Herbstfarben und ein neuer Freund

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Ich liebe den Frühling, wenn alles wieder grün wird, trotz Allergie gegen Frühblüher, aber aus fotografischer Sicht geht nichts über den Herbst. Jetzt Mitte Oktober, die Bäume und Büsche haben soviele tolle Farben und wenn dann noch die Sonne rauskommt, dann hält mich nichts mehr (aber das wußtest ihr ja längst). Außerdem habe ich mir noch nie wirklich Gedanken darüber gemacht, daß es ja auch Blumen gibt, die im Herbst blühen. Anders als gestern, wo ich bei bedecktem Himmel irgendwie so drinnen rumgedümpelt habe, dann doch vor die Türe bin und irgendwie die Sonne vermißt habe, war ich am Samstag nochmal im Grugapark, oder etwas kürzer in der Gruga in Essen.

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Dort gibt’s z.Zt. soviele tolle Pflanzen, daß ich den Finger vom Auslöser garnicht mehr wegbekommen habe. Binnen 3 Stunden habe ich rund 120 Fotos gemacht. Außerdem habe ich dort meinen neuen gefiederten Freund kennengelernt, aber dazu gleich mehr. Der Grugapark ist für mich nach wie vor der Park im westlichen Ruhrgebiet. Ja er kostet 4,- Euro Eintritt, aber dafür gibt’s zu fast allen Jahreszeiten soviel zu sehen, daß man ruhig mehrmals im Jahr kommen kann. Der Park wird zu jeder Jahreszeit mit passenden Pflanzen bepflanzt und ist daher fast immer in irgendeiner Art und Weise „grün“.

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Familien finden Spielplätze, ein Wildgehege, einen Streichelzoo, eine Parkbahn mit der man gemütlich von A nach B fahren kann (kostet allerdings extra) und ein paar Vogelvolieren sowie eine Freiflughalle (wobei Halle eigentlich das falsche Wort ist, denn nach oben gibt’s nur ein Netz, kein Dach). Wie dem auch sei, wenn ich Zeit habe, wie an diesem Samstag, kann ich auch mal locker ’ne Viertelstunde oder länger auf einer Bank rumsitzen um Mensch und Tier zu beobachten. Z.B. die Familie die in die Freiflughalle kommt, in einer Lautstärke, als wollte man eine U-Bahn übertönen, gleich bis fast ins Gebüsch stolpernd, weil da ja gebrütet würde um dann nach 3 Minuten wieder von Dannen zu ziehen.

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Es ist schon eine Kunst alle Vögel binnen 30 Sekunden auf diese Art zu verscheuchen. Ich saß unterdessen auf einer Bank in der Freiflughalle und beobachtete einen schwarzen Schwan bei seinem täglichen Bad. Im Wasser plantschen, Flügelschlagen, Gefieder einfetten, was so’n Schwan halt macht. Plötzlich schleicht sich so ein langschnäbliges Tier von links heran, spielt unauffällig mit einer Eichel herum, als könnte er kein Wässerchen trüben, um sich dann meinen Schuhen zu nähern. Pickt an meinen Schuhriemen herum, versucht etwas in meinen Schuhen zu finden und versteckt schließlich erst seinen Schnabel und dann fast den ganzen Kopf in meiner Hose meinem Hosenbein.

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Leider leider hatte ich nicht Keksartiges dabei, so daß er vergeblich suchte, aber interessant was’s schon, schließlich war der Vogel ja ziemlich mutig (und ich auch :-D). Streicheln lies er/sie sich aber nicht. Sobald ich den Arm ausstreckte ging’s zwei Schritte zurück. Ich habe euch noch ein kleines 15 Sekunden Video hochgeladen. Ich sag euch, so ein Herbsttag kann doch mega entspannt sein ;-).

Übrigens, eine Frage an die Leserinnen, ihr denkt gerade darüber nach die Lackstiefel auszusortieren? Ihr habt eine ältere Handtasche oder noch einen Halbschuh der verflossenen Liebe im Keller? Wohin damit? Na ab in den Garten und ein paar Pflanzen rein.

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Zu verrückt? Keineswegs, schaut doch mal hier. In einer Art Kunstaktion, „wuchsen“ in einigen Bäumen des westlichen Parkteils (Nahe der Mustergärten), Schuhe, Lackstiefel und eine Lederhose mit zwei lustigen Gesellen. Ich war ohne große Erwartung gekommen, aber kaum daß ich 10 Minuten im Park war, war ich schon fasziniert. Ihr seht, manchmal lohnt sich ein Besuch im Grugapark auch, wenn man garnichts erwartet und zapp steht ihr mittendrin …

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… und müßt dann auch noch dafür Sorge tragen, daß dieser Blogbeitrag nicht ins unsittliche abgleitet. Der Jüngling hier im Hintergrund hatte nämlich garkeine Hose an, so daß ich, fotgrafisch gesehen, etwas für Ordnung sorgen mußte. Zum Glück fielen mir dabei gleich ein paar bunte Blätter in die Hand.

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Auf dem Weg zurück zum Auto, das ich übrigens immer auf dem kleinen Parkplatz in der nähe der Mustergärten parke (pssstt … ganz geheimer Geheimtipp :-D) traf ich dann noch auf eine Art Rosen-Wirsinggewächs (keine Ahnung wie das wirklich heißt) in dem sich ein großer Wassertropfen in der Sonne spiegelte und kurz um die Ecke noch ein Eichhörnchen, genauer zwei, die derart schnell über den Baum flitzten, daß selbst die „Sporteinstellung“ (schnelle Bewegungen) meiner Kamera überfordert war.

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Die neuesten Bilder aus 2013 mußte ich bei Google übrigens in ein neues Album namens Ruhr2013 (II) hochladen, weil die Grenze von 1000 Bildern im Ruhr2013 Album erreicht war. Bei Flickr zwar kein Muss, aber ums gleichzuhalten auch hier nach Ruhr2013 ein neues Album Ruhr2013 (II).

