Zeche Holland

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Genug der Jahresrückblicke, ein Blick voraus … oder ne doch nicht, einen hab‘ ich nämlich noch aus 2013. Bevor ich mal wieder einer Show im Bochumer Planetarium beiwohnen durfte, habe ich in der letzten Dezemberwoche noch einen kleinen Abstecher nach Wattenscheid gemacht. Liegt ja sozusagen an der A40 gleich links. Dort liegt oder besser lag die Zeche Holland. Viel ist nicht mehr übrig, aber der markante Förderturm steht noch, etwas einsam und verlassen, in einer kombinierten Wohn-, Gewerbe- und Grünfläche. Aus der Ferne gut zu erkennen durch die Aufschrift „Holland“ trotzt der Förderturm dort Wind und Wetter. Leider ist Wind und Wetter wohl auch das Problem, daß eine Sanierung ins Stocken geraten ist oder besser gesagt garnicht wirklich in Angriff genommen wurde. Vor einer Sanierung müßte die Standsicherheit gesichert werden, aber auch das kostet wieder Geld.

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Schade um das schöne „Bauwerk“, das ursprünglich sogar mal über der Zeche Zollverein stand, bevor es nach Wattenscheid versetzt wurde. Jetzt dümpelt es so vor sich hin, nix Aussichtsplateau, nix Anstrich, nix Sanierung. Bevor es zu dem hoffentlich nicht stattfindenen Abriß kommen wird, dachte ich mir, machste doch mal ein paar Fotos. Liegt ja sozusagen an der A40 gleich links (aber das sagte ich ja schon). Die Bilder sind noch im 2013’er Album bei Flickr bzw. Google+ zu finden.

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Rückschau auf 2013

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Kneift mich mal einer? Sind die 365 Tage aus 2013 wirklich schon vorbei? Unglaublich wo ich 2013 so alles war. Erst durch Betrachtung der Fotos ist mir das bewußt geworden. Da bastle ich euch doch mal so ein bis zwei Collagen, nehme von jedem Ausflug 1-2 Fotos, sollte wohl kein Problem sein. Aber selbst unter größter Zurückhaltung sind 112 Fotos dabei zusammengekommen. Dabei war ich schon sehr wählerisch, denn manche Ziele habe ich ja gleich mehrfach angesteuert. Zechen, Halden und Sonnenuntergänge, Zoos und Parks, Veranstaltungen wie Extraschicht, Speed of lights oder der Bochumer Rundlauf, Landmarken ganz oben, kleine wie große Seen ebenerdig und eine Grubenfahrt ganz unten.

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Aber wie soll ich euch 112 Fotos in eine oder zwei Collagen basteln? Ne so geht das nicht. Dann anders, ich habe mir doch von einigen der Motive zwei Kalender für 2014 drucken lassen. Also habe ich diese Bilder, die ich zukünftig Monat für Monat an meiner Wand hängen habe zu zwei Collagen zusammengebastelt. Und die dritte Collage? Mhmm .. ja, sollte eigentlich auch ein Kalender werden, aber die Wand war dann schon gebucht für den NRW Kalender aus dem Knastladen und für den Kalender „Magisches Ruhrgebiet“ aus dem Klartextverlag.

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Die Bilder erinnern mich jetzt ein Jahr lang an viele tolle Ausflüge und wecken schon wieder Planungen für 2014. Bergbaumuseum, Botanischer Garten (Bochum), Dampf Festival Zeche Hannover, Eisenbahnmuseum, Jahrhunderthalle, Bochumer Rundlauf, Tetraeder incl. Nachbarhalde, Duisburg Innenhafen, Landschaftspark DU Nord, Rheinpark, Tiger und Turtle, Wolfssee, Emscherkunst, Baldeneysee, Grugapark, Extraschicht, Freilichtmuseum Hagen, Zeche Nordstern, Halde Haniel, Halde Hoheward, Halde Schurenbach, Halde Pattberg, Halde Rheinpreußen, Zeche Rheinpreußen, Halde Norddeutschland, Slinky Springs of Fame, Gasometer, Parkleuchten (Gruga), Ruhrtrienale, Schiffshebewerk Henrichenburg, Speed of light, Terra Zoo, WDR Essen, Zeche Auguste Victoria, Zeche Ewald, Zeche Holland, Zeche Zollern, Zeche + Kokerei Zollverein, Zoo Duisburg (*schnauf*). Wo wollt ihr 2014 unbedingt mal hin? Wo seid ihr noch nie gewesen? Kann ich euch etwas empfehlen? Sagt einfach Bescheid oder empfehlt mir einen Ort, an dem ich 2013 noch nicht gewesen bin. Ich bin schon gespannt.

