Ein Samstagnachmittag im Krefelder Zoo

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Auf meine Frage bei Twitter „Was soll ich heute tun“ bekam ich die Antwort „Die Seele baumeln lassen“. Während andere dazu Samstag in den Wald (oder zum Fußball 🙂 ) gehen, gehe ich Samstag Nachmittag in den Zoo. Es war erstaunlich leer, weil vermutlich alle zum Weihnachtseinkauf unterwegs waren, so daß ich genug Zeit hatte vor den Tiergehegen auf interessante Begebenheiten zu warten. Klar, mit Kind hält man es keine 5 Min. vor einem Gehege aus, wenn sich gerade nichts tut, aber wenn man einfach mal wartet, tut sich vielleicht doch was. Manchmal sind selbst die Tiere neugierig und wollen wissen, warum steht denn da einer seit einer 1/4 Stunde vor der Glasscheibe ;-). Da gehen wir mal gucken. Ich bin mir ziemlich sicher, daß ich meine Jahreseintrittskarte 2016 verlängern werde.

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Lieber Zoo statt Parkplatzstreß

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Da bin ich doch heute, 4 Samstage vor Weihnachten, tatsächlich auf die verrückte Idee gekommen, mit dem Auto nach Düsseldorf zu fahren. Klar hätte ich den ÖPNV nehmen können, aber ich hatte halt die Idee das Auto zu nehmen (und noch 8,50 Euro Parkguthaben). Ich wollte mir die neue U-Bahn Station Schadowstr. ansehen (Wehrhahnlinie), mal über den Weihnachtsmarkt bummeln und zum Riesenrad am Burgplatz.

Das erste Parkhaus (Ratinger Tor) sollte lt. App noch 74 freie Parkplätze haben, war jedoch voll, das zweite und dritte war lt. App bereits belegt und selbst in der Tiefgarage Altstadt Rheinufertunnel (über 800 Parkpätze) ging nichts mehr vorwärts (an den Rheinterassen übrigens auch nicht). Da hatte ich die Faxen dicke, habe im Parkhaus umgedreht (noch vor der Schranke) und habe die Flucht ergriffen.

Es gibt nichts, was ich mehr hasse, als Parkplatzsuche, während man darauf achten muß, daß einem unterdessen kein anderer in die Karre fährt. Da sind Staus, die es übrigens weder auf der Hin- noch auf der Rückfahrt gab, noch entspannend. Also habe ich mich stattdessen entschlossen eine Stunde im Krefelder Zoo zu verbringen und die war wesentlich entspannter. Ich wünsche euch einen entspannten 1. Advent, ihr könnt sicher sein, ich werde den Sonntag auf der Couch verbringen :-).

Jahresrückblick 2015

Wie gut seid ihr im Einschätzen von Zeit. Könnt ihr 60 Sekunden abzählen ohne auf die Uhr zu gucken? Erinnert ihr euch an Dinge die länger zurückliegen? Und wie sieht es aus mit Dingen, die ihr dieses Jahr erlebt habt? Könnt ihr den Monat noch benennen? Ich finde das manchmal ziemlich schwierig, außer wenn man einen Bezug hat. So weiß ich z.B., daß ich im Sommer an der holländischen Nordseeküste war und weil ich währenddessen Geburtstag hatte, kann ich die Tage auf Anfang August datieren. Und damit sind wir auch schon mitten im Jahresrückblick, wenn die Tage wieder kürzer und die Nächte wieder dunkler werden :-).

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Weite Touren mit dem Auto sind dieses Jahr weniger gewesen, obwohl … einen Rundreise zum Wasserschloß Wittringen und nach Westerholt war dabei, ebenso wie mindestens zweimal die Halde Hoheward. Dafür habe ich andere Halden wie die Schurenbachhalde in Essen oder die Halde Rheinelbe (Himmelstreppe) in Gelsenkirchen in diesem Jahr gar nicht besucht. Macht ja nichts, umso interessanter wird’s in 2016. Trotzdem hat sich einiges angesammelt im abgelaufenen Jahr. 1 x Hamburg, 2 x Berlin, diverse Ausflüge ins westliche Ruhrgebiet und Besuche vor der eigenen Haustüre z.B. in der Landeshauptstadt Düsseldorf, im Botanischen Garten oder im Krefelder Zoo. Erneut gefallen hat mir auch das Parkleuchten im Grugapark in Essen. Ich hoffe nur, daß im kommenden Jahr nicht wieder so viel zerstört bzw. geklaut wird, wie in diesem Jahr.

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Beim Durchstöbern der Blogbeiträge dieses Jahres, fallen mir Dinge wie der Gipfelstürmertag (Krefeld mal aus der Hochhaussicht betrachten) oder mein Trip von Hattingen zur Burg Blankenstein wieder ein. Das war auch ein toller Tag, der zum Abschluß für heiß gelaufene Füße mit einem kühlen Eis belohnt wurde (nein nicht auf die Füße, im Hörnchen 😉 ). Neue und bisher nicht erwanderte Ziele waren dieses Jahr auch der Bergpark Lohberg in Dinslaken, die Ruine Neue Isenburg, hoch über dem Baldeneysee (in Essen) und der bunte Strommast, im schönen Wichteltal (so hieß der Weg/die Straße) in Essen Überruhr. Ich hoffe die Angabe stimmt so in etwa, falls ihr auch mal hin wollt.

