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Beiträge von Michael

Geboren im Ruhrgebiet, wohnhaft am Niederrhein und unterwegs zwischen Dortmund und Köln (meist jedoch zwischen Krefeld, Düsseldorf und Essen).

In Christos Stoffzelle (BigAirPackage)

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Ker wat war dat gestern windig im Revier. Ich hatte mich aufgemacht das große Luft Packet (BigAirPackage) von Christo im Gasometer zu bestaunen. Der Name paßte zum Wetter, kein Wunder also, daß die Luft da mächtig wehte, aber bereits vor der Türe und zwar eisekalt aus Richtung Ost (was nicht wirklich mit der Ausstellung zu tun hatte 🙂 ). Kurz eine Erklärung für alle, denen der Gasometer jetzt nicht so geläufig ist. Der Gasometer ist ursprünglich ein 117 Meter hoher „Behälter“ in dem Gichtgas und später Kokereigas zwischengespeichert wurde. Heute ist es die höchste Ausstellungshalle Europas mit einem Speichervolumen von 347 000 m³, einer Höhe von 117 Meter und einem Durchmesser von knapp 68 Meter (Quelle: Wikipedia).

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Im Inneren dieser „Halle“ hat Christo nun also eine Skulptur aus 20.350 Quadratmetern lichtdurchlässigem Gewebe und 4.500 Metern Seil fertigen lassen. Die Skulptur wird mit zwei Gebläsen und einem konstanten Luftdruck aufgeblasen wie ein riesiger Ballon. Im aufgeblasenen Zustand erreicht das BigAirPackage ein Gewicht von 5,3 Tonnen, eine Höhe von mehr als 90 Metern, einen Durchmesser von 50 Metern und ein Volumen von 177.000 Kubikmetern. Der Clou man kann den „Ballon“ nicht nur von außen bestaunen (mit dem Aufzug aufs Dach des Gasometers sogar von oben), sondern auch von innen. Eine Drehtüre und ein paar Treppenstufen führt mitten hinein in ein weißes Nichts.

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Kaum drinnen, fletzen sich bereits die ersten Besucher auf großen Kissen auf dem Boden, weitere laufen auf und ab oder sitzen auf den Treppenstufen. Alles ist weiß, die Stoffbahnen an den Wänden, die Decke, der Fußboden, die Treppen … eben alles. Man hat kaum Anhaltspunkte, um die Höhe zuschätzen. Aber alle fotografieren erstmal, ich natürlich auch 😀 . Durch die Dachluken scheint die Sonne von oben auf den Stoff, dazu hängen von der Decke eine Reihe von Lampen. Ein angenehmes Rauschen der Gebläse ist zu vernehmen, es herrscht kein unangenehmer Überdruck o.ä. wie ich es vermutet hatte. Die Kinder spielen Fangen, ihre Rufe hallen wieder, ansonsten ist es relativ ruhig. Zeit einfach Luftlöcher in das BigAirPackage zu gucken. Einige sprechen von Problemen mit dem Gleichgewicht, weil alles weiß in weiß ist, ich habe keine derartigen Probleme. Ich starre die Wände an, gucke wieder an die Decke, beobachte die Leute und starre wieder an die Wände. Bin hin und hergerissen zwischen Kälte am Po (die Metalltreppe auf der ich sitze) und Faszination der Installation. Ich daddel ein bisschen am Handy (kein G3 Empfang in dem „Behälter“) und sitze so bestimmt 20 Minuten da rum. Ganz schön Gaga oder?

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Dann geht’s in den gläsernen Aufzug und ab nach oben. Jetzt merkt man erst wie riesig das BigAirPackage ist. Man fährt und fährt und fährt … Knapp unter der Decke darf man aussteigen und runterschauen. Keine Angst, kräfigartige Metallgitter verhindern schlimmeres. Fotos machen ohne Ende, dann rauf aufs Dach zur Aussichtsetage. Solange man auf der Westseite steht geht’s. Wunderschöner Sonnentag bei rd. 3-4 Grad. Geht man dann den Rundweg einmal rund ums Dach kommt man unweigerlich auf die Ostseite und der Ostwind bläst einem alles weg, was bei 117 Metern Höhe nicht angebunden oder festgezurrt ist. Ich habe Mühe den Fotoapparat ruhig zu halten. Das hält man ja im Kopp nicht aus. Schnell wieder zurück auf die Westseite, Instagrambild zusammengedaddelt, zurück nach drinnen und im Aufzug wieder nach unten. In Parterre gibt’s noch eine Ausstellung bisheriger Christo Projekte. Jetzt brauche ich wieder etwas Wärme und da das Auto schön in der Sonne steht, schnell rein und Türe zu. Ich finde der Besuch hat sich gelohnt, für den Eintritt habe ich übrigens die RuhrTopCard genutzt.