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Ihr wollt trotzdem mal sehen, wie die 112 spontan und ohne weitere Wertung ausgewählten (Liebings-)Fotos ausgesehen hätten? Dann klickt (nacheinander) auf die unten stehenden Collagen, im Vollbildmodus sollte doch einiges zu erkennen sein 😀 .

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Wenn Musik Erinnerungen wachruft …

Eigentlich wollte ich euch im Dezember was zu backen, basteln, Bäumchen kaufen oder zum Ausflug auf Burg Linn schreiben, aber irgendwie ist der Beitrag nicht zum Ende gekommen. Somit habe ich euch auch nicht davon berichtet, daß mir im Winter das Aufstehen schwerfällt, wenn ich morgens kein Licht unter dem Schlafzimmervorhang hervorscheinen sehe und die Schlummertaste am Radiowecker schon mal zur „Du_kannst_mich_mal“ Taste wird. Nun ist ja auch egal, ihr seid hoffentlich trozdem (oder gerade deswegen 😉 ) gut ins neue Jahr gekommen und ich erzähle einfach was ganz anderes.

Burg Linn

Vor ein paar Tagen kam im RBB etwas, was ich sonst zu Silvester gerne nach Mitternacht gucke (vorausgesetzt ich verweile zu Hause). Musik der guten alten Zeit (nennt sich zu Silvester gerne die „ZDF Kultnacht“). Erst gab’s (im RBB) mal wieder 45 Min. ABBA nonstop und dann unter dem Titel „Rocking all over the world“ Musik der frühen und späten 70’er. Das war dann der Moment, an dem meine (ganz frühe) Jugend wieder mal an mir vorbeizog. Ich weiß, das klingt jetzt ziemlich beknackt, schließlich bin ich ja noch keine 70 oder so (auch wenn ich mich manchmal so fühle 😉 ), aber Musik der 70’er und 80’er war halt meine Jugend und da kommen Erinnerungen hoch. Der Schrank ist noch voll mit Singles und LP’s aus den späten 70’ern bis ca. 1989 und das verrückteste ist, daß ich meist nach wenigen Takten Sänger(in), Gruppe oder Titel nennen kann. Das fällt mir mit aktueller Musik äußerst schwer.

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Habt ihr auch Musik, die irgendwie in euerm Kopf wie festgemeißelt ist, manchmal sogar verbunden mit irgendeinem Ereignis? Erster Kassettenrekorder, erster Plattenspieler, erstes Vinyl oder erste CD? Da fällt mir ein, kennt ihr noch Peggy March? Peggy wer? Der Traum meiner Kindheit turnte dieser Tage auch mal wieder durchs Fernsehbild. Jaaaa, wehe auch nur einer von euch lacht jetzt! Ey! Keiner! Ich war 6 oder 7 und habe meine Eltern genötigt eine Postkarte an die ZDF Hitparade zu schicken, um Peggy March zu wählen. Aber ich schweife ab. Jedem dürfte klar sein, daß die Interpreten heute auch 30 Jahre (und mehr) älter geworden sind, wenn sie denn überhaupt noch leben, aber irgendwie verdrängt man das manchmal. Das wurde mir wieder bewußt, als ich ein paar Tage später im NDR über eine ähnliche Sendung stolperte, in der es um die NDW (Neue Deutsche Welle 1982/83) ging. Dazu wurden einige Künstler von damals in die Jetztzeit geholt und interviewt. Wer weiß schon wie Markus, Frl. Menke oder die Jungs der Spider Murphy Gang oder Geier Sturzflug (ja so Bandnamen gab es damals) heute aussehen 🙂 ? Ich möchte fast sagen, Gott sei dank bin ich nicht alleine älter geworden 🙂 . Ach ja, oder besser nein, ich habe keine einzige Platte von Peggy March 😉 .