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Sport und Kulturveranstaltungen wie die Ruhrgames oder der Schiffskorso auf dem Kulturkanal (Rhein-Herne-Kanal) waren beeindruckend, sind aber schon fast wieder aus dem Gedächtnis verschwunden, Street Food Festivals waren hingegen dieses Jahr zum ersten Mal groß im Kommen. Kennen gelernt habe ich Street Food im Landschaftspark in Duisburg (ein regnerischer und dadurch ein etwas matschiger Samstag) und einige Wochen später dann beim „Schönen Alfred“ in Essen. Irgendwann im Spätsommer schwappte der Trend dann sogar ins beschauliche Krefeld. Eins hatten fast alle gemeinsam, sie kosteten (außer in Duisburg) 3,- € Eintritt und es war meist brechend voll.

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Überhaupt machte mir das Achterbahnwetter in diesem Sommer auch das eine oder andere Mal einen Strich durch die (Ausflugs-)Rechnung. Stand ich parat, war das Wetter unpässlich (sprich nicht fototauglich) und war das Wetter gut, konnte ich gerade mal nicht. Trotz allem bin ich am Ende des Jahres doch wieder überrascht, wo ich so alles war. Ein Teil der Unternehmungen wurde bei mir wieder begleitet durch die RuhrTopCard, die für rd. 45,- € (für Neukunden 49,- €) diverse freie Eintritte oder Vergünstigungen bis zu 50% gewährte. Mal sehen, was die RuhrTopCard im kommenden Jahr zu bieten hat, denn lohnen soll es sich ja schon. Apropo nächstes Jahr, 2016 wird wieder das Jahr der Emscherkunst, dieses Mal im östlichen Ruhrgebiet, was für mich weitere Wege bedeutet.

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Das Dampffestival, welches alle zwei Jahre in Bochum (Zeche Hannover) stattfindet wartete dieses Jahr nicht nur mit Dampf im Kessel auf, sondern lud auch gleich zum großen Steampunktreffen ein und das bedeutete eine Reihe von zusätzlichen Chancen Fotos zu machen. Ach ja Fotos, bevor ich das später vergesse, wenn ihr auf die Idee kommt, mal in meinen Fotos der letzten Jahre stöbern zu wollen, klickt ruhig mal hier. Und wenn ihr jetzt denkt, schöne Fotos, immer läuft das mit den Fotos auch nicht rund. Im Sommer war ich ein zweites Mal (nach 2014) in der aktuellen Ausstellung im Gasometer Oberhausen, weil ich dachte, mit der SLR gibt’s bessere Fotos vom Geschehen, aber ohne Stativ und entsprechender Belichtung ging das leider in die Hose. Stattdessen gab’s den Sitzsack Fauxpas, weil ich es gewagt hatte, selbigen von der Treppe zu entfernen, ihr erinnert euch vielleicht.

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2015 war ein Kurzreisejahr, denn im Frühjahr war ich in der Hauptstadt, um kostenlose Museen zu besuchen, vor der Kulturbrauerei die Liebe in Form von 5 Buchstaben zu finden und Berlin mal im Frühling zu erleben. Dafür sollte es im Sommer nach Hamburg gehen, um mal warmen Regen abzubekommen. Was soll ich euch sagen, es war unerwartet trocken in Hamburg und Sonne von früh bis spät. Also genau das richtige Wetter, um die 544 Stufen der Petrikirche zu erklimmen. Grandiose Idee 😉 , aber auch grandioser Ausblick auf Hamburg von da oben. Außerdem habe ich es auch mal geschafft mir die Wasserlichtorgel in Planten und Bloomen anzugucken und ich war nicht der einzige. Im Herbst, also gerade vor ein paar Wochen, war ich dann nochmal in der Hauptstadt, um mir wieder beleuchtete Dinge anzusehen, dieses Mal waren es aber nicht die Wasserfontänen sondern Gebäude. Eine echt coole Sache im doppelten Wortsinn, bei Temperaturen zwischen 2 und 10 Grad.

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Die besonders warmen Tage dieses Sommers habe ich am Baldeneysee und im Duisburger Zoo zugebracht. Beinahe hätte ich mich auch in die kühlen Fluten der Seelöwen gestürzt, aber da waren schon die Taucher der Tauchergruppe im Becken. Weiß der Henker, was die da gemacht haben, mit Fisch gefüttert wurden sie jedenfalls nicht 😀 . Im August ging es für mich zum ersten Mal an die holländische Nordseeküste (Zeeland). Der erste Eindruck war so gut, daß ich mir vorstellen könnte, auch im kommenden Jahr nochmal ein paar Tage dort zu verbringen. Dieses Mal war’s der CenterPark, aber vielleicht habt ihr noch einen Tipp für eine andere Unterkunft. Kaum wieder zurück wurden ein paar Kunsttage eingeschoben. Zuerst ging es zur „Wood Art Gallery“, einem Stückchen Krefelder Naturschutzgebiet, welches mit ausgefallenen Bildern auf Industrieresten beeindruckte und ein paar Tage später zum „Urban-Art-Festival“ nach Düsseldorf, wo Street Art Kunst auf und in zum Abriß stehenden Häusern präsentiert wurde.

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Im September war dann mein Gehirn kurzfristig eingefroren, als ich mangels Orientierung mein Auto im Oberhausener Centro Parkhaus suchen mußte 🙂 und wieder bei Sinnen habe ich euch noch etwas zum Thema „Kostenlose WLAN Hotspots“ und „Parkgebühren zahlen per SMS“ erzählt. Im Beitrag ging es hauptsächlich um Parkmöglichkeiten in Düsseldorf, mittlerweile habe ich mich aber auch in Duisburg und Essen umgeguckt. In beiden Städten gibt es Parkhausbetreiber, die mit PrePaidkarten arbeiten (Schranke öffnen ohne lästigen Weg zum Kassenautomaten, eine überregionale Karte teste ich z.Zt. noch) und im Einkaufszentrum Limbecker Platz gibt es eine Karte mit RFID Chip (analog evopark), welche euch die Schranke per Funk öffnet. Schließlich habe ich mich Ende September selbst als Peanuts Avatar erstellt. Und, wieder erkannt 😉 ?