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Das Bilder Nachbearbeiten hat etwas Zeit gekostet, denn das weiße Nichts zu fotografieren ist garnicht so einfach. Wenn ihr also „nichts“ sehen wollt, guckt ihr hier bei Flickr oder Google+.

In Bochums Unterwelt

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Es kam mir vor, als wäre ich erst vorgestern das letzte Mal da gewesen, dabei ist es schon wieder Monate, was sage ich Jahre her. Drei um genau zu sein, denn am letzen Wochenende war ich mal wieder im Bergbaumuseum in Bochum. Mein Weg führte mich über die A40 und ich gestehe, ich fahre gerne über die A40. Wie jetzt, über die stauträchtigste Autobahn im Revier? Ja, aber tunlichst am Sonntag, denn dann ist es dort i.d.R. so, daß man sich dem Verkehrsfluß anpassen kann und zwischen 60 und 100 km/h von einer Baustelle zur nächsten „mitschwimmen“ kann. Ich hab’s dann auch nicht eilig und kann gemütlich zusehen, wie ich bei Tempo 80 mit gefühlt 130 überholt werde, um am nächsten Blitzer wieder die hektischen Bremslichter zu beobachten.
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Das Bergbaumuseum hatte zur Grubenlampenbörse „Glanzlichter“ geladen, einer Art Trödel- und Antikmarkt für Grubenlampen und was sonst so entfernt mit dem Bergbau zu tun hat. Nein ich wollte nichts kaufen, ich hätte eh nicht die nötigen Scheinchen dabei gehabt. Als Grubenlampendummy hätte ich nicht mal sagen können, ob Original oder Nachbau. Aber gucken kostet ja nchts. Nach kurzer Stippvisite hatte ich daher auch genug „Glanzlichter“ gesehen und habe mich stattdessen mal wieder zu einer Grubenfahrt entschlossen.

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Eine Grubenfahrt in einen Stollen dauert i.d.R. mehrere Minuten und geht im nördlichen Ruhrgebiet bis zu 1000 Meter tief. Hier erreicht der Aufzug das Ziel schon nach ca. 15 bis 20 Sekunden. Ob der Aufzug so schnell ist 🙂 ? Nein, der Stollen liegt wesentlich niedriger. Ihr müßt nicht in die Kaue und nach dem Besuch erst recht nicht unter die Dusche, aber ihr bekommt Kohle zu sehen (wenn auch künstlich eingebrachte). Der Besucherstollen liegt nämlich nur 13 Meter tief und wurde als Anschauungsbergwerk angelegt.

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Was ich vergessen hatte war, daß geführte Touren durch das Anschauungsbergwerk nur Dienstag bis Freitagmittag angeboten werden. Freitagnachmittag und am Wochenende können Besucher die Grube mit Tonbandansagen selbst erkunden. Wir fahren also mit dem Aufzug in den Bergwerkskeller, steigen aus und plötzlich beginnt eine Stimme aus dem Off. Wo habe ich das mit der Tonband aus dem Off schon mal gehört …? Ich höre mir einen Teil der Ansage an und begebe mich dann selbst auf Tour. 13 Meter unter der Erde geht es immer den „Rundgang“ Schildern nach. Mal steht da das Handwerkszeug des Bergmanns, mal eine große Maschine, mal wird der Stollenbau erläutert während das Grubenpferd wiehert und wieder eine Ecke weiter ist ein moderner Walzen-Schremmlader beim Kohle hobeln zu entdecken (Kohle nicht Käse). Wo frage ich mich weiterhin, habe ich so eine Stimme aus dem Off nur schon mal gehört …?

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Eigentlich hat das Selbsterkunden des Anschauungsbergwerks auch einen Vorteil, denn so hat man mehr Zeit ein paar Fotos von der Bochumer Unterwelt zu machen. Bei einer Führung ist man doch eher geneigt der Gruppe zu folgen. Hier und da heißt es für Großgewachsene Kopf einziehen. Und schnell noch ein Foto. Nach einiger Zeit, es ist schließlich ein Rundweg, kommt man wieder am Aufzug an. Im Anschluß geht’s dann nach oben auf den Förderturm. Der stammt eigentlich aus Dortmund steht aber jetzt mitten in Bochum. Nicht gerade das beste Wetter, um ganz oben zu stehen, der Wind pfeift und die Sonne, wo war die noch gleich …? So bleibe ich nur für etwa 10-15 Minuten da oben, daddel wie immer schnell noch ein Instagrambild in den Mobilfunkhimmel und überlege immer noch, woher ich die Stimme aus dem Off kenne. Da plötzlich fällt es mir wieder ein. „Hallo … hier spricht Edgar Wallace“ 😉 . Mir läufts kalt den Rücken runter. Wegen Edgar Wallace? Nein, auf Grund des Winterwetters 😀 .