Luftballons, Fotografen und ’ne Mettwurst im Regen

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Es gibt verrückte Tage und es gibt verrückte Dinge und es gibt verrückte Leute, die verrückte Dinge an verrückten Tagen tun. Das ist die Geschichte von Luftballons, Fotografen und einer Mettwurst im Regen. Pling … Sie haben Post ;-). Was ist das? Eine Einladung von Juli für einen Haldentrip? Jooa, warum nicht, ist ja ein Wochenendtermin, also sage ich mal locker zu.

Es ist Samstag früh, der Wecker klingelt, frische Brötchen stehen auf dem Tisch, Zeit für Frühstück, noch 8 Stunden bis zum Treffen. Rebekka Krampitz die Wetterstimme aus dem Radio sagt, der Sommer wäre zu Ende. Ach ja, irgendwann muß es ja so kommen. Moment was sagt sie da, im Laufe des Tages werden Gewitter und Regen über’s Land ziehen? Heute war doch der Haldentriptag. Ach was, postiv denken und ins Brötchen beißen. Wie sachte unser Omma immer, wir sind doch nicht aus Zucker, noch 7 Stunden.

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Mittlerweile ist das Frühstück durch, kurz ins Städtchen, noch’n Cap vom Grabbeltisch mitgenommen und draußen fiel noch kein Tropfen vom Himmel, dafür aber viele Tropfen im Ruhrgebiet, wie ich im Radio höre. Ach was, postiv denken, wir sind doch nicht aus Zucker. Es sind noch 3 Stunden. Ich hüpfe mal kurz unter die Dusche ohne zu wissen was mich wassermäßig noch erwartet 😉 ziehe die Sommerhose an (nicht die beste Idee, aber die sollte eh in die Wäsche), packe für alle Fälle die Regenjacke ein und fahre los. Postiv denken, es sind ja noch 1,5 Stunden.

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Treffen ist gegen 18.00 Uhr an der Halde Haniel, ich bin etwas früher da und es ist trocken. Was die Wetterleute da immer erzählen :-D. Als ich um die Ecke biege steht dort Julis Auto mit Unmengen von roten und weißen Ballons. Alle mit Gas gefüllt und gut verknotet. Gelegenheit einige “Facebookfreunde” mal persönlich kennenzulernen. Die Fotosession startet, Juli wird von vorbeifahrenden Radfahrern kurzerhand zum Model erhoben, kein Wunder bei dem Auflauf an (Hobby-)Fotografen :-D. Die Ballons werden schließlich mit kleinen Kärtchen versehen und sollten gleichmäßig verteilt werden. Was keiner bedacht hat, ist daß sich die Schnüre alle miteinander verknoten, so daß sich eine Riesen Traube bildet. Die Zeit drängt, es dämmert schon leicht.

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Nachdem auch die letzten eingetroffen sind, setzt sich die Karawane in Bewegung und sorgt bei der zufällig vorbeikommenden Bevölkerung für Aufmerksamkeit. Kein Wunder, schließlich sind es um die 200 Ballons. Es ist gegen 18.45 Uhr als viele die Halde verlassen während wir erst kommen. Ob das ein Zeichen sein sollte? Wir ignorieren die Zeichen einfach und tapern munter drauflos. Man braucht ca. 25-30 Minuten, bis man oben auf der Halde Haniel angekommen ist. Nach 10 Minuten fallen die ersten Tropfen. Zucker? Ach was, ich hab’ ja die Regenjacke an.

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Irgendwie hatten die Wetterleute wohl doch recht ;-), denn der Regen nimmt zu und auch der Wind, je weiter wir auf der Halde nach oben kommen. Das letzte Mal, daß ich bei Regen nur mit Regenjacke bewaffnet auf einen Berg gekraxelt bin war im Urlaub neunzehnhundertplötzlich irgendwo in Bayern. Aber was solls, wie sagte schon Forrest Gump, das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen, … öhm … die werden auch naß, wenn man sie in den Regen hält ;-). Ich verstaue meinen Rucksack unter die Regenjacke. Das entwirren der Ballons scheint aussichtslos.

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Wir starten durch und setzen zum Endspurt an, nehmen die letzten 100 Meter der Halde quer (zumindest die meisten), meine Hose sieht mittlerweile aus, als hätte der Zucker eine Menge Wasser gezogen. Selbst mein Zückerchen darunter ;-). Ein Hühnerhaufen ist nix gegen uns, alles läuft wie aufgescheucht durcheinander, die Fotografen versuchen zu retten was zu retten ist. Ne wat ne verrückte Aktion an einem verrückten Abend.

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Nachdem auch das letzte Foto gemacht ist dürfen sich die Ballons in die Lüfte erheben, Juli spendiert noch ne Runde Mettwurst und Brötchen, das gemütliche Beisammensein muß leider ausfallen. Erste kleine Wasserfälle überqueren die Wege und wir schliddern zurück zum Ausgangspunkt. Für Sekunden gab es sogar noch sowas wie einen Sonnenuntergang. Ne wat war dat schön 😀 (und ich habe nicht gefroren). Aber ebenso schön war, daß ich, wieder im Auto zurück, an einem 7. September die Sitzheizung einschalten konnte ;-). Da wurde der Poppes wieder so richtig schön warm. Dazu die Heizung auf 25 Grad und ab nach Hause.

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Das ganze war übrigens eine Aktion von Coca Cola, wie ihr hier im Cola Blog und hier in Julis Blog lesen könnt und merke, Haldenwanderer brauchen festes Schuhwerk, windabweisende Kleidung, eine Regenjacke oder einen Regenschirm und ein unerschütterliches Maß gute Laune.