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Im Oktober fielen dann die ersten Schneeflocken, während es ein paar Tage später plötzlich wieder 18-20 Grad warm war. Nach dem Festival of lights in Berlin habe ich die Herbsttage im Landschaftspark Duisburg, im Stadtwald und im Botanischen Garten Krefeld auf SD Karte gebannt und beim Persektivwechsel einen Bunker besucht. Mal sehen, was sich jetzt noch im November tut, denn wenn ich ehrlich bin, ich bin ein bisschen müde. Müde, weil der Winter vor der Türe steht und auch ein bisschen Ausflugsmüde. Dafür liegt neben mir schon ein erster Notizzettel mit Urlaubsterminen für 2016 und wie jedes Jahr startet die Überlegung für eine Neuauflage der RuhrTopCard.

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Wenn ihr nochmal eintauchen wollt in ein paar Blogbeiträge des zu Ende gehenden Jahres, hier wäre eine kleine Auswahl …

– Im Januar hat’s z.B. kurz und heftig geschneit – Winterwunderland
– Im Februar war wieder Parkleuchten und Sonnenstrahlen schienen auf die Halde Haniel
– Im März habe ich Sturmschäden begutachtet und den bunten Strommast gesucht
– Im April gab’s den Gipfelstürmertag in Krefeld, ein Besuch auf der Burg Blankenstein, im Eisenbahnmuseum in Bochum und die Schiffsparade auf dem Rhein-Herne-Kanal.
– Im Mai ging’s vom Wasserschloß Wittringen nach Westerholt, nach Berlin, in Bochum gab Dampf und Steampunk und in Krefeld war wieder Flachsmarkt.
– Im Juni liefen die Ruhr Games, der WDR hat „Ein Tag Live“ veranstaltet und es war wieder Zeit für die Extraschicht.
– Im Juli gab’s meinen Heißen Tag im Zoo und ich war in Hamburg.
– Im August war ich in Zeeland und zum Urban-Art-Festival.
– Im September gab’s ein buntes Allerlei z.B. der Dampflokbesuch im LaPaDu.
– Im Oktober habe ich den Herbst gesucht und noch einmal Berlin besucht.
– November ist natürlich noch im Gange und Dezember kommt bekanntlich noch, da mußt ihr wohl nochmal auf die Webseite zurückkehren, wenn dieser Blog schon online ist ;-).

Perspektivwechsel im Herbst

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Samstag hatte ich die Lämmer … öhm ne Moment … das Dilemma, ob ich mich nach Kaffee und Brötchen beim Krefelder Persektivwechsel drinnen umgucken oder lieber bei Herbstsonne draußen umgucken soll? Ich habe mich spontan für beides entschieden, denn auch mein geliebter Botanischer Garten hatte Samstag seinen letzten Tag, bevor die Winteröffnungszeiten (Mo.-Do. 9-15 h, Fr. 9-12 h, Sa./So. geschlossen) wieder starten. Außerdem sollte noch ein bisschen Herbst auf SD Karte gebannt werden.

Botanischer Garten

In der vergangenen Woche hatten sowohl ich als auch die Bäume ein Problem mit der Umstellung auf Winterzeit. Ich weil ich Dienstag nach Feierabend eigentlich noch einen Abstecher in den Botanischen Garten machen wollte, mich plötzlich aber mit der untergehenden Sonne konfrontiert sah. Die Bäume, weil sie am Dienstag noch 90% der Blätter hatten, am Samstag, keine 4 Tage später, jedoch 90% ihrer Blätter abgeworfen hatten. Dafür belohnte mich der Rest durch tolle Herbstfarben.

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Nur drei Ecken weiter ging es am Samstag auch noch einmal in den Krefelder Zoo, ebenfalls bevor die Winteröffnungszeiten starten (täglich 9-17 h). Nicht daß ich dieses Jahr so selten dort gewesen wäre, aber Zoobesuche finde ich sehr entspannend. Da stehe ich einfach mehrere Minuten vor einem Gehege und beobachte z.B. den Gorilla beim Mittagsschlaf, den Pinguin bei der Fellpflege oder den Jaguar beim Sex … ooops was, ja Jaguar Männchen und Weibchen waren zusammen und durften. Ob sie wollte, kann ich nicht beurteilen, er schon ;-).

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Jetzt wurde es aber langsam Zeit, sich mal dem Perspektivwechsel zuzuwenden. Nur zwei Straßenblocks vom Zoo entfernt befindet sich an der Schönwasserstraße ein Hochbunker. Nun bin ich schon einige Male über die angrenzende Friedrich-Ebert-Straße gefahren, aber daß an der Ecke zur Schönwasserstraße ein Hochbunker steht ist mir nie bewußt aufgefallen. Nun braucht man Bunker zu unserer Zeit glücklicherweise nicht mehr, aber in den Jahren zwischen 1939 und 1945 fanden in diesem Bunker viele tausend Personen Schutz. Trotz 1,40 Meter dicken Wänden soll der Bunker bei unmittelbaren Bombenangriffen gewankt haben, wie ein Fahnenmast im Wind. Im Erdgeschoß befindet sich heute das Logistikzentrum der „Krefelder Tafel“, wir sind in das innere und dort erst in die zweite, dann in die siebte Etage.

