Hamburg – MiWuLa, Elphi und Schokolade (II)

Willkommen zum 2. Teil von „Hamburg – MiWuLa, Elphi und Schokolade“. Ihr habt den ersten Teil verpaßt? Macht nichts, klickt einfach hier.

Mittlerweile ist es später Nachmittag, am Abend möchte ich noch in den Park Planten un Bloomen. Auf dem großen See unterhalb des Fernsehturms startet von Mai bis September jeden Abend um 22.00 Uhr (September 21.00 Uhr) ein tolles und für Zuschauer kostenfreies Wasserlichtkonzert. 30 Minuten wechseln Wasserfontänen passend zu Licht und Musik. Heute geht es um Filmmusik. Es macht Spaß zuzuschauen und ich kann den Besuch uneingeschränkt empfehlen. Die 30 Minuten verfliegen wie gefühlte 10 und kaum ist der letzte Ton verklungen schallt Applaus über den See. Ich begebe mich in Richtung Ausgang, genauer in Richtung U-Bahn gleich vor den Toren von Planten un Bloomen. Weiterlesen →

Hamburg – MiWuLa, Elphi und Schokolade (I)

Wenn ihr mir bei Instagram folgt, habt ihr vielleicht schon gesehen, daß ich Anfang des Monats in Hamburg war. Ich kann gar nicht glauben, daß es schon wieder 2 Jahre her ist, daß ich das letzte Mal hier war. Wieso rennt die Zeit eigentlich so davon? Es hat sich einiges getan in dieser Zeit, daher lade ich euch heute ein, mit mir Italien zu besuchen, über die längste Rolltreppe in die Elbphilharmonie zu fahren, Street Art zu suchen und mal zu gucken wie eigentlich Schokolade hergestellt wird. Last but not least habe ich am Ende noch den feuchten Einstieg in den Hafengeburtstag miterleben dürfen. Weiterlesen →

Fall der Berliner Mauer … in Hamburg

1945 - 1949

1945 – 1949

Erinnert ihr euch an meinen Reisebericht aus Hamburg im Frühjahr diesen Jahres? Bitte sagt jetzt nicht nein, denn ich bin sicher, daß ihr ihn gelesen habt. Dort erwähnte ich beiläufig in einem Nebensatz, eine Sonderausstellung im Miniatur Wunderland, welche die Deutsche Teilung vom 1945 – 1989 darstellte. Dioramen, die ein und die gleiche Kreuzung (in Berlin) im Wandel der Zeit darstellten. Leider habe ich vergessen den passenden Beitrag nachzuliefern 😦 , Asche über mein Haupt. Aber vielleicht war es auch gut so, denn gerade jetzt paßt es besonders gut.

Während ihr das hier lest, packe ich die Koffer für eine kleine Reise nach Berlin und dort jährt sich in diesem Jahr zum 25. Mal der Fall der Berliner Mauer. Am 9. November wird es eine große Feier und entlang des ehemaligen Mauerverlaufs eine große Lichtinstallation mit tausenden beleuchteten und mit Helium gefüllten Luftballons geben. Darüber aber mehr, wenn ich aus Berlin zurück bin. Jetzt erstmal die versprochenen Bilder, die an einigen Stellen erschreckend echt wirken. Dabei sind es nur nachgebaute Szenen im gängigen Modelleisenbahn Format. Entwickelt wurde die Ausstellung übrigens vom Miniatur Wunderland zusammen mit der Hamburger Landeszentrale für politische Bildung.

Ihr könnt jedes Bild anklicken und vergrößern oder ihr schaut bei Flickr bzw. Google+ ins Album Hamburg 2014. Berlin 2014 steht dann demnächst ins Haus, man sieht sich vielleicht bei Twitter, Facebook, Google+ oder Instagram (Links dazu gibt’s rechts (deutsche Sprache, lustige Sprache)).

Drei Tage in Hamburg

Schon mal in einem Supermarkt zu Mittag gegessen oder ein Riesenrad mitten in der Stadt stehen sehen? Schon mal die AIDA blue zunächst im Modell und dann in voller Größe gesehen? Ich war letzte Woche mal wieder in Hamburg und das habe ich zu sehen bekommen.