Ich stolpere noch durch ein zwei Ausstellungsräume,wechsel ein paar Worte mit C3PO und trete wieder den Rückzug an. Wenn ihr da seid, nehmt euch Zeit, denn das Museum ist neben dem Anschauungsbergwerk so umfangreich, daß man schon selektieren muß. Von den Anfängen des Kohleabbaus (zwölfzehnhundertplötzlich) bis zur Umwandlung der Kohle und anderen Bodenschätzen in Energie unserer heutigen Zeit ist alles vertreten. Bilder … genau bei Flickr und Google+.

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Wenn das Wetter so „na ja“ ist

Heute war das Wetter ja weiterhin nur so „na ja“ und immer wenn das Wetter so „na ja“ ist, hat man Zeit mal was abzuarbeiten, was schon kürzer oder länger auf der Liste steht. Außerdem kann man ein bisschen vorgucken und sich dann das eine oder andere Ziel für schönerers Wetter wieder auf die ToDo Liste setzen.

KorteKlippe

Also ab dafür, zunächst in Richtung Baldeneysee. Schon länger hatte ich nach einer Möglichkeit gesucht, den See mal von oben zu betrachten. Die Villa Hügel liegt gut, bietet aber nur wenig Sicht, die Villavue, das Restaurant von Mirja Boes käme in Frage, liegt aber westlich des Stauwehrs und dann las ich auf einem meiner Lieblingsblogs den Bericht von der Korte Klippe. Jepp das ist es, was ich gesucht hatte. Ausgeschildert ist der Aussichtspunkt ja nicht gerade gut, genauer garnicht. Man muß schon wissen, wo er ist, aber vom Parkplatz am Jagdhaus läßt sich das Ziel mit Geschick in wenigen Minuten finden. Nach dem „Na-ja-Wetter“ komme ich auf jeden Fall bei Sonne nochmal wieder (und ich kenne da noch jemand 😉 ).

CafeEinhorn

Danach wollte ich nach Mülheim/Ruhr, denn mein Ruhrgebietskalender hat für jeden Tag einen (mehr oder weniger) tollen Tipp parat. Der vom Donnerstag empfahl das Cafe Einhorn auf der Duisburger Str. 127 in Mülheim/Ruhr. Warum das Cafe so heißt? Weil es in der alten Einhorn Apotheke beheimatet ist. Wie geil ist das denn? Original Glasamphoren in den original Regalen verraten, was in alter Zeit in diesen Räumlichkeiten verkauft wurde. Jetzt gibt es Frühstücksbuffet, Kaffee, Tee, Kuchen uvm. Neugierig? Schaut mal auf die Homepage oder auf die Facebookseite. Die Umgebung vor der Türe sieht momentan etwas nach Baustelle aus, aber wen interessierts, denn dafür ist’s drinnen total gemütlich und die „Apothekerin“ total nett 😉 . Ich muß da bei Gelegenheit unbedingt nochmal frühstücken.

Zeche Rheinpreussen

Ein weiterer Punkt auf meiner immer offenen ToDo Liste wollte in Moers abgearbeitet werden. Unweit der A40 mitten zwischen Hornbach, real & Co. ragt hier noch der Förderturm der Zeche Rheinpreußen in die Höhe. Die gleichnamige Halde (die mit dem Geleucht) habe ich ja schon häufiger besucht, aber daß hier noch soviel Zeche steht wußte ich nicht. Natürlich sind die Gebäude längst anderen Firmen gewidmet, so ließen die offenen Fenster ein Fitnessstudio o.ä. vermuten .. 1, 2, 1, 2 und immer wieder sind es die selben Lieder … :-D. Ältere Moerser werden jetzt vielleicht vermuten, daß ich nie im PM war und was hammse? Recht hammse. Die Disco scheint am, im oder unterm Förderturm zu sein (oder es war nur Werbung dort). Auch das Fördermaschinengebäude war verschlossen, aber in den Sommermonaten (Mai – Oktober) ist das Industriedenkmal sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Liebe Zeche und Schacht IV der Termin ist an einem sonnigen Sonntag fest reserviert.