Glück auf

Kleines Handicap, der Bunker ist nicht beleuchtet, aber zum Glück wurden ein paar Taschenlampen verteilt, denn stockfinster wäre sonst noch geprahlt 😀 . Wir bekamen die Lüftung, die noch vorhandenen Filter und last but not least die Toiletten zu sehen ;-). Gut daß die Kamera einen Blitz eingebaut hat, denn auf diese Weise konnte ich euch ein paar Schnappschüsse mitbringen. Plötzlich erfaßte der Lichtschein Leichen 😮 … Vogelleichen, denn Tauben, die einmal in den Bunker reingeflogen sind, finden i.d.R. nicht alleine wieder raus. Zurück ans Tageslicht hatte ich irgendwie einen staubigen Nachgeschmack auf der Zunge und war froh, daß ich vor mehr als 70 Jahren nicht in so einem Schutzraum sitzen mußte. Zu einem weiteren Perspektivwechsel konnte ich mich nicht mehr durchringen, aber vielleicht klickt ihr mal auf Tanja’s oder Stephanie’s Blog.

Oldtimertreffen zw. Krefeld und Herten

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Der Picknickkorb steht auf dem Rücksitz des Rolls Royce, so als käme die feine Gesellschaft gleich zurück um ihn zu ab zu holen. Er fährt, genauso wie der Ford, mit Köfferchen auf dem Trittbrett, heute ohne Verdeck. Es ist September, die Sonne scheint bereits auf herbstlicher Sparflamme und trotzdem haben wieder einige Old- und Youngtimer den Weg zum Parkplatz an der Krefelder Rennbahn gefunden. Obwohl der Parkplatz sich schnell füllt, sind die Stellplätze nicht ausgebucht. Noch drei Tage bis Herbstanfang. Die Rolls Royce und Ford aus dem letzten Jahrhundert werden sicher bald wieder eingemottet, präsentieren sich heute aber nochmal von ihrer schönsten Seite.

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Woran merkt man, abgesehen von Sonne auf herbstlicher Sparflamme, daß der Herbst naht? An bunten Blättern? Daß es wieder früher dunkel wird? Ja, alles richtig, aber auch daran, daß sich die Oldtimertreffen für dieses Jahr dem Ende zu neigen. Krefeld hatte am vergangenen Sonntag seinen letzten Termin in diesem Jahr, das, wenn ich ehrlich bin, wieder verflogen ist wie nichts (also das Jahr, nicht das Treffen 🙂 ). Im hinteren Teil des Platzes steht ein Anbieter von Kunststoffteilen, der aushelfen kann, wenn mal ein Ersatzteil nicht mehr lieferbar ist. Moderne Technik ist manchmal doch nützlich, denn heutzutage kann man Teile vermutlich aus dem 3D Drucker fertigen.

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Während ich auf der Suche nach schönen Fotomotiven bin, fachsimpeln die Fachleute an der offenen Motorhaube. Das ältere Ehepaar klappt die Campingstühle auf und macht es sich neben dem eigenen Schätzchen aus Chrom und Blech gemütlich. Kennt ihr das Ehepaar Flönz aus der Wiwaldi-Show (WDR) 😀 ? Ich bin froh, daß wir ein solches Treffen hier in Krefeld haben, dennoch sind Autos für mich Fortbewegungsmittel, schön anzusehen und eben Fotomotive :-). Unterdessen kämpft der Blogger (also ich) an der Rennbahn, weil etwas abseits der Wohnbebauung, immer wieder mit dem Problem Handyempfang. Gerade noch 4G, dann wieder nur noch EDGE.

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Apropos Problem, wie ich bereits mehrfach erwähnt habe, ist das andere große Oldtimertreffen an der Zeche Zollverein dieses Jahr den Bauarbeiten auf dem Zechengelände zum Opfer gefallen, aber ein neuer Treff zeichnet sich in Herten an der Zeche Ewald ab. Ein erster und für 2015 gleichzeitig letzter Termin findet am ersten Oktobersonntag (10.00 – 15.00 Uhr) statt, weitere dann vermutlich im nächsten Jahr. Außerdem wird die Zeche Ewald, wie kürzlich verkündet wurde, ab irgendwann in 2016 zur „MOTORWORLD ZECHE EWALD RUHR“. Erste Impressionen des Konzeptes finden sich hier.

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Das könnte ein neuer Treffpunkt für Oldtimerfans im Ruhrgebiet werden, ähnlich der Classic Remise in Düsseldorf, aber auf altem Zechengelände und damit vor historischer Kulisse und viel Platz drumherum. Ich bin schon gespannt auf das kommende Jahr, allerdings ist die Zeche Ewald für mich leider nicht gleich um die Ecke. Bis es soweit ist, genieße ich die Treffen im hiesigen Stadtwald (oder bei Mo’s Bikertreff an der Kleinewefersstraße), die für Besucher und Teilnehmer am Sonntagvormittag eine Mischung aus Sonntagsspaziergang und Picknick, aus Fachsimpeln und Benzinduft schnuppern sind. Noch ein paar Fotos? Hier entlang zu Google Fotos oder Flickr.

Kostenlose WLAN Hotspots

WLAN_1 Na, ist eure Stadt auch schon an ein kostenloses WLAN Netz angeschlossen worden? Die öffentliche WLAN Versorgung ist zwar immer noch eine Inselversorgung, aber die Inseln werden langsam größer. Einziger Haken, fast jede Insel hat ihre eigene Lösung. Bereits vor einiger Zeit wollte ich in Düsseldorf das WLAN Netz der Firma WALL AG testen, bisher bin aber nicht dazu gekommen. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben. Unterdessen nimmt die Firma Unitymedia hier in NRW die Fäden in die Hand. Köln, Düsseldorf, Krefeld, Oberhausen, Essen, Gelsenkirchen, Bochum oder Dortmund … die 100 größten Städte in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg sollen bis Jahresende mit kostenlosem WLAN versorgt werden.