Guten Rutsch ins neue Jahr

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Ich konnte mich nicht entscheiden, welches der beiden Motive ich wählen soll, um euch einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen. Ich habe mich daher einfach für beide Motive entschieden. Macht es gut, trinkt mäßig und rutscht gut rein (mit Glatteis ist ja wohl hierzulande nicht zu rechnen 🙂 ).

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P.S.: Nennt man einen Instagram Benutzer eigentlich Instagramer? Wie dem auch sei, ich hätte da noch ein BestOf Moments 2013 (das sind die Bilder, bei dennen ihr am häufigsten auf „I like“ geklickt habt). Und jetzt rutscht gut ins neue Jahr (warum heißt das eigentlich rutschen 😉 ?).

Noch einmal (in) Essen

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Nein keine Angst, wer zu Weihnachten mehr als genug gegessen hat, den will ich hier nicht zum Essen verleiten. Ich wollte euch zu meinem (vor-)letzten Ruhrgebietsausflug in diesem Jahr mitnehmen. Ich überlege z.Zt. ob ich mir das 5. Jahr in Folge die RuhTopCard kaufen soll. Sie lohnt sich, ohne Frage (mit 45,- € für Stammkunden habe ich über 90,-€ Eintritt „gespart“), aber mittlerweile habe ich die meisten Museen einige Male durch und Anfang der Woche habe ich die (vor-)letzte Möglichkeit genutzt die 2013’er Karte einzusetzen (am Samstag bin ich dann zum letzten Termin im Planetarium in Bochum). Kurz vor Jahresende hat es mich nochmal auf das Gelände der Zeche Zollverein verschlagen. Hier gibt es gleich mehrere Möglicheiten für die RuhrTopCard.

1. Ruhrmuseum (hier kann man sich einige Stunden beschäftigen) und das Portal der Industriekultur (mit Rundumkino und einem Gang auf’s Dach der Zeche Zollverein)
2. RotDotDesign Museum (mit vielen innovativen und preisgekrönten Alltagsgegenständen, das Museum habe ich in den letzten beiden Jahren besucht)
3. Führung durch die Kokerei Zollverein (habe ich letztes Jahr gemacht, ein tolles Erlebnis)

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Wer dann noch Zeit hat, kann bis in die erste Januarwoche an der Kokerei Zollverein Schlittschuhlaufen (hier müßt ihr einen kleinen Eintritt zahlen). Ich bin ja so garkein Schlittschuhläufer und wollte auch keinen Supergau auslösen 😉 , aber vielleicht habt ihr ja in den Ferien noch etwas Zeit. Am Tag vor Weihnachten war rund um die Zeche Zollverein nicht so viel los, aber die Eisbahn war gut besucht. Wenn ihr den Parkplatz B benutzt, ist es zu allen o.g. Punkten kaum weiter als 10 Minuten zu Fuß, wer nur Schlittschuhlaufen möchte kann auch den Parkplatz C benutzen (alle kostenfrei versteht sich). Ihr wollt noch mehr zum Thema Zollverein erfahren? Dann gebt oben rechts den Suchbegriff „Zollverein“ ein (oder klickt hier 🙂 ).

Frohe Weihnachten

Habt ein paar schöne Tage, auch wenn es dieses Jahr kein weißes Weihnachten gibt. Solltet ihr über die Feiertage in den Urlaub fahren genießt auch diese Tage. Ich schalte hier in der Reihenhaussiedlung Önkelstieg (Link zum WDR) schon mal die Beleuchtung an 🙂 .

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„Die besinnlichen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr haben schon manchen um die Besinnung gebracht“ (Joachim Ringelnatz).

