Rückschau auf 2014

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Soll ich diesen Blogbeitrag genauso beginnen wie die „Rückschau 2013“? Nee wa, wäre ja langweilig, aber trotzdem neigt sich das Jahr wieder dem Ende zu (365 Tage und so 🙂 ). Bei dem usseligen Wetter blättere ich heute mal (virtuell) durch meine Fotos des abgelaufenen Jahres. Ihr meint das Jahr wäre noch garnicht rum? Öhm … ja Recht habt’er, aber die Lebkuchen gibt’s ja auch schon im August im Laden. Gefühlt würde ich sagen, ich war 2014 nicht so viel unterwegs, vielleicht aber waren die Touren auch nur nicht so weit von der Wahlheimat weg. 2014 hat eher im näheren Umfeld zu Krefeld stattgefunden … dachte ich, aber als ich durch die Fotos geguckt und nochmals durch die Blogbeiträge geblättert habe, mußte ich feststellen, daß dem gar nicht so war. Ausgenommen der September, aber erstmal der Reihe nach.

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– Im Januar war ich bereits auf Halde Norddeutschland (Neukirchen-Vluyn) sowie Halde Rheinpreussen (Moers) und habe einen Winterspaziergang entlang des Rhein-Herne-Kanals gemacht (dieses Mal ohne Eisschollen wie im Jahr zuvor).

– Im Februar war ich zum alljährlichen Parkleuchten im Grugapark und war das erste von mehrern Malen in Duisburg bei Tiger&Turtle, weil die Landmarke im Angerpark fast bei mir um die Ecke liegt (ca. 20 Min. mit dem Auto).

– Der März fand dann tatsächlich im näheren Umfeld statt, denn ich war auf der Halde Pattberg (Moers), in Duisburg im Rheinpark, an der Zeche (Kempen-)Tönisberg sowie das erste von unzähligen Malen im Botanischen Garten in Krefeld.

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– Der April startete mit dem ersten Oldtimertreffen und meinem Aprilscherz zur Haldenmaut ;-). Dann ging es nach Dortmund und rund um Dortmund herum (Zeche Zollern, Halde Schwerin u.a.). Die Zeche Hannover (Bochum) zog mich mit der Ausstellung „Jugendliche Subkulturen“ an, die Halde Haniel war fällig und das Eisenbahnmuseum in Bochum (diesmal nicht im Schneeregen wie 2013). Ach und im schönen Hamburg war ich 2014 auch für 3 Tage, leider bei eher mäßigem typisch norddeutschem Wetter, gefallen hat’s mir trotzdem.

– Der Mai war dann wieder im 50 km Umfeld, Gasometer (Oberhausen), Freilichtmuseum Grefrath, LaPaDu (Duisburg), Botanischer Garten, Burg Linn, Rheinorange (Ruhrmündung in den Rhein) … ach und stimmt ja im Schiffshebewerk Waltrop war ich ja auch. Seht ihr ich nehme alles zurück mit Nahbereich.

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– Der Juni ist in wenigen Worten erzählt … Landesgartenschau (Zülpich), Flachsmarkt (Krefeld), Römerfest (Xanten) Extraschicht (Essen). In Zülpich war’s richtig sonnig und warm, zur Extraschicht eher nicht.

– Der Juli stand im Zeichen der Vorfreude auf den Hauptstadtbesuch, einen goldenen Sommertag am Baldeneysee, und auf weitere Oldtimertreffen. Ansonsten ging es eher ruhig zu. Muß ja auch mal sein.

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– Ende Juli/Anfang August ging es dann für 3 Tage nach Berlin und ich hatte gleich zwei Blogbeiträge, in denen ich euch davon erzählt habe. Dann war ich in der Ausstellung „1914“ auf Zollverein (Essen), mal wieder auf bekannten Halden und im Zoo, habe den 100. Geburtstag des Rhein-Herne-Kanals gefeiert und meinen eigenen (halb so alt) an einem sonnigen Dienstag in der Gruga zugebracht. Der LaPaDu hatte „Melt“ ausgestellt, die Zeche Zollverein lud zum Gourmet Festival und rund um die A40 durfte man „Die Schönheit der großen Straße“ begutachten. Man beachte, das alles im August (hatte wohl mehr als 31 Tage 😉 ).

– Im September brauchte ich erstmal etwas Ruhe, habe lange ausgeschlafen und war nur zu wenig zu bewegen. Trotzdem war ich nochmal am Rhein-Herne-Kanal (bei Regen), habe euch HandyTicket, CarSharing und mein Leid mit dem DSL Anschluß nähergebracht.

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– Im Oktober gab’s einen Rückblick auf 5 Jahre Touren durchs Ruhrgebiet, einen Besuch auf Halde Hoheward und bei Tante Ju (auf dem Flugplatz Mülheim/Essen), einem weiteren Tag in der Gruga, meinem „App Tag“ in Düsseldorf, einer Auswahl an Herbstfotos und der Besuch alter Bekannter (Tiger&Turtle, LaPaDu, Baldeneysee (mit Kopfweh 😦 )) und dem erstmaligen Besuch des Krupp Parks in Essen.

