Bergpark Lohberg (Dinslaken)

Da surfe ich letzte Woche durch die neuen Spielorte der Extraschicht 2015 und stolpere u.a. über den Bergpark Lohberg in Dinslaken. Öhm … Lohberg …? War das nicht die Zeche, auf der im letzten Jahr Abbrucharbeiten stattfanden und an der ich noch ein paar Fotos gemacht habe? Richtig, ein Blick in meine elektronische Bilderkiste brachte das hier zum Vorschein.

Zeche Lohberg 2014

Klar, das war der Ort, an dem u.a. ein Förderturm entfernt wurde. Und da findet ein Spielort der Extraschicht statt? Ein bisschen googeln brachte dann tatsächlich die Info, daß mittlerweile ein erster Teil des sogenannten Bergparks für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Gut es dauert halt etwas, bis die Information hier am Niederrhein ankommt ;-). Zugänglich ist auch nur die halbe Wahrheit, denn zum einen haben anscheinend bereits vor der Eröffnung Randalierer erste Schäden am Bergpark angerichtet (wie mich das anwiedert) und zweitens liegen hier und da noch zu pflanzende Bäume und warten auf Eintopfung 😉 und entlang der Wege entstehen z.Zt. noch weitere Möglichkeiten sich sportlich zu ertüchtigen. Daß es an der einen oder anderen Stelle etwas matschig ist, war mehr dem Wetter geschuldet. Bereits jetzt kann man erahnen, was hier einmal entstehen wird oder bereits entstanden ist.

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Erste Bänke säumen den Weg, ein paar Gerätschaften zur sportlichen Betätigung (auf der Bank sitzen und „Fahrradfahren“ ist geil oder am Rad drehen 😉 ) und ein kleiner See sind nicht zu verfehlen. Drei farblich gestaltete überdachte Stege ragen ins Wasser und Treppenstufen mit Sitzgelegenheiten führen bis hinunter ans Gewässer. Zur Zeit sind noch eine Reihe Bauzäune aufgestellt, einige davon geöffnet, wobei man nicht so genau erkennen kann, ob gewollt oder weil wieder jemand einen Teil von ihnen ins Wasser befördert hat.

Bergpark

Im hinteren Bereich finden sich verschiedene Spielmöglichkeiten sowie Spielplätze für Kinder und dazwischen künstliche Hügel, davon einer mit einem nachgestellten Bodenquerschnitt, der die Erdschichten bis hin zur Kohle symbolisieren soll. Ein paar Relikte aus der Zechenzeit findet man natürlich auch. Wenn ich mir das Bild auf der letzten Seite dieses Dokuments ansehe, dürfte auch der Zugang zur angrenzenden Halde irgendwann gegeben sein. Ich las sogar etwas von einem (Aussichts-?)Turm. Rund um den Hauptförderturm waren die Arbeiten noch in vollem Gange. Mal sehen, was sich hier bis zum Sommer bzw. bis zur Extraschicht noch so entwickelt. Falls ihr mal selber gucken möchtet, mit Dinslaken, Hünxer Str. 375 kommt man im Navigationsgerät ziemlich genau dorthin.

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Ach ja ganz vorne an der Straße entdeckte ich auf dem Rückweg zum Auto dann noch die Frontseite von einer Art Kiosk, der bei näherer Betrachtung mehr wie eine Kulisse aus einer Fernsehserie wirkt. Wie ich zufällig erfuhr, soll es sich wohl tatsächlich um die Originalfront eines kleinen Hauses/Kioskes handeln, die man an dieser Stelle erhalten wollte (Kunstprojekt?). Dank des Materials (100% Holz) erschien mir das Ergebnis allerdings etwas zweifelhaft und von hinten sah die Fassade auch tatsächlich mehr wie eine aufgestellte Filmkulisse aus. Da hätte es mir besser gefallen, wenn man das eine oder andere Gebäude oder ein paar Eisenbahnschienen auf dem Zechengelände zurückbehalten hätte. Fotos wie immer bei Flickr und bei Google+.

StreetFood ist nicht FastFood

Heute muß ich mal ganz anders anfangen, denn sonst schreibe ich euch an dieser Stelle häufig etwas über Besuche von Halden, Museen und mehr, die ich bereits besucht habe. Heute schreibe ich euch etwas von dem ich selbst noch nicht weiß, was da auf mich zukommt. Zuerst habe ich in den Onlineausgaben von WAZ (DU/E) und Coolibri davon gelesen, dann habe ich einen Bericht in der Aktuellen Stunde gesehen und schließlich habe ich Google und Facebook bemüht.