Glück auf – Unterwegs mit der Dieselkatze

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Ihr erinnert euch vielleicht an die Extraschicht im Sommer diesen Jahres. Die RAG Deutsche Steinkohle AG hatte in dem Zusammenhang ein Gewinnspiel veranstaltet, an dessen Ende als Gewinn eine Grubenfahrt in ein echtes Bergwerk stand. Und was soll ich sagen, ich war einer der Gewinner. Die Unterlagen kamen im September und am Montag, ein Tag nach dem 3. Advent, war es soweit. Nachdem als erstes die Zeche Prosper Haniel in Bottrop Ziel sein sollte wurde Ende November die Grubenfahrt nach Marl verlegt. Das liegt natürlich nicht gleich bei mir um die Ecke, so daß erst einmal eine Anreise von rd. 80 km anstand, aber für diese einmalige Grubenfahrt in ein betriebsfähiges Bergwerk habe ich das gerne auf mich genommen. Das Gewinnspiel war auf der letzten Seite des Veranstaltungsheftes zur Extraschicht abgedruckt, aufmerksam geworden war ich aber bereits ein paar Tage vorher via Facebook (Danke Danny 😉 ). Also lag es nahe, daß ich Danny auch als Begleitperson zu dem Besuch eingeladen habe.

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Die Zeche Auguste Victoria in Marl ist neben Prosper Haniel eine der beiden verbliebenen Zechen, die von der RAG noch betrieben werden. Wenn ich ehrlich bin, war ich schon ein bisschen nervös in den Tagen vorher. Schließlich ging es hier nicht wie in Bochum in ein Besucherbergwerk 15 Meter unter der Erde, sondern in über 1080 Meter Tiefe auf Sohle 6. Wir starteten in einem gut geheizten Raum mit einem kleinen Überblick, über die RAG, über den Kohleabbau und über das was nach 2015, dem Ende von Auguste Victoria, kommt. Die Vorstellung endete mit einer kurzen Sicherheitseinweisung und dem Hinweis daß alles batteriebetriebene (Handy, Digitalkamera, Armbanduhr) aus Sicherheitsgründen über Tage bleiben muß, was ein Grund dafür ist, daß es im heutigen Blogbeitrag nur wenig Fotos gibt.

File0018_50%Als nächstes wurde die passende Bekleidung (vom Feinripp bis zur Jacke) ausgegeben, ich glaube bei der Hose hätte ich noch ordentlich zunehmen können 😉 , dazu Sicherheitsschuhe, Schienbeinschoner, Lampe, CO2 Filter für den Notfall, Helm und Schutzbrille. Leider habe ich vor lauter Begeisterung vergessen, Bilder von der Montur zu machen, aber das offizielle Gruppenfoto folgt in ein paar Tagen seht ihr am Anfang des Blogbeitrags. Ihr erinnert euch ja noch an das Bild, daß ich im Juni auf der Zeche Zollverein gemacht habe. Dann ging es im Förderkorb mit ca. 12 Metern/Sek. (rd. 40 km/h) auf Sohle 6 in rd. 1080 Meter Tiefe. Während der Seilfahrt mußte ich mir 2-3 Mal die Nase zuhalten und kurz zwecks Druckausgleichs pusten. Danach ging es mit der Dieselkatze (einer Art Einschienenhängebahn mit dieselhydraulischem Antrieb) zum Abbaufeld in rd. 3 km Entfernung.

Unter Tage sorgen mächtige Lüfter dauerhaft für frische Luft und dank Wärmetauschern (ich nenne die mal so) waren es gefühlte … na ich sag mal 24 Grad. Wir durften schließlich dem Kohleabbau mit einem Walzenschrämlader in einem Streb beiwohnen (ich hoffe ich habe das soweit richtig wiedergegeben). Schon beeindruckend, was so eine Maschine unter Einsatz von viel Wasser und noch mehr Kraft an Kohle aus der Wand „schält“. Allerdings mußte jemand, der wie ich rd. 1,80 Meter groß ist, an der Stelle schon ordentlich den Kopf einziehen. Wenn ihr mich jetzt fragt, wie man sich über 1000 Meter tief unter Tage fühlt, muß ich gestehen, daß die 1000 Meter höchstens im Kopf vorhanden sind. Abgesehen von der kurzen und ruckelnden Seilfahrt könnte man auch in einem U-Bahntunnel knapp unter Straßenniveau stehen.

