheinen lassen (#gruga). Alles zusammen könnt ihr bei Instagram finden. Ihr meint das wären ja gleich drei Dinge auf einmal? Bei Oma und Opa ihre Rente, ihr habt Recht. Und darum gibbet heute ein paar sonnig, herbstliche Fotos, die ich am Samstag bei mir selbst geschossen hab.

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Ich könnte ja Stunden im Grugapark verbringen, die Tiere beobachten, die Menschen beobachten und mich selbst beobachten, beim Sitzen inne Sonne. Erntedankfest war übrigens auch und während ich auf’e Wiese so vor mich hin am dösen war, blies 200 Meter entfernt plötzlich der Blaskapellenverein von Essen seine Lieder inne Instrumente. Eben noch waret so ruhig, aber wat willste machen. Also habbich aus Protest ein Stück Apfelkuchen aus dem Bäckerzelt zu mein Erntedank erklärt und bin schleunigst das Weite suchen gegangen.

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Gott sein Dank, waren die Hummel und die Schmetterlinge unbeeindruckt davon und haben weiterhin ihre Rüssel inne Blumen versenkt. Außerdem war am Vormittag, als ich kam, noch der eine oder andere Tautropfen auf den Blüten, so daß ich ein paar schöne Fotokes erspielt habe. Tja und wat soll ich euch sagen, sogar den Grugaturm habe ich weg … top tipp gedingst. 3 .. 2 .. 1 .. meins (siehe ganz oben). Ich glaube die Leute haben gedacht ihr hätte einen an der Klattsche, als ich mit dem Handy in der Hand da rumgehampelt habe und mein linker Arm irgendwo in der Luft rumfuchtelte :-D.

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Während ich also rumfuchtel, fliegt bereits zum zweiten oder dritten Mal die gute Tante Ju über den Grugapark hinweg. Ob die Ju52 evt. vom Flughafen Mülheim/Essen aus startet? Ihr müßt wissen, das ist ein ganz kleiner Flughafen (mehr ein Verkehrslandeplatz), bei dem man als Besucher bis zu einer Absperrung direkt ans Flugfeld darf. Mit dem Flugzeug auf du und du (sozusagen). Also Abstecher auf’m Rückweg.

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Und da stand sie, die Junkers Ju52. Der Tankschlauch reingehängt, als wenn’s ein Auto wäre und eine Trittleiter für den Einstieg. Also habe ich so’n 1/4 Stündchen gewartet, vielleicht waren es sogar 30 Min. Ehrlich gesagt ich habe nicht auf die Uhr geachtet. Und dann durften Sie Fluggäste einsteigen und die Tante startete, so gemütlich, daß ich mit dem Kameraschwenk schon fast zu schnell war 🙂 .

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Fotos aus dem Grugarpark und vom Flughafen in Mülheim/Essen bei Flickr (hier oder hier) oder bei Goolge+(hier oder hier).

Plötzlich war da Shaun das Schaf

Herbstlich

Die abgelaufene Woche hat ein sehr erfreuliches Ende, denn nach einer hektischen 4 Tage Arbeitswoche kommt jetzt eine 10 Tage Urlaubswoche (wenn man die Wochenenden mit einbezieht). Außerdem habe ich gelernt was eine FastLane ist. Manchmal denke ich ja, ich bin nicht von dieser Welt, habe alles verpennt, kann dafür aber den Text der Nationalhymne, was mich im Leben aber auch noch nicht weitergebracht hat :-). Da lese ich dieser Tage einen Bericht im Spiegel (weil er hier im Netz verbreitet wurde) und erfahre, daß es in Freizeitparks sogenannte FastLane Pässe gibt. FastLane? Nie gehört denke ich, google danach und erinnere mich an meinen Besuch auf dem Berliner Fernsehturm. FastLane Pässe sind Eintrittskarten, vorzugsweise in Freizeiteinrichtungen und Freizeitparks, die einen an der Warteschlange vorbeilotsen.