StreetFoodDüsseldorf

Worum geht es? Es geht um’s Essen, aber eben nicht um fettiges FastFood Essen wie man es sonst kennt, sondern um eine Art FastFood Weltreise, die durch aller Herren Länder führt. Außerdem geht es meines Wissens um kleine Portionen, so daß man sich durch diverse auch unbekannte Leckereien futtern kann. Das ganze nennt sich Street Food. Gestartet ist die Street Food Welle (wie so häufig) in Berlin obwohl genau genommen kommt die Idee aus New York, San Francisco, London und Paris. Und jetzt läuft sie auch hier in NRW. Die ersten Veranstaltungen haben bereits in Köln stattgefunden (und finden z.B. auch am nächsten Wochenende 28. Februar & 01. März dort statt) und im März kommt die Idee in meine (und vielleicht auch eure) Umgebung nach Düsseldorf, Duisburg und Essen.

StreetFoodDuisburg

Die nächsten Termine des StreetFood Festivals wären am Samstag den 07. März 2015 12-22 Uhr & Sonntag den 08. März 2015 12-20 Uhr in Düsseldorf, allerdings kostet es hier 3,- € Eintritt. Am Freitag den 20. März (17-22 Uhr) & Samstag den 21. März 2015 (12-22 Uhr) folgt Duisburg (Landschaftspark „LaPaDu“) bei freiem Eintritt und am selben Wochenende startet in Essen (ehemaliges Thyssen-Krupp-Gelände, Fronhauser Str. 75) der StreetFood Market unter dem Namen „Schöner Alfred“ nämlich am 22. März 2015 von 12-22 Uhr.

StreetFoodMarket

Wie ich auf der Webseite Ruhr-Guide gelesen habe, gibt es für letztere Veranstaltung auch schon weitere Termine (ohne Gewähr) am 10. Mai, 05. Juli, 06. September und 08. November 2015. Vielleicht sieht man sich, ich werde in der Woche vorher schon mal hungern 😉 .

Wetten dass.. heute die letzte Sendung läuft?

ZDF Tja, da läuft sie also heute, die letzte Sendung Wetten dass..? Einige von euch waren vor 33 Jahren noch nicht einmal auf der Welt, andere haben den Samstag geblockt und wieder andere haben darüber gemeckert, noch bevor die Eurovisionsfanfare kam. Nein, jede Sendung habe ich vermutlich auch nicht gesehen, aber doch relativ viele. Warum? Ich fand die Sendung unterhaltsam und finde sie heute noch besser, als manches was dem Privatfernsehen entspringt. Aber die Zeit ist weitergegangen, die Sendung ist stehengeblieben. Vor 33 Jahren gab es nur ARD und ZDF, die sogenannten „Dritten“ (Programme nicht Zähne 🙂 ) hatten damals noch kein Programmangebot wie heute, und selbst als die Privatsender dazu kamen, wurde am Samstag irgendeine Filmwiederholung ins Programm gehievt, weil eh alle Wetten dass..? gucken.

Die Zuschauerquote schwankte zwischen 23,4 Mio. (1985) und 5,5 Mio. (2014), es gab Kleidungsstücke von Thomas Gottschalk über die diskutiert wurde, es gab Wettpaten und Wetteinlösungen, mal interessant und mal peinlich, einige verweigerten die Wetteinlösung, andere schütteten sich Eiswürfel in die Hose und machten beim Sackhüpfen mit. Wetteinlösungen für einen guten Zweck wurden leider selten. Über Tom Hanks gab es sogar Schlagzeilen in einer amerikanischen Talkshow (crazy die Germans), aber lieber Sackhüpfen im Fernsehen als tödliche Schüsse auf Schwarze (crazy die Ammis).

Der Familiensamstag, an dem alle vor dem Bildschirm hockten … längst vergangen. Heute heißen die Shows „Ich blamiere mich bestmöglich bei einem Casting“, „Ich stürze mich von Brücken und find’s lustig“ oder „Ich bin doof und suche eine(n) der genauso ist“. Dazu Internetangebote und 6 x im Jahr Wetten dass..? Früher war man gespannt, wenn eine Fernsehsendung am Montag in der Zeitung verrissen wurde und am Dienstag hat’s schon keinen mehr gejuckt, früher schrieb man Zuschauerbriefe, die kamen dann 10 Tage nach der Show an, wurden gelesen und vernichtet, keiner erfuhr von seinem Inhalt (außer der Redaktion des ZDF). Und heute? Heute gibt es die Möglichkeit, sich noch während der Sendung zu äußern. Twitter, Facebook & Co. quellen über vor Kommentaren, zeitweise glaube ich, daß sich der eine oder andere nur deshalb im Internet befindet, weil er über Wetten dass..? herziehen kann.