Der Herbst, eine Schaukel und Adel Tawil

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In den letzten Tagen, ich möchte fast sagen Wochen, stapelt sich die Arbeit im Büro, so daß die Tage relativ streßig sind. Noch mehr ein Grund nach Feierabend nicht den Couchpotato zu miemen sondern an die frische Luft zu gehen und die letzten Sonnenstrahlen aufzusaugen und sei es nur für eine 1/2 Stunde. Wer in den letzten Tagen auf meinen Instagram Account geguckt hat, wird festgestellt haben, ich unterliege immer noch der Herbsthysterie. Zwar läuft zur Zeit die Instagram Aktion #ABCFee, aber auch unter #HalloHerbst13 sammeln sich nach wie vor neue Herbstbilder (nicht nur von mir).

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Außerdem habe ich mir am letzten Wochenende auch mal die „wilde“ Schaukel an der Korte Klippe in Essen angesehen und das letzte Oldtimertreffen des Jahres auf Zollverein besucht. Wie ihr vermutlich gemerkt habt, gab’s von Oldtimern hier in letzter Zeit kaum Bilder, aber ich bastel demnächst mal an einem BestOf ;-). Habt ihr schon mal überlegt, woran man üblicherweise Blogger oder Instagram User erkennt? Sie stehen auf Wegen und Brücken, fotografieren wahlweise ihre Schuhe, Bäume, Pilze, robben in unmöglichen Perspektiven über den Boden oder halten Blätter, Fallobst o.ä. merkwürdige Dinge in die Kamera :-). Als ich gestern auf der Slinky Springs to Fame Brücke in der Nähe des Oberhausener Gasometers robbte, hörte ich ein paar Kinder Ihre Eltern fragen „Was fotografiert denn der Mann da“?

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Und sie wurden aufgeklärt. „Der fotografiert die bunten Gummistreusel (nebst ein paar Herbstblättern (siehe oben)), die sich aus dem Belag gelöst haben“. Damit schien die Neugier befriedigt. Manchmal bin ich über mich selbst erstaunt, welche Fotos auf diese oder andere Weise entstehen, denn meist komme ich ohne große Vorstellung irgendwohin und gerade diese Brücke habe ich in den letzten 2 Jahren bereits von allen Seiten und zu allen Jahreszeiten abgelichtet. Trotzdem ergibt sich immer wieder etwas neues, einzig auf allen Vieren lag ich dort noch nicht. Vielleicht eine Perspektive für’s nächste Mal :-D.

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Abschließend noch ein Tipp in Sachen Musik. Seit Anfang des Monats läuft Adel Tawil mit seinem neuen Song „Lieder“ in den Radios. Nun bin ich kein super duper Fan von Adel Tawil, aber das geniale an dem Song ist, daß er ausschließlich aus (eingedeutschten) Songtiteln bekannter Künstler und Künstlerinnen besteht. Wenn ihr den Song noch nicht kennt klickt mal rein. Leider kann WordPress die Videos der neuen Videoplattform Vevo.com noch nicht direkt einbinden, aber wenn ihr wollt klickt hier Adel Tawil – Lieder oder nutzt den kleinen Trick über meinen Tweet. Eine Liste aller Songs die besungen werden gibt’s übrigens hier. Ich geh‘ und such unterdessen mal den „lila Regen“ … :-).

Zeche, Kunst und Regenbogen

Kalender 2014

Wie versprochen trage ich noch einen Beitrag nach, den ich letzte Woche nicht geschafft habe fertig zu stellen. Ende September habe ich mich nämlich so richtig festlich gekleidet, um endlich mal ein Zechenfest auf der Zeche Zollverein zu besuchen. Anzug, Krawatte, das weiße Hemd noch gebügelt, Schuhe geputzt und was ist, auf Zollverein geht’s garnicht so festlich zu wie ich dachte. Stattdessen Halli Galli auf vielen Bühnen, in vielen Hallen und draußen bei schönstem Wetter. Ein bischen Kirmes, ein bisschen Messe und die Einladung an Führungen u.ä. auf dem Gelände der Zeche Zollverein teilzunehmen. Wie stand ich jetzt da in meinem Anzug? Extra noch beim Friseur gewesen, so richtig in Schale geworfen. Da ich das Ruhrmuseum bereits beim letzten Besuch auswendig gelernt habe, habe ich auf eine Führung verzichtet und bin rund 2 Stunden mit der Rolltreppe in die Kohlenwäsche und wieder zurück gefahren.

Zechenfest

Das mit dem auswendig lernen ist übrigens ein Muß, denn am Museumsausgang gibt’s ’ne Prüfung aus 16 Fragen und wer alle Antworten weiß, gewinnt ’n 5 kg Sack Ruhrpottkohle to go oder eine zweistündige Fahrt auf der Rolltreppe. Na für was habe ich mich wohl entschieden :-D. Wat sachse? Ob ich ein auf’n Kopp gekricht hab‘? Ihr meint ich wär‘ wiedder am träumen gewesen? Ihr glaubt mir nicht, wa? Na gut, zugegeben, aber ein bisschen umgeguckt habe ich mich auf’n Zechenfest schon, lecker Bratwurst gegessen, der Band Ruhrschnellweg zugehört und bei die Gelegenheit, ’n lange gewünschte Ruhrpott Tasse und ’n ersten Kalender für 2014 (aus dem Klartextverlag) käuflich erworben. Warum Porto zahlen, wenn man allet gleich mitnehmen kann. Auf dem Vorplatz zum Ruhrmuseum stand bis gerade vorgestern übrigens noch der rAndom International Tower über den ich euch hier berichtet habe.