Bis zu 100 MB pro Tag können dort kostenfrei genutzt werden. 100 MB sind nicht viel? Tja, kommt natürlich darauf an, was man so macht. 100 MB am Tag sind immerhin 3 GB im Monat. Außerhalb des Verbreitungsgebiets von Unitymedia ist Kabel Deutschland ähnlich fleißig und, wie ihr euch vielleicht erinnert (siehe Reisebericht), ist Hamburg mit kostenlosen Telekom Hotspots (60 Minuten pro Tag) versorgt. Und wie geht das jetzt?

Unitymedia
WLAN_UM Ihr sucht euch einen öffentlichen WLAN Punkt und wählt dort unter dem Punkt WLAN eures Mobilgerätes das offene Netzwerk „Unitymedia Public WifiSpot“. Dann öffnet ihr den Browser und es sollte sich eine Seite öffnen, auf der eine HandyNr. genannt ist. An diese HandyNr. schickt ihr eine SMS mit dem Text „Wifi“ (die SMS ist kostenpflichtig).

Auf der Unitymedia Webseite https://www.unitymedia.de/wifispot steht bereits eine HandyNr. (nämlich +49 177 178 55 77), ich nehme an, daß es damit funktioniert (bei mir ging‘s jedenfalls). Ihr erhaltet dann einmalig einen Link und ein Kennwort als Antwort. Klickt auf den Link und bestätigt die Geschäftsbedingungen. Wichtig, erst wenn die Bestätigung kommt, daß die Anmeldung abgeschlossen ist, seid ihr auch registriert.

Jetzt könnt ihr wählen, ob ihr offen (ungeschützt) oder mit WPA2 Verschlüsselung (geschützt) weitersurfen möchtet. Mobilfunknummer und Kennwort gelten dabei als Zugangsdaten. Es wird empfohlen die verschlüsselte Verbindung zu wählen. Bevor es aber damit losgeht ist eine einmalige Konfiguration im Handy notwendig. Ich habe es bisher nicht geschafft, mich verschlüsselt anzumelden, unverschlüsselt laufen die Hotspots aber mit 10 MBit.

WLAN_Handy Die Konfiguration für die Verschlüsselung ist (sehr klein) auf der Seite beschrieben, die erscheint, wenn ihr nach der Registrierung auf „Jetzt konfigurieren“ klickt, ich rate allerdings dazu vorab hier hin zu surfen. Die Zugangskennung bleibt (egal ob verschlüsselt oder unverschlüsselt) 24 Monate lang gültig und läuft im Umkreis von ca. 100 – 150 Metern um die Wifi Knotenpunkte. Die Nutzung ist in jeder Stadt mit Unitymedia WLAN möglich, ab 100 MB/Tag wird die Geschwindigkeit gedrosselt. Ach ja, beim ersten Anmelden pro Tag müßt ihr die AGB (Browser öffnen und x-beliebige Seite aufrufen) neu bestätigen. Als Nutzer der Unitymedia Wifi Spots solltet ihr euch die Seite http://services.unitymedia.de/wifi merken, denn hier gibt es eine Karte mit den nächsten Wifi Spots z.B. in Düsseldorf, Krefeld, Frankfurt, Stuttgart oder im Ruhrgebiet.

WALL AG
WLAN_Wall Wer häufiger in Düsseldorf unterwegs ist hat dort eine zweite Möglichkeit, sogar ohne Begrenzung auf 100 MB, online zu gehen. Hier bietet die Firma WALL AG an ausgewählten Punkten WLAN unter dem Namen „bluespot Free WiFi Hotspot“ an, an denen ihr kostenlos und unbegrenzt surfen könnt. Hier ist es evt. sinnvoll sich vorab auf der Webseite https://www.bluespot-WiFi.de anzumelden (Punkt „Jetzt registrieren“ wählen). Das geht zwar auch später online, vorab ist’s aber etwas einfacher. Über die Seite http://www.bluespot.de/ bzw. http://bluespot-apps.de/ erfahrt ihr auch gleich etwas über die Apps, die zum einen Reiseführer sein sollen und zum anderen später eine noch schnellere Anmeldung zum WLAN ermöglichen.

Vor Ort macht ihr dann folgendes:
WALL AG – Ihr sucht euch einen öffentlichen WLAN Punkt der Firma WALL AG und aktiviert (sofern noch nicht geschehen) wiederum die WLAN-Option am Handy
– Wählt dann das Netzwerk „bluespot“ aus
– Jetzt erfolgt die Anmeldung mit den o.g. Kontaktdaten (registrierte Nutzer können sich einfach und schnell mit Ihrem Benutzernamen und Passwort einloggen)
– Die App ermöglicht es die Anmeldedaten auch gleich zu hinterlegen, so daß die Einwahl binnen weniger Fingertips funktionieren soll.

Die Wifi Spots der WALL AG sind übrigens in diesen Werbekästen zu finden (ich glaube die heißen CityLight Poster).