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Alles in allem kann ich nur sagen, es hat sich gelohnt an der Grubenfahrt teilzunehmen, vor allem wenn man bedenkt, daß der Bundestag im Jahre 2011 das Ende der Steinkohlesubventionen und damit das Ende der Steinkohleförderung bis zum Jahr 2018 beschlossen hat. Der Ruhrbergbau hat selbstverständlich seine Spuren hinterlassen im Ruhrgebiet ober- wie unterirdisch, in Form von Fördertürmen und Halden aber auch in Form von Bergsenkungen (Teile des Ruhrgebiets liegen heute 15 bis 20 Meter tiefer als noch vor 200 Jahren) und damit manchmal verbundenen Schäden, aber von nix kommt bekanntlich nix. Wenn es in den nächsten 5 Jahren nochmal die Gelegenheit gibt zu sehen, wovon das Ruhrgebiet viele Jahre gelebt hat, nehmt die Möglichkeit unbedingt wahr (auch wenn es fast unmöglich ist, einen Termin zu bekommen). Mein Dank an alle Beteiligten der RAG, der Ruhr-Tourismus und den Kumpeln auf Zeche AV. Glück auf!

Ich gucke jetzt auch Flach-(bild) TV

Vor rund zwei Jahren habe ich mir einen schnelleren Internetzugang legen lassen, weil ich vorhatte mir einen schicken neuen Fernseher zu kaufen. So einen mit Internet und dem ganzen Schnick schnack. Also habe ich Prospekte gewälzt, Webseiten studiert und festgestellt, daß es wohl noch etwas früh ist, weil diese Art Fernseher auch sowas wie Computer sind, nur ohne Maus und unausgereift. Mein alter Röhrenfernseher tat es schließich auch noch und in den 30 Kabelprogrammen sind eh kaum 10 die ich regelmäßig gucke (so mein Gedanke damals).

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Nun sind zwei Jahre ins Land gegangen, mein anvisiertes Modell von damals ist längst überholt und dieses Jahr sollte es soweit sein. Die Software ist weiter, das Weihnachtsgeld vorhanden, also mal gucken, was so geboten wird. Leider sollte mein Wunschmodell erst in 2-3 Wochen lieferbar sein, aber ein fast neues Ausstellungsstück könnte man mir 200,- Euro billiger überlassen. 200,- Euro sparen, das lasse ich mir nicht zweimal sagen. Nun brauchte ich nur noch ein CI+ Modul (so eine Art Chipkarte im Rahmen) das man hinten in die modernen TV Geräte einstecken kann um Digital- und HD Programme zu gucken. Also auch das bestellt. Nun scheint der Kabelanbieter UnityMedia seinen Kunden keinen Meter weit zu trauen, denn man will erst die Kohle bevor das Ding verschickt wird … na ja, jetzt steht alles fertig da.

Das heißt eine Klippe gab es noch. Bei der Sendersuche wurde ich nach einer Netzwerkadresse gefragt. Als Computernutzer kann ich mir ja noch so eben etwas darunter vorstellen, ich wußte aber trotzdem nicht, was ich da beim Kabelfernsehen eingeben sollte. Also habe ich nichts eingegeben und das war der Fehler. Erst ein Telefonat mit der Hotline von Philips (dem Hersteller des TV Geräts) brachte Aufklärung. Man muß an der Stelle der Installation 09999 eingeben (für das Netz der UnityMedia in NRW). Na das hätte man natürlich ahnen können 🙂 .

