ARD Audiothek

Wer von euch hört noch regelmäßig Radio? Ich darf gestehen, als Kind war ich ein Radiojunkie. Damals häufig eingeschaltet – Radio Luxemburg. Heute in Zeiten von Onlinevideo, Mediatheken und Musikstreams ist das Radio ein bisschen in Vergessenheit geraten, oder? Dabei ist das Radio selbst nicht ganz unschuldig daran, denn das um sich greifende Formatradio mit wenig Wort und immer gleicher Musik ist manchmal nicht wirklich einladend. Um die vereinzelten Perlen zu entdecken, bedarf es da schon manchmal etwas Spürsinn. Weiterlesen →

Was ist eigentlich Heimat?

IMG_1404 Vorwort
Diesen Blogbeitrag habe ich vor ein paar Wochen begonnen, ursprünglich mit ganz anderen Gedanken im Kopf. Da die aktuellen Ereignisse das Thema aber mittlerweile elegant überholt haben, habe ich heute mal versucht meine Gedanken neu zu ordnen, und das ist dabei herausgekommen.

Was ist eigentlich Heimat
Mir geht seit längerem ein Gedanke durch den Kopf. Vielleicht nicht so konkret und vielleicht hätte ich es auch nicht so beim Namen genannt, aber als ich vor kurzem von einer geplanten ARD Themenwoche zum Thema „Heimat“ hörte, war mir die eine Frage klar. Was ist eigentlich Heimat und wo ist meine Heimat?

– Ist Heimat da, wo ich geboren wurde?
– Ist Heimat der Ort, an dem ich jetzt lebe?
– Ist Heimat der Sonntagsausflug ins Grüne?
– Heimat entsteht, so schrieb der Spiegel mal, wenn man die Fähigkeit hat, sich wohl zu fühlen dort, wo man ist. Wer das nicht kann, ist nie daheim.
– Heimat kann man sich machen, denn Heimat ist kein Ort. Heimat ist ein Gefühl.

IMG_1449 Heimat ist also, so der erste Gedanke in meinem kleinen Köpfchen, der Bereich in dem ich lebe, tagtäglich aus der Haustüre gehe, die Straße in der ich wohne. Manch einer von euch ist in seinem Leben mehrfach umgezogen, manchmal sogar mehrere 100 km vom alten Wirkungskreis entfernt, mein Wohn- und mein Geburtsort liegen nur ca. 40 km voneinander entfernt. Vielleicht ist das der Grund, daß ich mich immer wieder in meiner „alten Heimat“ aufhalte und Eindrücke in Form von Fotos sammle. So richtig heimisch fühle ich mich dort aber nicht mehr. 25 Jahre ist es jetzt her, daß ich an den Niederrhein gezogen bin. 25 Jahre, das ist mein halbes Leben. Und an meinem neuen Wohnort? Da habe ich ein Haus gebaut, einen Baum gepflanzt und na ja ihr ißt schon, aber bis auf die beiden Kinder ist davon nichts geblieben. Das Heimatgefühl, das ich hier mal hatte, ist in den Hintergrund gedrängt worden.

25 Jahre sind mein halbes Leben
IMG_7932 25 Jahre ist es dieses Jahr auch her, daß die deutsche Einheit vollzogen wurde, eine Einheit, ich schrieb das vor ein paar Wochen in Zusammenhang mit meinem Berlinbesuch, die viele von euch, sofern ihr um die 30 seid, nie anders kennen gelernt haben. Dennoch haben viele damals ihre Heimat verloren, weil sie einfach aufgelöst wurde. Einfach weg, von heute auf morgen. Natürlich, die sogenannten „fünf neuen Bundesländer“ sind ja noch da, man kann sie besuchen, manch einer ist nach seiner Flucht in den späten 80’ern auch wieder zurückgezogen, andere haben das kategorisch abgelehnt. Vor dem Hintergrund ist ein Wohnungswechsel um 40 km nach Westen ja pippelapup.