Ein paar zusätzliche „Na ja Wetter“ Bilder in den üblichen Alben bei Flickr und Google+ folgen kurzfristig sind online.

Der erste Tatort mit Til Schweiger

fernsehenDas war er also, der erste Tatort mit Til Schweiger. Eines vorweg, ich bin auch kein ausgesprochender Fan von Til Schweiger, auch den Tatort schaue ich nur unregelmäßig und natürlich mag ich auch Köln, Leipzig oder Münster, aber die heutige erste Folge mit dem neuen Hamburger Kommissar hat mir gut gefallen.

Natürlich war klar, daß es ebensoviele Pro wie Contra Meinungen geben wird und so ist es auch, wenn man sich die Kommentare der Facebookseiten von ARD oder Tatort durchliest. In den nächsten Tagen werden weitere Meinungen von unrealistischen Handlungen und zu viel Geballer schreiben und ja alle haben sicherlich ein bisschen Recht. Aber wenn ich manch anderen schnarchlangweiligen Tatort dagegen stelle oder sehe welche abgedrehten Handlungen (ich glaube aus der Schweiz oder war’s das Team aus Österreich) mich schon nach 15 Minuten zum Abschalten bewogen haben, hat mir diese Folge ausgesprochen gut gefallen.

Es war nicht das übliche, wo zwei Kommissare Zeugen befragen, Notizen an die Wand pinnen, ermitteln und schlußfolgern, dafür war ein bisschen mehr Aktion. Erinnert sich jemand an die erste Folge Tatort mit Horst Schimanski alias Götz George? Meine Güte was wurde damals geschimpft, der Krimi war dem Untergang geweiht. Die Anzahl der „Scheiße“ Ausrufe wurde gezählt. Und jetzt, über 30 Jahre später ist Schimanski Kult. Laßt den Machern weitere 1-2 Folgen, bevor ihr urteilt und das nächste Mal kommen auch wieder Thiel und Boerne. Kurz gesagt, mir hat’s gefallen … willkommen Herr Tschiller mit „T“, ich nuschel ein bisschen 😉 .

Auf der Fähre, wenig Kunst und ein Arsch

Fähre + Rheindeich Walsum

Seit zwischen Siebzehnhundertplötzlich und Achtzehnhundertblumenkohl die erste Rheinquerung bei Worms eingeweiht wurde ist die Überbrückung des Flußes für die meisten Reisenden wohl kein Problem mehr, denn es gibt diverse Brücken und erst Recht diverse Autobahnen die den Rhein queren. Dennoch gibt es vereinzelt immer noch winzig kleine Rheinfähren, die den geneigten Auto-/Radfahrer oder Fußgänger übersetzen. Wenn ich ganz ehrlich bin, hatte ich bisher nicht das Verlangen eine dieser Fähren zu nutzen und kannte (Auto-)Fähren bisher nur von der Ostsee (z.B. von Travemünde auf den Priwall). Aber der Reiz war groß und heute war Premiere. Was tut man nicht alles für ein paar Fotos 🙂 . Todesmutig habe ich mich also entschlossen, zwischen (Walsum und Orsoy) den Rhein zu überqueren. Es kostete für den PKW (incl. Fahrer) 3,00 €, aber dafür hatte ich 5 Minuten Pause und einen vernebelten schönen Blick auf und über den Rhein.

Fähre + Rheindeich WalsumJetzt fragt ihr euch, warum ich mich an dieser gottverlassenen abgelegenen Stelle rumgetrieben habe und zu was? Genau, zu Recht 😀 . Vor ein paar Tagen habe ich euch auf die bevorstehende Kunstaktion „Emscherkunst“ aufmerksam gemacht, die ab Juni wieder entlang der Emscher stattfindet. Eines von vielen Projekten trägt den Titel „Antiherbst“ und wird eben dort auf dem Rheindeich nördlich der Hubbrücke Walsum zwischen Duisburg und Dinslaken stattfinden. An einem dort einsam stehendenden Baum wurden seit dem Frühherbst die gefallenen Blätter … nein nicht kompostiert sondern aufgesammelt und mit feinem Draht wieder an die Äste geheftet. Klingt verrückt, oder? Na ja so isse die Kunst. Den genauen Standort dieses Baum habe ich mir via GoogleMaps herausgesucht und heute mal besucht, in der Annahme, daß die angetackerten Blätter da immer noch hängen. Taten sie aber nicht 😦 … nur in der herbstlichen Phase wurden die Blätter aufgesammelt, angetackert und dann ein Zeitrafferfilm darüber gemacht.

