Tetraeder

Vielleicht erinnert ihr euch (ich schrieb darüber bei Bluesky, Mastodon), vor ein paar Wochen wollte ich mal wieder auf einen Abstecher zum Tetraeder nach Bottrop, bin aber im Autobahnstau hängen geblieben. Vorletztes Wochenende war es dann aber soweit. Auf Umwegen habe ich es trotz diverser Autobahnbaustellen bis kurz vor die Halde geschafft. Parken mußte ich etwas abseits, weil die Straße vor der Halde überraschend auch gesperrt war. Es war der Tag des Halden Backyard, einer Laufveranstaltung, die, wie man mir später erzählte, dazu dient innerhalb einer Stunde eine Strecke von 6,38 km und 88 Höhenmeter zu laufen.

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Halden und Tourismus

Ursprünglich waren Halden nur Ablageorte für Bergematerial, Schlacke oder Schutt, Dinge eben, die man nicht brauchen konnte. Heute sind Halden die Berge des Ruhrgebiets, Identifikationspunkte einzelner Städte und Aussichtspunkte mit Landmarken. Vor ein paar Tagen hat der Reginalverband Ruhr (RVR) den Vertrag geschlossen, weitere Halden von der RAG zu übernehmen. 37 Halden befinden sich bereits im Besitz, 9 neue kommen 2021 hinzu und 11 weitere folgen in den nächsten 15 Jahren. Weiterlesen →

Es könnte Frühling werden

Ganz ehrlich, Illuminationen sind eine feine Sache, aber ansonsten bin ich kein Fan der dunklen Jahreszeit. Zwar ging der letzte Herbst bis weit in den November, aber wenn’s dann grau und naßkalt wird, sehne ich mich schon am 1. Januar wieder nach Frühling. Seit ich für meinen Blog mit den Augen eines Fotografen unterwegs bin, achte ich viel mehr auf das Wetter als früher. Weiterlesen →

Fotoalbum Tiger&Turtle

Frische Luft ist ja so wichtig und Filmtitel manchmal so sprechend. „Der Junge muß an die frische Luft“ sage ich mir regelmäßig am Wochenende und bin schon wieder unterwegs. Meistens ist dabei auch die Kamera im Einsatz, aber nicht immer entwickelt sich daraus ein Blogbeitrag, denn nicht immer passiert weltbewegendes. Dann liegen die Bilder hier auf der Festplatte und rufen zeig mich (dieses Mal mit Weitwinkelobjektiv). Weiterlesen →

Krupp Park und weitere herbstliche Ziele

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Habt ihr die letzten fast sommerlichen Wochenenden genießen können? Als ich am Sonntag früh aufwachte pochte es schon in meinem Kopf, aber bei dem angekündigt schönen Wetter mußte ich einfach raus. Dummerweise hatten sich das, aus unerfindlichen Gründen, auch 1 Mio. andere gedacht 😮 . Außerdem trug die frische Luft auch nicht unbedingt dazu bei, die Kopfschmerzen zu vertreiben und Tabletten hatte ich keine mitgenommen. Aber was soll’s ich hatte mir vorgenommen mal den Krupp Park in Essen in Augenschein zu nehmen. Also eine der umliegenden Straßen ins Navi eingegeben und los.

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Unweit der ehemaligen Zeche Amalie erstrecken sich kleine Berge und ein See, ein Kinderspielplatz, ein Bolzplatz und verschiedene Aussichtshügel. Für mich als ortsfremden war es trotz Navi gar nicht so einfach den Park zu finden. Obwohl ich keine 200 Meter entfernt geparkt hatte, habe ich den Park zuerst mal übersehen. Gut, so habe ich noch ein paar Graffiti entdeckt und bin dann einmal um den sprichwörtlichen Pudding gefahren. Als ich den Park dann gefunden hatte, gab es keine Parkplätze und als ich einen Parkplatz in Augenschein genommen hatte, kam ich fast wieder an der Stelle aus, an der ich gut 10 Minuten vorher losgefahren bin (Pferdebahnstraße/Helenenstraße). Kurz mal laut geflucht, dann das Auto abgestellt und zu Fuß die nächste Treppe hoch.