Zeche Zollverein

Ehrlich gesagt, mein letzter Besuch eines solchen Freizeitparks (MoviePark in Bottrop) liegt jetzt 4-5 Jahre zurück und im Phantasialand, Europapark o.ä. war ich das letzte Mal vor mehr als 15 Jahren. Da gab’s diese Pässe noch nicht. Rechnen wir doch mal. Angenommen, 20 % der Besucher würden einen solchen Pass kaufen (ob er sein Geld Wert ist muß jeder selbst entscheiden), dann müßten die restlichen 80% länger warten. Was aber wenn 100% der Besucher einen solchen Pass kaufen? Dann müßten trotz Mehrkosten doch alle wieder gleich lange warten, oder? Denkt mal darüber nach.

WDR Duisburg (EinTagLive)

Während ihr denkt, erzähle ich euch noch schnell, daß ich am Sonntag einen Abstecher zum Zechenfest nach Essen gemacht habe und anschließend noch dem WDR in Duisburg einen Besuch zu „EinTagLive“ abgestattet habe. Dabei stand mir plötzlich Shaun das Schaf gegenüber. Im Fernsehen wirkt der irgendwie viel kleiner ;-). Last but not least habe ich noch ein paar herbstliche Schnappschüsse im Botanischen Garten in Krefeld geschossen und dabei festgestellt, daß es im Vergleich zu meinen Schuhen ganz schön große Herbstblätter gibt. Mehr Bilder dazu bei Flickr und Google+. In diesem Sinne, habt ein schönes (langes) Wochenende.

Spaß mit der Telekom [Update]

Ob ihr es glaubt oder nicht, aber allem Anschein nach können DSL Modems auf Raten sterben. Sie können beste Gesundheit vorheucheln um im nächsten Moment nach Luft zu ringen. So scheint es bei mir gewesen zu sein in den letzten 2 1/2 Wochen. Meine liebe Freundin die Telekom hat mich, wie berichtet, wieder mal besucht, hat hier und da was reingesteckt und nach Abziehen der Kabel gesagt die Zähne sind o.k. aber das Zahnfleisch muß … öhm ach ne, die liebe Freundin war ein Mann und der hat gesagt, die Leitung ist in Ordnung, aber das Modem muß raus.

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Ich schrieb ja schon am Donnerstag „Man will uns trennen, aber vielleicht ist es Zeit, vielleicht ist unsere Beziehung schon zu alt und eine neue muß her„. Und da liegt es nun, mein altes Modem, nur noch ein Stückchen verstaubte Technik, vom Strom getrennt für immer. Stattdessen ist ein neues Stückchen Technik (s.o.) in mein Leben getreten. Und woher bekommt man Samstag Mittag ein solches Stückchen Technik? Beim freundlichen T-Dealer um die Ecke. Dort habe ich dann auch gleich einem VoIP Vertrag zugestimmt, der in ein paar Wochen bei mir einziehen wird. Bestimmt werden wir ein ganz tolles neues Paar. Das Modem leuchtet mir jedenfalls schon mal in einem schicken frischen Weiß entgegen. Ich berichte weiter …

DSL Störung – Spaß mit der Telekom

Liebe Telekom, bisher lief mein DSL Anschluß doch zufriedenstellend und weitestgehend fehlerfrei. Ich und mein DSL, wir waren doch so ein schönes Paar. Aber seit 14 Tagen gehen wir öfters getrennte Wege. Ich möchte daß es wieder so ist wie früher. Im Augenblick leuchtet es mich wieder an, das grüne DSL Lämpchen und im nächsten Moment blinkt es wieder. Wild zuckend, einfach so, wie von Geisterhand. Ich habe vollstes Verständnis, daß du mal rumzickst und wild zuckend kann auch angenehm sein, aber in anderem Zusammenhang. Wenn du dann doch zickst melde ich die Störung und hoffe, daß ich auf Beseitigung nicht allzu lange warten muß. An das letzte Zucken (vor diesem) kann ich mich schon kaum noch erinnern. Auch wenn ihr mich persönlich besucht habt, war euer Service bisher immer gut. Selbst an einem Rosenmontag war schon mal Besuch in Form eines Technikers vor Ort. Die aktuelle Störung hat es aber in sich, denn seit 14 Tagen verschwindet das DSL Signal immer wieder auf unerklärliche Weise. Zuerst nur vormittags (ausgerechnet dann, als ich auch mal vormittags zu Hause war), dann plötzlich auch nachmittags und abends. Mal war es 1 Stunde, dann lief’s plötzlich wieder, dann waren es 2 Stunden und dann mal wieder nur 15 Min. Anschließend läufst du wieder fehlerfrei ohne daß sich irgendetwas an der Installation o.ä. geändert hat.

