Gehse mit aufe Halde Haniel?

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Bereits 2010 und 2011 habe ich euch von der Halde Haniel berichtet. Geändert hat sich an der Halde nichts (wieso auch), aber ebenso wie der Besuch des Nordsternturms vor ein paar Tagen, hat man von hier einen tollen Blick über das westliche Ruhrgebiet und weit darüber hinaus. Leider war die Sicht nicht ganz so gut, wie vor ein paar Tagen, aber in der Ferne schweift der Blick von Duisburg bis nach Gelsenkirchen, von Essen bis nach Düsseldorf. Im Norden sieht man ganz viel Grün und Richtung Süden … ich bin mir nicht sicher … vielleicht kann mich mal jemand aufklären, bis wohin der Blick wirklich geht.

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Die Halde an der Fernewaldstraße zwischen Oberhausen und Bottrop ist bekannt auf Grund des Kreuzwegs (mit Prozession am Karfreitag) und des Bergtheaters (Amphitheater mit 800 Plätzen). Regelmäßige Veranstaltungen „bevölkern“ im Sommer die Halde. So ist z.B. für den Juni 2013 „The Rocky Horror Show“ angekündigt. Außerdem ziert die Installation von Agustín Ibarrola bestehend aus 100 Eisenbahnschwellen seit 2002 die Haldenspitze. Ich könnte stundenlang in knapp 160 m Höhe über das Land gucken, wenn da nur mal 1-2 Sitzbänke ständen 🙂 . Die Halde Haniel ist meines Wissens die höchste begehbare Abraumhalde des Ruhrgebiets. Ich begehe die Halde i.d.R. von der Fernewaldstraße aus, aber auch von der Kirchhellener Straße (Höhe Chinarestaurant) soll es einen Aufstieg geben. Last but not least, kann man auch am Ende der Kleekampstraße parken (und somit den Weg von der Fernewaldstraße um ca. 5-10 Minuten verkürzen).

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Wer’s gemütlich will nimmt die Serpentinen, wer’s etwas eiliger hat krabbelt zwischen den Büschen hindurch und schafft die Halde damit doppelt so schnell (vorausgesetzt man wird nicht von einem Mountenbiker überrollt, der die Abkürzung gerade in umgekehrter Richtung – downhill – nutzen will). Aktuelle Bilder in den Ruhr 2012 Alben … Flickr, Sevenload oder Picasaweb (Google+).

P.S.: Ich fand es übrigens garnicht nett, daß das ganze Ruhrgebiet in Sonne erstrahlte, nur über der Halde Haniel hing für 10-15 Minuten die dickste Wolke ever. Da bleibt nur Kragen hoch und abwarten …

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Marilyn Monroe besucht

Mit der RuhrTopCard habe ich heute mal wieder die Ludwiggalerie im Schloss Oberhausen besucht. Zur Zeit läuft dort (bis 13. Januar 2013) die Ausstellung zum Thema „Marilyn Monroe“. Die Ausstellung geht über drei Etagen, in Parterrre gibt es hauptsächlich Bilder aus dem Jahr 1962 (kurz vor ihrem Tod) zu sehen, eine Etage höher sind PopArt Bilder (nicht ganz mein Geschmack) und Bilder aus den 50’er Jahren zu sehen und in der 3. Etage sind dann unter anderem die bekannten Aktbilder aus dem Jahr 1949 zu sehen. Diese Bilder, 1952 in einem Kalender und 1953 im Playboy veröffentlicht, dürften Marilyn Monroe Fans wohl bekannt sein.

Marilyn Monroe

Wenn ihr euch jetzt für die Fotos interessiert schaut mal hier, bei der letzen Auktion im Frühjahr erwiesen sie sich als Ladenhüter 😀 . Wenn ihr lieber in die Ausstellung wollt, sucht doch als Vorbereitung mal nach Bildern(!) bei Google, Suchbegriff: „Marilyn Monroe Bert Stern The last sitting“ und verschafft euch so vorab einen Überblick (wohlgemerkt nicht alle Bilder sind auch in der Ausstellung).