Heimatvertriebene
IMG_1461 Aus geschichtlicher Sicht könnte ich jetzt etwas über „Heimatvertriebene“ schreiben, aber ihr könnt euch die Erklärung bei Wikipedia selbst durchlesen, denn das ist 70 Jahre und länger her und betrifft eure Eltern und Großeltern. Soweit die Geschichte, wie sie bis vor ein paar Wochen in den Geschichtsbüchern stand. Wenn mir jemand was von Völkerwanderung erzählt hätte, dann hätte ich mich allenfalls an den Geschichtsunterricht erinnert. Doch (für manche gar nicht so) plötzlich ist das Thema Heimat wieder aktueller denn je.

Flüchtlinge (Welcome refugees)
Keiner kann sagen, ob wir mit der Aufnahme der Flüchtlinge z.Zt. alles richtig machen, denn was daraus wird, wissen wir vielleicht erst in 10 Jahren, aber wenn ich im Fernsehen nur ein oder zwei glückliche Kinder lächeln sehe bekomme ich schon wieder Tränchen in den Augen. Ein Gefühl das man vielleicht nur in sich aufsteigen fühlt, wenn man selber Kinder hat. Ein Imagegewinn für Deutschland ist es auf jeden Fall. Und ich dachte bis vor kurzem Heimat ist die Straße in der ich wohne und das Gefühl das ich habe, wenn ich zu Hause in meiner warmen, muckeligen Bude hocke. Nicht abschalten, ich biege jetzt auf die Zielgerade, warum erzähle ich euch das eigentlich?

ARD Themenwoche
IMG_1450 Die ARD widmet sich Anfang Oktober, genauer vom 04.-10. Oktober 2015, in einer Themenwoche dem Thema – Heimat. Im Radio, Fernsehen und Internet seid ihr gefordert euch an der Themenwoche zu beteiligen und während vergangene Themenwochen schon mal schwere Kost beinhalteten, sollte „Heimat“ ein Thema sein, zu dem wir alle etwas sagen können. Zum Beispiel, daß wir das hier lesen und teilen. Ist eine virtuelle Welt wie das Internet eigentlich auch virtuelle Heimat? Ist das Internet ein Mittel, um mit der reellen Heimat in Verbindung zu bleiben oder ist das Internet selbst Heimat?

Den Auftakt zur Themenwoche im Fernsehen macht am 04.10.2015 um 06.00 Uhr eine 12 stündige Echtzeitdoku mit dem Titel „Dein Tag“. Sie zeigt, was Leben in Deutschland heute wirklich bedeutet. Vor genau einem Jahr wurden 99 Menschen (und ein Walross 🙂 ) genau 12 Stunden lang in ihrem Leben in ihrer Heimat begleitet.

Dein Tag
IMG_1438 Unter dem Hashtag #DeinTag könnt ihr an dem Tag über die sozialen Netzwerke eigene Eindrücke zu „Deutschland. Dein Tag“ veröffentlichen. Mehr zum Thema erfahrt ihr unter Themenwoche.ARD.de. Schulklassen finden unter Heimat aus Kindersicht weitere Informationen für den Unterricht (z.B. die MitmachAktion „Heimat schenken“). Im Hörfunk wird in den sogenannten „jungen ARD – Radiowellen“ zusammen mit dem Berliner Musiker Sido der „Heimat“-Rap (Titel „Die Wiese vor dem Reichstag“) produziert und für jede der neun jungen Wellen gibt es eine eigene letzte Strophe. Last but not least gibt es auch einen offiziellen Song zur ARD-Themenwoche mit dem Titel „Unser Land“ von Herbert Grönemeyer. Heimat ist kein Ort. Heimat ist ein Gefühl. Also laßt euren guten Gefühlen freien Lauf (gerade in Anbetracht der Ereignisse der letzten Tage) :-).