Wenn ihr mehr zu den Emscherkunst Projekten wissen wollt, der klickt mal hier auf die Seiten der Emscherkunst und wo wir gerade dabei sind, ich hatte vor ein paar Wochen gefragt, ob generelles Interesse an einer (Foto-)Radtour zur Emscherkunst 2013 besteht. Einzige Bedingung, ihr solltet euch halbwegs unfallfrei auf einem Fahrrad halten können und auch mehr als 5 km schaffen ohne nach Luft zu jappsen 🙂 . Ich bin auch völlig unsportlich, abba anne Emscher lang is ja allet platt. Und da ihr ja bestimmt widder nix ine Kommentare schreibt, habe ich mal eine kleine Umfrage zusammengeklöppelt.

Kommt jetzt ma ehrlich, fast jeder kann radfahren, du auch …! Hier gibt’s übrigens noch ein paar Bilder, die ich auf der letzten Emscherkunst Radtour 2010 gemacht habe … nur so als Anregung.

Zeche Nordstern

Nach dem künstlerischen Fehlschlag hätte ich schlau sein sollen, aber was mache ich, ich will noch mehr Kunst. Videokunst im Nordsternturm des Nordsternparks in Gelsenkirchen. In der 11. Etage (Start) und dann abwärts bis zur 6. Etage gibt’s jede Menge Bildschirme, Leinwände und Diashows. Allerdings war ich wohl noch schockgefrostet kunstgeschockt, denn auf mich wirkten die Bilder irgendwie so wie Arte und Phönix Nachts um 3.00 Uhr. Zeche NordsternMädels für euch wäre vielleicht der nackte Mann interessant an dem was herumbaumelte, das mir bekannt vorkommt 😀 , aber ansonsten habe ich eher Riesenkürbisse vor Industriekulisse und die Berliner Mauer in 3 cm Abstand erkannt. Stattdessen habe ich versucht ein paar Bilder vom Innenleben des Nordsternturms zu machen, habe dann noch ein paar Worte mit dem Personal gewechselt (Kunst ist ja sowas von Ansichtssache) und mich auf die Dachterasse im 18. Stock verzogen. Hier war ich schon mal im Okober 2012, als die Sicht super war. Heute war alles im Nebel und die Sonne war nur spärlich zu sehen. Also habe ich noch ein paar Fotos von dem Arsch (siehe rechts) gemacht …. (sagt jetzt nichts falsches 😀 ), ein bisschen auf dem Handy rumgedaddelt um anschließend wieder im Aufzug vom 18. Stock in die Tiefe zu fahren.

Zeche Nordstern

Vor der Türe konnte man übrigens sehen, daß auf der Zeche Nordstern zwar keine Kohle mehr gefördert, aber allem anschein nach immer noch Aktion in der Erde herscht. Die Wiesenflächen waren übersäht von Mauwurfhügeln. Diese habe ich abschließend noch bewundert und bin dann wieder gen Heimat aufgebrochen. Ein paar (künstlerische) Bilder gibt’s wie immer in den Alben von Flickr und Google+ (Picasaweb)

(Oster-)Fuchs sein fetzt

OsterfuchsNoch gut 4 Wochen, dann heißt’s wieder (frei nach Olli Kahn) „Eier, wir brauchen Eier“ (und zwar am liebsten weiße) 😉 . Und warum, weil das Osterfest naht.

Welches Tier fällt euch spontan ein, wenn ihr an Ostern denkt? Osterhase? Osterlamm? Osterfuchs? Wie jetzt, kein Osterfuchs? Dann seid ihr vermutlich noch unter 100 Jahre alt, denn wie ich dieser Tage zufällig gelesen habe, wurden 1904 die Ostereier nicht vom Hasen, sondern vom Fuchs gelegt. In einigen Gegenden Deutschlands soll sogar der Kuckuck oder der Storch die Eier gebracht haben. Wann dann aber genau der Sinneswandel vom Fuchs zum Hasen als alleinigen Ostereierbringer kam ist wohl schwierig und kann ansatzweise hier nachgelesen werden. Manche Quellen sprechen auch davon, daß die Plätzchen- und Süßwarenindustrie mit süßen Häschen viel bessere Geschäfte machen konnte als mit einem Fuchs. Ist bestimmt auch was wahres dran.

Jetzt fragt ihr euch, warum hat der Schreiber (also ich 😉 ) überhaupt nach dem Osterfuchs gegoogelt? Weil Juli vom heimatPOTTential Blog dieser Tage einen echt guten Videoclip empfohlen hat. Der hat zwar jetzt wieder nichts mit Ostern zu tun ist aber trotzdem gut. Wer ihn noch nicht kennt, here it is … „Shaban & Käptn Peng – Sie mögen sich“ und bevor der Blogbeitrag jetzt völlig wirre wird, futtere ich erstmal einen kleinen Schokoladenosterfuchs(-schwanz) … 😀 .