– Jetzt haben wir November. Wir sind mit 20 Grad und weiteren Herbstbildern gestartet, wenden uns aber gefühlt bereits dem Weihnachtsfest zu. Wenn ich euch mit diesem Beitrag auf die eine oder andere Idee (für’s kommende oder den Rest dieses Jahres) gebracht habe, klickt rechts im Blog unter „Mein Blogarchiv“ auf den entsprechenden Monat, dort könnt ihr alle Beiträge noch einmal nachlesen.

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Ich wollte ja nicht schreiben, daß auch diese Jahr wieder verflogen scheint wie nichts, aber ich sehe gerade, daß meine Grubenfahrt auf Zeche Auguste Victoria auch schon wieder gut 11 Monate her ist. Mensch das war doch erst vorgestern. Hallo Leben, kannst du mal kurz anhalten und mich hier absetzen? Danke! Ich versuche unterdessen aus den Bildern, die ihr oben seht, 24 Bilder für zwei neue Kalender auszusuchen. Ich fürchte, das wird schwer :-o. Unterdessen könnt ihr alle 2014’er Bilder als Flickr Bildershow genießen (wenn ihr wollt). Holt euch vorab ein Heißgetränk, es könnte etwas länger dauern :-).

Ruhr2014 / Laga2014 / Hamburg / Berlin / Düsseldorf / Xanten Römerfest / Krefeld

Herbstbrücken

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Heute mache ich garnicht erst viele Worte, denn der gestrige Samstag stand unter dem Zeichen eines Krankenhausbesuchs und eines herbstlichen Spaziergangs zwischen „Slinky Springs To Fame“ und Kaisergarten in Oberhausen. Außerdem habe ich es endlich mal geschafft den Wasserturm an der ehemaligen Gutehoffnungshütte (Mülheimer Straße 1) abzulichten. Die Bilder in voller Größe gibt’s in den Ruhr 2014 Alben Google+ bzw. Flickr. Genießt den Rest des Sonntags …

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Blogstöckchen aus Graz

stift Henriette, die schon seit ewig zu meinen Social Media Freunden gehört (obwohl wir uns nicht persönlich kennen, aber das ist eine lange Geschichte die mit dem Podcast „Schlaflos in München“ begann noch bevor es Twitter gab) hat mir ein Blogstöckchen zugeworfen. Das hatte ich ja schon lange nicht mehr ;-), aber 10 (.. ooops .. 11) Fragen sollten ja wohl zu schaffen sein.

Liest du regelmäßig andere Blogs? Wenn ja, welche gefallen dir am besten? (Keine Angst, ich bin nicht böse, wenn du meins nicht nennst ;))
Ja, hier in Nordrhein-Westfalen gibt es die Gruppe der NRW Blogger deren RSS Feeds sich gesammelt >hier< finden. Diese Blogs lese ist relativ regelmäßig.

Hast du mit deinem Blog bestimmte Ziele? Wie sehen sie aus?
Nein, ich schreibe aus Lust am Schreiben und berichte von Ausflugszielen, Städtereisen oder aktuellen Dingen, denen ich im Alltag, in der Zeitung oder im Fernsehen begegne.

Wovon machst du es abhängig, ob du einen Kommentar auf einem Blog schreibst?
Es muß mir ein Anliegen sein, mehr zu schreiben als „toll“ oder „gefällt mir“. Wenn mich ein Beitrag anspricht, mich an Dinge erinnert oder ich 100%ig zustimmen kann, dann kommentiere ich auch gerne.

Wie sieht für dich das perfekte soziale Netzwerk aus?
Oh das ist schwer, ich vermute es muß noch erfunden werden.

Was hältst du von Selfies?
Wer’s machen möchte, warum nicht und ab und zu mache ich auch schon mal eines. Ein Selfie in Ehren kann niemand verwehren :-).

Wie gestaltest du deine Freizeit, wenn du nicht gerade vorm Computer sitzt?
Wenn’s Wetter schön ist gehe ich an die frische Luft, genieße die Sonne und suche neue Eindrücke für den Blog. Wenn’s weniger gut ist, kann ich gut auch mal einen Tag verbummeln, ein bisschen fernsehen, Musik / Podcasts hören o.ä. Im Kino bin ich nur noch selten und ein Buch Leser bin ich schon mal garnicht. Bei Belletristikfragen versage ich kläglich.

Wie und wo konsumierst du Nachrichten / Neuigkeiten?
Im Büro (oder Samstags zu Hause) lese ich noch ganz altmodisch eine Tageszeitung aus Papier, ansonsten lese ich tagsüber RSS Feeds und Facebook/Google+ News im Netz (meist via Handy) und Abends gucke ich mindestens eine (meist regionale) Nachrichtensendung.