Nebenbei, interessant finde ich, daß Schülerinnen und Schüler des Oberhausener Elsa-Brandström-Gymnasiums zu Museumsexperten ausgebildet werden, um Schulklassen durch die Ausstellung zu führen. Ich hatte mich nämlich beim Betrachten der Bilder gefragt, ob heutige Schüler Marilyn Monroe überhaupt noch kennen. Wer in den 70’er Jahren groß geworden ist, hat in Jugendzeitschriften immer mal wieder von ihr gelesen (bis hin zum Starschnitt), aber heute? Wenn ihr heute Schüler seid, schreibt mir doch mal, was ihr über Marilyn wißt.

P.S.: Ich habe noch eine schöne Blogseite zur Ausstellung gefunden, schaut mal rein.

Für die Packstation benötigt ihr jetzt ein Handy

Seid ihr DHL Packstationskunde? Ich bin es seit einigen Jahren und bin bisher eigentlich ganz zufrieden. Über neue Pakete lasse ich mich per e-mail UND per SMS informierern (doppelt hält besser). Zum Abholen genügte in letzter Zeit die Plastikkarte und die passende PIN. Ab 29.11.2012 solltet ihr euer Handy dabei haben, denn wie DHL vorhin via Facebook berichtet, ist dann die PIN nicht mehr relevant, sondern eine mTAN (MobileTAN). Auch die DHL Webseite informiert wie folgt:

Wer den Newsletter aktiviert hat, wurde (so schreibt DHL) auch auf diesem Weg informiert. Da ich den Newsletter nicht aktiviert habe, habe ich die Information eben auf Facebook entdeckt. Ich befürchte, daß einige Kunden ab 29.10.2012 eine Überraschung an der Packstation erleben könnten, wenn sich die Information nicht ausreichend verbreitet. Wenn Ihr also Packstationskunde seid, hinterlegt, soweit noch nicht erfolgt, eure Handynummer in den Kundendaten, sonst gibt’s ab Ende Oktober keine Pakete mehr aus der Station.

Neue Landmarke auf Zeche Nordstern

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Wer im Ruhrgebiet gerne auf Halden klettert und von oben auf das Ruhrgebiet schaut, für den gibt es seit dem letzten Wochenende ein neues Highlight. Eine neue Landmarke könnte man sagen, obwohl die Landmarke selbst (also der Turm der Zeche Nordstern) überhaupt nicht neu ist. Aber die 18. Etage ist neu. Die Zeche Nordstern im Nordsternpark (Gelsenkirchen) bietet seit letzter Woche gleich unterhalb der Herkulesfigur eine öffentliche Dachterasse. Nach oben offen aber zu drei Seiten mit hohen Glasscheiben gut vor Wind geschützt bietet die Terasse (bei gutem Wetter) einen unvergleichlichen Blick von Oberhausen (Gasometer) im Westen bis nach Dortmund (Fernsehturm) im Osten, von Langenberg (Sendemasten) im Süden bis nach Marl im Norden.

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Selbst die „verbaute“ (vierte) Seite bietet vom Treppenhaus einen Blick Richtung Nordost in Richtung der Halde Hoheward. Alle Landmarken liegen einem zu Füßen, der Nordsternpark und der Rhein-Herne-Kanal gleich vor der Türe, die Halde Schurenbach in Essen (Bramme), die Halde Beckstraße in Bottrop (Tetraeder) oder die Halde Rungenberg (zerschnittene Pyramide) in Gelsenkirchen. Ich habe über eine Stunde in der 18. Etage zugebracht, weil ich mich garnicht sattsehen konnte. Geöffnet ist die Terasse samstags und sonntags von 11-18 Uhr bzw. werktags von 10-17 Uhr. Der Eintritt kostet 2 bzw. 1 Euro (ermäßigt).

Bilder gibt’s im „Ruhr 2012“ Album … Flickr, Sevenload, Picasaweb (Google+).

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Oldtimer auf Zollverein

Wißt ihr wie das ist, wenn euch ein Oldtimer begegnet, den ihr gefühlt vor ein paar Jahren noch im „normalen“ Straßenverkehr kennengelernt habt? Einem Opel Kadett D oder einem VW Passat bin ich beispielsweise als Jugendlicher tagtäglich begegnet und nun rollen diese (wie andere) auch zu einem Oldtimertreffen. Ein letzte Mal für dieses Jahr trafen sich am Sonntag die Oldtimer auf dem Gelände der Kokerei Zollverein in Essen. Mein (zugegeben persönlicher) Eindruck, neben ein paar echt alten „Schätzchen“ war ein Großteil der Autos dieses Mal etwas jünger.