Neulich aus dem Briefkasten gefischt

Letzte Woche kamen zwei Bestellungen in meinem Briefkasten an (d.h. genaugenommen nur eine, die andere mußte ich bei der Post abholen). Die erste war eine Karte des Tourismus NRW e.V. Unter der Adresse www.dein-nrw.de findet der geneigte NRW Besucher Empfehlungen, Anregungen und Events aus Nordrhein Westfalen. Kostprobe gefällig?

NRW

NRW in 3 Tagen
Dortmund, Bochum, Essen …
NRW für Kuturreisende
Münster, Essen (Zollverein), Köln …
NRW in 24 Stunden
Einmal quer durch Bonn … und vieles mehr.

Dazu gibt’s eine kostenlose Karte, die uns erzählt, wo es sich lohnt zu bleiben. Wer kennt z.B. den „Bergischen Pillekuchen“? Ich habe nie davon gehört. Lieber aktiv wandern oder einen Städtetrip buchen? Lieber Event oder lieber Kultur? Was sich anhört wie ein Stichwortkatalog, ist in der Karte ausführlich beschrieben und wenn ihr mehr wissen wollt, ob zu Fuß oder mit dem Rad, ob geführt oder lieber alleine, NRW Tourismus bietet die Karte mit dem Titel „Dein NRW Dein Guide“ kostenlos an und die Anforderung ist nur einen Mausklick entfernt. Adresse auf www.nrw-tourismus.de/downloads hinterlassen und die Karte kommt per Post. Auf diesem Weg vielen Dank für die Zusendung.

Desweiteren kamen diese Woche meine Visitenkarten (ich erzählte davon vor ein paar Tagen). Das Angebot der Firma VistaPrint versprach 250 Visitenkarten für umme. Gut, daß man nichts umsonst bekommt war ja klar, es sei denn man nimmt mit einem Kärtchen Vorlieb, das ein 08/15 Design mit ein bisschen eigenem Text hat. sAber ich wollte ja mehr. Ich wollte ein Logo (Aufpreis) und sogar noch ein zweites Logo (Aufpreis) und mhmm … tja eine bunt bedruckte Rückseite wäre auch nicht schlecht. Dazu so ein Visitenkartenetui gratis und nochmal 250 Karten für 2,50 Euro Aufpreis, alles zusammen für 22,96 Euro. Der Originalpreis hätte irgendwas um die 49,- kosten sollen (was ich zu teuer gefunden hätte), aber es war ja ein Vorzugsangebot (für Web.de Kunden).

Am Freitag kamen die Karten dann, d.h. eigentlich kam ich und zwar zur Postfiliale, weil in den Briefkasten paßte die Sendung nicht. Aber ich hatte Glück keine Schlange quer durch die Halle bis zur Türe. Und wie sind sie nun die Visitenkarten? Also sagen wir mal so, schlecht sind die nicht, etwas klein ausgefallen, wie ich finde, andere Karten sind da schon mal größer. Vermutlich standen die Maße auch in der Bestellung, aber ich war halt faul und habe mir die Maße nicht aufgemalt. Bedingt durch die Maße ist auch die Schrift etwas klein ausgefallen und außerdem ist das Bild (Geleucht der Halde Rheinpreußen) etwas dunkel geraten. Aber das ist meine ganz persönliche Meinung, die sicher etwas kritischer ausfällt, weil ich’s mir selbst zusammengebaut habe. Jemand der die Karte in die Hand bekommt wird da vielleicht ganz anders urteilen. Sollte also irgendwann ein NRW BloggerTreffen stattfinden werde ich reichlich von den Karten unter die Leute bringen können :-).

Kameramuseum und Steinschlag am Schloß Broich

IMG_2987Vielleicht erinnert sich der eine oder andere, daß ich 2010 schon mal im Müga Park (in Mülheim/Ruhr) und in dem kleinen aber feinen Museum im Broicher Wasserturm war. Das Museum mit dem Namen Camera Obscura zeigt die Geschichte des Films und wie die Bilder laufen lernten. Neben dem kleinen Museumsshop und der Cafeteria in Parterre zeigt das Museum auf zwei Etagen erstaunliche Exponate, z.T. Einzelstücke, für die selbst Sammler, wie ich hörte, schon hohe Summen geboten haben. Da das Museum aber der Stadt Mülheim an der Ruhr gehört, ist ein Verkauf der Exponate natürlich ausgeschlossen.

