Grüne Glücksorte im Ruhrgebiet

– Werbung – Manchmal glaube ich selber nicht, daß es schon 28 Jahre her ist, daß ich vom Ruhrgebiet an den Niederrhein umgezogen bin. Auch dieser Blog geht 2018 bereits in sein 10. Jahr und seit 9 Jahren komme ich regelmäßig ins Ruhrgebiet zurück. Nicht, daß es nicht auch in und um Krefeld interessante Dinge zu entdecken gäbe, aber der Ruhrgebietler steckt einfach im Blut. Als ich am letzten Samstag den Briefkasten öffne, fällt mir eine Büchersendung entgegen. Huch, was ist denn das, öffne ich etwas überrascht den Umschlag. Heraus kommt das Buch „Grüne Glücksorte im Ruhrgebiet“. Davon hatte ich doch dieser Tage im Blog von Thomas Dörmann unter Ruhrpottbick.de gelesen. Weiterlesen →

Lebensader A 40

Sie ist die Lebensader des Ruhrgebiets, auf ihr stand im Kulturhauptstadtjahr 2010 die längste Picknicktafel der Welt (Still-Leben) und ich kenne sie auch unter dem Namen Ruhrschnellweg. Gemeint ist eine der meistbefahrensten Autobahnen, die Autobahn 40 – kurz A40. Dieser Autobahn ist jetzt ein Buch gewidmet worden „Lebensader A 40 – Die Magistrale der Metropole Ruhr“.

Ich bin mir nicht ganz sicher, wie ich das Buch beschreiben soll. Es startet mit der Geschichte der Autobahn, die früher mal eine ganz normale Straße war, dann zur Bundesstraße wurde und erst sehr viel später zur Autobahn umgewidmet wurde. Bis in die späten 60’er Jahre gab es sogar Radwege entlang der Bundesstraße 1, wie sie damals noch hieß. Erst am 1. Januar 1977 wurde die B1 schließlich zur Bundesautobahn 430 und dann 1992 zur A40. Höhepunkt war im Jahr 2010 das Still-Leben. Etwas gewöhnungsbedürftig finde ich die Zusammenstellung zwischen Beiträgen und Geschichten der Autoren auf der einen und redaktionellen Beiträgen von Firmen entlang der Autobahn auf der anderen Seite. Die Firmenvorstellungen, i.d.R. jeweils eine Buchseite, ziehen sich durch das gesamte Buch.

Nach der reich bebilderten Geschichte der Autobahn geht es dann auf eine Reise von Dortmund bis nach Duisburg. Jede einzelne Ausfahrt wird namentlich genannt und anschließend wird der jeweilige Stadtteil vorgestellt. Das kann mal eine einzelne Seite oder auch eine ausführliche Vorstellung sein. Letzteres meistens dann, wenn kulturrelevante Ziele wie Zechen, Museen o.ä. in der Nähe liegen. Dazwischen immer wieder Firmenpräsentationen vom Friseur bis zum Zahnarzt und last but not least thematisch zusammengefaßte Sonderseiten zum Thema Sport, Wirtschaft und Kultur entlang der Metropole Ruhr. Ob ich das Buch empfehlen würde? Ich weiß noch nicht genau, ich glaube, ich muß mich noch ein wenig einlesen. Ach ja was kostet das Buch eigentlich? Für mich nur einen BOL Gutschein, den ich noch hatte, für euch 24,95 Euro.

Bookcrossing

bc Vor einigen Wochen beschrieb ich euch das Projekt „Bookcrossing“ , einer Art Zweitverwendung von gebrauchten und gelesenen Büchern.

Leider haben meine Bücher bis heute keinen weiteren Eintrag im Internet erhalten. Das könnte an zwei Dingen liegen. Entweder die Bücher wurden als Altpapier interpretiert und entsorgt, die Finder trauen sich nicht etwas ins Internet zu schreiben oder sehen das gefundene Buch einfach als ihres an.

Eigentlich hatte ich mir etwas mehr davon versprochen, aber vielleicht waren es auch die falschen Stellen, an denen ich die Bücher zurückgelassen habe. Ich würde gerne mal jemanden (via Kommentar o.ä.) kennenlernen, dessen/deren Buch gefunden wurde und weitergereist ist.

Deutschland ist mit 5.720 Büchern, nach den USA, das Land, in dem die meisten Bücher freigelassen wurden. Fragt sich nur, ob sie auch jemand gefunden hat. Schaut doch mal nach, ob in eurer Stadt in letzter Zeit ein Buch freigelassen wurde.

Achtung – Bücher kreuzen den Weg

bc Wer mir via Twitter folgt hat vielleicht schon gelesen, daß ich in der letzten Woche meine ersten Bücher in die Freiheit entlassen habe. Was aber heißt „In die Freiheit entlassen“?

Habt ihr schon mal ein Buch gefunden, das auf dem Deckblatt oder auf der ersten Seite das links stehende Bild enthielt? Nein? Habt ihr schon mal von BookCrossing gehört? Als ich vor längerem mal einen Artikel darüber gelesen habe, fand ich das furchtbar interessant. Leider bin ich nicht der große Buchleser, so daß ich das Thema erst mal auf Seite gelegt habe. Erst jetzt habe ich mich wieder mal daran erinnert.

Bücher die man einmal gelesen hat und die viel zu schade sind, um sie wegzuwerfen verstauben zu Hause im Regal. Jedoch nochmal lesen will man sie meist auch nicht mehr und genau da setzt BookCrossing an. Man registriert sein Buch auf der Seite von BookCrossing.com bzw. auf dem deutschen Pendant BookCrossers.de. Anschließend schreibt man die „Registriernummer“ in das Buch, klebt vielleicht noch einen Hinweis auf die Aktion drauf („… ich wurde nicht verloren, sondern mit Absicht hier abgelegt …“) und legt es an eine Stelle, wo andere es finden können. Der Finder wiederum gibt die Reg.Nr. im Internet ein, schreibt seine Meinung dazu und legt das Buch (nachdem er es gelesen hat) an anderer Stelle wieder ab. So kreuzt das Buch von einem Besitzer zum anderen und das Internet protokolliert den Weg des Buches.

Die ganze Welt als Bibliothek – das ist die Idee, die hinter Bookcrossing steckt. Dafür stehen auch die drei „R“: „Read, Register, Release – Lesen, Registrieren, Freilassen“. Ich habe jetzt meine ersten Bücher (so eine Art spezielle Reiseführer über Berlin) freigelassen. Gefunden habe ich allerdings noch nie ein Buch und ich fürchte auch, daß ein Teil der Bücher in irgendeinem Papierkorb verschwindet. Vielleicht auch meine Bücher, denn je nach Ablageplatz des Buches könnte es trotz entsprechendem Aufdruck für Altpapier o.ä. gehalten werden.