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Das Interessante, beim Treffen in Essen kommen regelmäßig kleinere Gruppen eines bestimmten Fahrzeugtyps zu einem Treffen im Treffen zusammen. Vor vier Wochen war es eine Gruppe von VW Bulli Fahrern, dieses Mal war es der Verein für Freunde des W123 e.V. – Stammtisch Ruhrgebiet mit dem Mercedes-Benz-Baureihe W123 aus den Baujahren 1976 – 1985. Ich will garnicht viel erzählen, schaut auf eine Auswahl von Bildern, die bereits seit gestern online sind … Flickr, Sevenload, Picasaweb (Google+).

Wetten dass ..? zum ersten Mal mit Markus Lanz

Das war sie also die lang erwartete erste „Wetten dass ..?“ Sendung mit Markus Lanz. Versprochen wurde, daß alles anders wird, mehr Kandidaten, mehr Prominente, mehr Interneteinbindung, mehr Unterhaltung … usw. Ein kleines bisschen hat man sich dabei überhoben würde ich sagen, kein Wunder, denn Thomas Gottschalk hat metergroße Fußspuren hinterlassen. 3 1/4 Stunden hat die Show gedauert und wurde bestimmt mit einer grandiosen Aftershowparty beendet.

Im Internet wurde kommentiert, daß man mit dem Lesen nicht nachkam. Twitter hatte kaum ein anderes Thema. Die Trending Topics waren zu 100% auf „Wetten dass …?“ gepolt und auch die sogenannte WebApp unter http://webapp.wettendass.de/ quoll mit mehr als 1 Nachricht pro Sekunde über. Und was wurde geschrieben? Alles von „sehenswert“, „würdiger Nachfolger“, „einfach toll“ bis zu „verbesserungswürdig“, „nie wieder“ oder „niveaulos“. Im HD / DVBT Format der Sendung soll es zudem Tonprobleme gegeben haben, was natürlich nicht sein darf, im analogen Kabel habe ich bis auf den Pfeifton bei der Außenwette nichts bemerkt.

Auch die Abstimmung zum Wettkönig im Netz ist irgendwie untergegangen (der Zähler stand gleich zu Beginn auf 00:00). Markus hätte hier vielleicht auf die Aktivitäten im Netz hinweisen können, aber ich möchte nicht wissen wieviele Leute zu dem Zeitpunkt hinter den Kameras standen und irgendwas gestikuliert haben 😉 . Überhaupt, seit es das Internet gibt und man sich positiv wie negativ direkt während der Sendung äußern kann, haben alle „neuen“ Shows zu Beginn riesige Einschaltquoten und ich denke auch die heutige „Wetten dass …?“ kam da gut weg. Viele, so hatte ich den Eindruck, haben aber auch nur gerade deshalb die Show geschaut, um darüber herziehen zu können. Ja sie war nicht perfekt und ist ausbaufähig, aber „Wetten dass …?“ ist eine der letzten Shows, die für viel Geld einen ganzen Samstagabend füllt und das ohne nervende Werbeblöcke alle 30 Minuten. Wer die Sendung nicht mag, hat die freie Wahl nicht einzuschalten. Stattdessen gibt ein gewisser Thomas G. und eine gewisse Michelle H. bei RTL ein wesentlich grottigeres Bild von Unterhaltung und wem das auch nicht zusagt, der hat noch einen Ausknopf am TV Gerät.

Hallo ihr vom ZDF, wenn ihr bis hierher gelesen habt, folgen jetzt meine (unmaßgeblichen) Vorschläge, was man bei „Wetten daß …?“ anders oder besser machen könnte.

