Tja wer könnte vergessen, daß am 24.12. Heiligabend ist? Niemand vermute ich mal, aber vor drei Jahren gab es ein Telekom Gewinnspiel, das genau diesen Termin zum Thema gemacht hat. Das ungewöhnliche, ich hatte seinerzeit bereits einen Tag vor dem offiziellen Relaunch der Telekomseite darüber berichtet und enorm viel Zulauf auf meiner Blogseite erhalten. Das noch ungewöhnlichere auch dieses Jahr geht der drei Jahre alte Text wieder ganz nach oben in den meistabgerufenen Beiträgen. Aber wie nicht anders zu erwarten, ist der Link und alles in dem Text längst veraltet (außer daß am 24.12. immer noch Weihnachten ist). Wenn ihr trotzdem bei mir nach dem Telekomgewinnspiel 2013 sucht, dann klickt besser hier und wenn ihr euch nur auf meinem Blog umsehen wollt, dann viel Spaß (und hinterlaßt ruhig mal einen Kommentar) 😀 .
Seit drei Jahren durch den Pott
Seit 3 Jahren toure ich jetzt regelmäßig durchs Ruhrgebiet und bin immer wieder erstaunt, was es zu entdecken gibt. Alte Zechengebäude die man selbstständig erkunden kann, Museen die einem die Welt erklären oder Halden und Landmarken auf die man raufkrakselt, als wären sie der Mount Everest. Oben hißt man dann die Flage und verkündet, es wäre ein kleiner Schritt für den Menschen, aber ein großer für die Menschheit (na ja oder so ähnlich). Außerdem hält einen das Internet immer auf dem Laufenden. Das gab’s früher alles nicht. Früher wißt ihr … früher … wir hatten ja nichts 😉 . Das erste Kennenlernen mit der Materie Zeche und Kohle fand bei mir 1997 im Nordsternpark in Gelsenkirchen statt. Ich kann mich dunkel an die Bundesgartenschau erinnern, die damals dort stattfand. So richtig los ging’s aber erst 2010 zum Jahr der Kulturhauptstadt. Bücher, Webseiten, Facebooktipps, alles wurde aufgesogen, gespeichert und nach und nach abgelaufen und das obwohl meine Wahlheimat seit über 20 Jahren der Niederrhein ist.
Mittlerweile drei RuhrTopCards und viele Haldenbesteigungen später kann ich immer noch nicht genug bekommen, dabei sind Halden doch nur ein 1000 Meter tiefes Loch, das man nach oben geklappt hat 😀 . Vielleicht ist es die Aussicht, die ich von da oben genieße, denn die ist echt Klasse. So viele nach oben geklappte Löcher. Ich habe mich daher in den letzten Tagen durch meinen eigenen Blog geklickt (ich bin da auf Sachen gestoßen, von denen ich selbst nicht mehr wußte, daß ich mal da war), um zum Ende des Jahres eine Art „Best Of Haldentouren und Zechenbesuche“ zusammenzustellen. Klickt euch durch, sofern ihr es nicht das Jahr über schon getan habt. Vielleicht ergibt sich ja noch eine Tour im Winter, denn Winterbilder fehlen mir noch. Und um auch zu Hause immer eine Halde im Blick zu haben, hängt für 2013 bereits der passende Kalender „Landmarken im Ruhrgebiet“ (ISBN 978-3-8375-0755-3) aus dem Klartextverlag an der Wand (ich schrieb bereits davon).
Und weil ich gerade nichts besseres zu tuen hatte, habe ich noch eine Ruhrpottgallery bei Flickr, Sevenload, Picasaweb und Facebook gestartet, welche Fotos aus meiner Bilder Bastelstube beinhaltet. Eigentlich kann ich es garnicht abwarten, daß der Frühling wieder kommt. Im Gasometer gibt’s 2013 wieder neues von Christo, die Emscherkunst geht in ein neues Jahr und vieles mehr. Aber das dauert noch soooo laaaaange 😮 . Bis dahin wünsche ich euch daher erstmal eine schöne und hoffentlich entspannte Vorweihnachtszeit und wenn ihr eine gute Übersicht der Ruhrgebietshalden sucht, schaut mal hier.
