Berlin 2018 – Deutsches Technikmuseum

Wie es der Zufall will, war ich in diesem Jahr an dem Samstag in Berlin, an dem auch erstmals das öffentliche re:publica Netzfest im Gleisdreieck Park stattfand. Im Anschluß an die re:publica gab es digitales auf der Bühne und in Workshops für alle Berliner und Berlinbesucher. Nach dem Einstieg am frühen Morgen habe ich mich ins Deutsche Technikmuseum zurückgezogen (Eintritt mit WelcomeCard 5,- €). Vorab, wer alles sehen will braucht im Technikmuseum mindestens einen ganzen Tag. Weiterlesen →

P A U S E

bewoelktHallo zusammen,

momentan habe ich hier sowas wie eine kleine P A U S E eingelegt. Der Grund, im Job bin ich zur Zeit (gefühlt) zu 150% gefordert und am Wochenende stand Ausschlafen und der Einkauf neuer „Technikspielzeuge“ an. Ich habe mir nämlich vorgenommen dieses Jahr in der (Vor-)Weihnachtszeit mal die notleidenden Händler statt die notleidenden Banken Sparkassen zu unterstützen ;-). Ich bin also bald wieder da und dann erzähle ich euch von meinem neuen Fernseher, warum mein Tiger garnicht aussieht wie ein Tiger (demnächst aber zu Tiger&Turtle mitdarf) und vieles mehr. Bis dahin bleibt gesund und (passend zur ARD Themenwoche) „Viel Glück“ bei was auch immer :-D.

Zukunftsaussichten

Da der Herbst bekanntlich trübe Tage hervorbringt, möchte ich heute mal in die Zukunft schauen. Wie wird unser Haushalt in 10 bis 15 Jahren aussehen? Ich meine die (Computer-)Technik. Ich würde mal vorhersagen wollen, daß wir dann alle so ein iPad ähnliches Gerät im Flur gleich neben der Eingangstüre hängen haben. Selbstverständlich verbindet sich das Gerät auf Wunsch mit unserem Mobiltelefon, zeichnet aber ansonsten alles wichtige für uns auf. Eingehende Telefongespräche, Elektronische Post (e-Mail), Termine von Freunden, Angebote von vorher ausgesuchten Firmen.

Beim Betreten der Wohnung können auf Knopfdruck schon mal die verpaßten Anrufe abgehört werden, außerdem bekommen wir e-mails (sortiert nach Wichtigkeit, Freunden o.ä.) angezeigt, auf Wunsch auch vorgelesen. Ausführlichere e-mails lesen wir später am Laptop, PC, Macbook etc.

Der Supermarkt um die Ecke hat uns mitgeteilt, was im Angebot ist, wir brauchen aus einer vorgefertigten Liste nur noch das anklicken was gebraucht wird, der Supermarkt stellt die Waren zusammen und zur Abholung bereit. Wir werden automatisch an Termine (Werkstatt, Friseur) erinnert und können auf Knopfdruck einen Terminvorschlag bestätigen. Auch Freunde haben mitgeteilt wann Sie ins Theater, Kino etc. gehen und auf Knopfdruck wird auch uns eine Karte reserviert und per Kreditkarte bezahlt.

Das Gerät ist „allways on“ wie man so schön neudeutsch sagt, also ständig mit dem Internet verbunden, ausfallsicher sowohl per WLan (oder einer Folgetechnik) als auch via Mobilfunk (oder einer Folgetechnik). Es ist transportabel (innerhalb der Wohnung), kann sich mit anderen Geräten (Handy, Navi usw.) verbinden und auf Wunsch Daten austauschen. Die Bedienung erfolgt via Touchscreen oder per Sprache.

Bevor Daten rausgesandt werden (e-mail, Bestellungen und Bestätigungen) ist auf jeden Fall der Fingerabdruck eines der Familienmitglieder notwendig. Auf Wunsch können bestimmte Funktionen (Supermarktbestellung o.ä.) auch nur von einer bestimmten Person bestätigt werden. Ein Diebstahl des Gerätes ist zwecklos, weil es nur an dem, bei der Anmeldung angegebenen Adresse funktioniert. Wird es aus diesem Bereich herausgetragen ist es nur mit dem Fingerabdruck wiederzubeleben.

Nur ein Traum? Vermutlich ja, obwohl wenn ich bedenke, daß das, was wir heute Internet nennen und auch Handys für Jedermann erst seit Mitte der 90’er Jahre existieren. Warten wir auf die kommenden 15 Jahre.