Bilder fürs Internet20Schon damals hatten es mir die Bilder angetan, die stark verzerrt dargestellt nur dann sichtbar werden, wenn man sie vor einen zylindrisch gewölbten Spiegel hält (Anamorphose). Ein Beispiel ist an der Decke des Broicher Wasserturms angebracht. Desweiteren kann man Knöpfchen drücken und Bilder in Leuchtkästen erstrahlen lassen, an Prismen drehen, an überdimensionalen Daumenkinos spielen uvm. Während ich noch so darüber nachdenke, was ich euch noch so schreiben könnte, stolpert am Sonntag ein Link durch meine Facebook Timeline zu genau diesem Museum.

Bilder fürs Internet19Tja was soll ich sagen, besser als in diesem Beitrag hätte ich es kaum weiter beschreiben können. Die Camera Obscura selbst habe ich mir dieses Mal nicht vorführen lassen, denn die hatte ich ja bereits beim letzten Mal gesehen. Stattdessen bin ich durch den jahreszeitlich bedingt noch etwas kahlen MüGa Park spaziert und habe mich gegenüber im Schloß Broich noch etwas umgesehen. Vier Verzerrspiegel aus Metall helfen euch auf dem Weg dahin eurer Idealfigur näher zu kommen 🙂 . Ihr könnt mal groß, klein, dick oder dünn … ich will so bleiben wie ich bin … sein 😀 .

IMG_2926Ihr könntet aber auch einfach irgendwo auf einer der zahlreichen Bänke platznehmen, nix tun und auf den Frühling warten. Es gab schon spannendere Locations. Nur im Bambuswäldchen komme ich mir kurzzeitg vor wie im Dschungel. Ich bin ein Star, holt … öhm … ach ne. Rund um das Schloß wird’s dann ziemlich gefährich. Kaum auf dem Schloßhof angekommen, erwarten mich bereits erste Hinweisschilder auf Steinschlag.

IMG_2879Huch, das Schloß scheint in Renovierung begriffen zu sein, überall stehen dezente Bauzäune herum und ich habe keinen Helm dabei. Ich spare mir daraufhin die weitere Erkundung und mache mich auf den Rückweg. Alles in allem ist der Müga Park gut für einen Sonntagnachmittagsspaziergang, nicht mehr und nicht weniger (Fotos bei Flickr und Google+ (Picasaweb)).

Tiger & Turtle

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Heute ist war Valentinstag? Gut, dann schreibe ich dazu schon mal nichts 😉 . Stattdessen schreibe ich, daß eine meiner neuen, na sagen wir neueren, Lieblingshalden, gleich nach Hoheward, Haniel, Rheinpreußen, Schurenbach, Beckstraße …. öhm … 😉 die Halde im Duisburger Angerpark geworden ist. Die Heinrich-Hildebrand-Höhe, wie sie offiziell heißt ist gleich kurz hinter der Stadtgrenze von Krefeld schnell zu erreichen. Und wer ist dieser Heinrich-Hildebrand?

Heinrich und Peter Hildebrand waren von 1899 bis 1914 nacheinander die technischen Betriebsdirektoren der Schantung-Eisenbahn-Gesellschaft in Tsingtau. (Quelle: www.tsingtau.org)

Ach so 😮 … Was? Wo zum Henker liegt Tsingtau? Suchmaschine sagt im tiefsten China … und es gibt auch ein Lokal in Wilhelmshaven das so heißt …?!? Jaaa .. öhm .. gut … mehr Klugscheißerwissen hier klicken.

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Sagen wir einfach dat is ne ehemalige Schlackenhalde und da hat man 2011 eine Achterbahn namens „Tiger and Turtle – Magic Mountain“ errichtet. Und die ist einfach ein Anziehungspunkt, wenn man Landmarken mag. Die Halde ist nicht so hoch wie andere Halden bietet aber trotzdem einen Blick über Dusiburgs Süden, hinüber bis zum Rhein und wird von Anwohnern und Besuchern gerne zu einem Sonntagsnachmittagsspaziergang genutzt. Und da am letzten Sonntag die Sonne tatsächlich schien, schienen die Lemminge losgelassen. Ich habe ich mich in die Reihe der Spaziergänger einsortiert, auch wenn ich mir nach dem Besuch von Tiger&Turtle auf Grund des sehr windigen Windes (trotz Mütze) eher wie „KeinOhrTurtle“ vorkam.