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Durch die vielen Hügel, der Park ist noch in seiner weiteren Bauphase, kann man spazieren gehen und wird dennoch nicht vom fließenden Verkehr, der am Sonntag sowieso kaum vorhanden war, belästigt. Ein wahres Paradies für Kinder, Skateboarder und Modellschiffer am nahen See. Ja gut, es ist nur ein Park, aber schön anzusehen vor der Kulisse der eingangs erwähnten Zeche Amalie (die übrigens kein Teil des Parks ist, aber in Sichtweite auf der anderen Straßenseite liegt). Der See war an diesem Sonntag von unzähligen Modellbootbegeisterten gesäumt, die dort ihre kleinen Boote fahren ließen. Tanker, Sport- und Segelboote schipperten über das Wasser.

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Da es jetzt kein Café oder ähnliches dort gab, wollte ich noch ein paar Meter weiter an den Baldeneysee. Leider hatte ich auch hier nicht bedacht, daß sich der Rest des Ruhrpotts das gleiche Ziel gesetzt hatte. Der Parkplatz am Regattaturm und das Umfeld drumherum war schon restlos zugeparkt, so daß ich mich zum Bootsanleger nach Heisingen (Lanfermannfähre) aufgemacht habe. Zwar war es auch hier nicht minder voll, aber zumindest bekam ich da noch einen Parkplatz. Irgendwie habe ich es dann also doch noch geschafft, den fast blauen Himmel am Wasser zu genießen. Also habe ich mich auf die Suche nach einer freien Bank gemacht und diese für die nächsten Minuten gegen alle Feinde verteidigt 🙂 .

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Bevor jetzt die stürmischeren Herbsttage kommen und wir am Sonntag auch wieder die Uhr um eine Stunde zurückstellen, lohnt es sich vielleicht, die an den Tagen davor gemachten herbstlich, sonnigen und perspektivisch ungewöhnliche Fotos aus Duisburg anzusehen. Schaut mal auf die Bildershow. Ich war mal wieder im Angerpark (Tiger & Turtle) und im Landschaftspark Duisburg Nord, der ja bekanntlich immer einen Ausflug wert ist. Letzterer hat jetzt auch einen neuen bequemeren Zugang zum Hochofen 5 bzw. zur ersten Etage des Hochofens. Eine neue Treppe (vom Haupteingang aus gesehen rechts vom Hochofen) lädt zum Aufstieg ein (nach der Treppe mit den blauen Gittern Ausschau halten). Mehr Bilder? Dann klickt auf Flickr oder Google+.

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Rheinorange

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Für den Fall, daß ihr mit eurer Jacht mal über den Rhein schippert und euch fragt, wo in drei Teufels Namen mündet hier eigentlich die Ruhr in den Rhein gibt es nur eine Antwort … Rheinorange. Wie bitte? Die Ruhrmündung ist an einer Skulptur (25 Meter hoch, sieben Meter breit, einen Meter tief) zu erkennen. Diese Skulptur (ich dachte zuerst, sie sei vergleichbar mit der Bramme auf der Schurenbachhalde in Essen) wiegt 83 Tonnen, ist aber innen hohl und außen orange angestrichen. Der Name Rheinorange ist ein Wortspiel, denn bei der Farbe handelt es sich um den Farbton RAL 2004 = Reinorange. Und da nun mal die Ruhr in den Rhein … verstanden 😉 ?

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Wenn ihr nicht gerade an der Stelle euer Boot zu Wasser lassen wollt, gibt es nur einen Fußweg dorthin und der liegt, zumindest immer wenn ich dort bin, im Schatten. Ihr meint falsche Tageszeit? Vermutlich habt ihr Recht. Vielleicht auch falsche Jahreszeit, denn der Besuch ist auch schon ein paar Tage her. Und was kann man nun dort machen? Am Kiesstrand auf einem Bein stehen, die Skulptur bestaunen und den Schiffen winken, nach Duisburg Ruhrort rübergucken, ein paar Fotos machen und einfach nur dort sitzen und denken …. boah ist das schön ruhig hier … bis der nächste mit sein Äutoken übern Fußweg gebrettert kommt als gäb’s kein morgen, an der extra abgeflachten Uferzone seine Minijacht ins Wasser bugsiert und mit rörendem Motor über die Ruhrmündung hinaus in den Rhein jagt. Ich beiß derweil in mein mitgebrachtes Milchstütchen und hüpf noch was auf einem Bein. Ach wat war dat bis gerade noch schön ruhig hier 🙂 .

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