Kabel Deutschland
WLAN_KD Mit Düsseldorf, Krefeld und rauf ins Ruhrgebiet hätte ich nun meinen näheren Ausflugs- und Wirkungskreis bezügl. kostenlosem WLAN abgesteckt. Was aber wenn ich mal wieder durch Hamburg oder Berlin tingle? Hamburg habe ich zum einen oben schon erwähnt, zum anderen stellt Kabel Deutschland hier (und in vielen weiteren Orten) offenes WLAN zur Verfügung. Allerdings nur 30 Min. am Tag (Kunden von Kabel Deutschland dürfen länger ans Netz). Als Nutzer der Kabel Deutschland Wifi Spots solltet ihr euch die Seite http://www.kabeldeutschland.de/wlan-hotspots/hotspots-finden.html merken, denn hier gibt’s die passende Karte mit den nächsten Wifi Spots z.B. in Hamburg und auch in Berlin, München oder Leipzig, aber Achtung, wer kein Kunde bei Kabel Deutschland ist, sollte die Option „Homespot“ ausknipsen, weil man dort ohne Anmeldung nicht reinkommt. Indoor (Café u.ä.) und Outdoor Hotspots sind hingegen frei verfügbar.

Einfach die WLAN-Hotspot-Startseite im Internetbrowser öffnen (öffnet sich ggf. automatisch, sobald ihr einen KD Hotspot ausgewählt habt), die Nutzungsbedingungen akzeptieren und lossurfen. Kabel Deutschland bietet zur einfacheren Suche des nächsten Hotspots auch noch eine passende App unter dem Namen „KD Hotspot Finder“.

WLAN_Berlin Zum Thema offenes WLAN in Berlin hat die Stadt Berlin last but not least noch eine Seite unter der Überschrift Projekt Zukunft online gestellt, die sich größtenteils mit den Hotspots von Kabel Deutschland deckt. Deren Hotspots werde ich bei meinem nächsten Berlinbesuch im Oktober mal genauer unter die Lupe nehmen. (Huch schon wieder in Berlin? Ja, dazu in ein paar Tagen mehr 😉 ).

Ich freue mich über eure Erfahrungen oder Ergänzungen, die ihr in die Kommentare schreiben könnt, so habe ich z.B. für München neben Kabel Deutschland noch M-Net mit „M-WLAN Free Wi-Fi“ gefunden. Gibt’s weitere freie Wifi Hotspots (Freifunk mal außen vor)?

Der Sommer geht langsam zu Ende

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Die Bayern haben ja gerade erst zwei Wochen Sommerferien, während in NRW diese Woche schon wieder die Schule begonnen hat und nachdem auch mein Urlaub an der See wieder Geschichte ist, geht mein Blick irgendwie schon so Richtung Sommerende. Moment, wir haben doch gerade erst Mitte August, aber der Sommer ist mir dieses Jahr so als Achterbahnsommer im Gedächtnis geblieben. Entweder 18 oder 38 Grad, fast so wie das Pendeln des Benzinpreises an der Tankstelle. Apropo Achterbahn (Mörderüberleitung), da war ich vor ein paar Wochen auch wieder mal, so wie ich überhaupt des Öfteren mal hier und mal dort war, aber für einen Soloblogbeitrag hier im Blog hat’s nie gereicht.

_Tiger & Turtle

Was soll ich euch das X-te mal vom Haldenbesuch in A oder vom Zoobesuch in B erzählen. Darum zeige ich euch heute mal so eine kleine Sammlung verschiedener Ziele der letzten Monate und vielleicht ist ja was dabei, das ihr doch noch nicht kennt. Ihr dürft den Tipp dann gerne hier ausschneiden und in euren eigenen Veranstaltunsgkalender für den Spätsommer kleben. Die begehbare Achterbanhn namens Tiger & Turtle, für mich aus Krefeld in ca. 20 Min zu erreichen, ist immer wieder aufs neue wert fotografiert zu werden, denn je nachdem wie das Wetter ist und die Wolken ziehen, ergibt sich immer wieder ein neues Bild (Tiger & Turtle, Ehinger Str. 117, 47249 Duisburg, auch von der Berzeliusstraße/Kaiserswerther Str. zu begehen).

_LaPaDu

Dann war ich auch mal wieder im Landschaftspark Duisburg Nord (landläufig LaPaDu von machen auch LaPaNo (für Nord) genannt). Ein altes Hüttenwerk, das zum spazieren, zum klettern aber auch zum Sport treiben einlädt. Und genau das passierte, als ich das letzte Mal ganz spontan dort war. Das 24 Stunden Mountenbiking stand vor der Türe, das Gelände war bereits zum Teil abgesperrt und überall standen Campingwagen und Zelte. Da soll noch einer sagen, man kann unter einem Hochofen nicht übernachten :-). Was man aber auf jeden Fall kann, ist den Hochofen besteigen und da solltet ihr, wenn ihr noch nie dort gewesen seid unbedingt mal hin, es sei denn ihr seid nun so gar nicht schwindelfrei (Landschaftspark Duisburg-Nord, Emscherstraße 71, 47137 Duisburg).

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Am Kilometerstand meines Autos habe ich bemerkt, daß ich in diesem Jahr erstmals keine 15.000 km gefahren bin (incl. der Fahren zur Arbeitsstelle und zurück versteht sich). Aber die Wochenenden waren 2015 etwas ruhiger … manche sagen ja dem Alter entsprechend ;-). Aber im Ernst, da dieses Jahr kein Oldtimertreffen auf Zollverein stattfand (ich schrieb darüber bereits hier), fielen einige Kilometer alleine dadurch weg. Aber auch Krefeld hat schöne Ecken und schöne Treffen und davon habe ich hier ein paar Bilder mitgebracht (Oldtimerfreunde Egelsberg, An der Rennbahn 4, 47800 Krefeld und Mo’s Bikertreff Niederrheinhalle, Kleinewefersstraße 160, 47803 Krefeld). Ihr denkt an den Saisonabschluß des Oldtimertreff Ruhr? Am 04. Oktober 2015 an der Zeche Ewald in Herten

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Na ja und wann immer es sich ergab habe ich meine Jahreskarte für den Krefelder Zoo natürlich weiterhin genutzt. Ich kenne die Tiere mittlerweile persönlich und sie mich auch ;-). Nein natürlich nicht, aber Krefeld hat wirklich einen schönen Zoo. Das neue Pinguingehege, das Regenwald- und das Schmetterlingshaus, der Gorillagarten und demnächst das neue Nashorngehege sind nur ein paar Stichworte, die es mit anderen Zoos aufnehmen können. Als ich an einem warem Sommertag dort war, hatten die Elefanten einen fest installierten Wasserschlauch in Betrieb und wenn Zuschauer kamen, hielt einer der Elefanten den Rüssel in den Strahl, so daß es überall hin spritzte. Ich könnte schwören er hat dabei gegrinst (Zoo Krefeld, Uerdinger Straße 377, 47800 Krefeld).