Ich melde mich also nach den ersten Störungen bei dir und wähle die Freude spendende Nummer 0800 33 01000. Man verspricht mir baldige Besserung. Es könnte sein, daß wieder mal ein Techniker zu mir in die Wohnung muß. Kommen eigentlich auch mal Technikerinnen, dann würde ich mir noch mehr Zeit nehmen. Für den entsprechenden Nachmittag habe ich mir extra 1 Stunde früher dienstfrei genommen, aber schon auf dem Nachhauseweg rufst du mich an und sagst den Termin vor Ort einfach ab. Das was zu erledigen ist, muß nicht bei mir im Haus gemacht werden. Es kann alles von der Vermittlungsstelle aus erledigt werden. Gut, habe ich halt einen freien Nachmittag und nach einem kurzen Ausfall gegen 20.15 Uhr (rund 10 Min.) läuft’s an dem Abend auch wieder rund. Hast du liebe Telekom in den 10 Min. überhaupt etwas gemacht? Man(n) weiß es nicht. Aber du schickst mir eine SMS, eine ganz persönliche SMS, das Problem wäre gelöst. Mhmm … na gut, vielleicht hast du Recht, zumindest sieht es so aus.

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Am Tag danach läuft alles rund und du leuchtest mir wieder entgegen und noch einen Tag später? Alles großer Mist. Als ich nach Hause komme blinkst du mir mit deiner DSL Lampe schon wieder entgegen. Dann geht’s für 5 Minuten, dann wieder nicht, dann wieder 4 Minuten, dann wieder nicht. Also wähle ich erneut die 0800 33 01000 und warte 40 Minuten in der Warteschleife auf dich. Dann ist jemand dran, ein Mensch. Er ist kurz angebunden, hört sich meine Geschichte an und möchte mir auch helfen. Er schaut sich kurz meine erste Störungsmeldung von letzter Woche an. Plötzlich höre ich niemanden mehr. Hallo Telekom wo bist du. Ich höre sowas wie diese Nummer ist nicht vergeben oder nicht erreichbar oder so ähnlich und zack bin ich auch schon komplett aus der Leitung. Warum tust du mir so etwas an, ich habe doch 40 Minuten auf dich gewartet. Du rufst mich doch zurück, oder? Ich war nicht schuld, daß die Leitung abgebrochen ist. Ich warte 5 Minuten. Nein, du verschmähst mich als lästigen Kunden. 40 Minuten umsonst in der Warteschleife gehangen.

Ich wähle erneut die 0800 33 01000. Dieses Mal via Handy, denn das kann ich unterdessen laden und ziehe es am Verlängerungskabel bis an die Couch. Ein Handy mit Kabel, das geht auf keine Kuhhaut, aber es muß, denn der Akku könnte mich sonst unterwegs verlassen. 20 Min. … 30 Min. Unterdessen schreibt mir eines deiner Geschwister, das Telekom Twitter Team, daß es eine Störung gäbe in 02151. Daß ich garnicht betroffen bin konnte das Team nicht wissen, ich habe es auch erst viel später erfahren. Später, als es nach 45 Min. wieder heißt … ah ein Mensch der mit mir redet. Er zeigt sich auch ganz verständnisvoll, mißt die Leitung durch und kann feststellen, daß die Leitung mal gut und dann wieder schlecht ist. Na ist doch mein Reden. Jetzt noch einen Termin vereinbaren? Ich soll wohl wieder Besuch bekommen und kurz dranbleiben. Ich bleibe dran und höre wieder die Warteschleife. 5 Min. … 10 Min. … dauert es wirklich so lange einen Termin zu vereinbaren?