Ach ja, fast vergessen, hier noch eine Auswahl älterer Haldenbeiträge:
Stürmisch auf Rheinpreussen
Halde Rheinelbe (das Wetter paßt)
Halde Hoheward hat Herbst
Drachenfest (Halde Rheinpreussen)
Kreuzweg zur Halde Haniel
Schachtzeichen (Halde Hoheward)
Auf der Halde Haniel
Zeche Ewald + Haldentour
Gehse mit aufe Halde Haniel?
Zeche Nordstern, Emscherkunst und Rungenberg
Wintertage entlang der A42
Sonne am Tetraeder
Kurzabstecher in Oberhausen
Himmelstreppe zum Hallenhaus
Rheinelbe und Rhein-Herne(-Kanal)
Rheinpreussen und die Lampe
Auf dem Alsumer Berg
RuhrTopCard 2013
In den letzten drei Jahren war sie mein treuer Begleiter und wie jedes Jahr muß ich mich Ende Dezember von ihr verabschieden. Wovon die Rede ist? Von der RuhrTopCard Ab sofort gibt’s die Ausgabe für 2013. Viele Attraktionen zum halben Preis und über 90 Zoos, Museen und Freizeitbäder mit freiem Eintritt. Man kann sparen, jede Menge Mücken, Zaster, Kies, Kohle, bleibt nur die Frage: „Lohnt sich der Kauf“? Apropo Kohle, wer im Ruhrgebiet wohnt und die angebotenen Attraktionen besuchen möchte, für den lohnt es sich auf jeden Fall. Für 49,90 € (Kinder 33,90 €) gibt’s soviel zu sehen, daß man aus dem Besuchen garnicht mehr raus kommt. Wer bereits eine Karte besitzt (oder ADAC Mitglied ist) bekommt sogar nochmal 5,- € Rabatt. Was aber, wenn man sich schon die Hacken wund gelaufen und fast alles davon besucht hat? Lohnt es sich dann immer noch? Ich begebe mich mal ans Nachrechnen, denn der Sonderpreis gibt nur bis zum Jahresende und den Erlebnisführer für alle die neugierig geworden sind gibt’s hier. Bin dann mal rechnen …
Stürmisch auf Rheinpreussen
Kennt ihr das, wenn einem der Wind ins linke Nasenloch hineinpustet und durchs rechte wieder raus ohne daß man bewußt atmet. Heute war irgendwie so ein Tag, aber ich konnte mich nicht entschließen drinnen zu bleiben, ich mußte einfach raus an die Luft. So habe ich heute zum wiederholtem Mal die Halde Rheinpreussen besucht und dort war es eben ziemlich windig. Wieviel Besuche sind eigentlich notwendig, daß einem ein Stück der Halde gehört 😉 ? Einige Sonntagsausflügler hatten ihre Lenkdrachen mitgebracht und die Kaputze an meiner Jacke flatterte derart im Wind, daß ich mir fast selbst vorkam wie ein Lenkdrachen. Wie bitte? Ich kann nicht abheben? Hat da jemand „dick“ gesagt? Hallo!?! Ja, vielleicht ein bischen zu schwer 😀 .
Aber es hat gut getan, schließlich soll es ab nächste Woche ja langsam winterlicher werden. Soll es ruhig, die Winterschluppen am Auto sind ja schon drauf. Da ich das „Geleucht“ mittlerweile von allen erdenklichen Seiten fotografiert habe, haben sich wenig neue Bilder ergeben. Könnte die RAG vielleicht mal ein paar neue Halden aufschütten und weitere Halden für den Besuch freigeben? Schließlich muß man doch Perspektiven für 2013 haben 😉 . Wer übrigens die Halde Rheinpreussen noch nicht kennt, der sollte bei der nächsten Fahrt über die Rheinbrücke der A42 (Höhe Duisburg Bearl) mal nach links auf den Hügel hinter der Rheinbrücke gucken. Ist nicht zu übersehen.
Bevor sich das Jahr zu Ende neigt, landen die Bilder nochmal im Album Ruhr 2012 bei Flickr, Sevenload, Picasaweb. Da sind irgendwie ganz viele Haldenbilder aus 2012 gelandet, weiß auch nicht warum 😀 .
Lebensader A 40
Sie ist die Lebensader des Ruhrgebiets, auf ihr stand im Kulturhauptstadtjahr 2010 die längste Picknicktafel der Welt (Still-Leben) und ich kenne sie auch unter dem Namen Ruhrschnellweg. Gemeint ist eine der meistbefahrensten Autobahnen, die Autobahn 40 – kurz A40. Dieser Autobahn ist jetzt ein Buch gewidmet worden „Lebensader A 40 – Die Magistrale der Metropole Ruhr“.