ARD Pressemitteilung
SWR Pressemitteilung

Der erste Tatort mit Til Schweiger

fernsehenDas war er also, der erste Tatort mit Til Schweiger. Eines vorweg, ich bin auch kein ausgesprochender Fan von Til Schweiger, auch den Tatort schaue ich nur unregelmäßig und natürlich mag ich auch Köln, Leipzig oder Münster, aber die heutige erste Folge mit dem neuen Hamburger Kommissar hat mir gut gefallen.

Natürlich war klar, daß es ebensoviele Pro wie Contra Meinungen geben wird und so ist es auch, wenn man sich die Kommentare der Facebookseiten von ARD oder Tatort durchliest. In den nächsten Tagen werden weitere Meinungen von unrealistischen Handlungen und zu viel Geballer schreiben und ja alle haben sicherlich ein bisschen Recht. Aber wenn ich manch anderen schnarchlangweiligen Tatort dagegen stelle oder sehe welche abgedrehten Handlungen (ich glaube aus der Schweiz oder war’s das Team aus Österreich) mich schon nach 15 Minuten zum Abschalten bewogen haben, hat mir diese Folge ausgesprochen gut gefallen.

Es war nicht das übliche, wo zwei Kommissare Zeugen befragen, Notizen an die Wand pinnen, ermitteln und schlußfolgern, dafür war ein bisschen mehr Aktion. Erinnert sich jemand an die erste Folge Tatort mit Horst Schimanski alias Götz George? Meine Güte was wurde damals geschimpft, der Krimi war dem Untergang geweiht. Die Anzahl der „Scheiße“ Ausrufe wurde gezählt. Und jetzt, über 30 Jahre später ist Schimanski Kult. Laßt den Machern weitere 1-2 Folgen, bevor ihr urteilt und das nächste Mal kommen auch wieder Thiel und Boerne. Kurz gesagt, mir hat’s gefallen … willkommen Herr Tschiller mit „T“, ich nuschel ein bisschen 😉 .

25 Jahre ARD Großstadtrevier

Geht es nur mir so, daß ich im Dezember immer so eine Art Winterblues bekomme? Wir hören täglich Musik die uns an etwas erinnert, wir begenen Menschen die uns an etwas erinnern, aber immer dann wenn ich daran denke, wie lange es schon her ist, daß ich einen Film oder eine Fernsehserie geliebt habe, dann merke ich wie schnell die Zeit vergangen ist. In diesen Tagen feiert die ARD Vorabendserie Großstadtrevier sein 25 jähriges Jubiläum.

Die Serie, nach einer Idee von Jürgen Roland, startete am 16. Dezember 1986. Ob ich die erste Folge seinerzeit schon gesehen habe weiß ich nicht mehr, aber viele viele Folgen sind es gewesen, bis ich dann irgendwann ein bischen davon abgekommen bin. Wenn man sich mal die Wikipwdia Seite zum Großstadtrevier anschaut, hatte die Serie viele verschiedene Darsteller und viele Gastdarsteller. Einer der fast von Anfang dabei ist, genauer seit Folge 37 (Episodenguide), ist Jan Fedder alias Dirk Matthies.

Ihm wurde die aktuelle Jubiläumsfolge auf den Leib geschrieben. Schließlich ist Weihnachten und was liegt da näher als Charles Dickens Weihnachtsgeschichte? Jan Fedder spielt den Weihnachtshasser der bekehrt werden soll. Wer sich auch gerne an das Großstadtrevier erinnert, dem empfehle ich die letzte Folge des Großstadtreviers in der ARD Mediathek nachzugucken. Der zweite Teil folgt übrigens am kommenden Montag (19.12.2011) um 18.50 Uhr in der ARD.