Welches Gadget möchtest du gerne einmal ausprobieren (egal, was es kostet)?
Mein Navi hat Spachsteuerung, aber nur für den Start. Ich würde gerne mal während der Fahrt mit meinem Navi reden. Also ich rede ja mit ihm, aber es reagiert nicht darauf. So eine persönliche Assistentin wäre nicht schlecht ;-).

Ziehst du beim Einkaufen Ladengeschäfte oder Online Shops vor?
Seit es die großen Versandhäuser (hier in Deutschland z.B. Quelle) nicht mehr gibt, kaufe ich wieder vermehrt in hiesigen Geschäften (z.T. in etwas entfernteren Shoppingcentern) ein, aber auch beim Versandhändler Amazon. Letzterer weil einfach die Auswahl riesig ist und ich manchmal für ein Päckchen von dort in 5 verschiedene Geschäfte laufen müßte.

Wenn du dir einen Ort aussuchen könntest, an dem du jetzt gerne wärst: Welcher wäre das?
Ich bin gerne da, wo ich weit gucken kann. Ich kann gefühlt ewig irgendwo sitzen und in die Ferne gucken. Das kann der Strand genauso wie ein Berg (im Ruhrgebiet z.B. eine (Abraum-)Halde aus dem Bergbau) sein. Es gibt da keinen bestimmten Ort. Manchmal wünschte ich aber, ich könnte aus Zeitgründen beamen. Das würde mir manchmal Zeit sparen :-).

Worauf möchtest du niemals verzichten, wenn du auf Urlaub fährst?
Ich war die letzten Jahre nicht wirklich in Urlaub (Städtereisen mal außen vor), aber ich brauche eine Sonnenbrille und dieses Portemonaie, das, egal was man rausnimmt, immer noch 50,- € beinhaltet. Lieder habe ich letzteres gerade verlegt ;-).

pinnadel Jetzt sollte ich das Stöckchen eigentlich weiterleiten, aber darin bin ich nicht so gut. Falls sich jemand angesprochen fühlt möge er mit den o.g. Fragen zugreifen. Moment, du zum Beispiel … :-). Verlinkt euren Text mit meinem Beitrag in einem Kommentar unter diesem Blogbeitrag.

Foto der Woche (Vierundvierzig)

Tja was soll ich sagen? Ich habe eine Schwäche ;-). Ich kann mich nicht entscheiden. So war es auch diese Woche beim „Foto der Woche„. Viele Bilder der letzten Woche haben mir gut gefallen, aber die Aktion heißt schließlich „Foto der Woche“ und nicht „Fotos der Woche“, also habe ich mich für das hier entschieden. Entstanden ist es auf dem Burghof der Burg Linn in Krefeld.

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Aber ich möchte euch nicht ohne die restlichen Fotos entlassen, die in der engeren Wahl waren. Vielleicht hättet ihr euch ja anders entschieden :-). Welches wäre euer Favorit?

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Hallo Herbst 2014

Herbst2014

Da geht er hin der Oktober und der November beginnt wettertechnisch als wäre er der September. Irgendwie ein bisschen irreal, nächste Woche kommen die Winterreifen drauf und an diesem Wochenende sind es mehr als 20 Grad. Ich bin momentan etwas hin und her gerissen, denn ist das Wetter schön, genieße ich das Herbstwetter, ist es bedeckt bin ich dabei neue Technik in Betrieb zu nehmen. Beides mache ich ausgesprochen gerne, wenn nur nicht diese Arbeitswochen dazwischen lägen 🙂 . Sagt mal, geht es euch so, daß die Zeit, insbesondere am Wochenende, irgendwie immer schneller vergeht? Bei der Gelegenheit, in der kommenden Woche jährt sich der Mauerfall zum 25. mal. Das ist mein halbes Leben und eine Menge schnell vergangener Wochenenden.

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Momentan sind die Tage aber auch gut ausgelastet. Nach dem defekten Modem habe ich mittlerweile den erwarteten VoIP (Voice over IP) Anschluß der Telekom bekommen, dann habe ich endlich mal meine neue Kamera, die hier schon gut ein halbes Jahr liegt, richtig in Betrieb genommen und seit letzter Woche steht hier ein neuer PC, den es einzurichten gilt, weil der alte öfters rumzickte. Bevor ihr fragt, nein ich habe nicht im Lotto gewonnen, ich gebe nur mein Weihnachtsgeld immer schon im Oktober/November aus 😉 . Also kämpfe ich jetzt mit Windows 8.