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Mein Hauptziel in den 2 1/2 Tagen Hamburg war wieder mal der Besuch des Miniaturwundeslandes. Seit im letzten Jahr der Flughafen in Betrieb genommen wurde, gibt es wieder einen Grund mehr Europas größte Eisenbahnausstellung zu besuchen. Mitlerweile ist die Ausstellung so groß, daß der Besucher, der zum ersten Mal kommt, erschlagen sein dürfte. Längst geht es nicht mehr nur um „Modelleisenbahn“. Alles an einem Tag zu sehen ist fast unmöglich, vor allem weil man die vielen „versteckten“ Späße welche die Macher sich haben einfallen lassen erst durch genaues Hingucken entdeckt. Trotzdem beeindruckt ein Besuch jedes Mal aufs Neue.

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Von der Speicherstadt zur Hafencity sind es nur wenige Meter und natürlich wächst die Hafencity langsam, aber wenn man zwei Jahre nicht mehr da war, sieht man schon die Unterschiede zum letzen Besuch. Die neue Einkaufsstraße (Überseeboulevard) kam mir noch etwas verlassen vor, wenn ich mal vergleiche welche Besuchermengen einem z.B. am Jungfernstieg entgegenkommen. Vermutlich braucht die Hafencity noch etwas Zeit und vor allen Dingen die U-Bahn. Wer momentan in die Hafencity möchte (oder muß) ist auf den Bus angewiesen. Zwar gibt es 3 Buslinien, die aus verschiedenen Ecken vor der Speicherstadt zusammenlaufen, zur Hauptzeit sind aber selbst die so rappelvoll, daß die Türen nicht mehr schließen (ihr wißt schon Sardienenbüchse 😉 ). Vielleicht werden die neu erbauten Wege interessanter, wenn eine annehmbarere Möglichkeit besteht, die Hafencity zu erreichen. Wenn ich mir die Lokale und Bäckereien im ersten Bauabschnitt ansehe, scheint die Akzeptanz mitlerweile ganz o.k.

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Bereits im letzten Jahr stand das größte transportable Riesenrad in der Hafencity und dieses Jahr hatte ich das Glück, daß es wieder dort stand. Die Gelegenheit also Hamburg, na sagen wir mal einen Teil Hamburgs, aus 60 Metern Höhe zu betrachten. Eigentlich schade, daß die Fahrt mit dem Riesenrad so schnell wieder zu Ende war. Also auf zu einem leckeren Langneseeis, frisch zubereitet im Unileverhaus. Man glaubt ja garnicht, was Unilever so alles herstellt. Von der Salatsauce bis zum Deo, von der Tütensuppe bis zum Shampoo, im Unilevershop gibt es alles zu kaufen, was das Unternehmen herstellt.

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Mittag essen, kein Problem. Restaurants gibt’s in Hamburg wie Sand am Meer, aber ich hatte wenig Lust mir eine ganze Stunde Zeit rauben zu lassen. Aber auch da gibt’s ungewöhnliche Abhilfe. Da die Hafencity tagsüber von vielen Berufstätigen bevölkert wird hat sich der neu eröffnete Edeka etwas einfallen lassen. Vom Lieferdienst bis zum Stehimbis (frisch gekocht) wird alles angeboten. Im hinteren Teil des Ladens gibt es eine kleine Theke mit frischem Mittagessen wie in einer Kantine. Man nimmt das Essen unkompliziert an Stehtischen ein, wohlgemerkt mitten im Supermarkt zwischen den Joghurts und den Käseschachteln … z.B. Frikadelle mit Bratkartoffeln für 4,15 Euro. Nach einem Kaffee in der nächsten Bäckerei geht es zum nächsten Fotoobjekt, dem Horizon Field.