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Eins vorweg, natürlich kann man mit dem Gerät fernsehen 😉 (hier z.B. Formel1), aber eben auch anders. Z.B. die Mediatheken von ARD / ZDF & Co aufrufen, Webseiten, verschiedene Apps, Bezahlfilme laden, 3D Filme gucken und HbbTV eine neue moderne Art des Videotextextes in Webseitenoptik. Erste Erkenntnis, die Software hat vermutlich Fotschritte gemacht, ist aber nach wie vor verbesserungswürdig. Mein erster Versuch zu twittern setzte voraus, daß man ARD guckt und speichern ließ sich auch nichts. Dafür klappte die Mediathek ganz gut, wenn man die der ARD oder die des ZDF aufruft. Wenn man die des WDR aufrufen wollte sah es zunächst so aus, daß man erst die des NDR aufrufen muß, um von dort zum WDR zu wechseln. Ne dachte ich, das kann es doch nicht sein. Erst mit der Installation des CI+ Moduls kam die Erleuchtung. Die krypitische Menüführung lag an den analogen Sendern, die einfach nicht mehr hergaben. Nach Installation der digitalen Sender und erst Recht der HD Sender hatte auch jeder Sender seinen eigenen HbbTV, seine eigene Mediathek, Begleitinformationen, EPG’s (ElectronicProgramGuides) u.v.m.

Auch die Fernbedienung reagiert zunächst etwas behäbig, drückte man auf laut, kam schon mal der Videotext, drückte man auf Internet schaltete er um und guckte man etwas in der Mediathek und wollte die Lautstärke verändern, wurde die Mediathek beendet. Das liegt u.a. daran, daß die Fernbedienung nicht mehr über Infrarot agiert, sondern via Funk. Aber dafür gibt es zusätzlich eine Handyapp, so daß man das Gerät auch via Handy steuern kann (alles via WLAN in das man den Fernseher selbstverständlich hängen muß, damit das alles funktioniert). Nachdem der Fernseher jetzt seine endgültige Position hat scheint es (*hüstel*) etwas besser zu laufen. Ich vermute platt vor einer Wand war vielleicht etwas ungünstig, weil die Funksignale u.U. zurückgeworfen wurden, ähnlich einem Autoradio zwischen Hochhäusern. Warten wir das also mal ab.

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Alles in allem aber ein tolles Gerät mit Ambilight (Augenschonende Wandbeleuchtung passend zum TV Programm), Skype Kamera (noch nicht ausprobiert), Webseitenaufruf, Facebook (nach der Twitterpleite noch nicht probiert), vielen anderen nützlichen und unnützen Apps und einem, das muß man ohne zögern eingestehen, tollen Bild schon auf den „normalen“ TV Kanälen, von HD mal ganz zu schweigen. Bei Nahaufnahmen des TV Kommissars sind die Schweißperlen genau zu erkennen 🙂 . Ach ja ab und zu kamen die Menüs in holländisch rüber, vermutlich weil dem Programmierer hier gerade die Vokabeln fehlten. Anflanschen kann man dann noch USB Geräte wie eine USB Tastatur und z.B. eine USB Festplatte, auf der man dann aufzeichnen können soll. Ich fürchte dafür braucht man den TV Guide, eine Art TV Zeitung, die das Programm aus dem Internet läd. Bis ich da allerdings was gefunden habe, habe ich die Papierausgabe meiner TV Zeitung schon dreimal zur Hand. Aber vielleicht hilft da auch die Handyapp.

Um jetzt zum Abschluß noch die Frage zu beantworten, um was für ein Gerät es sich denn handelt, ein 40 Zoll (102 cm) TV Gerät der Firma Philips. Das erste Update hat es schon hinter sich (kam per WLAN) und wenn garnix mehr geht startet es auch schon mal durch. Dieser Blogbeitrag wurde nicht gesponsert sondern spiegelt meine Erfahrung nach 2-3 Wochen wieder.