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Ach ja, dann war da noch die Geschichte mit dem Pfeil auf dem Rücken. Erinnert ihr euch, daß ich in Berlin das Aufsichtspersonal auf den Plan gerufen habe (Quader des Mahnmals betreten)? Und wer hat im Zoo die Fotohand über die Umrandung gestreckt, um der spiegelnden Scheibe zu entgehen? Na? Na? Und wer hat wieder mal das Aufsichtspersonal auf den Plan gerufen und wurde deshalb ermahnt? Na? Na? Auf meinem Shirt steht vermutlich „Hier ganz schlimmer Finger, möchte gerne angemeckert werden“. Ich hab’s schon nicht leicht …. 😦 (an dieser Stelle bitte bedauerndes Ooooh ausstoßen).

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Zum Abschluß noch eine Schnappschußcollage, die ich am Rhein bei Krefeld Uerdingen gemacht habe. Die neue Rheinufer- … nein Promenade kann man dazu wohl nicht sagen … der neu gemachte Rheindeich läd seit einiger Zeit immerhin zum sitzen und gucken ein und auch wenn die Ecke nicht die schönste des Rheins ist, bei Gewitterwetter gibt’s zumindest einen sehenswerten Himmel. Damit hätte ich alles abgearbeitet, wer mehr Bilder sehen will … ihr kennt das ja schon hier ein paar Links (evt. müßt ihr ein bischen scrollen, weil die Bilder nach Datum abgespeichert und z.T. ja schon was älter sind).

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Ruhr 2015 (Tiger&Turtle, LaPaDu) bei Flickr / GooglePhotos
Krefeld (Zoo, Rhein/Uerdingen) bei Flickr / GooglePhotos
Rhein und Ruhr (Oldtimer) bei Flickr / GooglePhotos

Wood Art Gallery (Krefeld)

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Bevor ich euch von meinem Zeeland Urlaub erzähle schiebe ich kurz etwas aktuelles dazwischen. Vielleicht erinnert ihr euch, daß ich vor ein paar Wochen am Krefelder Gipfelstürmertag die Stadt von oben betrachtet habe. Das ganze war Teil des „Krefelder Perspektivwechsels„. Nun gibt es ein weiteres sehenswertes Projekt mit dem Namen „Wood Art Gallery„.

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17 Künstler aus neun Ländern habe in den letzten Tagen Betonartefakte, die rund um das Krefelder Umweltzentrum im Wald verstreut liegen, farblich gestaltet. Die Betonrohre, Platten und Wege sind Überbleibsel der Firma „Duisburger Cementwarenfabrik Carstanjen“ und dienen jetzt der Kunst. Das Umweltzentrum wird regelmäßig von Schulklassen besucht, während ich zugeben darf, selbst noch nie dort gewesen zu sein. Startpunkt ist am Umweltzentrum, Talring 45 in Krefeld. Insgesamt 17 offizelle Kunstwerke, einige Zeichnungen entlang des Weges und der Turm und die Wände auf der gegenüberliegenden Straßenseite gehören zum Kunstprojekt. Da der Weg z.T. mitten durch ein kleines Waldstück führt und je nach Wetterlage dementsprechend matschig daher kommt, ist es ratsam nicht die besten Schuhe anzuziehen.

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Das Projekt lief in dieser Woche (04. – 08.08.2015), die Kunstwerke sind aber auch danach noch weiterhin vorhanden, zumindest so lange, bis entweder die Natur oder irgendwelche Schmierfinken ihnen zusetzen. Ja nach dem, wie lange man sich an jedem Kunstwerk aufhält ist der Weg in unter 1 Stunde abzulaufen (Blogger und Fotografen benötigen eher 2 Stunden 😉 ). Gerne hätte ich euch noch einen Link für den Lageplan genannt, aber ich habe ihn leider nicht online gefunden. Vielleicht hilft die Facebookseite. Wenn ihr also in den nächsten Tagen in Krefeld oder Umgebung unterwegs seid, schaut ruhig mal rein. Start wie gesagt auf dem Gelände des Umweltzentrums und dann immer rechts halten, als Orientierung dienen u.a. einige Infotafeln des Umweltzentrums (die nichts mit der Aktion zu tun haben). Schräg links halten geht auch, dann lauft ihr den Weg von hinten herum ab.

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Besonders gut gefallen und damit mein Favorit ist übrigens die Beatles Adaption von „Yellow Submarine“, die ihr hier auf dem obigen Bild seht. Außerdem die Welle in der Röhre, der Braunbär beim Bad … Weitere Bilder aus Platzgründen wie immer bei Flickr und GooglePhotos. Am besten ihr geht selbst mal vorbei, der Eintritt ist natürlich frei.