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Eine riesige schwarz glänzend lackierte Platte in den Maßen 4890 x 2490 x 206 cm (LxBxH), an 8 Stahlkabeln, 7,4 Meter vom Boden entfernt aufgehängt. Gesamtgewicht 67 Tonnen (39,4 Tonnen Stahl + 22,9 Tonnen Holz + 4,7 Tonnen PU-Beschichtung), frei schwingend. Man fühlt sich oben wie auf einem Schiff und muß (als Teil des Kunstobjektes) sein Gleichgewicht bewahren. Besonders interessant war ein Versuch, den eine Schulklasse durchgeführt hat. Alle Schüler stehen in einer Reihe, auf drei werden drei Schritte vor gemacht, denn drei zurück dann drei vor … und das Ganze dreimal. Ich sage euch das Horizon Field kam ganz schön in Schwingung. Wenn ihr Interesse habt, das ganze befindet sich in einer der Deichtorhallen, der Eintritt ist frei und die Ausstellung dauert noch bis zum 9. September 2012. Betreten wird das Horizon Field übrigens nur barfuß oder mit Socken.

Ach ja, bevor ich’s vergesse, mehr Bilder im speziellen Hamburg Album bei Flickr, Sevenload oder Google+ / Picasaweb.

Sommerliches Hamburg

In der vergangenen Woche war ich mal wieder in Hamburg. Ich habe die freie Zeit genutzt und mich wieder mal in der Hafencity umgesehen (alleine schon deßhalb, weil das Seminargebäude welches ich aufsuchen durfte, sich dort befindet), ich war mal wieder im MiniturWunderLand und zum ersten Mal im Botanischen Garten in Klein Flottbek. Aber der Reihe nach …

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Am Ankunftstag habe ich gleich einen Abstecher ins MiWuLa gemacht. Schließlich wurde vor einiger Zeit die Schweiz dort eröffnet und ich hatte selbige noch nicht gesehen. Alleine zwei Stunden habe ich mich in unserem „Nachbarland“ aufgehalten bevor ich dann nochmal in die bereits bekannten Bereiche des MiniaturWunderLandes gegangen bin. Besonders witzig fand ich die Darstellung eines Stausees mit den darin versunkenen Häusern und den niedlich spukenden Gespenstern. Die Zeit in der Ausstellung vergeht regelrecht wie im Fluge. Auch wenn’s 10,- Euro Eintritt kostet, das lohnt immer wieder.

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Den nächsten Abend habe ich dann im Botanischen Garten verbracht (S-Bahn bis Klein Flottbek). Ein riesengroßes Gelände in dem man sich ebenfalls 2-3 Stunden aufhalten könnte. Highlight war die Pyramide der Vereinigten Arabischen Emirate wiederzusehen, der ich seinerzeit auf der IGA 2003 in Rostock schon begegnet war.

Morgens bietet sich immer mal die Gelegenheit einen Abstecher zu den neuen Gebäuden der Hafencity zu machen. Ich war jetzt ein Jahr nicht dort und seitdem ist wieder eine Menge gebaut worden. Aber trotzdem wird es noch Jahre dauern, bis alle Bauabschnitte fertig sind. Dort wo noch Bagger und Kräne rollen fehlen z.Zt. noch die Grünflächen, aber es macht trotzdem Spaß immer wieder nach neuen Blickwinkeln und neuen Persektiven zu suchen.

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Den dritten Abend bin ich auf den Spuren von Ina Müller gewandelt. Wer schon mal die Sendung „Ina’s Nacht“ gesehen hat, weiß, daß die Sendung in einer ganz kleinen Kneipe in Altona produziert wird, kaum Platz für 10 Leute und genau dorthin habe ich mich begeben. „Zum Schellfischposten“ heiß Hamburgs älteste Seemanskneipe unweit der Köhlbrandtreppe und als ich sah, daß es dort auch noch Duckstein im Ausschank gab, wußte ich wo ich an dem Abend ganz in Ruhe mein Feierabendbierchen genießen durfte 🙂 .

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Am letzten Abend war das Wetter dann nicht mehr ganz so gut, aber endlich habe ich mal Zeit gefunden mir den Sprinkenhof von außen und vor allem von innen anzusehen. Das Treppenhaus war in einem Reiseführer als sehenswert gekennzeichnet, aber bisher war das Haus immer zu, wenn ich dort war. Seht selbst, fotographisch in der Tat ein Leckerbissen.

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Das soll’s für dieses Mal gewesen sein, Bilder gibts im „Hamburg 2010“ Album bei Flickr, Sevenload und Picasaweb.