1. Die Prominenten von Anfang an aufs Sofa und somit näher an den Wettkandidaten heranzubringen ist gut, aber man muß nicht versuchen gleich zu Beginn mit allen zu reden.
2. Die Wettkandidaten sind nervös (ich weiß Markus Lanz auch), daher sollte man während der Wette nicht auf sie einreden, die Wetten brauchen unbedingt Ruhe!! Desweiteren sollte man Gnade vor Recht ergehen lassen und im Zweifel den Kandidaten eine zweite Chance geben, wenn die Wette nicht auf Anhieb funktioniert hat.
3. Zuviele Prominente die dann neben der Couch auch noch in der Sendung sind (Ruder Achter, Michael Kessler, die komische Bierkasten-/Liegestützwette … usw.) bringen Unruhe rein, lieber weglassen. Wenn schon eine Saalwette, dann bitte vor der Show geeigneten Kandidaten heraussuchen.
4. Braucht die Sendung eine Assistentin? Cindy aus Marzahn ist wie viele andere Gäste auch Geschmackssache, aber sie hat bis auf die Kinderwette auch eher Unruhe in die Sendung gebracht. Gefiel mir nicht.
5. Die Wetteinlösung der Prominetnen war schon immer peinlich und selten eine Strafe. Laßt sie lieber für jeden falschen Tipp 100,- Euro in einen Topf für einen guten Zweck einzahlen.
6. Die Außenwette ist zum Ende (wir früher) zu kurz gekommen, denn man muß ja mal sehen, daß Zuschauer dort hinkommen und dann nur für 60 Sekunden im Bild sind. Plant für solche Fälle eine(n) Außenreporter/in ein, die vor Ort den Überblick hat.

Resümee: Ich habe einige Male herzhaft gelacht und mich relativ gut unterhalten gefühlt und ich bin sicher beim ZDF wird Tacheles geredet, um am 3. November eine noch bessere Sendung von „Wetten dass …?“ zu machen. Ich drücke die Daumen.

Studiofest WDR (2012)

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Tja was soll ich schreiben? Eigentlich könnte ich meine Worte aus dem Beitrag „Studiofest WDR“ von 2010 wortwörtlich wiederholen. Einziger Unterschied, dieses Mal lief das Fest konzentriert nur ein einem Tag (was mehr Moderatoren beim Autogramme schreiben bedeutete) und das ganze hatte 2012 ein Motto, „Ein Tag Live„. Wieder ging es nach ein bischen Wartezeit ins Funkhaus, dieses Mal allerdings mit einer einstündigen Führung. Vom Dahein&Unterwegs Studio, über die Regie bis in das Aktuelle Stunde Studio, vom Radio (WDR5) bis zur Maske. Man hätte sich noch viel länger umsehen können, aber die nächste Gruppe wartete leider schon.

Und vor der Türe? QuizSpiele, Kochalarm, Kinderschminken und viele bekannte Moderatorinnen und Moderatoren aus Daheim&Unterwegs, aus der Aktuellen Stunde / WDR Aktuell und der Lokalzeit (Düsseldorf). Dazu gab es dieses Jahr eine große Bühne, auf der sich der WDR und die einzelnen Redaktionen vorgestellt haben. Dazu Informationen über die Twitter und Facebookseiten der Aktuellen Stunde und Musik u.a. von 2Vivid-XL. Beeindruckt haben mich die Auszubildenen die sich selbst präsentiert haben. So frei und flüssig auf einer großen Bühne zu reden kostet schließlich Überwindung.

Ein paar Collagen seht ihr bereits hier, einzelne Bilder findet ihr im Düsseldorf 2012 Album bei Flickr, Sevenload und Picasaweb (Google+).

Krefeld Fashionworld

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Neu sollte es werden, anders als die 20 Jahre zuvor. So alt ist bzw. war nämlich die “Größte Straßenmodenschau der Welt” in Krefeld. Dem Traditions-Event wurde 2012 ein komplett verändertes Outfit verpaßt. Als ich vor Monaten davon gelesen habe war ich skeptisch. Alleine schon der Name “Krefeld Fashionworld” gefiel nicht auf Anhieb. Warum müssen wir alles auf englisch ausdrücken und was wird aus den Bühnen, die in der Stadt verteilt die Mode präsentiert haben? Die niederländische Agentur Studio Baan bekam den Auftrag der Straßenmodenschau neuen Wind einzuhauchen und das erste was man lesen konnte, war etwas von kuppelförmigen Zelten, sogenannten Domes. Man muß wissen vorher standen die Leute in der frischen Luft und jetzt ab in die Zelte? Aber es sollte mehr werden als nur Modezelte, von kombinierten Themenwelten aus Licht, Dekor, Düften, Musik und Gastronomie war die Rede. Vier Themenwelten nebst Bühne wurden präsentiert.