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Ganz wichtig war mir, daß meine ganzen Fotos vom alten Rechner rüber mußten und das incl. der (Hash-)Tags, die ich vergeben hatte. Zum Glück bietet Picasa (Google) da eine ganz praktische Funktion, so daß das ganze eigentlich gar nicht so schwierig war. Dann die CloudDienste wieder installiert, die Browser (mit Synchronisationsfunktion) mit dem Laptop abgeglichen und iCloud installiert (damit ich meinen Fotostream vom Handy am PC angucken kann 😀 ). Außerdem habe ich nach einer einfachen und bequemen Möglichkeit gesucht Instagram Bilder am PC zu sichern. Und jepp, auch da habe ich etwas gefunden. Kennt ihr Instaport? Ihr wählt aus „alle Fotos“ oder einen Zeitraum oder einen Hashtag (höchstens 500 Bilder) und bekommt dann eine ZIP Datei zum Downloaden. So habe ich binnen weniger Sekunden meine #HalloHerbst14 Bilder auf den Rechner bekommen.

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Apropos Herbst, weil ich mit den Herbstfotos dieses Jahr etwas hinterherhinke, war ich gestern nochmal rund um die Burg Linn in Krefeld unterwegs und habe bei besagten 20 Grad ein paar „sommerliche“ Herbstaufnahmen nachgeholt. Es ist auch mal angenehm vor der eigenen Haustüre zu fotografieren und dabei die Gedanken schweifen zu lassen. Jetzt habe ich euch aber genug vollgequatscht, wenn ihr noch ein paar Bilder sehen wollt klickt hier (Flickr) oder hier (Google+).

P.S.: Das hier sind übrigens meine Instagram Bilder mit dem Hashtag #HalloHerbst2014.

Instagram (Herbst)

Lange Nacht der Industrie 2014

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Was der Maus Türöffnertag für die Kinder ist, zeigt die „Lange Nacht der Industrie“ für Erwachsene. Klingt verrückt, ist aber so :-). Wann seid ihr in eurer Nachbarschaft oder eurer Stadt schon mal auf die Suche nach Industriebetrieben gegangen? Wißt ihr, was in eurer Stadt hergestellt wird? Seht ihr, ich auch nicht? Bei der Langen Nacht der Industrie, die dieses Jahr zum vierten Mal stattfand, kann man hinter die Kulissen gucken, vorausgesetzt man hat das Glück einen der begehrten und schnell ausgebuchten Plätze zu bekommen. Treffpunkt war am Donnerstag gegen 17.00 Uhr der Sprödentalplatz in Krefeld, auf dem die Busse auf die Gäste warteten. Natürlich findet die Lange Nacht der Industrie einmal im Jahr auch in anderen Teilen der Republik statt, aber ich wollte mich ja in Krefeld umgucken. Entschieden hatte ich mich für eine bestimmte Tour und als angemeldeter Blogger gab’s zusätzlich zu den reichlichen Infobroschüren und Sicherheitsanweisungen noch eine Infomappe oben drauf. Unser Tour Guide wies uns nochmal auf die Regeln (Fotografierverbot und Nichtraucherflug … äh .. -fahrt) hin und dann ging’s los :-).

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Erstes Ziel war die Firma ANDRITZ Küsters GmbH einem Spezialisten für Kalander- und Veredlungsprozesse für die Papier-, Vliesstoff- und Textilindustrie. Das lustige, die Firma liegt auf meinem Weg zur Arbeit, so daß ich jeden Morgen daran vorbeifahre und trotzdem kannte ich sie bisher nicht. Kalander? Nie gehört? Ich auch nicht, muß ich ehrlich zugeben, daher hatte ich mich im Vorfeld etwas schlau gemacht. Aber lesen ist nicht sehen und daher war ich gespannt, was mich erwartet. Zur Begrüßung gab es eine kleine Einführung in die Firmengeschichte, der durch Eduard Küsters bereits 1949 gegründeten „Entwicklungsabteilung für Textilmaschinen“. Er war es auch, der die durchbiegungsgesteuerte „Schwimmende Walze“ erschuf, die seit 1956 den Maßstab für die Walzentechnologie setzt. 2006 erfolgte die Übernahme der Küsters-Anteile durch die Andritz AG und hat heute rd. 300 Mitarbeiter in Krefeld.

Soviel Info von der Webseite bzw. aus der Einführung. Mit einem kleinen Sender und einem Ohrclip ausgestattet ging es in die Hallen des Unternehmens. Der Sender übertrug die Stimme desjenigen, der uns durch die Hallen führte, so daß alle etwas verstehen konnten. Diese Idee hat mir sehr gut gefallen. Was ist nun das besondere? Diese Walzentechnologie, so erfahren wir, ermöglicht die Veredelung von Vliesstoff, Textilien und Papier für die Papierindustrie. Ganz vereinfacht ausgedrückt, hat es Eduard Küsters geschafft eine Walze so auf ihr Gegenstück zu drücken, daß der Anpressdruck über die ganze Breite, auch über mehrere Meter, gleich bleibt und nicht zur Mitte hin abfällt. Das ist technisch gesehen vermutlich eine lausige Beschreibung, gibt aber das wieder, was auch betriebsfremde verstehen könnten. Während wir an mannshohen Maschinen vorbeilaufen, hören wir weiter, daß jede Maschine auf Kundenwunsch einzeln angefertigt und auf den Herstellungsprozess abgestimmt wird. Dabei gibt es z.B. Maschinen, die Papier mit über 1000 Meter pro Minute (also über 60 km/h) zwischen den Walzen hindurch jagen oder Vliesstoffe so über beheizte Walzen laufen lassen, daß am Ende ein versandfertiges Produkt entsteht.