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Das besondere, an diesen Mittag schein.. schiente .. strahlte die Sonne so schön und der Wind verteilte ein wenig des Wassers als feinen Tröpfchennebel, so dat dat einen wunderschönen Regenbogen zu sehen gab. Unter vollem Einsatz habe ich mich in den Nebel gestellt und dies fotografische Highlight zusammengemeißelt. Isset nich‘ toll :-D? Danach bin ich dann auf dem Rückweg zum wiederholten Mal im Landschaftspark Duisburg Nord hängen geblieben. Is‘ aber auch zu schön dort.

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Es ging nochmal um die Ruhrtrienale, genauer um „Stifters Dinge – The Unguided Tour“. Was zum Teufel sollte mich dort erwarten. Ich hatte was von elektrischen Klavieren gelesen, aber sonst? In der alten Kraftzentrale war es wieder mal (fast) stockfinster, aber dieses mal nicht laut. Im Gegenteil in Mitte der Halle klimperte ein Klavier und drumherum war einiges eher wie zufällig aufgebaut. Erst als sich meine Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, sah ich, daß das Drumherum auf einer Art fahrbarem Gestell stand und verschiedene Geräusche machen konnte. Also blieb ich erstmal stehen. Das Non-Stop-Programm entwickelte sich langsam. Aus kleinen Lautsprechern erklangen Stimmen, die riesige Maschine setze sich plötzlich in Bewegung. Was eben noch wie ein „Drumherum“ aussah entwickelte sich zu einem dreidimensionalen Gebilde aus Steinen, Metall, Klavieren, Wassertanks, Regen, Nebel und Eis. Die Klaviere kamen einem entgegen gefahren und spielten wie von Geisterhand, immer noch Stimmen aus kleinen Lautsprechern, eine Art elektrische Gitarre die aber nur aus einer Seite bestand wurde angeschlagen, aus dem Boden, der eben noch mit einfarbigem Licht bespielt wurde quoll plötzlich Trockeneisnebel. Leinwände fuhren hinunter, Schattenspiele entstanden, Leinwände fuhren hinauf, eine überdimensionale Glühbirne pendelte über der Szene.

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Unterdessen konnte man um die ganze Maschine herumlaufen, sie von allen Seiten betrachten. Die fahrbaren Klaviere stoppten, es wurde gleißend hell. Auf dem fahrbaren Gestell fuhr alles in die Ausgangsposition zurück. Wasser tropfte von oben in die Becken, das Licht ging wieder aus und das Trockeneis sah aus als würde es das Wasser zum Kochen bringen. Es war wie so häufig eine Mischung aus „was will uns der Künstler damit sagen“ und „was passiert wohl als nächstes“.

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Nach etwa 30-40 Minuten habe ich die Kraftzentrale wieder verlassen, weil ich das Gefühl hatte, das Programm beginnt wieder von vorne. Vielleicht ging es aber auch noch 30 Minuten so weiter. Eintritt hätte ich vermutlich nicht dafür bezahlt, aber da die Unguided Tour kostenlos war, gab’s nichts zu verlieren :-). Auf dem Weg nach draußen habe ich noch einen kurzen Blick auf ein Projekt der Emscherkunst geworfen, das ich bisher noch nicht gesehen hatte. Auch hier ging es um Licht- und Schattenspiele, aber da die Sonne bereits langsam unterging, war der Effekt nicht mehr so groß. Ich bin nach Hause, Anzug wieder in den Schrank, Schuhe in die Ecke :-D.

Träume sind Schäume

IMG_3188 Ein Blog erzählt ja in erster Linie persönliches, daher muß ich euch noch etwas zum letzten Blogbeitrag nachtragen. Ich war, wie bereits berichtet, in Herten, habe mir die Reste der Zeche Ewald angesehen und bin dann rauf auf die Halde Hoheward. Wer noch nie auf der Halde Hoheward war, dem muß man erklären, daß die Halde sowohl in der Höhe wie auch in der Ausdehnung so groß ist, daß mittlerweile richtige (nicht öffentliche) Straßen darüber führen, auf denen sogar die Reisebusse mit den Läufern für „Speed of Light“ fuhren.

Als wir (etwa 50 und mehr Fotografen) da so seit einer Stunde standen, begannen meine Beinmuskeln zu zucken, als ob mir kalt wäre. Vielleicht war es aber auch die Aufregung vor dem Event, dabei mußte ich ja nichts weiter tun als dazustehen. Als die Show endlich losging und mich total begeistert hat, war mein Körper mit Adrenalin regelrecht aufgeputscht.

Dann ging es zurück zum Auto verbunden mit dem anschließend kurz entschlossenen Schwenk, statt nach Hause doch noch nach Bochum zu fahren. Dort habe ich mir den zweiten Teil der Show angesehen und war froh, daß ich mich dazu entschlossen hatte, denn die Show war noch um Längen besser als der erste Durchgang. Ich glaube, auch wenn ich äußerlich ruhig da stand, ich war jetzt erst Recht aufgeputscht. Unter Umständen lag es auch an den begleitenden Personen ;-).

Nullzeit

Als ich dann gegen kurz vor 23.00 Uhr wieder im Auto saß, dudelte wie immer das Autoradio und auf dem zufällig laufenden 1LIVE begann gerade das Hörspiel „Nullzeit“ (ein Begriff aus der Tauchersprache). Ich höre gerne Hörspiele, weil das Kopfkino angekurbelt wird und tue das in letzter Zeit viel zu selten. Früher waren es übrigens Durbridge Krimis, die immer am Samstag Vormittag liefen. Nun also „Nullzeit“ nach dem gleichnamigen Buch von Juli Zeh.

Ob das Buch was taugt weiß ich nicht, aber der „Klappentext“ des Hörspiels sagt „Eigentlich ist die Schauspielerin Jola mit ihrem Lebensgefährten Theo auf die Insel gekommen, um sich auf ihre nächste Rolle vorzubereiten. Als sie Sven kennenlernt, entwickelt sich aus einem harmlosen Flirt eine fatale Dreiecksbeziehung […] Sven hat Deutschland verlassen und sich auf der Insel eine Existenz als Tauchlehrer aufgebaut […]“.