Ich bin mir nicht ganz sicher, wie ich das Buch beschreiben soll. Es startet mit der Geschichte der Autobahn, die früher mal eine ganz normale Straße war, dann zur Bundesstraße wurde und erst sehr viel später zur Autobahn umgewidmet wurde. Bis in die späten 60’er Jahre gab es sogar Radwege entlang der Bundesstraße 1, wie sie damals noch hieß. Erst am 1. Januar 1977 wurde die B1 schließlich zur Bundesautobahn 430 und dann 1992 zur A40. Höhepunkt war im Jahr 2010 das Still-Leben. Etwas gewöhnungsbedürftig finde ich die Zusammenstellung zwischen Beiträgen und Geschichten der Autoren auf der einen und redaktionellen Beiträgen von Firmen entlang der Autobahn auf der anderen Seite. Die Firmenvorstellungen, i.d.R. jeweils eine Buchseite, ziehen sich durch das gesamte Buch.
Nach der reich bebilderten Geschichte der Autobahn geht es dann auf eine Reise von Dortmund bis nach Duisburg. Jede einzelne Ausfahrt wird namentlich genannt und anschließend wird der jeweilige Stadtteil vorgestellt. Das kann mal eine einzelne Seite oder auch eine ausführliche Vorstellung sein. Letzteres meistens dann, wenn kulturrelevante Ziele wie Zechen, Museen o.ä. in der Nähe liegen. Dazwischen immer wieder Firmenpräsentationen vom Friseur bis zum Zahnarzt und last but not least thematisch zusammengefaßte Sonderseiten zum Thema Sport, Wirtschaft und Kultur entlang der Metropole Ruhr. Ob ich das Buch empfehlen würde? Ich weiß noch nicht genau, ich glaube, ich muß mich noch ein wenig einlesen. Ach ja was kostet das Buch eigentlich? Für mich nur einen BOL Gutschein, den ich noch hatte, für euch 24,95 Euro.
Halde Rheinelbe (das Wetter paßt)
Als ich das letzte Mal auf der Halde Rheinelbe war, war es so diesig, daß ich die Treppenstufen kaum gefunden habe und obwohl ich Sonne bestellt hatte, war weit und breit nichts von ihr zu sehen. Man könnte sagen sie hat sich komplett verweigert. Im Jahr davor war es genau umgekehrt. Es war so heiß, daß ich glaubte, es brutzelt mir die Haare vom Kopf. Irgendwie hatte ich das mit den sogenannten „brennenden Halden“ anders vestanden 😀 . Aber ich wollte der Halde noch eine Chance geben. Dieses Jahr habe ich es endlich mal geschafft, bei „normalem“ Wetter dort oben zu stehen.
Sonnenschein, ein paar Wolken, um die 10 Grad Celcius. Und ich war nicht der einzige, der an diesem Sonntag dorthin gefunden hat. Ich möchte fast sagen, es war regelrecht voll. Kletterer suchten sich einen möglichen Weg durch die Himmelstreppe, Eltern kletterten mit Ihren Kindern mal die Treppe mal den Hügel hinauf und Radfahrer nutzten den sonnigen Tag, einfach weil sie es können (denn die Wege lassen es durchaus zu, eine Tour über die Halde zu machen). Ihr möchtet jetzt noch Fotos sehen, guckt ihr hier … Flickr, Sevenload oder Picasaweb (Google+).
P.S.: Auf dem Rückweg habe ich noch einn Abstecher im Ruhrgebietsladen in Mülheim/Heißen gemacht. Ein netter kleiner Laden, etwas versteckt, unweit der Ausfahrt Mülheim/Heißen an der A40. Ich habe mich mit ein bisschen Kohle eingedeckt 😉 , viellecht habt ihr das Foto ja schon bei Facebook, Google+ oder Instagram gesehen. Steckt in den Beutel etwas Geld, bevor ihr ihn verschenkt, dann paßt das Wortspiel „Kohle“ zu „Kohle“, aber achtet darauf, daß die Kohle separat verpackt ist, sonst gibt’s Schwarzgeld 😉 .