Findet es kleinlich, aber ich finde es bis zu einem gewissen Punkt noch lustig, dann aber irgendwann gefährlich, wenn sich alle auf eine Sendung oder einen Moderator stürzen und ihn niedermachen. Das hatten wir doch schon mal, daß alle sich auf eine Gruppe stürzten und nicht mehr hinterfragten warum. Übertrieben? Unsinn? Vielleicht juckts am Dienstag auch schon keinen mehr, aber denkt mal darüber nach, auch hinter einer Show, ob beliebt oder nicht, stehen eine Menge Menschen, die sich die Mühe machen diese Show auf die Beine zu stellen. Gebt den öffentlich rechtlichen eine Chance, wer Müll sehen will soll sich eine Webcam in der Hausmülltonne installieren (oder RTL gucken 😉 ).

(Quelle des Wetten dass..? Logos ZDF. Da gibt’s übrigens heute noch einen kleinen Rückblick mit Bully Herbig „Bullys Wetten, dass..? Highlights“ und hier noch ein „Best of„).

Von alten Autos und neuen Handy Apps

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Bei mir läuft’s zur Zeit etwas ruhiger, weil ich krankheitsbedingt ein paar Tage aussetzen durfte. Unter anderem war ich zu einer Untersuchung im Krankenhaus und durfte feststellen, wie weit meine Daten selbst dort gespeichert sind. Sie hatten meine alte Adresse im Computer, obwohl ich selbst in Krefeld noch nie im Krankenhaus war. Aber Familienangehörige und da ist man dann als Bezugsperson …. na ja. Aber das gehört hier nicht in allen Einzelheiten hin, zumindest z.Zt. noch nicht. Stattdessen ein kleiner Rückgriff auf letztes Wochenende.

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Am Sonntag war ich mal wieder in und um Essen herum unterwegs. Zuerst zum Oldtimertreffen an der Kokerei Zollverein und anschließend seit langem mal wieder auf der Halde Schurenbach. Das Oldtimertreffen Anfang September ist traditionell das erste Treffen nach den Sommerferien und, wenn das Wetter stimmt, gut besucht. So war es auch dieses Mal wieder. Die Parkplätze für Oldtimer wurden knapp und die Besucher nutzen den Sonntag für einen ausgiebigen Fotospaziergang. Ein paar schöne Fahrzeuge waren ja dabei oder würdet ihr einen Mercedes 300 SL verstoßen 😉 ? Ich lade am Wochenende noch ein paar Bilder in die bekannten Fotoalben.

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Anschließend habe ich nach längerer Zeit, weil fast um die Ecke, mal wieder einen Abstecher zur Halde Schurenbach gemacht. Ich hätte ja das Umfeld beinahe nicht wiedererkannt. Sind dort auch Bäume dem Sturm im Frühjahr zum Opfer gefallen? Der Eingang, sonst unter Bäumen, lag gänzlich im freien Feld und auch entlang der Treppe, die langsam anfing zuzuwuchern war rechts und links alles gerodet, was sich sonst Gestrüpp nannte. Nur im oberen Teil der Halde wuchs alles wie gewohnt. Aufgefallen ist mir die neue Aufschrift auf der Bramme „Dani’s weightloss Journey“. Sie (oder er) scheint es schon mehrfach an die Spitzte der Halde geschafft zu haben. Viel Glück Dani beim Abnehmen ;-).

Halde Schurenbach

Am Samstag hatte ich schließlich noch etwas Zeit und habe mich mal mit dem Thema Handy Ticket beschäftigt. Das Handy Ticket ermöglicht einem den Kauf von Tickets des VRR (also Bus, Straßenbahn, Regionalbahn, S-Bahn etc.) mit wenigen Tastendrücken und Abrechnung über Girokonto oder Kreditkarte. Als ich am Dienstag vom Krankenhaus zurückfuhr habe ich das gleich mal ausprobiert. Ich würde nämlich im nächsten Urlaub gerne mal einen Handy App Tag verbringen, also möglichst viel mittels Handy organisieren, bezahlen usw. Aber davon ein anderes Mal mehr. Der Ticketkauf (Einzelfahrt innerhalb Krefelds) verlief übrigens reibungslos.