Tiger und Schildkröte

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Duuu? Sag mal, sind wir hier in Duisburg? Na klar doch, da drüben ist der Rhein. Und der Qualm da hinten, das sind die Kühltürme. Ist ja interessant. Meinst du die Leute kennen den Ort, an dem wir heute sind? Na klar, hat sich doch längst rumgesprochen, daß wir hier auf einer begehbaren Achterbahn sind. Moment mal, momentan bin nur ich Tiger auf dir Schildkröte? Nicht das das jemand falsch versteht. Nein ich meine, den magischen Berg hier in Duisburg Angerhausen. Magischer Berg? Das klingt interessant. Na das kannst du mir ja unterwegs erzählen, flitz mal los … ach ne flitzen kannste ja nicht, bist ja ne Schildkröte. Dann kriech mal los.

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Die Landmarke ist aber richtig hoch, du halt mir mal lieber die Augen zu. Bist du’n Angsthase? Ne eine Schildkröte, weißte doch. Ist dir aufgefallen, daß diese Landmarke genauso heißt wie wir. Du meinst Susi und Strolch? Neeee!! Strolch und Susi? Neeee auch nicht!! Du bist eine Schildkröte und ich ein Tiger. Ja und? „Tiger and Turtle“ heißt das Etablissement. Etablisse…? Ich kann garnichts sehen, von diesem Blisszement. Nimm doch mal die Tatzen wieder weg. Ich bin auch gaaaaaanz mutig.

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Warte ich nehme jetzt die Tatzen von deinen Augen. Bei drei, ok? 1 … 2 … 3 … jetzt kannst du den Looping sehen. Ich werde jetzt aber nicht … von wegen Anlauf und so. Geht ja auch garnicht, der Looping ist ja nur für die Optik von dem ganzen, da kannste nicht durchflitzen. Mir ist schon ganz schwindelig von dem Gewackel hier oben, halt dich fest, nach unten geht’s jetzt auf dem Geländer, das macht einen heiden Spaß ….. huuiiiiiiiiiii …. Und so flitzen und rutschten sie noch den ganzen Nachmittag bis sie des Flitzens und Rutschens müde wurden. Und wenn sie nicht … ach ne so enden ja nur Märchen und das hier ist die Wahrheit, nichts als die Wahrheit.

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Strolch ist übrigens der einzige Tiger ohne Streifen, aber Tiger ist sein zweiter Vorname 🙂 und ja, einige Besucher des Agerparks haben schon etwas geschmunzelt als die beiden dort mit mir unterwegs waren. So zieht man (kurzzeitig) Aufmerksamkeit auf sich :-D.

Adventszeit

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Mehr als 2 Monate stand sie nun da, die Herbstdeko, etwas eingestaubt und verschrumpelt, gerade bei den frischeren Herbstfrüchten. Zeit also umzudekorieren. Am Wochenende ist die Herbstdeko aus dem Wohnzimmer rausgeflogen und der Advents-/Weihnachtsdeko gewichen. Nur ein paar Kastanien sind übrig geblieben (einen Teil mußte ich bereits zwischendurch entsorgen) und das „Heimatlicht“, daß in den 2 Monaten längst nicht runtergebrannt ist. Eins stand von Anfang an fest, ein „normaler“ Adventskranz mit Tannengrün sollte es nicht sein. Um den genießen zu können bin ich zu wenig zu Hause und das Grün ist vertrocknet, bevor ich die dritte Kerze anzünden kann.

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Stattdessen sollte es etwas farbiges sein, mit Kerzen, die ich austauschen kann. Also habe ich in den letzten 14 Tagen einem ganz bestimmten Lebensmitteldiscounter ein bis zwei Besuche abgestattet und hier und da noch was aus einem 1,- € Laden abgestaubt (zum Beispiel zwei Teelichtgläser, die nicht auf dem Bild sind). Herausgekommen ist das, was ihr auf der kleinen Collage da oben seht. Zu bunt? Ich finde nicht. Wie dem auch sei, ich wünsche euch eine schöne Adventszeit und bin schon gespannt, wie eure Deko aussieht.

P.S.: Was es mit Tiger und Schildkröte auf sich hat erzähle ich bei Gelegenheit. Wie? Tiger haben Streifen? Ey der heißt Tiger ;-).
P.P.S.: Beitrag zur Instagramaktion #HalloAdvent13