Und so entwickelt sich eine Geschichte einer jungen Frau, die ihren Lebensgefährten am liebsten durch einen Tauchunfall erledigen möchte und mit deutlicher (Erzähl-)Sprache an den Tauchlehrer ranmacht. Während ich auf der rechten Spur der weitgehend leeren Autobahn mit den zugelassenen 80 km/h dahinfahre fallen im Hörspiel sinngemäße Sätze wie „… sie streckte mir den Po ihres Tauchanzugs entgegen, daß er unweigerlich meinen Penis berührte …“ oder „… ich hätte ohne weiteres in sie eindringen können, aber ich habe es nicht getan, schließlich war Theo nur 100 Meter entfernt …“. Meine Ohren wurden größer, die Geschichte immer spannender und ich mußte mich aufs Autofahren konzentrieren :-).

IMG_3194Als ich um kurz vor Mitternacht zu Hause am Comuter saß, um die Bilder (also die von „speed of light ruhr“ :-D) zu betrachten, war an Schlafen nicht zu denken. So wurde es kurz vor 2.00 Uhr, als ich endlich die Augen schloß und derartigen Unfug geträumt habe, daß ich daraus alleine ein Buch schreiben könnte (ein kleines zumindest). Ein Teil davon kann ich hier unmöglich erzählen, aber es ging um Bettgeschichten, Leuchtanzüge und um einen entlaufenen Affen. What the hell, fragt mich nicht 😀 … bitte es war nur ein Traum. Am nächsten Morgen war eine Kopfschmerztablette, eine heiße Dusche und ein großer Pott Kaffee fällig, um mich wieder in die Spur zu bringen. Träume sind nicht immer erklär- aber manchmal durchaus herleitbar :-).

Menschen die im Dunkeln leuchten – a.k.a. „speed of light ruhr“

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Am letzten Wochenende war ich auf dem Zechenfest der Zeche Zollverein in Essen und habe außerdem eine weitere Ruhrtrienale Vorstellung besucht. Und weil das alles so toll war, berichte ich euch das nächste Mal davon, denn heute habe ich noch was ganz viel tolleres ;-). Gestern war ich bei sonnigem Oktoberwetter mal wieder an der Zeche Ewald in Herten und anschließend auf der Halde Hoheward. Dieses Mal habe ich die Halde von der Zeche Ewald aus erklommen und mich prompt irgendwie ein bisschen verzettelt. Na ja nicht wirklich, verlaufen kann man sich kaum, schließlich ist die Halde nicht zu übersehen, aber bestimmt hätte es einen kürzeren Weg gegeben. Also ab dafür, querfeldein, irgendwie gibt’s immer nur eine Haldenrichtung … aufwärts :-D.

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Einige hundert Haldenhelden starteten gestern auf die Halde, und warum? Dort startete gestern das Projekt „Speed of light Ruhr“, das heute und morgen noch weiter durchs Ruhrgebiet zieht. Und was ist „Speed of light„? Eine Aktion, bei der 120 Läufer in bunten Lichtanzügen durchs Ruhrgebiet laufen. Ja und? Natürlich laufen die da nicht nur so rum, sondern erstens sind die Lichtanzüge (wie der Name vermuten läßt) mit diversen LED Lichtern versehen, welche ferngesteuert werden können und demnach schon mal eine tolle Lichtshow bieten.

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Außerdem wird jeden Abend am Start- und Zielort eine etwa 20 Minuten lange Show geboten. Gleich nach Sonnenuntergang beginnen die Läufer in einer genau festgelegten Choreografie zu laufen, das kann man in Worten kaum beschreiben. Bei entsprechender Belichtung und mit etwas Geschick (ich bin da auch kein Profifotograf) ergeben sich dann Bewegtbilder, die man sonst allenfalls hinbekommt, wenn man versucht hat die Auto Rückleuchten an der Autobahn zu fotografieren. Aber das ist nur ein sehr vager Vergleich.

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Trotz des sonnigen Tages, war man gestern als Zuschauer gut beraten, neben einer Jacke noch einen Schal mitzunehmen, denn der Ostwind blies über die Halde Hoheward. Aber die Show hat für alles entschädigt. Um Punkt 19.35 startet die Musik, die Läufer kommen den Hang hinunter auf die Fläche rund um den Obelisken und wie ein großes Ballett beginnt die Show. Leider sind die 20 Minuten rum, als wären es nur fünf gewesen, ich hätte noch locker eine weitere halbe Stunde dort verbringen können. Wenn die Show am Startpunkt vorbei ist geht es auf die Strecke. Alle Teilnehmer sind Freiwillige, keine professionellen Läufer o.ä., aber fit genug müssen sie sein, denn anschließend geht es zwischen 9 km und 18 km vom Start- zum Zielort.

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Mein Rückweg war durch große Akkuscheinwerfer gut ausgeleuchtet, denn Straßenlaternen gibt es auf der Halde natürlich nicht :-D. Leider wurde die erste Lampe etwas zu früh eingeschaltet, so daß weitere Fotos mit den Läufern etwas vereitelt wurden. Nach dem Abstieg von der Halde stand ich am Auto und wollte erst nach Hause, sah dann aber via Facebook und Instagram, daß einige Facebook „Freunde“ sich auf den Weg nach Bochum machen. Also habe auch mich entschlossen auch noch an den Zielort zu fahren und mir das Spektakel im Bochumer Westpark anzusehen, lag ja fast auf dem (Nachhause-)Weg. Also Navi (a.k.a. „Uschi“) zeig mir den Weg :-D.