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Kommen wir mit den Endprodukten dieser Maschinen in Berührung? Aber sicher, denn die Endprodukte sind in der Papierindustrie zum Beispiel Zeitschriften, Verpackungen oder Spezialpapiere, im Bereich Vliesstoffe, Windeln, Wischtücher, medizinische Artikel, aber auch Agrarvliese z.B. für Erdbeerfelder o.ä. Um eine noch bessere Vorstellung von den Produkten zu bekommen, welche später mit den Maschinen hergestellt werden, gab es für alle Besucher eine Auswahl von Endprodukten in die Hand und damit die Besucher keinen Hungeranfall bekommen, gab’s in der Besuchertasche aus Vlies auch noch eine Laugenbrezel und ein Päckchen Wasser.

Last but not least wurde uns die Forschung an einem „Papier“ vorgestellt, welches demnächst z.B. als feuchtes Toilettenpapier auf den Markt kommt. Gibt’s schon? Ja und nein, denn es soll aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen, es soll den Wischtest an eurem Hinterteil bestehen und vor allem es soll sich im (Ab-)Wasser möglichst schnell wieder in seine Bestandteile auflösen, um die Pumpwerke eures Abwasserbetreibers nicht zu verstopfen. Der Clou ist kurze Zellulosefasern mit Wasser zu verfestigen und anschließend durch ein ausgeklügeltes Walzensystem wieder energiesparend zu trocknen. Vielleicht findet ihr dieses neuartige „Papier“ ab 2015 in den Regalen eures Supermarktes.

Die rund 1 1/2 Stunden vergingen wie im Fluge und wenn ihr demnächst mal wieder einen Schwertransporter durch Krefeld fahren seht, der eine große Walze geladen hat, es dürfte eine aus dem Hause Andritz Küsters sein.

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Für den zweiten Teil des Abends ging es nach Krefeld Oppum und dort zum Ausbesserungswerk der Deutschen Bahn („Fahrzeuginstandhaltung GmbH der Deutschen Bahn AG“, so der offizielle Name seit 2004). Zugkollision mit einem umgestürzten Baum? LKW Ladefläche im Gleisbereich? Abgerissene Stromabnehmer? Reguläre Wartung der Drehgestelle oder Aufhübschung eines Zuges vom Getriebe bis zum Klo … pardon WC-Modul? Alles Aufgaben, die im Ausbesserungswerk (Krefeld ist eines von 12 bundesweit) getätigt werden müssen. Der Start begann auch hier mit einer kleinen Einführung in die Geschichte des Werks, das immerhin seit über 100 Jahren an dem Standort existiert (28 Gleise, 21 Fußballfelder groß). Dazu gab es belegte Brötchen und ein Getränk. Aber die Zeit drängte, daher gab es für jeden einen Schutzhelm und dann ging es in kleinen Gruppen auf das Gelände.

Wußtet ihr, daß jeder ICE turnusmäßig alle 6-8 Jahre durch diese Hallen fährt? Vorausgesetzt es kommt nicht vorher schon zu einem Schaden. Und wenn doch, dann geht es an die Reparatur. Aber je nach Schaden reicht es natürlich nicht aus, nur mal die „Stoßstange“ zu tauschen, sondern da ist Feinarbeit gefragt. Teilweise in Krefeld, teilweise aber auch vor Ort werden Loks und Züge wieder hergerichtet und das nicht nur für Züge der Deutschen Bahn, sondern auch für die Mitbewerber im deutschen Schienennetz. Weiter ging es zu den großen Roten, die ihr vermutlich als RE oder RB auf eurem Fahrplan kennt. Wir durften mal da Platz nehmen, wo sonst nur der Zugführer seinen Platz hat, wir durften mal unter den Wagen gucken und last but not least mal die Notentriegelung (nicht die Notbremse) betätigen. Die Türen öffneten sich einen Spalt breit und konnten danach aufgeschoben werden.

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Die Generalüberholung eines ganzes Zugs dauert übrigens 3-4 Wochen, danach habt ihr das Gefühl ihr sitzt in einem neuen Zug. Nach den Regionalzügen ging es in die 250 Meter lange ICE Halle. Hier wird, wie in einigen andern Hallen auch, nicht nur in drei Schichten sondern auch in drei Ebenen gearbeitet. Wir durften die oberste Etage betreten und einem ICE auf Dach gucken. Wir erfuhren, daß die Oberleitungen in Deutschland mit 15.000 Volt arbeiten, wir erfuhren etwas über die Technik des Stromabnehmers und welche Schutzmaßnahmen sich sonst auf dem Dach befinden, um z.B. bei Über- oder Unterspannung einen Komplettausfall des Zugs zu verhindern. Ist euch schon mal aufgefallen, daß Oberleitungen auf schnurgeraden Strecken in geschwungenen Linien installiert sind und niemals schnurgerade? Der Grund ist, daß sich der Fahrdraht gleichmäßig auf dem Stromabnehmer hin und her bewegt. Andernfalls würde er irgendwann eine Kerbe in die Mitte des Stromabnehmers fräsen.