Fall der Berliner Mauer … in Hamburg

1945 - 1949

1945 – 1949

Erinnert ihr euch an meinen Reisebericht aus Hamburg im Frühjahr diesen Jahres? Bitte sagt jetzt nicht nein, denn ich bin sicher, daß ihr ihn gelesen habt. Dort erwähnte ich beiläufig in einem Nebensatz, eine Sonderausstellung im Miniatur Wunderland, welche die Deutsche Teilung vom 1945 – 1989 darstellte. Dioramen, die ein und die gleiche Kreuzung (in Berlin) im Wandel der Zeit darstellten. Leider habe ich vergessen den passenden Beitrag nachzuliefern 😦 , Asche über mein Haupt. Aber vielleicht war es auch gut so, denn gerade jetzt paßt es besonders gut.

Während ihr das hier lest, packe ich die Koffer für eine kleine Reise nach Berlin und dort jährt sich in diesem Jahr zum 25. Mal der Fall der Berliner Mauer. Am 9. November wird es eine große Feier und entlang des ehemaligen Mauerverlaufs eine große Lichtinstallation mit tausenden beleuchteten und mit Helium gefüllten Luftballons geben. Darüber aber mehr, wenn ich aus Berlin zurück bin. Jetzt erstmal die versprochenen Bilder, die an einigen Stellen erschreckend echt wirken. Dabei sind es nur nachgebaute Szenen im gängigen Modelleisenbahn Format. Entwickelt wurde die Ausstellung übrigens vom Miniatur Wunderland zusammen mit der Hamburger Landeszentrale für politische Bildung.

Ihr könnt jedes Bild anklicken und vergrößern oder ihr schaut bei Flickr bzw. Google+ ins Album Hamburg 2014. Berlin 2014 steht dann demnächst ins Haus, man sieht sich vielleicht bei Twitter, Facebook, Google+ oder Instagram (Links dazu gibt’s rechts (deutsche Sprache, lustige Sprache)).

#heute1914

Heute 1. Stunde Geschichte … boooaaaa wat habe ich mich damals gelangweilt, wenn wieder mal von Karl dem Großen und Pipin dem Kleinen (oder so ähnlich) erzählt wurde. Unsere Geschichtslehrer war so‘ absoluter Zahlenfanatiker und man stand immer gut bei ihm, wenn man alles auswendig gelernt hatte. 1780 Kartoffelkrieg oder war’s 1920, keine Socke braucht das heute, es sei denn er ist Kartoffelverkäufer 🙂 . Aber mal im Ernst, das Interesse für geschichtliche Dinge kam erst viel später, denn der 2. Weltkrieg wurde meines Wissens im 10. Schuljahr im Schweinsgalopp durchgepaukt, Hauptsache mal erwähnt. Und der 1. Weltkrieg, ja den gab’s auch mal.

heute1914

Nun haben wir zum 2. Weltkrieg in den letzten Jahren vieles in TV Dokumentationen gesehen und gehört aber 1914 …? Neben der Ausstellung „1914 Mitten in Europa“ (auf Zeche Zollverein in Essen) hat nun das ZDF (im Internet) eine Reihe gestartet, die noch bis Ende 2014 laufen wird. #heute1914 in 100 Sekunden. Der Weltkrieg in 100 Sekunden? Nein, aber Nachrichten und Bilder von damals, im Stil der 100 Sekunden Nachrichtenformate, wie man sie heute im Netz findet. Die ersten Folgen sind schon online und soweit man das über Krieg sagen kann, die 100 Sekunden Nachrichten sind gut gemacht. Insgesamt sollen bis zu ca. 30 Folgen im Laufe des Jahres folgen. Die ersten Folgen verpaßt (wie ich auch)? Hier gibt‘ alle Folgen zu sehen.

Unfall, Bergung, Rettungskarte

RettungskarteToi toi toi, daß ihr niemals in einen Autounfall verwickelt werdet. Und wenn doch? Was, wenn der schlimmste Fall eintritt und die Feuerwehr euch mit der Rettungsschere aus dem Auto schneiden muß? Dann wird’s gefährlich und zwar für die Feuerwehr, denn mehr Sicherheitseinrichtung heißt auch mehr Gefahr. Wo ist die Batterie verbaut, wo sind Airbags, wo sind feste verstärkte Stahlteile verbaut?