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Gut, daß ich den Westpark schon mal im Hellen gesehen habe, denn dort war es doch etwas finster, so daß es zunächst etwas schwierig wurde, die Zuschauerstelle zu finden. Aber ich hatte ja noch Zeit bis die Läufer in den Westpark einliefen. Handys sind in so einem Fall wirklich eine tolle Hilfe. Ich bin sicher im Laufe des Wochenendes werdet ihr noch weitere auch bewegte Bilder sehen, so daß ich mich auf eine Auswahl beschränke. Ach ja, heute Abend (Fr.) startet die Show in Gelsenkrchen und morgen (Sa.) in Oberhausen.

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Mittlerweile habe ich auch Bilder zu Flickr und Google+ hochgeladen und pssstt … ja ich habe die Bilder z.T. leicht mit Picasa nachgearbeitet oder Ausschnitte rauskopiert, weil wieder mal jemand vor meiner Kamera stand, aber es soll ja auch gut aussehen ;-).

[Nachtrag] Hier noch ein paar Eindrücke aus Gelsenkirchen, wo die Startchoreografie im Nordsternpark stattfand (mehr auch hier unter Flickr/Google+). Speedoflight_2

Herbststimmung und viele Facts about me

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Am Sonntag geht die zuletzt beschriebene #halloherbst13 Aktion zu Ende und das sind meine Bilder der letzten 3 Wochen (incl. derer von heute). Außerdem habe ich noch ein paar Bilder, die ich euch gerne in voller Größe und Schönheit zeigen will, weil sie meine persönlichen Favoriten sind (Bilderflut!). Wenn ich ganz ehrlich bin, bis auf ein paar bedeckte Tage ist der Herbst hierzulande doch bis jetzt ganz schön.

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Mal ’ne Frage, geht’s euch auch so, daß ihr das Gefühl habt, die Zeit vergeht viel schneller, je älter man wird? Was sind wir früher durch die Büsche gerobbt, haben im Sand gespielt, sind auf Hinterhöfen rumgekrabbelt und waren mit dem Fahrrad schon bei 2 km meilenweit von zu Hause entfernt. Dabei waren wir manchmal 1-2 Stunden von zu Hause weg und keiner hatte ein Handy oder war sonstwie zu erreichen. Ich fand das so klasse, daß ich das ganze mit 20 nochmal wiederholt habe (durch Büsche gerobbt und so), aber da hatte ich auch so eine komische Uniform an und einen grünen Kochpott auf dem Kopf :-).

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Heute ist die Woche manchmal rum wie nix und ein halbes Jahr kommt mir vor wie ein halber Monat. Da paßt mein aktueller (Herbst-)Ohrwurm von den Toten Hosen. Ich bin kein Fan der Toten Hosen, aber den Refrain kann man so schön im Auto mitgröhlen „Das unser Tag, das ist unsere Zeit und sie fliegen nicht mehr an uns vorbei, denn das ist der Moment, an dem du einmal hängst wenn du irgendwann zurückdenkst„. Jetzt aber zurück zum Thema Herbst. Anfang der Woche war ich noch mal im hiesigen Stadtwald unterwegs und muß sagen, früher bin ich dort einfach nur durchmarschiert, Bäume, Wege, ein Kinderspielplatz nichts besonderes möchte man meinen.

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Nun muß man wissen, daß der Stadtwald durchzogen ist von Wegen und vesteckten Wiesen, wovon einige gerne, eine offiziell, als Hundewiese genutzt werden und man schon gucken muß wo man hintritt. Also habe ich, auf der Suche nach neuen Fotomotiven, dieses Mal einen anderen Weg eingeschlagen als sonst. Aber der neue Weg war dunkel, kaum frisches Herbstlaub, teilweise Nadelbäume. Also unbrauchbar für ausgefallene Herbstfotos. Ich wollte doch rötlich verfärbte Blätter haben. Also mal rüber in den Biergaren, denn dort sehe ich Bäume mit rötlichen Blattverfärbungen.

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Also ab unter die Bierbänke, ‚tschuldigung darf ich mal, auf der Suche nach den richtigen Blättern. Mal dieses Blatt aufgebhoben, mal jenes wieder fallen gelassen bis ich zufrieden war. Dann 100 Meter weiter, die Reste eines Kinderfestes vom Wochenende. Einige Heureste von der Wiese mitgenommen und am nächsten Baumstumpf zur Fotosession häuslich eingerichtet. Unweigerlich dreht sich der eine oder andere um oder beobachtet das Handeln von der nächstgelegenen Bank. Foto von links mit der Sonne von vorne, Foto von der Seite, mal stehend mal hockend, mal mit oder vielleicht doch ohne Ast so verfliegt wieder mal die Zeit.

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Warum erzähle ich euch das? Als ich einen Tag später, nur wenige Schritte von meiner Haustüre entfernt, auf den Boden gucke, liegen dort die schönsten, rotgefärbten Blätter direkt vor meinen Füßen. Ich konnte nicht anders und habe gleich eine Hand voll davon aufgehoben (schließlich muß der Bürgersteig ja ordentlich aussehen ;-)). Einen Häuserblock entfernt habe ich mich dann noch unter den Kastanien umgesehen und eine Hand voll frisch gefallener Kastanien aufgelesen. Was daraus geworden ist habt ihr vielleicht schon gesehen. Manchmal liegt der Herbst so nahe, man muß nur die Augen offen halten 😀 Noch mehr Bilder gibt’s bei Flickr oder Google+.

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Ich könnte unendlich weitere Herbstbilder machen … Hilfe!! Ich leide unter eine Herbsthysterie :-D. Jetzt aber genug lamentiert, wenn du bis hierher durchgehalten hast, verbinde ich den Post noch mit neuen 30Facts, die vermutlich wieder keine Socke interessiert (darum soweit hinten) :-), aber wenn doch, dann kommen sie hier ;-). Vorab vielleicht noch der Hinweis, daß die ersten 20 Facts auf Instagram erschienen sind. Damit hätte ich dann alle meine Marotten offenbart (den Rest behalte ich besser für mich :-D).