Herbstfarben
Dunkel ist er der November, dunkel, diesig und kalt und doch gibt es Tage, da muß ich einfach vor die Türe. Einfach raus und sei es nur für eine Stunde. Ein Ausflugsziel für Familien ist an sonnigen Tagen der Hülser Berg in Krefeld. Auf Grund begrenztem Parkraums schnell überlaufen, hatte ich heute keine Probleme einen Parkplatz zu finden. Berg ist übrigens auch etwas übertrieben, aber mit 63 Metern ist er immerhin die höchste natürliche Erhebung in der Stadt Krefeld. Und es geht noch höher, denn der 29 Meter hohe Aussichtstrum bietet einen wunderschönen Rundumblick.
Gut heute war davon wenig zu sehen, Moers und Neukirchen Vluyn waren ebenso nur zu erahnen wie Duisburg auf der anderen Rheinseite, aber deßhalb war ich ja auch nicht hergekommen. Ich wollte den Blätterwald von oben sehen, wunderschöne Herbstfarben waren es wert hinaufzusteigen. Ja ich habe die Herbst-(Laub-) einstellung meiner Kamera benutzt, aber schöne Farben wollen ja auch zur Geltung gebracht werden 🙂 . Mehr Bilder findet ihr bei Flickr oder Sevenload.
Landmarken Kalender 2013
Wenn wieder mal überraschend November gekommen ist (so wie jetzt) halte ich i.d.R. Ausschau nach neuen Wandkalendern. Bei mir sind Kalender sowas wie für andere Bilder in der Wohnung. Vorteil, gefällt mir ein Bild mal nicht, kann ich es nach 4 Wochen einfach umblättern und sehe es niemals wieder 😀 . Allerdings darf ein Kalender nicht mehr als höchstens 15,- Euro kosten, besser noch weniger. Umso erfreuter war ich, als ich diesen Kalender aus dem Klartext Verlag gefunden habe. Thema des Kalenders „Landmarken im Ruhrgebiet“, Größe immerhin 51 x 45,5 x 0,8 cm und alles für nur 9,95 Euro.
Wenn ihr meinem Blog folgt, dann wißt ihr, daß ich des öfteren auf Halden herumstolpere und das sind bekanntlich die Landmarken im Ruhrgebiet. Natürlich können Landmarken auch was anderes sein als Halden (z.B. Fördertürme, Hochöfen, Gasometer oder Wassertürme), aber Halden und ihre zum Teil begehbaren Kunstwerke sind halt die Highlights. Wenn ich jetzt also mal wieder mitten in der Nacht wachwerde, kann ich mir die bekanntesten Landmarken des Ruhrgebiets jederzeit ansehen 😉 . Der Kalender ist mein Tipp für das Jahr 2013.
Herbststimmung
Anfang Oktober habe ich ein paar Herbstimpressionen eingefangen, aber danach war ich wohl etwas abgelenkt, denn ich habe verpaßt diesen Blogbeitrag zu vollenden. Vielleicht lag es daran, daß wir plötzlich nochmal 24 Grad hatten und es einem garnicht vorkam wie Herbst. Hat euch der Sommer 2012 gefallen? Metrologen behaupten so schlecht war er garnicht, aber das persönliche Empfinden sagt einem doch irgendwie etwas anderes, oder? Wie dem auch sei, die Blätter sind in diesem Jahr im Eiltempo von den Bäumen gefallen und das hier ist jetzt ein bebilderter Blogbeitrag einmal rund um Krefeld geworden.
Einmal gibt es Bilder von der Uerdinger Rheinbrücke über die ihr bestimmt schon mal gefahren seid, wenn ihr von Krefeld nach Duisburg (oder umgekehrt) über die B288 gefahren seid, dann gibt’s ein paar bunte Bilder aus dem Krefelder Stadtwald und last but not least ein Besuch im Park rund um die Burg Linn, der nebenbei bemerkt, zu fast jeder Zeit einen Besuch wert ist. Der Park ist im Gegensatz zur Burg frei zugänglich und kostet keinen Eintritt, es sei denn, es findet eine Großveranstaltung wie z.B. der Flachsmarkt statt. Ich wünsche euch also noch ein paar sonnige Herbsttage, laßt uns dem Winterblues entgegen wirken.