Zwar gibt es Datenbanken, aus denen die Feuerwehr die Informationen bekommen kann, während eines Rettungsvorgangs kann die Informationsbeschaffung aber wertvolle Rettungszeit kosten. Wäre es da nicht viel einfacher, wenn die Information bereits im Auto wäre? Jetzt kommt ihr ins Spiel. Wie ich erst heute erfahren durfte, gibt es auf der Seite www.rettungskarten.eu (oder beim ADAC www.rettungskarte.de) für jedes gängige Fahrzeug eine solche Rettungskarte zum Download. Wählt euren Hersteller aus (ihr werdet entsprechend weitergeleitet), euren Fahrzeugtyp und druckt euch die Karte im DIN A4 Format (in Farbe!) aus. Anschließend heißt es noch 2 x falten (auf DIN A6) und ab damit hinter die Fahrer-(!)Sonnenblende eures Autos.

Die meisten Feuerwehren suchen, so wurde mir gesagt, wenn sie an die Fahrerseite herankommen, zuerst hinter der Sonnenblende nach Informationen. Ach ja, für Auslandsfahrten bietet es sich an, noch eine zweite Karte in der entsprechenden Landessprache auszudrucken. Ich wünsche euch, sofern ihr bereits jetzt in den Urlaub startet, schöne Ferientage und daß ihr diese Information niemals brauchen werdet.

Abschalten oder warum Stille so gut tut

sIst euch schon mal aufgefallen wie ruhig Stille sein kann? Nein im Ernst, unser Alltag ist mal mehr und mal weniger laut und nicht alle Geräusche können wir unterdrücken, insbesondere dann, wenn es vom ausgeübten Beruf abhängt. Aber nicht nur Maschinen, klappernde Tastaturen oder klingelnde Telefone sondern auch Auto- und Flugverkehr beschallen unseren Alltag und selbst Fernseh- und Radiogeräte, MP3Player usw. die wir abstellen könn(t)en, dudeln uns manchmal die Ohren zu. Daher liebe ich es, wenn jetzt wieder die warme Jahreszeit kommt. So rund eine halbe Stunde bevor ich zu Bett gehen möchte, schalte ich immer häufiger sämtliche Geräte ab, bereite mich bereits auf‘s Schlafen gehen vor (was man halt so macht 🙂 ) und setze mich dann nochmal für 20-30 Minuten auf den Balkon.

Vor meinem Balkon steht nur ein riesiger Baum, an dem die Blätter im Wind rascheln, auf der Straße fährt kaum mehr ein Auto und selbst wenn, die Straße liegt auf der anderen Hausseite, was den Schall recht gut abschirmt. In der Umgebung sieht man noch das eine oder andere beleuchtete Zimmer, sonst nichts. Selbst das Zwitschern der Vögel, das mich tagsüber keineswegs stört, ist verstummt. Es ist fast absolut still. Gut, das klappt nur bedingt, wenn man bereits um 22.00 Uhr ins Bett zu gehen gedenkt, aber bei mir gehen die Zeiger da schon eher auf Mitternacht zu.

Mond1Ich bin kein Kind vom Dorf, ich mag es in der Stadt zu wohnen und dank einiger Ohrgeräusche herrscht bei mir seit einigen Jahren niemals vollkommene Stille. Wenn ich nach Hause komme, wird meistens sogar bewußt irgendeine Schallquelle eingeschaltet, weil ich, wenn ich alleine bin, irgendeine Art von „Unterhaltung“ brauchen kann, aber am Abend, so als Vorbereitung für die Nacht, finde ich es sowas von entspannend auf dem Balkon zu sitzen, den Kopf abzuschalten und einfach in die Dunkelheit zu blicken, wobei es in der Stadt ja niemals so richtig dunkel wird.

Mal ist der Himmel klar und man kann die Sterne sehen, mal ist der Himmel bewölkt und in der Ferne sieht man nur die besonders hellen Objekte. Wohlgemerkt ich sitze da nicht in Pullover und dicker Jacke, das fände ich mehr als unbequem, ich sitze da nur, wenn es das warme Wetter erlaubt und dann in leichter Bekleidung. Die nächste Bebauung ist einige Meter entfernt und man müßte sich schon Mühe geben, mich mittels Fernglas zu beobachten, was mir ehrlich gesagt auch egal wäre. Denkt mal darüber nach, oder gerade nicht, schaltet einfach mal alles ab, auch den Kopf, rechtzeitig bevor ihr heute Abend schlafen geht.

