Hamburg – MiWuLa, Elphi und Schokolade (I)

Wenn ihr mir bei Instagram folgt, habt ihr vielleicht schon gesehen, daß ich Anfang des Monats in Hamburg war. Ich kann gar nicht glauben, daß es schon wieder 2 Jahre her ist, daß ich das letzte Mal hier war. Wieso rennt die Zeit eigentlich so davon? Es hat sich einiges getan in dieser Zeit, daher lade ich euch heute ein, mit mir Italien zu besuchen, über die längste Rolltreppe in die Elbphilharmonie zu fahren, Street Art zu suchen und mal zu gucken wie eigentlich Schokolade hergestellt wird. Last but not least habe ich am Ende noch den feuchten Einstieg in den Hafengeburtstag miterleben dürfen.

Mein Zug rollt ziemlich pünktlich in den Hamburger Hauptbahnhof ein. Dieses Mal habe ich ein neues Hotel aus der Liste der möglichen Hotels ausgewählt. Es liegt so 6-8 Minuten vom Hauptbahnhof entfernt und glänzt auf GoogleMaps noch durch Bautätigkeit. In StreetView ist sogar nur großer leerer Platz zu sehen. Also ging ich von einem relativ neuen Hotel aus, das ich zusammen mit der Bahnfahrt wieder über Hamburg Tourismus gebucht hatte.

Wie immer war die Hamburg Card, zur kostenfreien Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel sowie verschiedener Rabatte, Teil der Reise. Zusätzlich wurde ich beim geplanten Rahmenprogramm durch Hamburg Tourismus unterstützt, dafür auf diesem Weg nochmal vielen Dank. Daß die Unterstützung keinen Einfluß auf die wiedergegebenen Eindrücke dieses Blogbeitrags hat versteht sich wie immer von selbst.

Miniaturwunderland

Der erste Tag startet, nach dem Frühstück, in Italien, na ja eigentlich in der Speicherstadt, noch genauer im Miniaturwunderland. Seit Jahren schon bin ich begeisterter Besucher dieser größten Modelleisenbahn der Welt, wobei der Begriff Modelleisenbahn der Leistung keinesfalls gerecht wird. Es ist wirklich ein Wunderland, das Ende 2000 seine Erfolgsgeschichte startete. Nach einigen TV Berichten dürfte ich so um 2003/2004 das erste Mal da gewesen sein und danach alle paar Jahre wieder, denn die Macher stehen nicht still. Kaum ist ein Abschnitt fertig, wird der nächste in Angriff genommen. Ende 2016 ist Italien hinzugekommen und begeistert mich wie der Rest der Anlage auch. Ich laufe locker eine Stunde am neunen Teil der Anlage auf und ab, um die besten Fotopositionen zu finden.

Die untergegangene Stadt Pompeji ist wieder aufgetaucht, Strände und Berge mit den Küsten Cinque Terre und Amalfi sind ebenso zu finden wie der Petersplatz in Rom und das Kolosseum. Nicht zu vergessen der Vesuv, der immer, wenn es wieder für kurze Zeit Nacht wird im Wunderland, geräuschvoll ausbricht. Hier wird am Papamobil geschraubt, da verstecken sich die Ghostbusters. Ich bin ja gespannt, ob es in nicht allzu ferner Zukunft wirklich über den Fleet ins Gebäude gegenüber geht, zumindest haben die Wunderland Macher die Erweiterung ins Auge gefaßt. Da mein Speicher mit neuen Eindrücken voll ist, ziehe ich mich zurück und beende nach 3 1/2 Stunden den Besuch schweren Herzens.

Elbphilharmonie

Als ich wieder auf der Straße vor dem Wunderland stehe, sieht es für einen Moment so aus, als käme die Sonne hervor. Zeit ans andere Ende der Speicherstadt zu laufen, denn als nächstes wartet der Besuch der Elbphilharmonie auf mich. Seit vielen Besuchen in Hamburg durfte ich immer an der Fassade emporschauen, zunächst von Kränen umstellt, später in der Sonne glitzernd, seit 2016 ist die Plaza für die Öffentlichkeit zugänglich. Wenn ihr euch den Zutritt reservieren möchtet, selbst wenn es online 2,- € kostet, klickt unter www.elbphilharmonie.de oben rechts auf „Plaza Ticket“. Mit dem QRCode auf dem Papier könnt ihr das Drehkreuz am Eingang freischalten und steht allsbald auf Deutschlands längster Rolltreppe. Tickets vor Ort gibt es selbstverständlich auch. Über die 82 Meter lange, gebogene Rolltreppe, die sogenannte Tube, geht es aufwärts, Fahrtzeit etwa 2,5 Minuten.

Ich lande zunächst vor einem großen Panoramafenster mit Blick auf den Hafen. Aber es geht noch höher. Eine zweite kürzere Rolltreppe bringt mich und alle anderen auf die Plaza im 8. Obergeschoss. Weil es windig und kühl war, waren die Durchgänge mit Glasscheiben verschlossen. Wie komme ich denn hier raus? Plötzlich schiebt sich wie von Geisterhand eine Türe beiseite und gibt einen Weg nach draußen frei. Ich versuche die ersten Eindrücke aufzusaugen. Ganz schön imposant, das ist sie also die Elbphilharmonie. Auf der Außenplaza kann man die Philharmonie schließlich einmal komplett umrunden. Ich laufe einmal, zweimal, dreimal, kann mich nicht satt sehen. Plötzlich tauchen über uns zwei Hubschrauber auf, fliegen heran und bleiben in der Luft stehen als würden Sie etwas suchen oder filmen. Während ganz weit unten die Ausflugsschiffe vorbeiziehen drehen die Hubschrauber nach einigen Minuten wieder ab.

Nach zwei weiteren Runden auf der Außenplaza begebe ich mich wieder nach drinnen und lausche ungeplant einer gerade stattfindenden Führung. Ich setzte mich unauffällig in die Nähe, wechsel den Akku in meiner Kamera, als die Führung einfach weiterzieht 😉 . Jetzt brauche ich doch wenigstens noch ein Erinnerungsstück. Im Elphi Shop erwerbe ich eine Kaffeetasse mit Elphi Motiv und mache mich dann wieder auf den Rückweg, über die endlos wirkende Rolltreppe. Mehr aus Hamburg morgen im zweiten Teil von „Hamburg – MiWuLa, Elphi und Schokolade“.

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