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1. Ich habe meine Heimat den Ruhrpott erst kennengelernt nachdem ich schon viele Jahre nicht mehr dort wohne
2. Als ich mal gucken wollte, was neben meinem Elternhaus gebaut wird, bin ich in die Baugrube gefallen. Ich war damals ca. 10 Jahre alt, es ist nichts passiert außer ein paar Hautabschürfungen
3. Wenn im TV nichts sinnvolles läuft, höre ich auch gerne Radio, im Auto fast immer
4. Telefonieren ist Mittel zum Zweck, Telefonflatrates sind für mich nicht nötig (Internetflatrates schon ;-))
5. Ich bin bis heute niemals vor Publikum aufgetreten

6. Ich habe in jedem Zimmer mindestens einen Papierkorb
7. Ich muß 2 x pro Woche saugen, denn ich mag kein Knirschen unter meinen Füßen
8. Ich fahre zügig Auto, bin aber kein Raser, d.h. wenn ich Zeit habe fahre ich auf der rechten Spur der Autobahn auch mal nur 100 km/h (nur einmal habe ich auf rd. 25 km bei 170 km/h ganze 4 Minuten rausgeholt, weil ich nach Hause wollte)
9. Ich tanke auch wenn der Tank noch 1/2 voll ist, wenn der Preis günstig ist
10. Ich war bis zur mittl. Reife auf einer reinen Jungenschule

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11. Ich interessiere mich nicht ernsthaft für Fußball (Ausnahme Fußball WM)
12. Ich trinke gerne mal ein Bier, Weißwein nur halbtrocken, Rotwein garnicht (im Herbst Federweißer (lecker))
13. Wenn ich mir etwas vorgenommen habe, versuche ich das auch durchzuziehen und kann nur schwer Pläne wieder über den Haufen werfen
14. Ich habe manchmal das Gefühl, ich hätte etwas in meinem Leben verpaßt
15. Manchmal wünschte ich, ich wäre total ausgeflippt

16. Meine Zähne treiben mich irgendwann in den Ruin
17. Ich habe noch nie Muscheln gegessen, denn die sind mir irgendwie suspekt
18. Ich wohne seit ca. 4 jahren alleine
19. Ich bin bisher 4 x umgezogen
20. Ich hatte bis vor einem 3/4 Jahr kein Navi

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21. Ich rede manchmal mit mir selbst und bin peinlich berührt, wenn mich jemand dabei erwischt
22. Ich glaubte früher, daß gesammelte Tannenzapfen das Wetter vorhersagen (Offen = Sonne, Geschlossen = Regen)
23. Ich habe noch ca. 100 Videokassetten, aber keinen Videorekorder mehr
24. Ich bin nicht kniepig (geizig), haue aber auch nicht alles raus, nur weil ich mir gerade etwas wünsche
25. Geraucht habe ich in meinem ganzen Leben vielleicht 4 Packungen, heute hasse ich Zigarettenrauch, verqualmte Klamotten müssen umgehend in die Wäsche

26. Ich habe Angst nicht genug Getränke im Haus zu haben und horte schon mal Sonderangebote
27. Ich probiere gerne verschiedene Eau de Toilette, leider gibt es häufig nur 30 ml oder 50 ml als kleinste Packungsgröße
28. Ich suche schon Ende September nach Kalendern für’s Folgejahr
29. Ich kaufe kaum noch Zeitschriften, weil ich die eh nicht lese
30. Ich schreibe 30 Fakten über mich und frage mich zum Schluß warum 🙂

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Herbstliche Dessous mit Achterbahn und Pimpernuss

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Ich wollte mich mal kurz bei euch bedanken. Bedanken für die Blogbesuche, bedanken für den einen oder anderen Kommentar und für eure tollen Instagram Aktionen an denen ich in letzter Zeit teilgenommen habe. Warum ich das gerade jetzt schreibe? Weil mir soviel im Kopf rumgeht, daß ich es nur schwer in wenige Sätze fassen kann. Bald kommt wieder die Zeit, in der es früh dunkel wird. Dann sitze ich sonntags mit einem heißen Kaffee (oder Tee) auf der Couch, gucke mir alte Bond Filme o.ä. Kram an und finde in manchen Phasen alles doof. Arbeit doof, Wetter doof, Winter doof, Leben doof. Das klingt so’n bissken wie bei Omma, oder? Liegt aber daran, daß in meinem Kopf momentan so ein bisschen Unaufgeräumtheit vorherrscht. So ähnlich wie in diesem Blogbeitrag, den ich jetzt zum 3. Mal umformuliere. Seht es mir einfach nach ;-).

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Zurück zum Herbst. Was macht ihr an so einem Spätersommerwochenende, das sich teilweise wie ein frühherbstliches Wochenende anfühlt? Ich bin raus um die letzten Sonnenstunden diesen Jahres zu 100% auszunutzen. In den letzen Jahren habe ich mir häufig das Fahrrad geschnappt und bin über Feld-, Wald- und Wiesenwege gehoppelt, immer auf der Suche nach dem richtigen Fotomotiv. Da sich die Bilder aber wiederholten, was klar ist, denn es waren jedes Jahr dieselben Bäume, mußten ein paar neue Motive her. Also bin ich diesmal in die Knie gegangen (auch wenn’s schwerfällt) und unter Büschen und Bäumen entlanggekrabbelt. Ihr glaubt garnicht was sich da alles findet. Leere Coladosen, Reste von Butterkeksen … ach ne Moment, wollte sagen Eicheln in verschiedenen Größen, Kastanien, andere grüne Knubbel, deren botanische Herkunft ich nicht benennen kann und jede Menge bunte Blätter. Bilder davon gibt’s noch den ganzen September bei Instagram.