Ihr habt dieses Mal die Wahl, entweder ihr schaut hier auf die Slideshow …
… oder ihr schaut euch in aller Ruhe die Bildergallerie an. Ein Doppelklick auf ein Bild euere Wahl sollte die Großansicht öffnen.
Halde Hoheward hat Herbst
Knapp 30 Grad, ich bin eingecremt um vor Sonnenbrand geschützt zu sein, auf gings auf die Halde Hoheward. Ihr meint es gab in letzter Zeit keine 30 Grad? Und Recht habt ihr, ich war in Gedanken noch bei meinem letzten Besuch im Juni 2011, der mir vorkommt als wäre er gerade 6 Wochen her. Jetzt, Mitte Oktober 2012 war es immerhin noch knapp 20 Grad und ich habe dieses Mal an der ehemaligen Zeche Recklinghausen geparkt. Ursprünglich wollte ich nochmal zur Zeche Zollern, aber wenn gleichzeitig die A42 zwischen Gelsenkirchen und Herten gesperrt ist und auf der A40 bei Bochum weiterhin das unterste nach oben gegraben wird ist im Ruhrgebiet Stillstand angesagt.
Also klettere ich mal wieder auf eine meiner Lieblingshalden. Auf zur Drachenbrücke, die ihr ja schon aus den letzten Berichten kennt (WikiWissen: Die Drachenbrücke ist ohne den Drachenkopf 165 Meter lang). Die Bäume haben schon deutliche Herbstfarben angenommen, der Himmel ist noch bewölkt. War nicht Spätsommerwetter vorhergesagt worden? Auf geht’s die Serpentinen sind auch für Ungeübte problemlos begehbar, durchweg gepflastert und führen allenfalls zu leichtem Schweißausbruch 🙂 . Als gebürtiger Ruhrgebietler, der jetzt am Niederrhein lebt, brauche ich euch sicher nicht darüber aufklären, daß die Halde Hoheward gemeinsam mit der Halde Hoppenbruch die größte Haldenlandschaft des Ruhrgebiets bildet, aber ich kann euch erzählen, daß mir die Halde immer wieder ausgesprochen gut gefällt. (WikiWissen: Während die höchste Stelle mit 152,5 m ü. NN bereits erreicht ist, wird an der Westflanke bis voraussichtlich 2012 weiterhin Bergematerial aufgeschüttet).
Auf dem Plateau angekommen erlebe ich in Wortfetzen eine Haldenführung, weiter hinten die Modellflugpiloten mit ihren ferngesteuerten Fliegern und am Horizont das immer noch abgestützte Horizontobservatorium. Es ist ja so schade, daß sich da nichts bewegt. Angeblich soll bis Ende 2012 eine Entscheidung über die Schuld des Baumangels fallen (was ja nicht heißt, daß er auch beseitigt wird). In Richtung Westen, war im letzeten Sommer noch einiges abgesperrt, mitlerweile kann man ganz nah ran, an die schwatten Hügel, welche die Halde weiter wachsen lassen. Gleich da unten liegt steht die Zeche Ewald, die ich ja auch beim letzen Mal besucht habe. Wer noch nie hier war, dem kann man kaum vermitteln, daß ein künstlicher Berg so eine Anziehungskraft ausüben kann, aber 150 Millionen Tonnen Material (andere Quellen nennen 180 Millionen Tonnen) wollen erwandert werden.
Wieder einmal versuche ich den Obelisken zu verstehen und bin froh, daß ich eine Uhr dabei habe, obwohl es ja eigentlich ganz einfach ist, die richtige Uhrzeit vom Boden abzulesen, man muß je nach Jahreszeit nur ein wenig rechnen. Wenn die Außerirdischen jemals bei uns landen, dann bestimmt hier. Ich komme auf jeden Fall wieder her, wie wären denn mal ein paar Bilder im Winter? Na mal sehen, sonst eben wieder sobald das Thermometer auf 30 Grad klettert. P.S.: Wußtet ihr übrigens, daß unter der Halde ein Tunnel der Zechenbahn verlaufen soll, der gebaut wurde bevor die Halde darüber aufgeschüttet wurde. Jetzt wißt ihr es, dieser Tunnel kam sozusagen vor dem Berg 🙂 .
Herbstliche Bilder in den Ruhr 2012 Alben … Flickr, Sevenload oder Picasaweb (Google+).







