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[Update 15.08.2015:] Ich war heute (also eine Woche später) nochmal vor Ort und darf verkünden, daß die Kunst noch vorhanden ist. Ihr habt also noch die Chance die Kunstwerke zu sehen. Ich habe auch noch 2-3 weitere Bilder zu Flickr und GooglePhotos hochgeladen. Mittlerweile gibt es auf der o.g Facebookseite auch einen Lageplan. Ausdrucken oder abmalen und los. Es lohnt sich wirklich.

Oldtimertreffen

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Na ist euch heiß 😉 ? Vor 14 Tagen war’s im Büro noch kalt, jetzt haben wir Sommer. Von 16 auf 36 Grad innerhalb von 10 Tagen ist schon heftig und im Büro (keine Klimaanlage) könnte es jetzt auch gerne etwas kühler sein, aber ich mag den Sommer. Gestern gab’s für jeden eine persönliche Glasflasche für den dienstlichen Wassersprudler in der Kaffeeküche, so daß das Trinkwasser nicht knapp werden dürfte. Erzählen wollte ich euch aber eigentlich noch etwas anderes.

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Ist euch aufgefallen, daß ich dieses Jahr an der Stelle noch kaum etwas über Oldtimertreffen erzählt habe? Das von mir so häufig besuchte Treffen an der Kokerei Zollverein in Essen findet dieses Jahr leider nicht statt. Grund sind Bauarbeiten auf dem Gelände der Kokerei und eine Ersatzlocation war kurzfristig nicht verfügbar. Gerade letzte Woche haben die Veranstalter aber bekanntgegeben, daß man zumindest für den Saisonabschluß am 04. Oktober 2015 nochmal einen passenden Ort gefunden hat. Treffen wird dann an der Zeche Ewald in Herten sein. Vielleicht sieht man sich ja dort.

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Für mich gibt’s hier in Krefeld noch das Treffen im Stadtwald (an der Pferderennbahn), daß aber immer erst im Mai zum ersten Mal stattfindet und neu entdeckt habe ich ein Treffen, daß ich bisher unter dem Namen Mo’s Bikertreff kannte. An den Viehauktionshallen (Kleinewefersstr. 160) findet an jedem 4. Sonntag im Monat ein offenes Treffen von Oldtimern, Youngtimern, Bikes und US-Cars statt. Eine bunte etwas andere Mischung. Diesen Sonntag war ich zum ersten Mal dort und mußte mich erstmal etwas umgucken. Der vordere Parkplatz war als ich kam noch leer, denn das eigentliche Treffen ist weiter hinten auf dem Gelände zu finden (an den Bikern vorbei). Erst als ich ging, standen auch auf dem vorderen Parkplatz ein paar (ausgefallene) Fahrzeuge.

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Wenn ihr zu letzterem Treffen kommt, parkt auf dem Gelände links (Besucherparkplatz) oder auf den reichlich vorhandenen Parkplätzen entlang der Kleinewefersstraße. Gleich nebenan befindet sich der Königspalast (Veranstaltungshalle und Eishockeystadion), vielleicht seid ihr da ja schon mal da gewesen. Eine Auswahl der zwischen Mai und Juli gesammelten Bilder findet ihr bei Flickr und Google Fotos und für den 4. Oktober hoffe ich mal auf gutes Wetter, denn die Zeche Ewald ist mal wieder eine ganz neue Foto Location (für mich und die Oldtimer). Das nächste Treffen in Krefelder Stadtwald ist übrigens am 19. Juli (nicht, daß ich nichts gesagt hätte 😉 ).

Schönhausenpark Krefeld

Dieser Blogbeitrag liegt schon ein paar Tage hier, wurde aber auf Grund aktueller Ereignisse immer wieder verschoben. Das ist auch der Grund, warum die Bäume auf den Bildern noch keine Blätter haben. Jetzt ist es aber endlich so weit, ich stelle euch den Schönhausenpark in Krefeld vor.

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Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah … sollte man denken, wenn ich schon geschätzte 527 x am Krefelder Schönhausenpark vorbeigefahren bin, aber bisher niemals wußte was für ein Kleinod da gegenüber des Zoos zu finden ist. Gut man kann sich nicht darin verlaufen, denn so groß ist er nun auch wieder nicht, aber Rom ist bekanntlich in der kleinsten Hütte … 😉 oder so ähnlich. So richtig knuffig für einen Spaziergang am Sonntagnachmittag.

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Der Schönhausenpark liegt an der Uerdinger Straße und darf nicht verwechselt werden mit dem Schönwasserpark, der sich neben dem Botanischen Garten befindet, was zwar nicht weit entfernt, aber doch wieder ganz woanders ist. Der zentrale Punkt ist das Haus Schönhausen, das heute die Deutsche Sportlotterie beherbergt. Rund um das Haus befindet sich der Park mit kleinen Wasserflächen, hübschen Brücken und einem schönen Baumbestand. Das Haus selbst kann meines Wissens nicht betreten werden.

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Entstanden ist der Park bereits 1865 mit dem Bau der Villa Schönhausen und des Wirtschaftsgebäudes für den Textilfabrikanten Carl Hügel, umfassend saniert wurde der Park 2002/2003. Alleine die Wasserfläche hat eine Größe von 5.200 Quadretmetern. Einzig die sogenannten Aussichtshügel sind ein bisschen mickrig geraten, aber immerhin mit einer Bank ausgestattet 😉 . Was man im Park machen kann? Kopfstand, Handstand, laut singen, sich seiner Kleidung entledigen … u.v.m. Bevor aber die Männer mit den weißen Jacken kommen solltet ihr fertig sein und vielleicht doch einfach nur ein bisschen spazieren gehen.

Für die Fotos, die schon länger online stehen, müßt ihr auf Flickr, Google+ (oder neu Google Fotos) klicken und etwas weiter zurückscrollen.