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Und, ich bin eindeutig ein Stadtkind. Ich kann locker Laub- von Nadelhölzern unterscheiden, Eicheln von Eichen und Kastanien von selbigem Baum erkennen, aber dann wird’s schon schwierig. So kommt es, daß die Beschäftigung mit dem Herbst dazu führt, daß man sich plötzlich mit der Botanik auseinandersetzt, auf Webseiten wie Baumkunde.de landet und prüft, was man da gerade wieder unter einem Baum oder Gebüsch hervorgezogen hat. Wußtet ihr z.B., daß es eine Chinesische Pimpernuss gibt. Ok, schon gut, war auch mehr eine rethorische Frage ;-).

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Und was gabs sonst so zu sehen an diesem Herbstwochenende? Dicke Kleidung und Dessous. Gleichzeitig? Na ja fast, denn am letzten Wochenende tobte mal wieder die Fashionworld (früher bekannt als „Größte Straßenmodenschau der Welt“) in Krefeld. Ich frag mich ja, warum zu den Dessoushows gerade die vorwiegend männliche Jugend (sagen wir mal im Alter zw. 12 und 15) die Bühnen umlagert. Die kaufen das Zeug doch garnicht ;-). Einzig das Wetter war dieses Mal nicht ganz so Fashion like. Ein paar Eindrücke auch dieser Sicht auf den Herbst habe ich euch mitgebracht, den Rest müßt ihr in den gängigen Modehäusern selbst auskundschaften.

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Schließlich habe ich den Sonntag noch, oder wieder mal, auf der höchsten (begehbaren) Achterbahn des Ruhrgebiets verbracht. Die Wolkenberge traten wie so häufig unvermittelt hinter den sieben Bergen mit den sieben Zwergen hervor und verwirbelten den schönen blauen Himmel in ein grollendes Tohuwabohu. Man hatte das Gefühl, die Wolken wollten in der Achterbahn rückwärts fahren … Ihr meint das wäre etwas übertrieben? Na gut, aber der Himmel wurde wirklich dunkler und ich habe mich erstmal über die Currywurst aus dem kleinen roten Wägelchen unterhalb der Achterbahn hergemacht. Übrigens wärmstens zu empfehlen :-).

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Danach habe ich dann aber doch noch ca. 100 50 neue Fotos gemacht, weil das Himmels Tohuwabohu doch ein hübsches (Foto-)Schauspiel war. Außerdem habe ich Leute beobachtet, wie die wiederum Leute beobachtet haben, die auch wieder … na ja ihr wißt schon ;-). Sonntag ist offizieller Herbstanfang, bis dahin (und danach) noch ganze viele Fotos für die Aktion #halloherbst13 machen. Los, ich will ein Foto der Chinesischen Pimpernuss sehen :-D.

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Herbstanfang mit #halloherbst13

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Schon wieder ein neuer Hashtag? Yeah, dieses Mal geht es bei Juli im Blog heimatPOTTential um den gemütlichen Einstieg in den Herbst. Unter dem Hashtag #halloherbst13 werden diesen Monat Bilder und Berichte gesammelt, die irgendwie etwas mit Herbst zu tun haben. Wie das genau geht, könnt ihr hier lesen. Dort wird auch behauptet das Wort „Herbsthysterie“ stände nicht im Duden, ich behaupte was anderes 😉 Nachdem der Hashtag auch noch bei EinsLive erwähnt wurde, mache ich mir über den Verlauf der Aktion keine Sorgen.

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Warum erzähle ich das jetzt hier? Weil ich mir angeregt dadurch, am Sonntag überlegt habe, ob ich nicht im meinem Wohnzimmer auch etwas Herbstdekoration platzieren soll. Dazu müßt ihr wissen, daß ich nicht so der Dekokönig bin, ich habe zu Weihnachten nicht mal einen Weihnachtsbaum, aber so ein bis zwei Herbstkürbisse, ein paar Blätter, getrocknete Schalen und das alles in einem Körbchen platziert, das ich noch von einem Apfelkauf im Supermarkt übrig hatte, ja das gefiel mir. Der Kerl da oben auf dem Bild ist übrigens Harry Herbst :-). Während ich also im Discounter und im Supermarkt um die Ecke die Deko zusammensuche (wie es der Zufall will, gibt’s das beim Discounter ja gerade jetzt) gärt in meinem Kopf so ein Gedanke.

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Was, wenn ich jemandem mit dem reichlich gekauften Dekozeug zusätzlich noch eine Freude mache :-D? Also habe ich am Dienstagabend zunächst mein Apfelkörbchen dekoriert und zusammen mit einem fertig gekauften Körbchen und Harry Herbst auf dem kleinen Tisch an der Seite meines Wohnzimmers platziert. Wie erwartet, war noch reichlich Material über. Also habe ich einen leeren amazon Karton ausgelegt mit dieser Knubbelfolie, dazu ein paar Herbstservierten … und das ganze schließlich zu einem Herbstpäckchen zusammengepackt. Dabei habe ich mich amüsiert wie Bolle (man könnte auch sagen ich habe „gegiggelt“), denn mir war klar, daß die Empfängerin dieses Herbstpaketes damit niemals rechnen würde :-D.

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Jetzt wollt ihr wissen, wer diese Person ist, die ich da mit dem Paket beglückt habe, richtig? Dann stelle ich euch noch eine Frage … „Wie war das noch, wie konnte man bei der #halloherbst13 Aktion noch gleich mitmachen? Das war per Facebook, per Instagram und … öhm … per Päckchen ;-). Ihr ahnt es, das Päckchen ging nach Essen ins heimatPOTTential Hauptquatier und wurde wie erwartet nicht erwartet. Was drin war im Päckchen, darüber berichtet die gute Juli vielleicht irgendwann selbst. In diesem Sinne einen schönen Herbstanfang und ich wette mit euch, das Wort „Herbsthysterie“ steht im Duden, nicht wahr Juli ;-).

Duden