Jan Fedder ist meines Wissens in der Beliebtheitsscala ganz oben, aber vielleicht habt ihr ja einen anderen Favoriten. Edgar Hoppe (Dietmar Steiner), Peter Heinrich Brix (Lothar Krüger) oder Maria Ketikidou (Hariklia „Harry“ Möller)? Laßt mal hören. Nebenbei, vor 25 Jahren wußte ich gerade mal wo Hamburg auf der Landkarte lag, mitlerweile war ich einige Mal selber dort und erkenne dementsprechend einen Teil der Drehorte wieder. Schon irgendwie ein komisches Gefühl, wenn man weiß, daß man selber schon an genau dieser Stelle gestanden hat. Ach jaaaa, 25 Jahre … 😀 .

[Update 21.12.2011]
Heute kam die „Best of“ DVD Box 25 Jahre Großstadtrevier (25 Folgen auf 7 DVD’s für rd. 15,- Euro bei Amazon). Damit sollten auch langweile Tage zwischen den Jahren gerettet sein 🙂 .

Trashshow oder Innovation

Mehr als 22 Jahre ist es her, daß RTL (anfangs noch als RTLplus) Mitte 1988 ein TV Programm über Antenne in NRW verbreitete. Was für ein Paukenschlag, als dem biederen öffentlich rechtlichen Programm plötzlich ein locker moderierter Wind entgegen wehte. Moderatoren, die man zum Teil aus dem Radio kannte, zeigten hier ihr Gesicht in die Kamera und Nachrichten zeigten nicht mehr nur Auslandspolitik sondern das, was den Bürger interessierte, Nachrichten von „nebenan“. Insbesondere die dritten TV Programme konnten eine Menge lernen und haben es meiner Meinung nach auch gelernt. Regionalnachrichten interessieren häufig mehr als das Geschehen in fernen Ländern.

Irgendwann mußte sich die private Konkurrenz aber aus der sich angepassenden Fernsehwelt erneut herausheben. Zuerst wurden die Nachrichten reißerischer, dann folgten sogenannte Reatityshows und mitlerweile geht es nur noch um Quote. Gerne würde man vermutlich die Kamera direkt in deutsche Schlafzimmer halten, da das aber, wenn überhaupt nur nach 23.00 Uhr gesendet werden könnte gibt’s eben Shows, die sogenannte „Stars“ (auf der Suche nach Bauern oder Schwiegertöchtern) präsentieren, „Stars“ blamieren („Deutschland sucht den Superstar“) und „Stars“ in Situationen schicken, die man in seinen künsten Träumen nicht erleben möchte („Dschungelcamp“).

Und die Nation schaut zu, unerklärlicherweise, schaut die Nation zu und die werbetreibende Industrie scheint den Trash auch noch zu sponsern. Ich habe heute Abend beispielhaft ca. 25 Min. nach Sendestart mal in das Dschungelcamp gezappt und den Werbeblock abgewartet. Alleine was ich da ohne Ton gesehen habe war ja schon sowas von grenzwertig … ich will’s garnicht beschreiben. Der Werbeblock hatte dann, neben RTL Eigenwerbung nur ganze 8 Spots. Folgende Produkte wurden beworben:

    Stichprobe am 17.01.2011

      Mars (Schokoriegel)
      Carglas
      Fruchtzwerge
      Wella (Haarspray)
      Parship
      Ritter Sport
      Vodafone

    Stichprobe am 18.01.2011

      Carglas
      Mentos
      Saturn
      Mazda

Ich entnehme daraus, daß diese Hersteller sich zwischen Kakalaken, Spinnen und sonstigem Getier heimisch fühlen und auch ihre Produkte zwischen kotzenden C-Promis angesiedelt sehen. Oder hat RTL ein Werbekonzept, daß dem Anbieter nur dann zu Zeiten eines Blockbusters werben läßt, wenn auch bei Trashshows geworben wird? Ich kann mir das nicht vorstellen. Ich habe eine Auswahl der Werbetreibenden Firmen angeschrieben und nachgefragt, warum man der Meinung ist, bei dieser Trashshow zu werben. Das Ergebnis verkünde ich dann demnächst an dieser Stelle.