Haldenwetter

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Was meint ihr, können Ruhrgebietshalden das Wetter beeinflußen? Man spricht ja schon mal von einer Wetterscheide, aber von einer Wetterhalde habe ich noch nie gehört. Aber ihr kennt das, kaum geht man vor die Türe ziehen Wolken auf und vermiesen einem den Tag. Ich glaube daran, daß sich das Wetter immer dann, wenn ich eine ganz bestimmte Halde besteige, urplötzlich ändert.

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Im Jahr 2012 war ich dort und wo war die dickste Wolke? Ganau 🙂 . 2013 hatte ich die aberwitzige Idee, mitten in der Woche einen Sonnenuntergang zu fotografieren und kurz bevor die Sonne ihrem Tiefststand erreicht zogen was auf? Genau. Einige Zeit später in 2013 gab es diese Ballonaktion (ihr erinnert euch). Kaum hatten wir uns auf den Weg gemacht, zogen Wolken auf und es began es zu regnen. Ich war nicht mehr so naß seit ich drei war 😉 .

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Vorletzte Woche sollte es laut Wetterbericht, nach einem himmelblauen Samstag, einen ähnlich sonnigen Sonntag geben, ratet, wann die Wolken aufzogen. Das kann doch kein Zufall mehr sein. Welche Halde ich meine? Die Halde Haniel in Oberhausen/Stadtgrenze zu Bottrop (oder umgekehrt). Nun habe ich dem Wetter den Mittelfinger rausgestreckt, mich einfach an der höchsten Stelle zwischen die Totems gesetzt, ein kleines Picknick eingelegt und abgeschaltet. Könnte ich übrigens stundenlang machen, da sitzen und gucken meine ich. Solltet ihr mal bedeckten Himmel benötigen meldet euch bei mir, ich bringe die Wolken mit (vorausgesetzt, ihr wohnt nahe der genannten Halde 🙂 ). Anderswo funktioniert das noch nicht zuverlässig, aber ich arbeite daran 😉 .

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Und weil nur gucken auch wieder langweilig ist habe ich noch ein paar Bilder mitgebracht, für alle, die noch nie dort oben waren, klickt auf Google+ oder Flickr.

Einfach anders! Jugendliche Subkulturen im Ruhrgebiet

Seit letzer Woche läuft eine neue Ausstellung in der Zeche Hannover in Bochum. Titel: „Einfach anders! Jugendliche Subkulturen im Ruhrgebiet“ (5.4.-7.9.2014).

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Ich bin mir nicht sicher, aber manchmal habe ich das Gefühl, ich habe in meiner Jugend irgendetwas verpaßt. Jedes Jahrzehnt hatte ihre Jugendkultur. Studentenrevolte in den 60’ern, Discozeitalter in den 70’ern, Hausbesetzer und Punkszene in den 80’ern, nicht nur in Berlin, auch im Ruhrgebiet (z.B. in Bochum oder Dortmund), Graffiti und Techno in den 90’ern oder Steampunk ist heute noch aktuell. Bei keiner dieser Jugendbewegungen habe ich bewußt mitgemacht, zu keiner dieser Bewegungen kann ich mich wirklich zugehörig zählen. Vielleicht, weil ich mich niemals an irgendeine Mode anpassen wollte. Vielleicht weil ich lieber mein eigenes Ding gemacht habe.

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Die kleine aber feine Ausstellung zeigt jedenfalls an Hand von Bildern, Erzählungen und Alltagsgegenständen die Geschichte der Subkulturen des letzten Jahrhunderts. Die jüngste Bewegung „Steampunk“ war mir nicht mal bekannt. Als ich das per Instagram schrieb, schrieb mir Haydee von Zauberhaft Wohnen, daß ich doch mal googeln möge. Habe ich getan und ganz tolle Bilder gefunden. Eines betrifft z.B. das Ausstellungsstück „Uhl`scher Kalkulator“ (Laptop kann jeder 😉 ) und daß man einen USB Stick mit einem Wasserhahn versieht, damit die Daten fließen versteht sich von selbst 😀 .

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Wenn ihr Zeit habt, schaut mal rein in Bochum, es gibt einige Termine mit Führungen durch die Ausstellung, einen Rap-Workshop oder am 22.5. (Do.) um 19 Uhr einen kostenfreien Filmabend: „Die Halbstarken“ (mit Getränken und Snacks der 1950er Jahre). Eintritt in die Ausstellung ist, bis auf eine paar Sondertermine, übrigens frei. Achtet auf die begrenzten Öffnungszeiten der Zeche Hannover!

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Bilder wie (fast) immer im Ruhr2014 Album bei Google+ und bei Flickr.