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Übrigens, nicht versuchen in der Anliegerstraße davor zu parken, denn da geht’s mega eng zu und einen Parkplatz findet man i.d.R. sowieso nicht. Von der Hauptstraße sind es auch nur gut 10 – 15 Minuten Fußweg und dann liegt sie vor einem, die Achterbahn. Nein nix Rummelplatz, obwohl im Laufe des Jahres die rollende Würstchenbude da oben angesiedelt werden soll, nein das ist die einzige Achterbahn, die man mit eigener Muskelkraft durchlaufen muss. Wie schon mal erwähnt, ohne den Looping 😉 . Kleiner Tipp, festes Schuhwerk, sonst könntet ihr den ersten Achterbahnstau der Geschichte verursachen 😉 . Und nochwas … kann man während einer Achterbahnfahrt aussteigen? Genau, kann man, sollte man aber nicht. Das bedeutet auch hier muß man den Weg den man hingeklettert ist auch wieder zurück (wie manchem Besucher erst spät aufgefallen ist), denn ohne Looping ist’s halt ne Einbahnstraße an welcher nur der eine Ein- und Ausgang vorgedacht wurde. Mehr Bilder mit blauem Himmel gibt’s wieder bei Flickr und Google+ (Picasaweb).

Neue Schnürsenkel und Visitenkarten

SchnuersenkelDa gibt es ja dieses sinnfreie „Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei“ und was soll ich euch sagen, das mag zwar stimmen aber Schnürsenkel, andere sagen auch Schuhriemen, Schnürbänder, Schnürriemen, Schuhbänder oder wie auch immer, haben auch zwei Enden. Jaaaaa … gut erkannt gell? Und was wenn die sich plötzlich so verjüngen, daß der Abriß bevorsteht? Möglichkeit eins, man geht ins nächste Schuhgeschäft und kauft ein paar neue Senkel. Tja … haben Sie diese Farbe? Ne, die hammer nicht. Zweiter Laden, habe Sie diese Farbe? Zeigen Sie mal, ne tut mir leid. Gut, nächster Laden. Haben Sie … Ne, die … schon gut, mir reichts. Gelb und braun gemustert scheint sehr ausgefallen zu sein. Also auf ins Internet. Wie hieß noch die Seite, auf der ich schon vor Jahren mal was bestellt habe? Lesezeichen …? Zwecklos, habe ich nicht mehr, also eine Suchmaschine bemühen. Als aussichtsreiches Ergebnis http://www.schuhband.eu oder http://schnuersenkel.org (was letztelich auf die gleiche Seite verweist) gefunden.

Ja das könnte die Seite von damals sein. Die Firma sitzt in Köln, bietet gängige Bezahlmethoden und sogar Faxbestellung (gibt’s das noch?). Vielleicht sind die Preise etwas höher als im Laden (pro Paar je nach Art um die 2,50 €), aber der Versand kostet nur 1,50 Euro zusätzlich und meine Bestellung ist (dank PayPal) binnen 2 Tagen nach Bestellung bei mir eingetrudelt. Etwas verwunderlich fand ich, daß die e-mails den Absender Easymarkt.de.ek tragen, aber was solls, wenn die Ware schnell und zuverlässig eintrifft. Ratz fatz haben meine Schuhe nun auch wieder neue Schnürsenkel, Schuhriemen oder wie immer ihr das nennen wollt.

Visitenkarte_V_MusterAls nächstes müssen mal (neue) Visitenkarten her. Neue? Na ja, eigentlich hatte ich noch nie welche … obwohl, doch ich hatte mal selbstgedruckte, aber die sind im Nirvana verschwunden. Aber wo bestellen? Mal die e-mails bei Web.de abrufen, die pflastern einen ja ständig mit Werbung für so’n Tüddelkram zu. Als hätten Sie’s gehört, da ist ist ja ein Angebot von VistaPrint. 250 Stück für 2,50 €. Klar wenn man noch ein bisschen eigene Fotos/Logos dazu haben möchte, wird’s teurer, aber immer noch günstig, wenn man die Originalpreise sieht.

Visitenkarte_RNebenbei, wieso schreibt man bisschen jetzt eigentlich mit zwei „s“, war das schon immer so? Bisschen Duden gucken und erfahren, kommt von „kleiner Bissen“. Öhm … tja …?!? Jetzt warte ich mal ein bisschen ab, wie das Ergebnis aussieht. Die Karten kommen vermutlich mit UPS, ich vermute diesbezüglich schlimmes 😮 , weil UPS Lieferungen bei mir immer überall landen nur nicht direkt bei mir. Aber ich durfte ja meine Handynummer mit angeben (weise Idee von dem Shop). Ich werde über das Ergebnis berichten.