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Mittlerweile war es nach 22.00 Uhr und am Ende wurde die Zeit tatsächlich noch etwas knapp, denn der Bus für die Rückfahrt wartete schon mit laufendem Motor. Um Punkt 22.30 Uhr sind wir schließlich wieder am Ausgangspunkt angekommen. Auf diesem Weg ein herzliches Dankeschön an alle Organisatorinnen und Organisatoren, ohne die ein solcher Abend nicht möglich wäre. In Krefeld besuchten übrigens 520 Interessierte 12 Unternehmen, insgesamt gab es 2.600 Plätze und 5.300 Bewerbungen.

Düsseldorf – Jetzt geht’s App

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Erinnert ihr euch? Vor einiger Zeit schrieb ich, daß ich mich ohne Armbanduhr nackt fühle, aber seit meinem Sommerurlaub, in dem ich fast ganz auf die Armbanduhr verzichtet habe, man will ja nahtlos braun werden ;-), lebe ich frechweg ohne. Dafür fühle ich mich mittlerweile bei längeren Touren ohne Handy nackt. D.h. zum Bäcker um die Ecke, zum kleinen Supermarkt auf der anderen Straßenseite oder zum Altpapiercontainer gehe ich schon ohne und zum telefonieren nutze ich das Handy eh nur äußerst selten. Aber ich führe schätzungsweise 100 Apps (incl. der vorinstallierten) mit mir herum. Habt ihr auch soviele auf eurem Handy?

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Twitter, Facebook, Feedly, Instagram, Google Maps, den ÖPNV Fahrplan, Clouddienste oder den Wetterbericht. Das brachte mich auf die Idee den App Check zu machen. Endlich mal ein paar der Apps nutzen, die ich zwar installiert, aber bisher nur selten genutzt habe. Warum ich sie dann installiert habe? Weil ich irgendwo davon gelesen habe und genau weiß, ohne Installation würde ich sie vermutlich nicht wiederfinden. Ich war also mal wieder in Düsseldorf und die erste Frage lautet, wie kommt man hin?

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Möglichkeit eins mit dem Auto (da könnte man eine App brauchen, mit der man den Parkplatz reservieren, bezahlen oder von unterwegs verlängern kann, z.B. TraviPay), Möglichkeit zwei mit dem ÖPNV (ein Muß die App für’s Onlineticket), Möglichkeit drei man mischt die Varianten. Mit dem Auto bis in den Düsseldorfer Randbereich (ohne App kostenlos parken) und dann mit dem ÖPNV in die Stadtmitte :-). Der Vorteil? Zeit, denn die Parkuhr tickt nicht mit. Aus meinem Plan einen Tag lang ohne Bargeld zu leben wurde allerdings nichts, denn dafür sind die Akzeptanzstellen doch noch zu gering.

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Raus aus der Straßenbahn und rein in den Irrgarten .. äh .. Hofgarten, wo ich keine Bilder gemacht habe, weil mir nicht bewußt war, daß auch da der Sturm gewütet hatte. Überall Absperrzäune, die einen zwar hier und da in den Hofgarten hineinließen, aber nur an ganz versteckten Stellen wieder raus. Nachdem ich mich dann trotzdem zum KöBogen durchgeschlagen habe ging’s weiter Richtung Schadowstraße.

Seit der WDR Freitags in der Lokalzeit Düsseldorf Restaurants testet, ist mir bewußt geworden, wie viele Burger Läden es anscheinend in Düsseldorf gibt. Einen davon namens „Butch Becker“ (Klosterstraße, keine 5 Min. von der Schadowstraße entfernt), habe ich mal getestet. Die Bestellung wird mit einer Chipkarte geordert und dann an den Tisch gebracht. Probiert habe ich den Chickenburger für 6,- € und muß sagen, er war sehr sehr lecker. Frisch geröstetes Brötchen, gebackene Hühnchenfilets, Avocado, Tomate, Sprossen, rote Zwiebeln, Blattsalat und Mango-Chilisoße.

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Nun war das mein erster Burger Laden, aber ich glaube ich komme wieder. Einen weiteren namens „What’s Beef“ gibt es übrigens keine 500 Meter weiter auf der Immermannstraße. Den probiere ich dann beim nächsten Mal. Gerne hätte ich mir auf dem Weg ans Rheinufer noch ein Alt in der Altstadt genehmigt, aber da ich die gemischte Anreise gewählt hatte, ging es zu Fuß bis an den Rhein. Rund 2,5 km bei sonnigem Herbstwetter, endete der Weg im Medienhafen. Schön wenn man Zeit hat :-). Zum Tagesabschluß habe ich dann noch ein CarSharing Auto ausgeführt ;-). Zur Auswahl stehen in Düsseldorf Car2Go und DriveNow. Auch hier habe ich mir das Auto per App gesucht und vergessen, daß ich das Auto (von DriveNow) sogar per HandyApp hätte öffnen können.