Green Life – Natürlich chic
Urban Superior – Es lebe die Stadt
Reformed Colours – Bunt wie das Leben
Classic Perfection – Erstklassik

Es fällt schon etwas schwer, den Bühnennamen im Kopf etwas passendes zuzuordnen. Aber ich finde trotzdem es hat sich gelohnt. Selbst die gewohnt immer wiederkehrenden Models waren dieses Mal andere. Während die Bühne an der Königstraße (Classic Perfection) nach wie vor offen daherkam, befand sich der erste Dom auf dem Dionysiusplatz (Green Life). Dort wurde dem jüngeren Publikum u.a. die junge Mode von C&A präsentiert, während das Publikum im zweiten Dom auf dem Platz an der alten Kirche (Urban Superior) doch überraschend gemischt war. Hier wurde Mode von Sinn Leffers und Ansons genauso geboten wie Mode von Basler und Gerry Weber. Die Bühne auf dem Neumarkt (Reformed Colours) wurde wieder offen gestaltet während der Platz davor großzügig überdacht wurde. Die wasserfeste Überdachung ließ den Weg auf der Einkaufsstraße frei, obwohl ein Durchkommen trotzdem kaum möglich war. Hier gab’s u.a. Mode der Galleria Kaufhof oder Calvin Klein.

Was alle Bühnen gemeinsam hatten war die Präsentation. Während früher feste Zeiten für die Show existierten und die Bühnen durch eine(n) Moderator(in) präsentiert wurde, wurde jetzt fast ohne Pause Mode und vieles mehr präsentiert. Eine 5 Minuten Show jagte die nächste und einen Moderator oder eine Moderatorin habe ich auf der Bühne nirgendwo gesehen. Die Stimmen kamen weitestgehend aus dem Off und teilweise hatte ich sogar das Gefühl, daß die Moderation vorab eingesprochen war und zusammen mit der Musik eingespielt wurde. Das fand ich eher etwas unpersönlich. Außerdem war die Musik in den Zelten auch eher etwas zu laut. Zum Glück schien der Luftaustausch halbwegs zu funktionieren, da die Zelte große Ein- und Ausgänge an zwei Seiten hatten. Im Doppeldom auf dem Platz an der alten Kirche hätte die Luft trotzdem etwas besser sein können. Sonntag war dort kaum ein Durchkommen. Geschickt war der Einsatz großer Flachbildschirme, Videowände und Beamer, weil diese in Sekunden die Show bebildern und den Sponsor zeigen konnten. Früher mußte auf der Bühne zwischendurch immer umdekoriert werden. Außerdem blieb in den kurzen Pausen immer noch Zeit für etwas Werbung.

Nun war das Wetter ja, wie so häufig zur Straßenmodenschau auch, trocken um nicht sogar sonnig zu sagen, aber die Zelte könnten zukünftig auch bei bescheidenerem Wetter die Fashionworld stattfinden lassen. Ich denke die Fashionshow kann als gelungen bezeichnet werden, vielleicht sollte man nur beim nächsten Event 😉 nochmal darüber nachdenken, ob wirklich alles in englisch sein muß. Ob es sich auch für die Geschäftsleute gelohnt hat kann ich nicht sagen. Am Sonntag war auf der Hochstraße jedenfalls ein schnelles vorwärtskommen kaum möglich. Nachfolgend gibt’s noch eine Gallerie, klickt auf ein Bild für eine größere Anzeige …

Moerser Freiballonfestival

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Es soll einfach nicht sein, daß ich nochmal Heißluftballone aufsteigen sehe. Das dritte Jahr hintereinander blies der Wind in die falsche Richtung. In Richting Norden wäre, von Moers aus gesehen, wohl gut, stattdessen blies der Wind aber Richtung (Nord-)Ost und damit Richtung Ruhrgebiet. Das scheint mangels Landeplatz kein gutes Ohmen für eine Ballonfahrt zu sein. Gerne hätte ich euch mal wieder neue Fotos gezeigt, aber Ballonfahren ist immer noch ein sehr wetterabhängiger Sport. Also bleiben nur Bilder und Berichte aus 2009 und 2010.

Der Winter kann kommen

Der Winter kann kommen
Der Winter kann kommen, a photo by Eichental on Flickr.

Der Winter kann kommen, denn diese Handschuhe habe ich im Kaufhof entdeckt. Ja und? Was ist das besondere? Mit diesen Handschuhen kann man ein Smartphone (oder Touchscreen) bedienen, ohne daß man die Handschuhe dafür ausziehen muß. Das leitfähige Material in Daumen und Zeigefinger ermöglicht die Benutzung mit warmen Händen. Kostenpunkt? Überschaubare 15,95 Euro.