Kennt ihr Ina Müller?

Kennt ihr Ina Müller? Das ist diese quirlige, Buchautorin, Fernsehmoderatorin aus dem hohen Norden 😀 . Ein Multitalent, denn sie ist im Fernsehen genauso zu Hause wie auf der Bühne. Im vergangenen Jahr bin ich auch auf sie aufmerksam geworden. Klar ich hatte sie vorher schon mal in TalkShows gesehen, aber in 2009 machte sie gleich mit zwei eigenen Sendungen in ARD und NDR auf sich aufmerksam. Einmal Inas Norden (eine kleine, locker moderierte Reisesendung) und einmal mit Inas Nacht (einem durchweg chaotischen Kneipentalk mit Musik). Last but not least ist mir Ina Müller dann auch als Sängerin mit ihrer Band im Fernsehprogramm begegnet.

Dieser Tage fand ich dann diesen Link mit Fernsehterminen für 2010 (ohne Gewähr versteht sich). Eine Reihe Wiederholungen (die ich selber noch nicht alle gesehen habe) und ein Ausblick auf neue Folgen von Inas Nacht im September 2010. Ina bitte lass uns wissen, wo du noch zusehen sein wirst, also live meine ich, nicht als Wiederholung (Dreharbeiten im Schellfischposten in der 29. KW wären praktisch, da bin ich vermutlich selbst in Hamburg 😀 ).

1. Wiederholungen von Inas Nacht im NDR
(Im Anschluß an die jew. Talkshow ca. 24.00 bzw. 0.00 Uhr)

  • 10.04.2010 00.00 Uhr Popstar Sasha, Schlagersänger Tony Marshall, Sänger Johannes Oerding und die Charchulla-Zwillinge aus Fehmarn
  • 17.04.2010 00.00 Uhr Moderatorin Barbara Schöneberger, Schauspieler Uwe Ochsenknecht und die Rockband Selig
  • 24.04.2010 00.00 Uhr Moderator Thomas Hermanns, Schlagersänger Michael Wendler, Sängerin Tina Dico und die Band La Brass Banda
  • 01.05.2010 00.00 Uhr Schauspielerin Annette Frier, Kulturkritiker Hellmuth Karasek, Sänger Christian Venus und die a-cappella-Truppe „Basta“
  • 08.05.2010 00.00 Uhr Entertainer Jürgen von der Lippe, Werder Bremens Trainer Thomas Schaaf, Schauspieler Lars Rudolf mit seiner Band, Magier Farid sowie die Hamburger „Streetband“

2. Neue Folgen von Inas Nacht in der ARD

  • Staffel 1
    Donnerstag, 09.09.2010 (23.30 Uhr)
    Donnerstag, 16.09.2010 (23.30 Uhr)
    Donnerstag, 30.09.2010 (23.30 Uhr)
    Donnerstag, 07.10.2010 (23.30 Uhr)
    Donnerstag, 14.10.2010 (23.30 Uhr)
    Donnerstag, 21.10.2010 (23.30 Uhr)
  • Staffel 2
    Donnerstag, 04.11.2010 (23.30 Uhr)
    Donnerstag, 11.11.2010 (23.30 Uhr)
    Donnerstag, 18.11.2010 (23.30 Uhr)
    Donnerstag, 25.11.2010 (ca. 00:00 Uhr)
    Donnerstag, 09.12.2010 (23.30 Uhr)
    Donnerstag, 16.12.2010 (ca. 00:00 Uhr)

Die Wiederholungen stehen mitlerweile offiziell fest, die neuen Termine sind ohne Gewähr! Schaut ins o.g. Forum oder direkt auf die Webseite von Ina Müller oder die des NDR (Inas Nacht).