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Es hat etwas gedauert bis ich gerafft hatte, daß als Zielstadt im Navi Display Köln stand und ich meine (Düsseldorfer) Straße als Ziel demnach nicht eingeben konnte. Zum Glück, stellt euch vor, das Navi hätte mich samt CarSharing Auto nach Köln geleitet :-D. Außerdem hat mich das Navi ohne Stimme etwas irritiert. Auf kürzestem Weg hätte man die 6 bis 7 km lange Strecke in ca. 11-15 Min. schaffen können, man konnte aber auch 9 km draus machen und 30 Min. brauchen. Sei’s drum, es ging ja um die Handynutzung. Nebenbei, die Gehry Bauten könnte ich jedesmal auf neue fotografieren.

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Eine schöne App ist übrigens auch ParkU, über die man private Parkplätze reservieren und gegen ein Entgelt (Abrechnung über die App) halbstundenweise (oder länger) mieten kann. Es handelt sich dabei sowohl um Parkplätze in Parkhäusern, als auch auf Firmen-, Privat- oder Hotelparkplätzen, die ansonsten zu der angegebenen Zeit leer stehen würden. Der Vermieter verdient ein paar Cent nebenbei und der Parkplatzsuchende kann bereits im Vorraus reservieren und erspart sich die lange Suche nach einem freien Stellplatz. Das probiere ich demnächst mal aus. Von diesem Tripp gibt’s Bilder hier (Flickr) und hier (Google+).

Herbstanfang und ein Besuch bei Tante Ju

GrugaPark

Wer hätte gedacht, daß es zu Oktoberbeginn noch mal so sonnig wird. Das hätte sich mancher von uns Ende August gewünscht. Genau richtig für eine Woche Urlaub. Und wat is? Ich muß wohl ein gehöriges Hühnchen mit dem Wettergott rupfen. Ey hömma du Wettergott, so hamwer getz aber nicht gewettet. Mit Sonne antäuschen und dann die ganze Urlaubswoche „leichter Regen“. Wo gibbet dat denn? Paß auf ich zeig dir getz mal, wat man an so einem Sonnentach machen kann. Außerdem hab ich mehrere Hashtags auf einen Schlach erledigt.

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Erstens wollte ich mir und euch den Herbst zeigen (#halloherbst14), zweitens wollte ich auf ein Top tippen (#toptipping) und last but noch least wollte ich mir die Sonne in einem Park auf die Nase scheinen lassen (#gruga). Alles zusammen könnt ihr bei Instagram finden. Ihr meint das wären ja gleich drei Dinge auf einmal? Bei Oma und Opa ihre Rente, ihr habt Recht. Und darum gibbet heute ein paar sonnig, herbstliche Fotos, die ich am Samstag bei mir selbst geschossen hab.

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Ich könnte ja Stunden im Grugapark verbringen, die Tiere beobachten, die Menschen beobachten und mich selbst beobachten, beim Sitzen inne Sonne. Erntedankfest war übrigens auch und während ich auf’e Wiese so vor mich hin am dösen war, blies 200 Meter entfernt plötzlich der Blaskapellenverein von Essen seine Lieder inne Instrumente. Eben noch waret so ruhig, aber wat willste machen. Also habbich aus Protest ein Stück Apfelkuchen aus dem Bäckerzelt zu mein Erntedank erklärt und bin schleunigst das Weite suchen gegangen.

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Gott sein Dank, waren die Hummel und die Schmetterlinge unbeeindruckt davon und haben weiterhin ihre Rüssel inne Blumen versenkt. Außerdem war am Vormittag, als ich kam, noch der eine oder andere Tautropfen auf den Blüten, so daß ich ein paar schöne Fotokes erspielt habe. Tja und wat soll ich euch sagen, sogar den Grugaturm habe ich weg … top tipp gedingst. 3 .. 2 .. 1 .. meins (siehe ganz oben). Ich glaube die Leute haben gedacht ihr hätte einen an der Klattsche, als ich mit dem Handy in der Hand da rumgehampelt habe und mein linker Arm irgendwo in der Luft rumfuchtelte :-D.

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Während ich also rumfuchtel, fliegt bereits zum zweiten oder dritten Mal die gute Tante Ju über den Grugapark hinweg. Ob die Ju52 evt. vom Flughafen Mülheim/Essen aus startet? Ihr müßt wissen, das ist ein ganz kleiner Flughafen (mehr ein Verkehrslandeplatz), bei dem man als Besucher bis zu einer Absperrung direkt ans Flugfeld darf. Mit dem Flugzeug auf du und du (sozusagen). Also Abstecher auf’m Rückweg.