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20 Min. … ah wieder ein Mensch, aber schon wieder ein anderer. Ich wußte nicht, daß du soviele Freunde hast, die alle mit mir sprechen wollen. Ich möchte am liebsten ins Telefon beißen, aber das bekommt weder meinen Zähnen noch dem Gerät. Das ist nun schon mein dritter Ansprechpartner. Seit dem Start der Hotlineanrufe sind über 100 Min vergangen. 100 Min. in denen ich mich eng mit euch verbunden gefühlt habe, war ich doch Teil eurer Warteschleife. Ist es wirklich so schwierig die Telefonanlage in eurem CallCenter zu bedienen? Der neue Kollege liest sich die Infos der Letzen Woche durch, von dem Techniker der ja am Montag nicht kam, die Infos aus dem Gespräch von vor 20 Min. findet er nicht. Ich raffe das Geschehene auf ca. 1-2 Min zusammen und erkläre ihm zum dritten mal an diesem Abend mein Problem. Ich wäre so gerne wieder ein Paar mit meinem DSL, bin aber schon etwas genervt. Mein neuer virtueller Freund bietet mir als Berufstätiger an, daß mein Besuch am Samstagvormittag kommen könnte. Ich beklage, daß der Bäcker erst um 8.00 Uhr öffnet und ich Samstag wenigstens 2 – 3 Min. außer Haus bin. Er wirkt cool aber bestimmt, mein neuer Freund. Wenn ein Subunternehmer (oh mein Gott, was ist ein Subunternehmer?) kommen sollte, würde der nicht warten. Wie unhöflich, ich warte doch nun auch schon über 110 Minuten, bin allerdings auch kein Sub… Dings ihr wißt schon. Da ich aber keine Lust habe, erst um 12.00 Uhr zu frühstücken, vereinbaren wir lieber 9.00 – 12.00 Uhr als Termin statt 8.00 – 12.00 Uhr. Dann bekomme ich wieder eine SMS von dir, die mir den Besuch bestätigt. Muß ich jetzt Knabberzeug kaufen? Was wird mein Besuch für einer sein und vor allem was wird er bei mir machen? Wenn du mir am Samstag garnicht entgegenblinkst, wonach soll der Technikbesuch dann suchen? Meinst du wir kommen wieder zusammen?

Also nächstes willst du zu mir via VoIP ins Haus und läßt mich durch dein Sekretariat anrufen. Ich bekomme dann auch ganz neue Lämpchen. Man will uns trennen, aber vielleicht ist es Zeit, vielleicht ist unsere Beziehung schon zu alt und eine neue muß her. Gib’s zu, deine Freundin VDSL blinkt mich bestimmt auch wieder an und will, daß ich auch ihr beim wilden Zucken zusehe. Dabei will ich doch nur, daß ich wir wieder ein Paar werden.

Es ist Samstag der 27.09.2014 und es gibt was nachzutragen … [Update]

CarSharing was ist das eigentlich

Auto_1Vor ein paar Wochen fragte ich euch via Facebook / Google+ ob ihr schon mal ein CarSharing Angebot genutzt habt. CarSharing soll ja statistisch von besser verdienenden Personen um die 30 Jahre genutzt werden. CarSharing? Was ist das eigentlich? Früher war es so, daß eine Hand voll Autos vor der Türe stand und man unter Zahlung eines Monatsbeitrags Mitglied in einer Art Verein wurde, jederzeit ein Auto buchen konnte und nach Kilometern bezahlt hat. Das Prinzip hat sich nicht geändert, nur heute stehen die Autos an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet und die Mitgliedschaft kommt häufig sogar ohne festen Monatsbeitrag aus. Je nach Anbieter gilt die Anmeldung sogar in verschiedenen Städten bundesweit z.T. sogar im Ausland.

Und wie geht das jetzt? Zuerst einmal müßt ihr euch anmelden, was meist online möglich ist und euch spätere Wartezeit spart. Dann geht’s zu einer Stelle, die euren Ausweis und euren Führerschein kontrolliert. Das können Geschäftsstellen des Anbieters aber auch Autovermietungen, Versorgungsunternehmen oder Geschäftsstellen von Zeitungen o.ä. sein. Danach bekommt ihr eine Plastikkarte und eine PIN. Mit der Plastikkarte (demnächst auch mit der passenden App) könnt ihr dann über ein Lesegerät hinter der Windschutzscheibe die Autotüren öffnen und die Fahrt beginnen. Das heißt i.d.R. werdet ihr noch aufgefordert ein paar Informationen über den Zustand des Fahrzeugs (Kratzer, Sauberkeit, Tankanzeige u.ä.) abzugeben und ggf. müßt ihr auch nachtanken. Die Bezahlung an der Tankstelle erfolgt mit einer Karte, die ebenfalls im Auto liegt und die verbrauchte Zeit wird euch i.d.R. wieder als Guthaben für die nächste Fahrt gutgeschrieben.

Auto_3Jetzt zu den Tarifen. Model eins setzt auf einen monatlichen Betrag, der ähnlich wie ein Abo immer fällig wird (z.B. Stadtmobil), dazu einem Stundenpreis plus einem Kilometerpreis (z.T. abhängig von Fahrzeugmodell und Uhrzeit). Modell zwei rechnet ähnlich ab, aber ohne monatliche Grundgebühr (z.B. Citeecar). Die Anbieter die mir bekannt sind, setzen darauf, daß die Autos an bestimmten Stellen stehen und dort auch wieder abgestellt werden müssen. Modell drei läuft unter dem Begriff FreeFloating, weil hier die Fahrzeuge verteilt in einer Stadt am Straßenrand oder auf bestimmten (markierten) Parkplätzen stehen (z.B. Car2Go, DriveNow). Vorteil dieses Modells ist, daß die Autos z.T. reservierte Parkflächen haben oder auf bestimmten öffentlichen Parkplätzen oder in Parkhäusern das Parken kostenfrei möglich ist. Ist man am Ziel (innerhalb des vorgegebenen Geschäftsgebietes) reicht es, das Auto einfach wieder abzustellen.

Hier wird meist eine Gebühr nach Zeit abgerechnet. Die fällt teilweise mit Öffnen der Wagentüre je Minute an oder mit Druck auf den Start Button im Autodisplay. Und es kostet, egal ob ihr vor der roten Ampel oder im Stau wartet oder ob ihr flott unterwegs seid. Lediglich das „echte“ Parken z.B. auf dem Supermarktparkplatz kostet einen geringeren Minutensatz, wenn ihr in den Parkmodus wechselt. Zwar könnt ihr euch beim Parken auch ganz abmelden, dann kann es aber passieren, daß das Auto nach eurer Rückkehr von jemand anderem gemietet wurde. Selbst die Deutsche Bahn mischt im CarSharingMarkt mit und bietet verschiedene Gebührenmodelle mit und ohne monatlicher Gebühr. Kunden ohne Bahncard zahlen mit 50,- Euro aber eine m.E. zu hohe Startgebühr. Die liegt bei den andern Anbietern zw. 19,- und 29,- Euro, kann aber bei Sonderaktionen (Stadtfesten, Werbeaktionen und Gewinnspielen) auch schon mal kleiner ausfallen oder ganz entfallen.

Auto_5Vorsicht ist geboten, wenn es um die Nebenkosten geht. Vor der Fahrt müßt ihr das Auto sehr genau begutachten und auf Schäden untersuchen. Tut ihr das nicht, sind Vorschäden u.U. plötzlich eure Schäden. Ihr fahrt zu schnell und kassiert ein Knöllchen, ihr parkt falsch oder meldet euch am Ende der Mietzeit nicht ab oder nicht rechtzeitig zurück, ihr seid gar (schuldhaft) in einen Unfall verwickelt? Dann sind die Gebühren teilweise happig bis hin zur (Unfall-)Eigenbeteiligung in Höhe von 1.000,- Euro. Teilweise kann die Eigenbeteiligung auch verringert oder ganz ausgesetzt werden, was sich dann aber wieder in höheren Minuten- oder Stundenentgelten wiederspiegelt.

Tanken, Wartung, z.T. Parkgebühren, alles ist im Preis inbegriffen und ihr zahlt nur, wenn ihr auch fahrt (außer es fällt ein Monatsbeitrag an). Dafür müßt ihr vor der Fahrt ein Auto reservieren (was meist per App oder im Internet abläuft) oder im Beispiel der FreeFloating Anbieter einfach nur am Straßenrand ein bereitstehendes (nicht anderweitig vermietetes) Auto mit eurer Kundenkarte öffnen, einsteigen und losfahren. Häufig gibt es Sonderpreise, wenn man ein Auto für mehrere Stunden oder gar für ein ganzes Wochenende mietet. Die einen haben auch größere Wagen bis hin zum Lieferwagen im Angebot, die anderen habe dafür Cabrios für den Sommergenuß anzubieten. Vielleicht ist ja was für euch dabei.