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Und da stand sie, die Junkers Ju52. Der Tankschlauch reingehängt, als wenn’s ein Auto wäre und eine Trittleiter für den Einstieg. Also habe ich so’n 1/4 Stündchen gewartet, vielleicht waren es sogar 30 Min. Ehrlich gesagt ich habe nicht auf die Uhr geachtet. Und dann durften Sie Fluggäste einsteigen und die Tante startete, so gemütlich, daß ich mit dem Kameraschwenk schon fast zu schnell war 🙂 .

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Fotos aus dem Grugarpark und vom Flughafen in Mülheim/Essen bei Flickr (hier oder hier) oder bei Goolge+(hier oder hier).

Plötzlich war da Shaun das Schaf

Herbstlich

Die abgelaufene Woche hat ein sehr erfreuliches Ende, denn nach einer hektischen 4 Tage Arbeitswoche kommt jetzt eine 10 Tage Urlaubswoche (wenn man die Wochenenden mit einbezieht). Außerdem habe ich gelernt was eine FastLane ist. Manchmal denke ich ja, ich bin nicht von dieser Welt, habe alles verpennt, kann dafür aber den Text der Nationalhymne, was mich im Leben aber auch noch nicht weitergebracht hat :-). Da lese ich dieser Tage einen Bericht im Spiegel (weil er hier im Netz verbreitet wurde) und erfahre, daß es in Freizeitparks sogenannte FastLane Pässe gibt. FastLane? Nie gehört denke ich, google danach und erinnere mich an meinen Besuch auf dem Berliner Fernsehturm. FastLane Pässe sind Eintrittskarten, vorzugsweise in Freizeiteinrichtungen und Freizeitparks, die einen an der Warteschlange vorbeilotsen.

Zeche Zollverein

Ehrlich gesagt, mein letzter Besuch eines solchen Freizeitparks (MoviePark in Bottrop) liegt jetzt 4-5 Jahre zurück und im Phantasialand, Europapark o.ä. war ich das letzte Mal vor mehr als 15 Jahren. Da gab’s diese Pässe noch nicht. Rechnen wir doch mal. Angenommen, 20 % der Besucher würden einen solchen Pass kaufen (ob er sein Geld Wert ist muß jeder selbst entscheiden), dann müßten die restlichen 80% länger warten. Was aber wenn 100% der Besucher einen solchen Pass kaufen? Dann müßten trotz Mehrkosten doch alle wieder gleich lange warten, oder? Denkt mal darüber nach.

WDR Duisburg (EinTagLive)

Während ihr denkt, erzähle ich euch noch schnell, daß ich am Sonntag einen Abstecher zum Zechenfest nach Essen gemacht habe und anschließend noch dem WDR in Duisburg einen Besuch zu „EinTagLive“ abgestattet habe. Dabei stand mir plötzlich Shaun das Schaf gegenüber. Im Fernsehen wirkt der irgendwie viel kleiner ;-). Last but not least habe ich noch ein paar herbstliche Schnappschüsse im Botanischen Garten in Krefeld geschossen und dabei festgestellt, daß es im Vergleich zu meinen Schuhen ganz schön große Herbstblätter gibt. Mehr Bilder dazu bei Flickr und Google+. In diesem Sinne, habt ein schönes (langes) Wochenende.

Spaß mit der Telekom [Update]

Ob ihr es glaubt oder nicht, aber allem Anschein nach können DSL Modems auf Raten sterben. Sie können beste Gesundheit vorheucheln um im nächsten Moment nach Luft zu ringen. So scheint es bei mir gewesen zu sein in den letzten 2 1/2 Wochen. Meine liebe Freundin die Telekom hat mich, wie berichtet, wieder mal besucht, hat hier und da was reingesteckt und nach Abziehen der Kabel gesagt die Zähne sind o.k. aber das Zahnfleisch muß … öhm ach ne, die liebe Freundin war ein Mann und der hat gesagt, die Leitung ist in Ordnung, aber das Modem muß raus.

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Ich schrieb ja schon am Donnerstag „Man will uns trennen, aber vielleicht ist es Zeit, vielleicht ist unsere Beziehung schon zu alt und eine neue muß her„. Und da liegt es nun, mein altes Modem, nur noch ein Stückchen verstaubte Technik, vom Strom getrennt für immer. Stattdessen ist ein neues Stückchen Technik (s.o.) in mein Leben getreten. Und woher bekommt man Samstag Mittag ein solches Stückchen Technik? Beim freundlichen T-Dealer um die Ecke. Dort habe ich dann auch gleich einem VoIP Vertrag zugestimmt, der in ein paar Wochen bei mir einziehen wird. Bestimmt werden wir ein ganz tolles neues Paar. Das Modem leuchtet mir jedenfalls schon mal in einem schicken frischen Weiß entgegen. Ich berichte weiter …